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Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Alles rund um das Borstenvieh.
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Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon langer711 » Sa Mär 28, 2015 17:23

Bei mir stehen einige Renovierungen im Schweine Maststall an:
Tröge und Aufstallung müssen neu, Flüssigfütterung (Quertrog) müsste neue Steuerung haben.
Es werden keine Flüssig-Komponenten eingemischt sondern nur Getreide-Schrot und Eiweißkonzentrat.
(4 Komponenten-Silos: Gerstenschrot, Weizenschrot, Vormast-Ergänzer und Endmast-Ergänzer)

Jetzt überlege ich, ob es nicht sinniger ist, auf Breiautomaten umzustellen, weil die Technik unterm Strich einfacher zu handeln ist.
Sensortrog wäre ne Alternative, natürlich komplizierte Technik mit noch mehr Störquellen.

Bisher hat die Flüssigfütterung die Komponenten gemischt, bei Breiautomaten sieht die Welt anders aus.

1. Überlegung: Chargenmischer von ca 200 Liter, direkt unter die Komponenten-Schnecken und von dort dann in die Futterkette.
Wäre vom Platz her recht einfach zu erledigen...
Fütterungsvorgang dauert halt etwas länger, weil der Mischer mehrmals neu ansetzen muss.


2. Überlegung: "echter" Mischer von 1,5-2,0 Tonnen plus eventuell Trevirasilo als Puffer über die Förderkette.
Vorteil (Mit Puffersilo): Der Mischer müsste nicht die ganze Zeit mitlaufen, beim Füllen der Breiautmaten. (Stromkosten)
Nachteil: Ich brauche mehr Platz (Höhe), um den Mischer und das Silo aufzustellen, als ich aktuell habe. (habe etwa 2,6 Meter bis zur Dach-Unterkonstruktion - umbauen?!).
Ohne Silo muss der Mischer mitlaufen, während die Kette läuft, damit das Futter zuverlässig nachläuft (Stromkosten).

Oder: Das oben erwähnte Trevira-Silo aufstellen, den Mischer in einem Rutsch ins Trevira-Silo umlagern, von dort die Förderkette speisen.
Dazu müsste ich die vorhandenen Vorratssilos erstmal umstellen, die Schnecken umbauen und auch die Mühle anders an die Mehlsilos ankoppeln.

3. Überlegung: Die Komponenten werden per Dosierschnecke der Rohrkette zugeführt.
Dazu wird halt ab und zu geschaut, wieviel kg pro 100 Schneckenumdrehungen gefördert werden.
Die Schnecken dann elektronisch per Frequenzumrichter in der Drehzahl herabgesetzt und so die Anteile passend zusammen gleichzeitig in die Förderkette gebracht.
Vorteile: Braucht sehr sehr wenig Platz.
Nachteile: sehr schlechte Genauigkeit, keine Kontrolle, ob ein Silo vielleicht garnicht nachläuft oder leer ist.
Im Extremfall hab ich dann 100% Ergänzer in den Breiautomaten !

Punkt 3 scheidet meiner Meinung nach deshalb vollständig aus.


Ich tendiere derzeit zum Chargenmischer...
Wobei: Jeder Vertreter fragt mich dann als erstes, ob ich denn unterschiedliche Altersgruppen im Stallhab, die unterschiedliche Mischungen bekommen.
NEIN, mir gehts doch nur darum, das ich meinen Ergänzer da irgendwie sauber reinkriegen muss. :?
Hat wer nen Tip ?

Der Lange

Edit: paar Rechtschreibfehler korrigiert - sorry :)
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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon Freakshow » Di Mär 31, 2015 11:07

Hi!

Also Punkt 3 ist absolut nicht mehr zeitgemäß, da kannst du dir deine Futterration auch gleich zusammenwürfeln.
Ob nun Variante 1 oder 2 ist Geschmacks- und Preisfrage, wenn du wirklich nur eine Ration gleichzeitig fütterst sind die Komponenten für Variante 2 auch gebraucht gut zu bekommen. Es gibt übrigens -wenn auch selten- auch Horizontal- oder Schrägmischer, passt in deine baulichen Gegebenheiten vllt.
besser. Es wäre übrigens auch besser direkt in den Mischer zu schroten und dann in einen Sack auslagern und von dort weiter in den Kettenförderer. So entmischt sich das Schrot weniger. Oder eben direkt aus dem Mischer ausdosieren, das ist am zuverlässigsten. Wenn es baulich irgendwie geht würde ich auch dem Kettenförderer Spiralen vorziehen, die sind wesentlich weniger anfällig.

