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Boden im neuen Hühnerstall

Auch für das Federvieh haben wir hier einen Platz ;-)
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Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Tomthall » Sa Mär 02, 2019 11:51

Hallo ich möchte anfangen Hühner für den Eigenbedarf zu halten. Dazu ein paar Fragen zu denen ich bisher keine Antworten gefunden habe.
Muss oder sollte der Boden im Hühnerstall betoniert sein oder reicht es den festen Erdboden dick mit Hackschnitzel und Stroh zu bedecken?
Der Schuppen (2 x 5,50 m) in dem ich die Hühner unterbringen möchte liegt an der Nordseite eines Stalls, es fällt kein direktes Sonnenlicht rein. Allerdings ist es ein Fachwerkverschlag dessen Gefache nicht ausgemauert sind. Ich plane die lange Seitenwand vollflächig mit ausgemusterten Doppelglasfenster zu verkleiden, sodaß es durchaus hell ist. Ich habe >1ha arrondiertes Land das von einen Bachlauf durchflossen wird und es soll auch ein ca 6 x 17 m großer Freilauf an der Stirnwand einer Scheune die rechtwinkelig gegenüber dem Schuppen steht gebaut werden. So sind die Hühner nur in der Nacht in dem Hühnerstall. Geplant sind je 10 Mechelner und Sulmtaler; und gleich die nächste Frage: ist die Grundfläche dafür aussreichend? Liebe Grüße Hartmut
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon berger901 » So Mär 03, 2019 7:42

Also ich möchte das auch, aber meine Erfahrung aus der ehemaligen Mastviehhaltung mit Maissilage, Getreideschrot ist sowas ohne Ratten kaum zu machen.
Bei Hühnern wo Futter am Boden liegt, ist das doch noch gefährlicher. Betonboden seitlich tief im Boden bauen wär auf jeden Fall notwendig,
damit sie nicht untergraben.
Die Nager beißen sich doch durch jedes Brett, wenn es sein muss wär doch ein Ziegel auch kein Hindernis.
Gift hilft am ehesten gegen die Nager, aber wirklich Ruhe würde ich in meiner Gegend nicht bekommen.
Zuletzt geändert von berger901 am Mi Dez 23, 2020 7:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon kaltblutreiter » So Mär 03, 2019 17:08

Ich halte betonieren für unnötig. Aber ich würde den Erdboden so weit wie möglich plan machen und dann PVC-Belag drauflegen. Da kannst Du viel besser saubermachen als bei nackter Erde. Ich habe Holzdielen im Hühnerstall und obendrauf PVC-Belag, ich möchte das nicht mehr missen.
Paß auf, daß Du so wenig wie möglich Ritzen in der Wand hast -> Rückzugsort für Milben. Die Idee mit den alten Fenstern ist nicht schlecht; mein Gänsestall besteht nur daraus und wird im Dorf scherzhaft "Aquarium" genannt :wink: Hat sich aber bewährt.

Die Grundfläche ist m. E. ausreichend; viel mehr Hühner solltens dann aber nicht werden. Im Winter, wenn richtig Schnee liegt, gehen die nämlich nicht raus.
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Fassi » So Mär 03, 2019 18:17

Estrich oder Beton wäre das Beste, dann hast du dauerhaft Ruhe. Bei gestampften Boden wirst du der Mäuse nicht Herr und reinigen ist fast unmöglich. Alternativ gehen auch Spanplatten. OSB geht nicht, der wird mit der Zeit zu rauh und ist dann auch schlecht sauber zu halten. Ritzen am besten mit Silikon oder Acryl ausspritzen. Oder halt die Wände mit OSB verkleiden und dann die Fugen verleihmen oder ausspritzen. Ganz wichtig, bis auf die Hühnerklappe alle Öffnungen Vogeldicht verschließen, um die Gefahr des Eindringens von Spatzen und damit Einschleppung von Krankheiten auf ein Minimum zu reduzieren.

Als Futtertrog haben sich bei mir die hängenden Rundautomaten bewährt. Mehr Fresplätze auf weniger Raum und durch die Sichtbarriere weniger Streitigkeiten unter den Tieren.

Gruß
PS: Ratten kommen auch durch Beton, wenn sie wollen.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Tomthall » So Mär 03, 2019 18:55

Hallo Fassi,
Was hälst Du von Kopfsteinpflaster? Das hab ich massig da.
Wände und Decke werden vollflächig mit OSB Platten verkleidet.
Gruss Hartmut und Jaime

BTW: Das ist ein Enkel von dem Bock den ich von dir gekauft habe. Wurde als Zweiter von Zwillingen von der Mutter nicht angenommen
Ein fetter kleiner Bock der denkt er wäre ein Hund. :D
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Fadenfisch » So Mär 03, 2019 20:20

Hi,

mit dem OSB muss ich widersprechen.

