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Biogasanlage anderst betreiben ...

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon D_30_s » Mo Feb 21, 2011 10:24

Sodala morgen ;) ,

hab mal so das Forum genauer durchgeschaut und gesehen das hier viel über steigende Pachtpreise wegen Biogasanlagen usw. auslassen... zudem finde ich sind es nicht gerade die vorteilhaftesten Vorraussetzungen wenn man als Biogaser soviel Fläche braucht da frag ich mich, ob es nicht anderst geht...

Und zwar gibt es bei uns in der Nähe einen Biogaser der holt in der Umgebung Bioabfälle und Speisereste ab. Ich weis nur nicht in welchem Stil. Ob nur große Gasthäuser daran beteiligt sind oder auch zum Beispiel die Biotonne der Privatleute auch... Zusätzlich da es nicht soviel Bioabfälle gibt füttert er die Anlage mit Silage( weniger wie andere ohne Bioabfälle denk ich mal)...

Da hab ich dann noch ein weiteres Thema gefunden das man eventuell damit auch lösen könnte...
Wenn ich mir die Sclachtabfälle anschaue ist das doch eigentlich auch alles biologisch abbaubar(es bracuht halt a weng länger) da frag ich mich ob man nicht die Abfuhr in eine Biogasanlage anregen sollte... es wär auf alle Fälle billiger...

Was meint ihr so dazu oder ist es überhaupt möglich eine Biogasanlage im größten Teil mit Bioabfällen und Speisereste zu betreiben...

Freue mich auf eine freudige Diskussion :)

LG
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon euro » Mo Feb 21, 2011 10:34

Freue mich auf eine freudige Diskussion


Auf deine "Geistesblitze" hat eine ganze Branche gewartet. :roll:
Kleiner Tipp, lies mal das EEG...
euro
 
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon Justice » Mo Feb 21, 2011 12:34

Ein paar Km neben uns steht ein gescheiterter Versuch, eine BGA mit Biomül / Kompost zu betreiben. Läuft jetzt wie viele andere auch mit Mais.

- zu wenig Ertrag
- Probleme mit der Beschickung
- Probleme mit "zwischenlagerung des Biomüll`s"
- Kunststoffe in Biogasgülle
- sehr schnelle versandung / zuviel Schmutz im Kompost
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon nasenwurzelsepp » Mo Feb 21, 2011 12:43

Der Markt ist seit 10 Jahren bedient. Gibt schon die ersten, die aus Mangel an Substraten oder zu hohen Preisen zu NAWARO zurückkehren.


@ Schimmel: leider ist das überall so, dabei wollt ich lieber neben ner Co-Fermenteranlage in Asphaltwanne mit Bioaktivfiltern und Substraten in geschlossenen Silos wohnen, als neben ner Nawaroanlage, ohne beides und mit nem riesigen Haufen gammelden Maises, allein schon was die Geruchsentwicklung angeht oder ein etwaiges Überschäumen.

Gibt genug Anlagen die still stehen oder oder an so nem "Vorfall" pleite gegangen sind.



@Justice: volle Zustimmung, das kann auch nicht klappen.
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon D_30_s » Mo Feb 21, 2011 17:09

Also ich will ja nicht als dumm dastehen oder so aber bei uns in Süddeutschland kenn ih nur den einen und der macht das schon seit ein paar Jahren mit zehn LKWs naja ich konnt ja nicht ahnen das es schon soviel zu diesem Thema gibt bin ehh kein so ein biogaser :)

lg
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon Mr.Ackerdesigner » Mo Feb 21, 2011 18:09

D_30_s hat geschrieben:Also ich will ja nicht als dumm dastehen oder so aber bei uns in Süddeutschland kenn ih nur den einen und der macht das schon seit ein paar Jahren mit zehn LKWs naja ich konnt ja nicht ahnen das es schon soviel zu diesem Thema gibt bin ehh kein so ein biogaser :)

lg


Hallo, wo kommst du den her von Süddeutschland ? ich komme auch aus Süddeutschland und kenne auch einen Biogaser wo nur mit Speiseresten und Schweinegülle seine Biogasanlage betreibt.
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon Holder 7.74 » Mo Feb 21, 2011 23:06

ist das in der Staubinger Ecke?
Gottes schönste Gabe ist der Schwabe
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon D_30_s » Di Feb 22, 2011 17:52

Ich komme aus Baden-Württemberg an der Grenze zu Bayern. Wir gehören so in die Allgäuecke und auch Schwaben ist nicht weit . Also von allem etwas :)
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon cerebro » Di Feb 22, 2011 19:00

Mr.Ackerdesigner hat geschrieben:
D_30_s hat geschrieben:Also ich will ja nicht als dumm dastehen oder so aber bei uns in Süddeutschland kenn ih nur den einen und der macht das schon seit ein paar Jahren mit zehn LKWs naja ich konnt ja nicht ahnen das es schon soviel zu diesem Thema gibt bin ehh kein so ein biogaser :)

lg


Hallo, wo kommst du den her von Süddeutschland ? ich komme auch aus Süddeutschland und kenne auch einen Biogaser wo nur mit Speiseresten und Schweinegülle seine Biogasanlage betreibt.


