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Brennwert Kastanienholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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11 Beiträge • Seite 1 von 1
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Brennwert Kastanienholz

Beitragvon drops » Fr Mär 03, 2006 7:54

Moin allerseits,

im Netz habe ich die unterschiedlichsten Aussagen über den Brennwert von Kastanienholz gelesen.
Diese gingen von "Nutzung der Baumart als Möbel, ...., Brennholz" bis zu "minderwertiges Holz, dass wenig Wärme entwickelt und Funken sprüht".

Hat irgendwer von euch Erfahrung?

Gruß
Drops
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Beitragvon Bananajoe » Fr Mär 03, 2006 15:55

Kann ich mir nicht vorstellen dass es schlechtes Brennholz sein soll. Besonders die Edelkastanie wird in den Alpen für Lawinenverschläge genutzt und soll dort ausgezeichnete Arbeit verrichten, da sehr sehr widerstandsfähig und hart. Was ich zumindest bestätigen kann, da dieses Holz nicht wirklich leicht ist.
Das Holz der Roßkastanie ist zumindest als Möbelholz begehrt. Es entwickelt so eine schöne rote Farbe hab ich mir sagen lassen.
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Beitragvon ford3055 » Fr Mär 03, 2006 19:23

Das kann ich mir auch nicht vorstellen, war hatten auch mal kastanienbrennholz, war genauso gut wie Buchenholz.
Wird aber meistens für Möbel genutzt.

Gruss kevin
Zuletzt geändert von ford3055 am Mi Mär 15, 2006 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
Unheimlich ist des Schlossers Kraft wenn er mit dem Hebel schafft!!!
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Holz

Beitragvon brennholzprofi » Fr Mär 03, 2006 19:26

Hallöchen;

laß Dich nicht veräppeln. Kastanie ist ein super Holz nicht nur für die Möbelindustrie sondern erst recht für Brennholz.
Wenn es astig ist wirst Du ohne Spalter schon Problemchen mit der dem zerkleinern habenjavascript:emoticon(':?')
Confused weil die Astwurzeln sehr weit in den Stamm gehen..
Würde das Zeug auf 25er Ringe schneiden und dann gibs Ihm mit der Axt.
Heizwerte je nach Standort des Baumes zwischen 2100 - 2300 Kwh per Tonne etwa wie Buche.
Frohes schaffen
Grüße der Brennholzprofi
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Kastanie

Beitragvon EgbertPetschke » Di Mär 14, 2006 21:17

Zu dem Thema Kastanie sammle ich gerade meine Erfahrungen. Über Vitamin B habe ich eine Hainbuche und eine Kastanie als Stammholz (ohne Krone) von einem Abbruchunternehmer zum Nulltarif bekommen. Es wurde einschließlich ca. 2 m³ Erde vor die Haustür gekippt. Also habe ich das Holz erst mal vom Boden befreit und mit dem Hochdruckreiniger kettengerecht gesäubert. Vor 2 Wochen ging das noch, da war es nicht so lausig kalt. Die Kastanie hatte am Fällende einen Durchmesser von 53 cm. also habe ich sie erst mal in ofengerechte Scheiben geschnitten 1/3 und 1/4 m, je nach Ästen, allein um die Dinger bewegen zu können. Und dann ging's an spalten, mit Spaltaxt und Spalthammer, wie ich es bislang immer gemacht habe - aber es ist Kastanie! Ich rede nicht von der Edelkastanie sondorn von der Rosskastanie. In der Literatur hatte ich gelesen, dass Kastanie drehwüchsig sein kann, aber dieses Exemplar ist drehwüchsig wie ein Seil! Das reisst einem fast die Axt aus der Hand.

Da ich bislang ein recht gutes Verhältnis zu meinen Bandscheiben habe, ist die Entscheidung zu Gunsten eines Holzspalters gefallen. Ich liebäugele da mit einem 7t-Gerät von Güde. Ich weiß, das ist kein Profigerät, aber für meine 20 - 30 rm im Jahr sollte das reichen. Oder hat jemend einen besseren Rat?

Jedenfalls nie wieder Kastanie, nicht mal geschenkt.

