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Bewirtschaftung einer Landwirtschaft auf Lohnbasis,Fragen!

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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6 Beiträge • Seite 1 von 1
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Bewirtschaftung einer Landwirtschaft auf Lohnbasis,Fragen!

Beitragvon iser » Sa Nov 22, 2008 18:20

Hallo

Ich hätte folgendes vor.
Ich möchte den Hof meines Bruders mit 9 Ha Land bewirtschaften.
Dabei würde ich cirka 3 ha Kartoffel anbauen wollen und den Rest in Maisanbau und Weizen oder was anderes.

Dabei fehlen mir allerdings die Maschinen.

Es ist lediglich ein Kartoffelvollernter vorhanden und ich könnte nur die Kartoffel gemeinsam mit dem Bruder ernten und diese würden dann mit anderem dazugekauftem Gemüse verkauft.

Der Mais und Weizen , Kartoffel oder anderes , würde ich von einem Lohnunternehmer anbauen lassen wollen.

Ich würde einen Lohnunternehmer also bezahlen für den gesamten Anbau der Flächen , natürlich unter unserer gemeinsamen Kontrolle.

Er würde mir sämtliche Arbeiten , die er macht in Rechnung stellen.

Würde sich dies für einen Landwirt nicht besser lohnen als wenn er die Felder pachtet?

Müsste ein Lohnunternehmer dann für jegliche Arbeiten Mehrwertssteuer berechnen?
Fällt das alles noch unter dem seine Landwirtschaftliche Tätigkeit?
Wäre es ein grosses Problem für den an mich eine Rechnung auszustellen für die getätigten Arbeiten , die dann am Ende etwa so viel ausmachen , als was die ganze Ernte einbringt der Ware in Geld?
Wäre meine Idee blödsinnig , zumal heutzutage man die Traktoren schon mit Maschinen bestückt , die die Bearbeitung , ausser Pflügen , also das bepflanzen schon in einem Arbeitsgang durchführen.
Wäre meine Idee nicht rationell.
Ich sehe heute immer schon Traktoren , vorne mit Fräse bestückt und hinten mit der Sähmaschine , wärend ein Kleinbauer alles in einigen Arbeitsgängen machen muss machen die das in einer Fahrt.

Es geht mir dabei nicht unbedingt um den Gewinn.
Der Lohnunternehmer würde sein Geld schon im voraus oder nach geleisteter Arbeit bekommen , wärend ich auch das ganze Risiko fürs Hagel und schlechtes Wetter und schlechte Wirtschaft trage ?

Ist so etwas möglich ?

Ich würde mich freuen , wenn hier jemand schreiben würde , der mit so was Erfahrung hat.

Die Arbeiten wie gesagt würde ich aus bestimmten Gründen von einen befreundeten Landwirt machen lassen wollen , weil wir den Hof nicht verpachten wollen , deswegen.
Meine Idee wäre ihn schon so gut zu bezahlen , dass er auch wirklich dabei was verdient.

Vielen Dank für eure Antworten


Gruss Iser
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Beitragvon CarpeDiem » Sa Nov 22, 2008 18:37

Verwirrende Fragen, die eigentlich keinerlei Logik beinhalten. Was soll man dazu sagen? Da ist der Bauernverband gefordert um dem jungen Mann die Hand zu führen.
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Lohnarbeiten

Beitragvon iser » Sa Nov 22, 2008 18:47

Hallo noch mal

Ich machs noch mal kurz verständlich.

Landwirtschaft hat 9 ha.
Die Bewirtschaftug soll über einen Landwirt erfolgen , der die Felder bestellt gegen Bezahlung natürlich.
Grund dafür ist , dass nicht genügend Maschinen in der eigenen Landwirtschaft vorhanden sind.

Gruss Iser
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Beitragvon CarpeDiem » Sa Nov 22, 2008 20:10

Wenn das so zu sehen ist, dann muss man einfach fragen wo ist das Problem??? Ein Lohner macht die Arbeit, stelltt dir eine Rechnung, du bezahlst und am Schluss stellst du fest, es blieb etwas über oder aber auch nicht.
CarpeDiem
 
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Re: Lohnarbeiten

Beitragvon hans g » Sa Nov 22, 2008 20:17

iser hat geschrieben:Hallo noch mal

Ich machs noch mal kurz verständlich.

Landwirtschaft hat 9 ha.
Die Bewirtschaftug soll über einen Landwirt erfolgen , der die Felder bestellt gegen Bezahlung natürlich.
Grund dafür ist , dass nicht genügend Maschinen in der eigenen Landwirtschaft vorhanden sind.

Gruss Iser

das nennt man nachbarschaftshilfe und da gibts ne liste vom maschinenring,wo die preise für die arbeiten aufgeführt sind.
hans g
 
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Beitragvon harkon » So Nov 23, 2008 18:44

Wenn bei 9ha Betriebsfläche keine eigenen Maschinen zur Verfügung stehen, ist Deine Variante sicherlich billiger und vernünftiger, als sich einen kompletten Maschinenpark hinzustellen, der alle Arbeiten erledigen könnte. Die andere Alternative ist die Verpachtung, die Du aber ausschließen wolltest.

Jetzt musst Du aber noch ein paar Sachen beachten:

1. Wenn Du jetzt noch kein Landwirt bist, dann wirst Du mit einer solchen Aktion einer. Das heißt, dass Du regelmäßig Beiträge an die Alterskasse und die Berufsgenossenschaft zahlen musst, weil Du auf eigene Rechnung wirtschaftest. Das würde Dir bei einer Verpachtung nicht passieren.

2. Wie sind Deine Fachkenntnisse? Bist Du in der Lage, die anstehenden Entscheidungen was wann wie gemacht werden soll zu treffen? Sollte das nicht der Fall sein, dann unterschätze nicht das Risiko.

3. Sollte Punkt 2. für Dich ein Problem darstellen, dann denke mal über einen Bewirtschaftungsvertrag mit so genanntem Crop - Sharing nach. Bei diesem Prinzip wird der Gewinn, der bei einer Fläche nach einem Jahr entsteht zwischen dem Eigentümer und dem Bewirtschafter geteilt. So hat Dein Bewirtschafter ein Eigeninteresse am guten Erfolg und Du kaufst Dir Know-how ein. Grundlage dafür muss natürlich ein entsprechendes Vertragswerk sein.

Ein Bekannter von mir macht es fast so, wie Du es vorhast. Er bewirtschaftet seine 12 ha nur teilweise selber, die meisten Tätigkeiten sind ausgelagert. Um für die Lohnunternehmen interessanter zu sein und die eigene Arbeit zu bündeln, baut er auf seiner Fläche nur eine Kultur pro Jahr an.

Viel Erfolg,
harkon.
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