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Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon frankenfarmer » Mo Dez 14, 2009 21:54

Nach der Ernte mit einem Ropa Euro Tiger haben wir bei Feuchten Boden starke Bodenverdichtungen die sich nur schwer beseitigen lassen. Zwei mal mit Tiefenlockerer reichen selten ,da die Verdichtungen sehr tief sind. Wer hat sich mit diesem Problem beschäftigt mein Roderfahrer sagt er fährt am oberen Limit mit dem Luftdruck da ein Reifen 7500 € kosten würde. Wir sind in unserer Gegend nicht die einzigen mit diesem Problem.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon hans g » Di Dez 15, 2009 9:29

frankenfarmer hat geschrieben:....Wer hat sich mit diesem Problem beschäftigt....

da musst du die nächste FROSTGARE abwarten und demnächst jemanden mit dem MAXTRON roden lassen.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon Ackerlöwe » Mi Dez 16, 2009 23:52

Du schreibst "feuchte Bedingungen", und bei feuchten Bedingungen kann man keinen Tiefenlockerer einsetzten, da schmierst du nur im Boden rum und richtest mehr Schaden als Nutzen an.
Problem ist bei den Teilen, dass es keine Reifen gibt, die man bei einer dermaßen großen Radlast mit wenig Druck fahren kann. Dazu kommt noch, das diese Reifen von Haus aus einen hohen PLY-Wert haben, also sehr steif sind, das heißt, dass die Reifenaufstandsfläche bei weniger Druck im Reifen auch nicht so stark ansteigt wie z.B. bei einem 65er-Traktorreifen.

So viel Besserung bringt da auch der Maxtron nicht, der hat zwar schon Raupenfahrwerke, dafür wühlt der bei Kurvenfahrten so richtig im Acker rum und legt dabei schon rechte "Schützengräben" an....selbst schon gesehen.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon mb-tracer » Do Dez 17, 2009 8:26

Das Problem sind ganz einfach die 35 to., die da auf dem Acker unterwegs sind. Das werden wir alle noch in den nächsten Jahren merken. Und lösen läßt sich das auch mit dem tiefsten Tiefenlockerer nicht. Da kommt keiner mehr dran.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon MTX-Driver » Do Dez 17, 2009 8:51

Wäre ein geteiltes Ernteverfahren dann nicht besser hinsichtlich des Bodendrucks?

mfg
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Mähdrescher werden in Landkreisen mit 130 Biogasanlagen völlig überbewertet!
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon mb-tracer » Do Dez 17, 2009 8:58

MTX-Driver hat geschrieben:Wäre ein geteiltes Ernteverfahren dann nicht besser hinsichtlich des Bodendrucks?

mfg


Beim Roder wohl schon, doch der Sammler ist auch nicht von schlechten Eltern....

Wenn man mehrreihig roden will - und muß - gib´s eben im mom keine Alternative. Alles andere ist eben zu teuer.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon sKarle » Do Dez 17, 2009 11:09

mb-tracer hat geschrieben:Das Problem sind ganz einfach die 35 to., die da auf dem Acker unterwegs sind. Das werden wir alle noch in den nächsten Jahren merken. Und lösen läßt sich das auch mit dem tiefsten Tiefenlockerer nicht. Da kommt keiner mehr dran.


Ich glaub kein Roder wiegt mit vollem Bunker nur 35t ... und der Ropa ganz bestimmt nicht.
Dumm ist der, der dummes tut.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon MTX-Driver » Do Dez 17, 2009 11:36

hmhmm, von Zuckerrüben hab ich mal gar keine Ahnung. Es gibt doch auch solche Überladeroder die sofort auf ein nebenher fahrendes Fahrzeug überladen oder :roll:
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon Mad » Do Dez 17, 2009 12:16

Also bei uns hier sind mehrere Systeme zu sehen.

Einmal das System von Gilles mit einem 3-Achsigen Ladebunker, von dem wir zuletzt unsere Rüben haben roden lassen.

Das System von Kleine, wobei da nicht wie bei Grilles mit Ackertrennscheiben gefahren werden muss und der Lader ein gezogener ist, der in den meisten Fällen an jedem Vorgewende abbunkern muss. Da fährt dann einer die Rüben mit einer Mulde zur Miete ans andere Vorgewende.

Dann lässt noch einer von einem SF10 roden, wobei er auch eine Mulde fahren muss und dann sind da noch welche, die von einem Maxtron roden lassen.

Vom Bodendruck kann ich persönlich jetzt nur von den beiden genannten Getrenntrodesystemen sprechen und ich konnte mich über übermäßige Bodenverdichtungen bisher nicht beklagen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon Ackerlöwe » Do Dez 17, 2009 12:52

sKarle hat geschrieben:Ich glaub kein Roder wiegt mit vollem Bunker nur 35t ... und der Ropa ganz bestimmt nicht.


Eben. 60t sind beim Ropa mit vollem Bunker allemal zu schaffen.


MTX-Driver hat geschrieben:hmhmm, von Zuckerrüben hab ich mal gar keine Ahnung. Es gibt doch auch solche Überladeroder die sofort auf ein nebenher fahrendes Fahrzeug überladen oder :roll:


Dann macht eben der Traktor samt Muldenkipper die Verdichtungen. Löst das Problem nicht wirklich.



