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Bodenbearbeitung nach Raps

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Lanze » Mi Jul 08, 2015 23:21

Hallo!!!
Hab folgende frage und zwar hab ich gestern einen teil meines rapses gedroschen und heute hat es 25l/m2 geregnet, nun stellt sich mir dir frage soll ich nun in den nächsten tagen die äcker grubbern oder ist es besser zu warten bis der ausfallraps auf den regen aufgeht????


Wie handhabt ihr das mit der bodenbearbeitung???
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Mad » Do Jul 09, 2015 1:20

Raps benötigt zum Auflaufen generell keine Bodenbearbeitung. Darüber hinaus ist das Risiko, ungekeimte Körner so tief zu vergraben, dass sie in die sekundäre Keimruhe verfallen und dann auf ewig zum Störenfried werden, zu groß.

Um den Raps nahezu vollständig zum Auflaufen zu bringen, reicht ein Arbeitsgang mit dem Mulcher oder alternativ eine Überfahrt mit der Walze ca. 1 Woche nach dem Drusch, nachdem die unausgedroschenen Gummischoten nachgetrocknet sind. Trockenes Wetter mit warmen bis heißen Temperaturen ist bei letzterem wichtig.

Ich selbst mache seit 2010 nur noch eine Bodenbearbeitung nach Raps direkt bei der Weizenaussaat.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Markus Deere » Do Jul 09, 2015 6:24

Servus,

ich würde nach Raps auch nur mulchen oder walzen. Wenn eine Bodenbearbeitung überhaupt, dann mit Scheibenegge auf minimalster Arbeitstiefe. Aber aus Risikogründen (Keimruhe) würde ich keine Bodenbearbeitung machen. Bei uns macht auch jeder gar nix mit dem Acker vorerst. Wird dann im späten Herbst einfach geackert!
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon countryman » Do Jul 09, 2015 8:26

gar nichts machen wurde hier auch eine Zeit lang propagiert, die Beratung rudert inzwischen wieder etwas zurück wegen Schneckenvermehrung, u.a. in den hohlen Stängelresten. Es ist aber kein Fehler die erste Auflauf-Welle abzuwarten, gerade wenn der Regen so günstig kam.
Mulchen ist eine Option, aber recht teuer. Ich bevorzuge die Scheibenegge ganz flach.
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Raider » Do Jul 09, 2015 9:45

Lanze hat geschrieben:Hallo!!!
Hab folgende frage und zwar hab ich gestern einen teil meines rapses gedroschen und heute hat es 25l/m2 geregnet, nun stellt sich mir dir frage soll ich nun in den nächsten tagen die äcker grubbern oder ist es besser zu warten bis der ausfallraps auf den regen aufgeht????


Wie handhabt ihr das mit der bodenbearbeitung???


nach 25 l Regen ist keine Bodenbearbeitung nötig. Im gegenteil, Du würdest die Samen nur tief vergraben. freu Dich, dass es geregnet hat und nimm das eingesparte geld und gehe mit Deiner Frau gut Essen... ;-)
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon MF4355 » Do Jul 09, 2015 10:01

Da ich keine KSE besitze und man den Grubber nicht flach genug eingestellt bekommt, mache ich seit 2 Jahren 3 Wochen nach dem Drusch eine sehr flache Bearbeitung mit der Kreiselegge. Auf leichten milden Böden funtioniert das wirklich super und verbraucht nicht viel.
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon wauzzz » Do Jul 09, 2015 10:03

Wir mulchen nur, um einem Verstopfen der Drillmaschine vorzubeugen...im Herbst 1x grubbern und dann drillen.
Danach ZWINGEND Schneckenkorn!
Mfg Sven/wauzzz
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon NobbyNobbs » Do Jul 09, 2015 11:21

KEINE Bearbeitung machen. Die Dinge wurden von Mad angesprochen, ich stimme zu 100 % zu. Hinzu kommt die perfekte Bodengare nach Raps. Selbst bei regelmäßig pflügenden oder tief grubbernden Betrieben (schlechte Bodenstruktur, mangelhaftes Bodenleben) verursacht der Verzicht auf eine Lockerung keine Ertragsdepressionen. Verursachte der Mähdrescher nach feuchter Ernte Verdichtungszonen würde ich diese lediglich partiell lockern.

Die Bodenbearbeitung nach Winterrapst ist in 9 von 10 Fällen verschwendetes Geld und solle aus ökologischen und ökonomischen Gründen in vielen Fällen unterbleiben. Diese giftigen Dieselabgase sind unzumutbar, das könnt ihr mir und anderen Umweltschützern nicht zumuten. Zudem stellt diese Verpestung der Luft eine Gefährdung für das allgemeine Wohl da. Das unbedenkliche Glyphosat hingehen ist vergleichsweise umweltschonend.

Der Beitrag ist bewusst stichelnd geschrieben (nicht alles zu ernst nehmen). Im Kern ist jeder Punkt dennoch Fakt.
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Mad » Do Jul 09, 2015 11:36

NobbyNobbs hat geschrieben:KEINE Bearbeitung machen. Die Dinge wurden von Mad angesprochen, ich stimme zu 100 % zu. Hinzu kommt die perfekte Bodengare nach Raps. Selbst bei regelmäßig pflügenden oder tief grubbernden Betrieben (schlechte Bodenstruktur, mangelhaftes Bodenleben) verursacht der Verzicht auf eine Lockerung keine Ertragsdepressionen. Verursachte der Mähdrescher nach feuchter Ernte Verdichtungszonen würde ich diese lediglich partiell lockern.

