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Boogieachse Nachteil eliminieren

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon tomtom99 » So Sep 18, 2016 22:16

Hallo Gemeinde,

habe relativ günstig einen Öhler 8to Miststreuer(OLM8000) gekauft. Günstig weil vergammelt bis auf Achse, Deichsel und Rahmen.
Er hat eine Boogieachse, was ich erst als reinen Vorteil sah, allerdings hat die Boogieachse ein gravierenden Nachteil zb. beim Wenden auf unseren z. T. kleinern Grünland-Schlägen und beim rangieren. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Lösung des Problems.
Würde deshalb gerne wissen ob schon mal einer Versucht hat eine Achse mittels Hydraulikzylinder zu heben, nur um zu wenden?
Dachte an eine Zylinder der im Normalzustand im Langloch fährt (somit den Möglichen Weg der Achse zulässt), wenn ich den Zylinder ausfahre, er gegen das Ende des Langlochs fährt und dann die hintere Achse in den Boden drückt, gleichzeitig die Andere vom Boden hebt.
Zwei 35mm Kolbenstangen mit einer Druckkraft von rund 7to müsste doch funktionieren, zumal es Unwahrscheinlich ist dass ein max Gefüllter Wagen ist, der angehoben werden muss. Im Straßenverkehr natürlich inaktiv!
Was denk ihr? Wer hat das schon Versucht? Verbesserungs-, Vorschläge?

der Tom
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon mogwai » Mo Sep 19, 2016 3:32

Hab sowas zwar nicht gemacht aber wennst den vorderen Reifen mit dem Zylinder nach oben ziehst geht das doch viel einfacher als den hinteren in den Boden? Und bei normaler Fahrt einfach Schwimmstellung.


Mfg
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon countryman » Mo Sep 19, 2016 8:01

werden die Anlenkpunkte der Zylinder die Krafteinwirkung aushalten?
Wie wäre es mit Luftbälgen (LKW Luftfederung) auf einer Seite der "Wippe", es muss ja die Vorderachse nicht völlig ausgehoben werden, eine gewisse Entlastung reicht.
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon ferguson-power » Mo Sep 19, 2016 8:26

tomtom99 hat geschrieben:Was denk ihr? Wer hat das schon Versucht? Verbesserungs-, Vorschläge?


So was habe ich vor ca30 Jahren mal bei einem Bekannten an einem Krone HSD Ladewagen realisiert . Da haben wir den hinteren Teil der Boogie Achse per Hydraulikzylinder ausgehoben damit man mit dem Wagen besser um die Ecken kam weil es bei ihm auf dem Hof und bei den Wieseneinfahrten recht eng war .
Ich habe oben im Rahmen einen EW Zylinder eingebaut und die beiden hinteren Achsstummel per Stahlseil über stabile Umlenkrollen hochgezogen . Das System hat einwandfrei funktioniert .
Das gleiche haben wir mal bei einem zum Silagewagen umgebautem Ladewagen eingebaut . Allerdings zum Anheben der vorderen Achsstummel . Damit man bei leichteren Schleppern die Stützlast erhöhen konnte , sei es bei schlechten Bedingungen auf dem Acker oder bei Überfahrten auf dem Silo . Das System hat sich allerdings als kontraproduktiv erwiesen . Die Stützlast konnte zwar gut erhöht werden was aber nun mal dazu führte das die hintere Achse das ganze Fahrzeuggewicht alleine tragen musste , tiefer im Boden bzw Silo einschnitt und dadurch den Zugkraftbedarf enorm erhöhte .
Die Konstruktion war nicht zweckmäßig . Aber Versuch macht Klug :) .
Danach haben wir das komplette Achsaggregat nach hinten versetzt . Das war wesentlich effektiver .
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon tomtom99 » Mo Sep 19, 2016 10:20

Hallo,
Danke für Eure Beiträge. Ja, das mit der Stützlast hat mich auch schon Beschäftigt.
Es wird wohl eher die Vordere Achse nach unten gedrückt, dann kann es passieren das ich negative Stützlast bekomme. Ist aber besser als über Zugmaul Stützlast zu kommen. Auch wäre der Wenderadius kleiner und man kann ihn weiter(Rückwärts) über den Graben schieben.
Habe gerade nachgemessen, echt doof. Die Erste Achse ist ziemlich genau mittig der Ladefläche. D.h. bei 4,7m Ladefläche kommt die Erste Achse bei ca 2,35m und die Zweite bei 3,40m.....
Eine Luftfederung hatte ich auch schon in der Überlegung, allerdings hat unser Bock keine Druckluft.
Auch das man eine Achse hochzieht, statt die ander nach unten zu drücken, habe ich auf'm Schirm.
Allerdings hat die Zugstufe nur die hälfte der Kraft. Der Rahmen ist, meiner Meinung nach, Übertrieben stabil gebaut. Da könnte die Hälfte raus.(leicht Übertreibung)

Hat jemand einen solchen Miststreuer und kann mir seine Erfahrung damit mitteilen? Dinge die ich beim Wiederaufbau Berücksichtigen kann. Die Heckklappe wird bereits durch einen Stauschieber ersetzt. Der Wassereintrag vorn (Ladefläche, wo der Kratzboden hochkommt) wird Unterbunden. Bordwände kommen neu, Überlege ob ich sie zu einer Wanne verschweissen soll oder klappbar mache. Er soll nach Möglichkeit auch Kartoffeln (kein Problem) und Getreide transportieren können. Fürs Getreide sollen die Kratzbodenleisten oben ausgehangen werden und eine Abschiebewand eingehangen werden (Theorie).