Mad hat geschrieben:Also bei uns hier sind mehrere Systeme zu sehen.

Einmal das System von Gilles mit einem 3-Achsigen Ladebunker, von dem wir zuletzt unsere Rüben haben roden lassen.

Das System von Kleine, wobei da nicht wie bei Grilles mit Ackertrennscheiben gefahren werden muss und der Lader ein gezogener ist, der in den meisten Fällen an jedem Vorgewende abbunkern muss. Da fährt dann einer die Rüben mit einer Mulde zur Miete ans andere Vorgewende.

Dann lässt noch einer von einem SF10 roden, wobei er auch eine Mulde fahren muss und dann sind da noch welche, die von einem Maxtron roden lassen.

Vom Bodendruck kann ich persönlich jetzt nur von den beiden genannten Getrenntrodesystemen sprechen und ich konnte mich über übermäßige Bodenverdichtungen bisher nicht beklagen.


Das System von Gilles sieht wie aus? Aus "Ackertrennscheiben" würde ich jetzt folgern, dass da ein Traktor mit einer Maschine unterwegs ist, die die Rüben nur entblättert und köpft, aber nicht rodet, sonst bräuchte die es ja nicht.

Das Kleine/Bleinroth System sieht doch so aus, dass ein Traktor am besten mit Rüfa die Rüben rodet und zwischen die Räder des Traktors in eine Reihe legt. Ein zweiter Traktor zieht dann den einachsigen Ladebunker, der auch ein ordentliches Gewicht auf die Achse bringt. Problem ist hierbei, dass alle Fahrzeuge in exakt der selben Spur unterwegs sind, was in punkto Verdichtung wieder nicht ideal ist.


mfg
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon Mad » Do Dez 17, 2009 13:58

Ackerlöwe hat geschrieben:Das System von Gilles sieht wie aus? Aus "Ackertrennscheiben" würde ich jetzt folgern, dass da ein Traktor mit einer Maschine unterwegs ist, die die Rüben nur entblättert und köpft, aber nicht rodet, sonst bräuchte die es ja nicht.

mfg


Deine Mutmaßung ist fast richtig.

Bei Gilles ist in der Fronthydraulik der Blatthäcksler, zwischen den Achsen der Köpfer (ist bei dem alten System der Fall, kann mittlerweile auch dem Blatthäcksler direkt nach- oder dem Roder direkt vorgeschaltet sein) und im Schlepperheck das Rodeaggregat.

http://www.gilles-sa.be/machine/Toppers/


MFG
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon Ackerlöwe » Fr Dez 18, 2009 20:15

Mad hat geschrieben:Deine Mutmaßung ist fast richtig.
Bei Gilles ist in der Fronthydraulik der Blatthäcksler, zwischen den Achsen der Köpfer (ist bei dem alten System der Fall, kann mittlerweile auch dem Blatthäcksler direkt nach- oder dem Roder direkt vorgeschaltet sein) und im Schlepperheck das Rodeaggregat.

http://www.gilles-sa.be/machine/Toppers/


MFG



Ah ja, so schaut das also aus. Hat gegenüber kombiniertem Entblättern und Roden Vorteile bei der Gewichtsverteilung am Schlepper.

Aber wenn da sowieso ein Selbstfahrer dann die Rüben aufsammelt, kann ich doch gleich einen normalen 6-Reiher nehmen...der dürfte nicht viel Teurer als der Rübensammler sein und ein Traktor und eine Arbeitskraft werden eingespart. Und dazu noch die Zwillingspflegereifen, die dürften sonst bei kaum einer Arbeit noch zu gebrauchen sein.
Ob es jetzt ein Vor- oder Nachteil ist, dass der Gilles nach hinten abbunkert, kann man sehen wie man will....

Welche Vorteile hat dieses System konkret?


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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon hans g » Fr Dez 18, 2009 22:05

Ackerlöwe hat geschrieben:Welche Vorteile hat dieses System konkret?

hab das system schon 1973 in frankreich gesehen---waren 3 grossbetriebe,die arbeitsteilig ihre 350ha z-rüben damit ernteten.
ein betrieb hat geköpft und gerodet,der andere hat das rübenschwad aufgenommen und der dritte fuhr mit gebr.3-achserbenzinlkw(ehemals militär) die rüben an den feldrand.
war damals wohl das leistungsfähigste und günstigste rodesystem.
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon Schmähtandler » Fr Dez 25, 2009 21:17

Hallo bin ein neuer user frohe weihnachten an alle zum thema vermehrt euere regenwürmer tauwürmer graben bis zu 2m tiefe löcher in den boden und lockern ihn gratis zuhttp://www.landtreff.de/posting.php?m ... 8e7b15f3b#
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Re: Bodenverdichtung bei der Zuckerübenernte

Beitragvon Mad » Fr Dez 25, 2009 21:56

Schmähtandler hat geschrieben:Hallo bin ein neuer user frohe weihnachten an alle zum thema vermehrt euere regenwürmer tauwürmer graben bis zu 2m tiefe löcher in den boden und lockern ihn gratis zuhttp://www.landtreff.de/posting.php?m ... 8e7b15f3b#


Jetzt haste schon deinen ersten Beitrag in den Sand gesetzt..
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