Ach so, zum Heizwert: Da habe ich trotz intensiver Suche nichts konkretes gefunden. So leicht, wie sich das Holz anfühlt, schätze ich so zwischen Weide und Erle, also nicht mal was dolles.
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kastanie

Beitragvon brennholzprofi » Di Mär 14, 2006 21:40

Hallo;

na 20 - 30 Rm sind doch schon was.
Wenn der Platz dafür da ist würde ich mir da auch ein Spalterchen holen.
Allerdings einen Güde mmmmmhhhhhhh...
Ich hab da so meinen Standpunkt. Du willst ja bestimmt noch in einn paar Jahren den Spalter nutzen. Würde ein Spalter von einem Landmaschinenhändler kaufen...die haben meistens Ahnung.
Übrigens muß das bei extrem Drehwüchsigen Holz mit der Spalterei nicht klappen. So 7 to sind bei drehwüchsigem Holz nicht besonders viel!
Spalte es nur so schnell wie möglich.Je trockener desto schwerer.
Hol doch so ein paar Abschnitte mit zum Händler dann kann er das Gerät vorführen.
Und es ist vom Heizwert unerheblich ob Kastanie, Roßkastanie oder was weiß der Teufel für eine Kastanie das sein soll.
Egal geschenktes Holz macht auch warm...
Viel Erfolg
Der Brennholzprofi
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Beitragvon Thomas Wolff » Mi Mär 15, 2006 7:02

moin moin,
warum von güde,da legst du doch auch 600-700 euro hin. für das geld bekommst du auch einen tonnen spalter von bgu.
und da weißt du,was du hast.
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Beitragvon mbss » Di Aug 15, 2006 21:31

Hallo,
die Beständigkeit von Edelkastanienholz kann ich nur bestätigen. Habe diese Woche bei meinem Waldnachbarn, der schon Jahre nicht mehr im Wald war das Bruchholz (ca. 4-5 Jahr alt!) in Augenschein genommen. Also Birke und Buche war schon ziemlich verfault. Die Kastanie sah auf den ersten Blick auch nimmer frisch aus, aber nach dem Anschneiden zeigte sich, dass lediglich die Rinde etwas verrottet war, das restliche Holz aber fast keinen Qualitätsverlust zeigte (Brennholztechnisch betrachtet). Also wirklich sehr beständiges Holz!
Gruß Stefan
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Beitragvon Waldmichel » Mi Aug 16, 2006 6:51

Moin,

na da bin ich auch mal gespannt, bei mir am Waldrand habe ich ne schöne große Kastanie stehen, die seit 2-3 Jahren trocken ist und keine Blätter mehr trägt. Je nach Wetter geht es der in den nächsten 2-3 Wochen an den Kragen und landet dann wahrscheinlich noch diesen Winter im Ofen.

Gruß Mathias
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Kastanie

Beitragvon akazie » Fr Sep 15, 2006 8:32

Hallo Miteinander,

dem Geruch und dem Aussehen nach zu Urteilen ist die Edelkastanie ein direkter Verwandter der Eiche. Das Holz ist sehr beständig gegen Umwelteinflüsse. Es wird/wurde sehr oft als Viehweidpfosten oder Wingertpfähle genutzt ähnlich der Akazie. Das Brennverhalten ähnelt dem von Eiche, ich denke der Heizwert wird ähnlich liegen.
Für Möbelholz ist Vorsicht geboten. Stammt der Stamm aus einer Frucht oder wurde gepflanzt ist er problemlos zu verwenden. Stammt er jedoch aus einem Stockaustrieb ist das Holz sehr oft ringschälig und als Möbelholz unbrauchbar.

Gruß

Akazie
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Beitragvon Waldmichel » So Sep 24, 2006 8:46

Sooo, also inzwischen wurde meine trockene Kastanie am Mittwoch gefällt. Beim Aufprall zerschellte die gesamte Krone, da blieb fast nichts mehr Verwertbares übrig. Und dann die große Überraschung: der Stamm war noch voll im Saft. Da gab es schon erste Überlegungen, diesen doch noch irgendwie auf die Schnelle verkauft zu bekommen, wurde dann aber verworfen und auf Meter-Rollen gesägt. Am Freitag beim Spalten stellte sich dann heraus, dass dies das einzig richtige war. Der Stamm war innen von einem Pilz befallen und hätte sich so nicht verkauft. Die Gerbsäure floss in Strömen und der Liegend-Spalter (15to Fautz/Biberach Bj. 1985) hatte bei den 3 größten Rollen (Durchmesser ca. 80cm) nicht genug Kraft um diese beim ersten Mal durch die Mitte zu spalten, sondern mußte im ersten Drittel angesetzt werden. Danach gab es kaum noch Probleme, das Holz ließ sich recht gut spalten, war in Astbereich teilweise doch recht zäh. Im Laufe das Tages war dann die Gerbsäure auf dem ganzen Gelände zu riechen, hat sich aber inzwischen verzogen. Zu den Brennwerten werde ich nun wohl doch erst in 2-3 Jahren was sagen können, wenn das Holz bis dahin trocken genug ist.

Gruß Mathias
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