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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon Ede75 » Mo Sep 19, 2016 11:02

Moin,
ich hab auch son Ding (als Tenkhoff), allerdings als 10-Tonner. Anfangs gabs die auch als 12Tonner. Die Streuer waren mMn alle gleich, nur anderes Typenschild dran. Die Streuer kommen aus Polen. Wenn du 4 stehende Walzen hast, die Winkeltriebe haben gern mal Karies. Ich hab jetzt 2 deutsche Wellen und Zahnräder drin, die scheinen zu halten. Das Problem ist, daß der Hersteller in Polen seit bestimmt 10 Jahren pleite ist und Teile immer schwerer zu bekommen sind. Langsam aber sicher rosten mir auch die Bordwände weg. Die hab ich vor wohl 10 Jahren schonmal neu lackiert auf der Innenseite, weil die Polenfarbe schon vom ansehen abschliss. Der Stauschieber is schon fertig bei mir, ich fahre ohne.
Das Fahrgestell an sich finde ich gut, kann mich nicht beklagen. Im 2. Leben wird das mal n Rückewagen.



Gruß
Ede
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon ferguson-power » Mo Sep 19, 2016 11:05

tomtom99 hat geschrieben:Allerdings hat die Zugstufe nur die hälfte der Kraft.


Das mußt du so konstruieren das der Zylinder beim Ausfahren die Achse hebt . Dann sollte die Druckkraft reichen .


tomtom99 hat geschrieben: man kann ihn weiter(Rückwärts) über den Graben schieben.


Wozu ist sowas nötig :roll: ?
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon tomtom99 » Mo Sep 19, 2016 11:31

Hallo Ede,
das deckt sich zu 100% mit meinem Eindruck. Lackierung schei..., Fahrgestell sehr massiv. Ja der hat 4 stehende Walzen.
Winkelgetriebe muss ich noch öffnen, hoffe der hat noch kein Karies und es sind nur die Lager. Die Bordwände haben durchrostungen,
ist bei der Vorgeschichte aber auch kein Wunder. Kommen eh neu, so kann ich die Höhe so anpassen dass er mit unserem Hoflader und Hassia KRB beladbar ist. D.h. untere ca 70cm obere 30cm (klappbar oder steckbar).
Vorgeschichte vom Verkäufer erzählt:
Landwirt fährt mit voller Fuhre raus, schmeist die Karre an. Ketten springen über Kettennuss ... schrägzug ... landet im Aggregat ...
fährt das Teil nach Hause .... stellt ihn ab und lässt ihn ein paar Jahre, beladen, drausen stehen.
Naja Ede, in der Realität muss man schon 1:1 Umrechnen, unter 10.000,00 war kaum einer in der 8to Klasse(Einsatzbereit) zu finden.

ferguson-power hat geschrieben:
tomtom99 hat geschrieben: man kann ihn weiter(Rückwärts) über den Graben schieben.

Wozu ist sowas nötig :roll: ?

Wenn ich auf einem schmalen Schlag einen U-turn machen muss, dann kann man in 2 zügen wenden ... Vorausgesetzt ich kann noch 1m weiter zurückfahren.
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon Ede75 » Mo Sep 19, 2016 12:38

tomtom99 hat geschrieben:Naja Ede, in der Realität muss man schon 1:1 Umrechnen, unter 10.000,00 war kaum einer in der 8to Klasse(Einsatzbereit) zu finden.


Dsa stimmt, und Gebrauchtpreise orientieren sich halt an Neumaschinen. Ein deutscher Streuer in der gleichen Klasse hätte damals schon mehr als das doppelte gekostet.
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Re: Boogieachse Nachteil eliminieren

Beitragvon haldjo » Di Sep 20, 2016 10:00

Einfach mal Tante Google fragen. Bogielift gibts bei bei diversen Forwardern ab Werk zu kaufen, bzw. als Nachrüstlösung von den Händlern. Auch an Harvestern und Rückewagen hab ich das schon gesehen.
Die Frage ist ob deine Bogies eine geeignete Lasteinleitungsstelle haben, und ob du Ziehend oder Drückend arbeiten willst/musst (Bauraum, Anlenkmöglichkeiten etc.).
Hydraulisch wird das üblicherweise über ein 4/2 Wegeventil mit Nullstellung A,B und T verbunden mit Nachsaugmöglichkeit, P Verschlossen gelöst. Mit einem 4/3 Wegeventil könntest du sogar wahlweise die vorderen oder hinteren Räder heben.
Auf ins Holz!
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