Hab bei beiden Hühnerställen OSB verwendet und bin damit sehr zufrieden.
Der ist relativ glatt und ich habe ihn ordentlich mit weißer Farbe, sowie den ganzen Innenraum gestrichen.
Den Boden aber fast schon getränkt, damit die paar Ritzen die da sind, noch zulaufen.

Mit 20 Hühner dieser Größe ist das bei deinem Platzangebot grad noch so umsetzbar.
Meine gehen zwar auch bei Schnee und Minus Graden raus, aber scharren da auch gerne mal drin rum wenn es regnet.
Meistens sitzen sie aber bei Regen unter ihren überdachten "Sommerresidenz mit ingetriertem Sand/Staubbad im Auslauf. Da haben sie die Lage im Blick und sind sofort wieder draußen wenn der Regen nach lässt. :lol: :lol:
Außer bei den Seidenhühnern. Denen ist jeder Wetter Wurst und so sehen die meistens auch aus. :lol:

Gruß

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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon steinschaf » Mo Mär 04, 2019 0:09

Von Kopfsteinpflaster kann ich nur abraten, das kriegst du schlecht sauer gemacht. Ordentlich betonieren ist am besten, bei Naturboden besteht außer Ratten auch die Gefahr das sich Raubzeug durchgräbt
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Tomthall » Mo Mär 04, 2019 8:59

Ok, dann bekommt der Hühnerstall einen Betonboden.
Die Hühner werden auch im Winter raus können. Sofort werde ich direkt im Anschluss an die Hühnerklappe einen überdachten und komplett eingezäunten Freilauf (Stallpflichtsicher) von ca. 2 x 4,5 m machen.
Später soll gegenüber ein Freilauf von 17 x 6 m entstehen, der ein Rankgerüst aus Baustahlmatten erhalten soll und mit den verschiedensten Rankpflanzen zuwachsen soll.
Gruß Hartmut
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon teafortwo » Mo Mär 04, 2019 9:51

Ein wechselnder Freilauf ist von Vorteil. Am gesperrten Teil kann wieder Gras nachwachsen und er erholt sich von Milben und Kot.
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Tomthall » Mo Mär 04, 2019 10:36

Die Hühner werden auch einen (zur Zeit noch Wiese) 2000 m2 großen Garten zur Verfügung haben.
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Fassi » Mo Mär 04, 2019 16:39

Ist ja hübsch bunt, der Kleine.

Zurück zum Thema, Pflastersteine haben den zusätzlichen Nachteil, dass wieder Ritzen für Milben entstehen. Wintergarten (oder Kaltscharrraum im Fachjargon) ist prinzipiell ne gute Idee. Wenn wirklich nasskaltes Wetter herrscht oder man sie anderweitig nicht rauslassen kann oder will, haben sie trotzdem noch den Wintergarten. Wenn du dann zusätzlich nur im Stall Wasser und Futter anbietest, reduziert sich die Gefahr Vögel anzulocken, die mit fressen und Krankheiten und Parasiten mit bringen.

Meine Erfahrungen mit OSB sind da etwas anders. Ich habe sie in einem der Jungtierställe als Bodenbelag. Der Stall wird zwei bis drei Mal (Tierbesatz von Mai bis November) im Jahr gemistet und die Junghennen scharren im Stall. Die Platten sind jetzt das fünfte Jahr drinne und mittlerweile ziemlich rauh, beim Abschieben bleibt der Schieber mittlerweile an ein paar Stellen hängen. In den Taubenschlägen mit Spanplatten besteht das Problem nicht, die werden wöchentlich mit dem Spachtel angeschoben.

Gruß
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon Fadenfisch » Mo Mär 04, 2019 17:54

Ja gut, mit 2-3x im Jahr komm ich nicht hin.
Bei mir wird ganzjährig so alle 6 Wochen der Boden "ausgemistet".
Da ich Sägemehl verwende, bleibt alles schön trocken im Vergleich zu Heu oder Stroh.
Ich kann Quasi auskehren und muss nichts Schiebern. Selten das mal was am Boden angetrocknet ist. Dann nehm ich kurz die Kelle.
Mein größerer Hühnerstall ist ein Gartenhaus, welches ich noch etwas modifiziert habe.
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Re: Boden im neuen Hühnerstall

Beitragvon n8ro » Fr Sep 27, 2019 22:07

Ich glaube befestigter Boden ist sogar Vorschrift ?
Es macht auch aus mehreren Gründen Sinn:

- Es lässt sich leichter säubern und desinfizieren.
- Schadnager können nicht eindringen
- der Boden wird im Winter nicht so feucht. Das ist ohnehin oft problematisch , dass die Einstreu im Winter „klebrig“ wird.

Eine Schicht Estrich zb ist schnell gemacht und auch einfach wieder abzureißen.
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