Die Bodenbearbeitung nach Winterrapst ist in 9 von 10 Fällen verschwendetes Geld und solle aus ökologischen und ökonomischen Gründen in vielen Fällen unterbleiben. Diese giftigen Dieselabgase sind unzumutbar, das könnt ihr mir und anderen Umweltschützern nicht zumuten. Zudem stellt diese Verpestung der Luft eine Gefährdung für das allgemeine Wohl da. Das unbedenkliche Glyphosat hingehen ist vergleichsweise umweltschonend.

Der Beitrag ist bewusst stichelnd geschrieben (nicht alles zu ernst nehmen). Im Kern ist jeder Punkt dennoch Fakt.


Du hast die Nitratgefährdung des Grundwassers nach massiver Mineralisation durch die Bodenbelüftung vergessen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Kreuzschiene » Do Jul 09, 2015 12:30

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man nach Raps bereits perfekte Bedingungen vorfindet. Einzig das Abspritzen ca. 14 Tage vor der Aussaat werde ich künftig wieder machen.
Selbst eine Aussaat mit Schleppscharen ist problemlos möglich...
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon angusy » Do Jul 09, 2015 12:42

Bislang habe ich keine Bodenbearbeitung nach Raps durchgeführt.

Dieses Jahr werde ich mal folgenden Weg versuchen: Mit Strohstriegel und Walze die Flächen bearbeiten. Die Bodenbearbeitung dürfte minimal, also nicht schädlich, sein. Dennoch würden Kaffhaufen verteilt, Schoten aufgedrückt und Samen zum keimen animiert. Schlagkraft wäre ein Mehrfaches des Mulchers.

Wie ich dann dem Ausfallraps zu Leibe rücke, wird sich zeigen. Entweder Glyphos oder Striegel.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Raider » Do Jul 09, 2015 12:49

Kreuzschiene hat geschrieben:Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man nach Raps bereits perfekte Bedingungen vorfindet. Einzig das Abspritzen ca. 14 Tage vor der Aussaat werde ich künftig wieder machen.
Selbst eine Aussaat mit Schleppscharen ist problemlos möglich...



14 Tage vor der Aussaat ist bei uns meist zu spät. Ernte Raps Ende Juli/ Anfang August, Aussaat Weizen Anfang Oktober. Da wird mir der Raps zu groß.

Da liegt auch noch ein Problem in meinem System. Nach der Rapsernte eine Bodenbearbeitung ist - aus meiner Sicht - Quatsch. Da stimmen mir ja die meisten hier zu. Aber was macht man dann. Ich würde am liebsten ein paar Tage vor der Weizenaussaat flach mit dem Grubber durch und dann säen. Allerdings habe ich ja da noch den Ausfallraps. Abspritzen ist natürlich ne Option (die ich auch schon gezogen habe), allerdings liegen dann die abgespritzten Rapsfelder ewig rum. Das widerstrebt mir aufgrund der Öffentlichkeitswirkung.... Habe im letzten Jahr im 3-4 Blatt Stadium des Ausfallrapses einen flachen KSE-Strich gemacht. Mit sehr bescheidenem Erfolg. Wie geht ihr mit dem Problem um?
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon angusy » Do Jul 09, 2015 13:00

Noch lebe ich in der Illusion, der Striegel wird dieses Problem lösen.

Von Bodenbearbeitung (auch im Vergleich zu einer KSE) kann man nicht reden. Mineralisation wird es nicht geben. Hoffentlich zieht er aber genug Ausfallraps aus.

Glyphos hat neben der Öffentlichkeitswirkung (dazu kann man stehen, wie man will) noch einen viel schlimmeren Effekt. Ich sehe meist keine Fahrspuren mehr und komme dann unwillkürlich meist mehr an den Feldrand als notwendig. Als Folge wird das Gras abgespritzt und die Trespe wird zum Festbankett eingeladen.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon Kreuzschiene » Do Jul 09, 2015 13:21

angusy hat geschrieben:Noch lebe ich in der Illusion, der Striegel wird dieses Problem lösen.

Von Bodenbearbeitung (auch im Vergleich zu einer KSE) kann man nicht reden. Mineralisation wird es nicht geben. Hoffentlich zieht er aber genug Ausfallraps aus.

Glyphos hat neben der Öffentlichkeitswirkung (dazu kann man stehen, wie man will) noch einen viel schlimmeren Effekt. Ich sehe meist keine Fahrspuren mehr und komme dann unwillkürlich meist mehr an den Feldrand als notwendig. Als Folge wird das Gras abgespritzt und die Trespe wird zum Festbankett eingeladen.


Bei unbearbeitetenen Rapsflächen sieht man doch die Fahrgassen nach der Ernte wieder super?!?
Das sind die zwei Streifen, wo keine Stängel sind... ;-)
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Re: Bodenbearbeitung nach Raps

Beitragvon angusy » Do Jul 09, 2015 13:26

Mulcher war aber bislang das Mindeste! Da ist, wenn der Ausfallraps aufgelaufen ist, beim besten Willen nichts zu erkennen!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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