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Büchsen ziehen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Büchsen ziehen

Beitragvon fendt105s » Mi Jun 06, 2007 21:53

Hallo

Habe nen Fendt der 100ter Reihe. Wollte nun meinen Motor überholen-hatte schon mehrere gemacht-, nachdem ich ihn zerlegt hatte viel mir sofort auf das mit den Büchsen was nicht stimmt.

Es sind trockene Büchsen verbaut, dabei dacht ich mir nichts bis ich meinen Büchsenzieher ansetzen wollte und keine mölichkeit fand ihn anzusetzen. So jetzt steh ich da.

War heute in der BayWa und wollte mal nachfragen wie das geht, die zuckten nur mit den Schultern und meinten das macht ne Spezialfirma.
Das kann doch net sein, weiß dazu vielleicht was wie es?

mfg
tobias
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Beitragvon ferguson-power » Mi Jun 06, 2007 22:15

Die MWM Motoren mit trockenen Laufbüchsen lassen wir auch immer bei der Motorenschleiferei machen . So weit ich weiß , werden die neuen Büchsen rein gepresst und anschließend noch einmal gehohnt . Wir haben es mal bei einem Perkins Motor selbst versucht . Nachdem die zweite Büchse Schrott war , haben wir aufgegeben und die Spezialisten rangelassen .
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Beitragvon pacini » Do Jun 07, 2007 6:10

Moin,

Alte Büchse raus ...

Von unten, mittels einem langen - vernünftigen - Durchschlag im Kreis bewegend rauskloppen - ich hab nen Pressluftmeißel genommen, Meißel abgeflext und verlängert, dann im Kreis klopfen lassen !!

Gepresste Buchsen ...

Buchse über Nacht in die Kühltruhe - ne Gute schafft bei " Powerstellung " etwa - 25 bis -30°C , den Block mittels Heizgebläse oder Flamme so warm wie möglich machen - NEIN ... NICHT AUSGLÜHEN !!!

Zuvor alles sauber machen und vorbereiten - aber ich denk das weiß jeder, der so ne Rep. macht !?? :wink:

Dann sollte alles schnell gehen - Buchse aus der Gefriere - rein in den warmen Block und mit nem Hartholzstück und nem vernünftigen Hammer, eine oben drauf schon sitzt das Dingens !!

Mit dem Wärem/Kälte Ausdehnungs-Koeffizienten schafft man so etwa 1-2/10mm , das reicht locker um das " Pressen " überflüssig zu machen !!

Gruß Pacini
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Beitragvon Schrauber » Do Jun 07, 2007 8:59

Hallo,
Wenn du einen Buchsenzieher hast wüde ich in deiner stelle einen passenden Flansch Drehen, oder Drehen lassen. Die Buchsen gehen sau schwer raus, und wieder rein.Wenn dir die Buchse auf halben Wege stecken bleibt hast du ein Problem.Die genauen Maße kannst du ja von der neuen Buchse nehmen ( für den Flansch). Dann baust du eine Spannvorrichtung alles sauber und schön Ölig machen und die neuen Buchsen rein: fertig. Die neuen Buchsen brauchen nicht Gehont werden. Das einfachste ist, du nimmst einen Kasten Bier und leihst dir in einer Fendtwekstatt das Werkzeug dafür.Oder wo du die Buchsen herbekommst.
Alles klar?
Der Norddeusche
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MfG
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Beitragvon Schauerschrauber » Do Jun 07, 2007 12:15

Hallo


@pacini
:shock: :shock: :shock: Das hätte ich gerne gesehen wie du da an der Buchse rumfummelst :shock: :shock: :shock:

Ne Leute vergeßt es , trocken Buchsen werden in der Regel mit 80 - 100 to.
ausgepreßt - unmöglich das fachgerecht selbst zu machen , sogar die meisten Motorenbauer winken hier ab !

ein Spezialbetrieb der das bei dir zuhause machen könnte wäre

www.theilacker.com

(die fahren bis zu 250 km Anfahrt - annsonsten Block hinschicken / hinbringen , Kurbelwelle darf drinbleiben )

mfg
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Beitragvon Schrauber » Do Jun 07, 2007 12:59

Hallo,
wenn du nicht klar kommst
www.schroeder-gruppe.de
Der Norddeutsche
MfG
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Beitragvon fendt105s » Do Jun 07, 2007 16:08

Hallo

80-100t Pressdruck????

Bei uns in der BayWa -Fendtheimat- haben sie kein Montagewerkzeug für diese Büchsen. Das macht alles die Firma Theilacker.
Wollte mal ein Pleuel fün nen KD 12, das hätte so um die 350€ im Austausch gekostet. Deshalb werde ich dort nichts mehr Anfragen.