Och her je, da gibts doch schon so viele wie Sand am Meer... Hier mal ne kleine Auswahl !

http://www.rupp-brv.de/
http://www.biomassezentrum.de/cms/index.php
http://www.berndt-gmbh.de/
http://www.bls-speisereste.de/
http://www.knittel-entsorgung.de/frameset.htm

Ohne Hompage´s gibts noch "Nicht Nawro´s" in Schönbrunn bei Türkheim im Unterallgäu und soweit ich weiss Seibranz im Landkreis RV. Bei zweiterer bin ich mir nimmer sicher, aber jedenfalls nehmen se Hemmstoffmilch.

Ich persönlich halte von den Speiseresten Biogasanlage nicht viel. Das ist zwar jetzt mutmasserei aber meiner Meinung nach und der Meingung von vielen anderen gibt es da zusammenhänge mit Botulismus ------> Göttinger Erklärung

http://www.ava1.de/pdf/ava_goettinger_erklaerung.pdf
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon chayenne123 » Di Feb 22, 2011 19:40

D_30_s hat geschrieben:Sodala morgen ;) ,

hab mal so das Forum genauer durchgeschaut und gesehen das hier viel über steigende Pachtpreise wegen Biogasanlagen usw. auslassen... zudem finde ich sind es nicht gerade die vorteilhaftesten Vorraussetzungen wenn man als Biogaser soviel Fläche braucht da frag ich mich, ob es nicht anderst geht...

Und zwar gibt es bei uns in der Nähe einen Biogaser der holt in der Umgebung Bioabfälle und Speisereste ab. Ich weis nur nicht in welchem Stil. Ob nur große Gasthäuser daran beteiligt sind oder auch zum Beispiel die Biotonne der Privatleute auch... Zusätzlich da es nicht soviel Bioabfälle gibt füttert er die Anlage mit Silage( weniger wie andere ohne Bioabfälle denk ich mal)...

Da hab ich dann noch ein weiteres Thema gefunden das man eventuell damit auch lösen könnte...
Wenn ich mir die Sclachtabfälle anschaue ist das doch eigentlich auch alles biologisch abbaubar(es bracuht halt a weng länger) da frag ich mich ob man nicht die Abfuhr in eine Biogasanlage anregen sollte... es wär auf alle Fälle billiger...

Was meint ihr so dazu oder ist es überhaupt möglich eine Biogasanlage im größten Teil mit Bioabfällen und Speisereste zu betreiben...

Freue mich auf eine freudige Diskussion :)

LG

http://www.goolive.de/schatzsuche232635
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon euro » Di Feb 22, 2011 19:53

Diese "Göttiger Erklärung" ist absolut lächerlich und zeigt wie wenig sich die Betreffenden mit der Materie auskannten.
An der Hydrolyse sind wie bei jeder anaeroben Fermentation, auch der in Klärwerken oder in Nawaroanlagen, Clostridium locheadii beteiligt.
Die gleichen sind übrigens auch in jedem Kuhpansen zu finden...
Bisher konnten diese in keiner unserer Gärrestproben nachgewiesen werden. Ergo ist deren Anteil in unbehandelter Gülle oder Mist grösser weil sie eben dort nicht durch eine mehrwöchige Methanisierungsphase abgebaut werden.
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon Bodenseefarmer » Fr Feb 25, 2011 13:49

D_30_s hat geschrieben:Ich komme aus Baden-Württemberg an der Grenze zu Bayern. Wir gehören so in die Allgäuecke und auch Schwaben ist nicht weit . Also von allem etwas :)


In dieser Ecke kenne ich einen der schon vor ca. 20 Jahren mit Schlachtabfällen in der BGA, sogar ohne EEG gut Geld verdient hat. Mittlerweile habe sie ihm aber so viele Auflagen gemacht, dass er vor wenigen Jahren aufgehört hat....
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon cerebro » Sa Feb 26, 2011 15:42

Bodenseefarmer hat geschrieben:In dieser Ecke kenne ich einen der schon vor ca. 20 Jahren mit Schlachtabfällen in der BGA, sogar ohne EEG gut Geld verdient hat. Mittlerweile habe sie ihm aber so viele Auflagen gemacht, dass er vor wenigen Jahren aufgehört hat....


Richtig, aber über die EU Verordnung 1774 ist das ganze ja derzeit geregelt was mit welchem Zeugs wie und wo passieren muss. Außer dem Panseninhalt fällt meines wissens nicht viel an was für die BGA geeignet wäre. (Magen Darm Trakt von Wiederkäuern ist eh Tabu, zumindest noch..., und Schlachtabfall vom Schwein ist höherwertig "entsorgt" in der Petfood Industrie)
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon Bodenseefarmer » Sa Feb 26, 2011 15:57

Da wurde erfolgreich alles was so im Schlachhofabwasser drin war vergast....
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Re: Biogasanlage anderst betreiben ...

Beitragvon euro » Sa Feb 26, 2011 17:54

Bodenseefarmer hat geschrieben:Da wurde erfolgreich alles was so im Schlachhofabwasser drin war vergast....


Denke du meinst den Fettabscheider...
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