Hatte heute mal so nen Gedanken wegen nem Werkzeug zum Auspressen.
Und zwa aus Sgrün oder Peek (Industrikunststoffe) nen Abzieher zu bauen.
Und zwa das sollte aus 2 Konususen bestehen. Ein Aussen und ein Innenkonus, die über ne Gewindestange zusammengedrückt und damit gespreizt werden, wenn der Spreizer dann fest ist und ich weiterdrehe sollte sich die Büchse rausziehen. ????

Werd in unseren Traktor nun nen Austauschmotor reinbauen. Kommt billiger, mich würde es mal interressieren warum MWM so nen Mist gemacht hat. Hatte gehört das diese Art von Motoren besser sein sollen. Ehrlichgesagt wäre es mir lieber wenn die Kolben nur 8000Std anstatt 12000Std halten würden aber ich net zu einer Spezialwerkstatt wegen dem Wechsel müsste.
Das ist Made in Germany. Manchmal wäre es doch besser wenn wir net so 100% verpicht wären die besten im Entwickeln seien sondern lieber Altbewärtes weiterentwickeln.

Sorry, aber das musste ich mal sagen.

mfg
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Beitragvon Stevie » Do Jun 07, 2007 18:04

Hallo,

trockene Buchsen kann man mit etwas Glück schon selber ziehen. Ist aber eine Grenzwertige Lösung.
Um die alten Buchsen rauszubekommen haben wir mal bei nem Perkins Staplermotor (Kolbenringschaden) einen Teller gedreht der im Durchmesser einen Millimeter kleiner war als die Buchse (außen). Oben etwas abgereht, so dass der Teil in die Buchse passte um das ganze zu zentrieren. In der Mitte ein Loch für eine Gewindestange. Zum Schluss eine Brücke mit Quertraverse auf den Motor. Die war ca. nan halben Meter hoch. Eine Gewindestange durch die Traverse und den Teller und richtig anziehen. Da die Brücke auf dem Motorblock aufsteht, sollte man hier etwas unterlegen um den nicht zu zerkratzen. Wir hatten ne 22er Gewindestange und auf dem Schlüssel ne 1,5m Verlängerung. Das ganze so angeknallt bis die Frage war was reißt jetzt zuerst, der Schlüssel oder die Gewindestange. Aus Verzweiflung haben wir nun mit einem Stück Rohr und nem gescheiten Hammer von unten gegen den Teller geschlagen. Dadurch hat sie die Buchse gelöst. Das ganze noch zweimal, dann war sie so locker, dass man sie mit der Gewindestange rausziehen konnte.
Von Perkins gabs zwei verschiedene Buchsen. Eine für das Hohnen nach dem Einpressen und eine fertig gehohnte. Die Fertige ist etwas kleiner und geht eigentlich recht gut zum einbauen. Kleiner Nachteil bei der fertigen ist, dass sie sich beim einbauen leicht verformt und somit nicht mehr ganz rund ist. Bei dem Stapler war es allerdings so, dass die anderen Zylinder noch super waren und es nur der eine war. Wir haben dann noch nen neuen Kolben und neue Lagerschalen eingabaut und gut war. Für 400 € und ein Tag Arbeit war der Motor wieder gut. Für nen Stapler, der in der Woche nur ein paar Stunden läuft ist das meiner Meinung nach absolut in Ordnung.

MfG Stefan
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Beitragvon pacini » Do Jun 07, 2007 18:48

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo


@pacini
:shock: :shock: :shock: Das hätte ich gerne gesehen wie du da an der Buchse rumfummelst :shock: :shock: :shock:

Ne Leute vergeßt es , trocken Buchsen werden in der Regel mit 80 - 100 to.
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@Schauerschrauber ...

8) :twisted: 8)

Kapiert !?


Gruß Pacini
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Beitragvon Schauerschrauber » Do Jun 07, 2007 18:57

@pacini

:lol: :lol: :lol:

@fendt105s

mir ging es letztes jahr genau so , als ich unseren fendt 308 überholen wollte ! da staunte ich nicht schlecht als ich sah das die kiste nen motor mit trockenen buchsen hat !
es hätte alles so schön sein können , aber dann war die laune im keller ....

mfg
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Beitragvon Schrauber » Do Jun 07, 2007 19:33

Hallo, was ist dir die Reperatur wert? Ich bringe das Spezialwerkzeu dafür mit. Nicht lange schnacken (auf deutsch reden) Kopf in Nacken und weiter.
Wo bist du genau PLZ ? Gruß Der Norddeutsche
dietwist @web.de
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Beitragvon fendt105s » Do Jun 07, 2007 22:01

Hallo
@schrauber
Komme aus dem Süden, bei Nürnberg. Danke aber bisher hatten bisher nur wir selbst an unseren Fahrzeugen angelegt. Was man net kann muss man lernen und was man net weiß muss man fragen. Ich denke mit der Einstellung zahlt man zwa viel lehrgeld aber irgendwann zahlt sich das alles aus.

@schauerschrauber
was habt ihr denn dann gemacht? Werkstatt?

@Stevie
Mit deiner Scheibe hast du doch dann unten die Büchse beschädigt??!

Habe bestimmt schon 10 Motoren gemacht und alle laufen noch aber das mit den trockenen Büchsen habe ich das erste mal. Hatte vor einigen Wochen nen Fendt Farmer 1 mit nen MWM KD12Z, dem wollte ich neue Büchsen einbauen. Hatte meinen Abzieher angesetzt und ihn solange verstärkt bis er gehalten hat. Ca 12mm Stahlplatte unten und ne M20iger Gewindestange und dann hatte ich das Teil auch nicht rausbekommen. Zum Glück hatte er ne geschlossene Ölwanne und ich hatte noch nen Wagenheber ansetzen können. Das war auch nicht normal.
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Beitragvon Stevie » Do Jun 07, 2007 23:14

Hallo,

die Büchse war nach dem Ausbau eigentlich nicht beschädigt. Der Teller unterhalb liegt ja fast auf der ganzen Büchse auf. Ne Presse kann auch nicht besser aufliegen. Ob die Platte von ner Presse durchgedrückt wird oder von ner Gewindestange durchgezogen wird is ja egal Selbt wenn wärs ja eh egal gewesen. Man darf sie hald nur nicht verklopfen so dass Kanten nach außen stehen sonst steckt se halb draußen fest.
Schick mir mal deine E-mail Adresse per PN ich hab glub noch ein paar Fotos irgenwo rumfliegen.

MfG Stefan
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Beitragvon Schauerschrauber » Fr Jun 08, 2007 18:58

Hallo

fendt105s

nein - nicht werkstatt , ich heiße doch schauerschrauber und nicht werkstattschrauber :lol: 8)

bei unserem 308er war das problem das er eigentlich noch kraft hatte ohne ende nur halt eben nach jedem gebrauch ein ca. 5 - 8 cm großer ölfleck unterm entlüftungsrohr stand - deshalb und wegen eines undichten vorderen kurbelwellensimmerring habe ich ihn zerlegt da ich davon ausging das die zylinder verschlissen sind !
allerdings sahen die ersten 3 zylinder noch richtig gut aus und nur der 4. hatte eine lange riefe von einem gebrochenen kolbenring !
mein erster gedanke war block zum theilacker fahren , dann mein zweiter gedanke kurbelwelle drinlassen , motor am schlepper lassen und theilacker zu mir kommen lassen !
aber 3000 euro für 4 buchsen ein/auspressen incl. anfahrt und teile waren mir zu arg - vor allem da der 308er unsere grünland/pflege maschine ist welche nur max. 150 stunden im jahr zu stande bringt !
also des rätsels lösung : die zylinder selber honen
habe mir bei www.scheuerlein.de eine flex-honbürste für die bohrmaschine gekauft und etwas gutes honöl dazu und einfach mal losgelegt - geübt habe ich an einer alten deutz buchse bis ich die optimale drehzahl und auf und abbewegung raushatte !
das ergebnis bei den ersten 3 zylindern war perfekt , am riefenzylinder war die riefe noch sichtbar aber mit dem fingernagel nicht mehr greifbar !
4 neue kolben in den motor und paar neue lagerschalen - fertig !!!
ergebnis ist mir ausreichend - manchmal steht gar kein öl mehr unter dem entlüftungsrohr manchmal 1 - 3 kleine tropfen !
reparatur hat mich so mit honwerkzeug knappe 1000 euro gekostet (wasserpumpe , thermostat dichtsatz u. simmerring incl.) :idea: :wink:

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Beitragvon jagdfreggel » Mo Jun 11, 2007 19:08

moin,
nachdem unser 844sa ihc neue kolben und buchsen brauchte weil das wasser ins öl lief bin ich ganz froh,das unser 308 trockene buchsen hat.
wenn dann tatsächlich mal was dran ist,ok,muß es eben gemacht werden.
aber ich muß mich nicht drüber ärgern,das der motor neu muß nur weil da wasser durchpisst.
jagdfreggel
 
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