By the way: Ich hätte demnächst solche Breiautomaten (nicht meine Anzeige) abzugeben weil ich auf flüssig umstelle. Sind top Automaten, nur bei über 30% Mais wirds eng... Komme aus Nord-BW, wenn du Interesse hast einfach melden.
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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon langer711 » Di Mär 31, 2015 14:30

Besten Dank für die Antwort.

Wenn Du auf Flüssigfütterung umstellen willst, kannst ja von mir einige Komponenten "erben".
Ventile z.B....


Spiralen ? - naja, ich muss zwei Reihen Automaten bestücken
Eine Förderkette würde zunächst mal 30 Meter in die eine Richtung gehen, dann 13 Meter quer ab und die 30 Meter zurück.
Dann 13 Meter wieder quer um zurück zum Start zu kommen.
Anfangs noch vielleicht 4 Umlenkrollen, damit ich unterm Silo bzw. Mischer lang komme.
Da könnte man sich natürlich am Anfang auch mit ner Spirale helfen, die das Futter zur Rohrkette bringt.
Aber den Antrieb der Rohrkette oder Seilförderer will ich auch gern im sauberen trockenen Bereich ausserhalb der Stalluft haben.
Na, immer eins nach dem anderen ;)


Über die Automaten reden wir die Tage mal in Ruhe.
Dazu kommt ne persönliche Nachricht.

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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon langer711 » Di Mär 31, 2015 14:35

Achso...
Ich hab immernoch etwas Bauchschmerzen bezüglich Mehlförderung im Stall.

Seil- oder Kettenförderer scheinen ja heute sauber zu arbeiten.
Aber wenn so ne Fördertechnik mal abreisst, muss man ja erstmal wissen, WO die Bruchstelle ist.

Bei der Flüssigfütterung ist das einfacher: da wo es sprudelt, ist es kaputt :D

Vielleicht hierzu mal so ein paar Geschichten von erfahrenen Mitleidenden ?

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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon Freakshow » Di Mär 31, 2015 15:39

Ja wie gesagt, ich habe mit Kettenförderern schon alles durch gemacht. Aber wenn du es hin bekommst alle Umlenkrollen unter Dach zu haben und nur Getreidemischungen förderst wirst du keine großen Probleme haben. Deine zu überwindende Strecke ist ja nicht allzu weit und unter 8 Umlenkrollen hast du normalerweise auch keine Probleme. Ich würde bei der Antriebsstation darauf achten, dass die Antriebs- und Umlenkrollen möglichst groß bemessen sind (ist wesentlich schonender für die Kette/ das Seil) und mir persönlich ist ein Seil auch lieber als eine Kette.

In einem Stall habe ich einen 60er Kettenförderer von Falcon mit 14 Umlenkrollen und ca. 150m Länge. Einige Rollen sind im Freien und selbst wenn du die Rollen 100% Dicht gegenüber Regenwasser bekommst bildet sich immer Kondenswasser und früher oder später sitzt eine fest. Ohne Mais gings, mit ist es eine Katastrophe. Ständig reißen die Mitnehmer ab, dann heißt es das Stück auswechseln...
In einem anderen Stall habe ich zwei 42er (glaub ich) Seilförderer von Schauer mit jeweils 8 Umlenkrollen, die funktionieren gut, aber auch kein Vergleich zu wieder einem anderen Stall mit 90er Roxell-Spiralen. Die funktionieren seit fast 20 Jahren top, auch mit 40% Mais. Musste bisher nur einen Bogen tauschen weil er durchgescheuert war.

Gerissen sind bei mir bisher weder Seil noch Kette, aber wenn sich ein Verbinder irgendwo löst kann man zu zweit in 2-3 Stunden normalerweise die Stelle finden und flicken, das geht schon wenn man die Nerven behält :prost:
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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon langer711 » Di Mär 31, 2015 16:44

Ja, bei mir bleibt alles im Gebäude, von daher grünes Licht.
Mais kommt nicht zum Einsatz, nur Getreide und Ergänzer.

Bin auf weitere Erfahrungsberichte schon sehr gespannt.

In diesem Sinne: Frohes Schaffen


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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon Estomil » Mi Apr 01, 2015 7:15

Also zunächst einmal zu Kettenförderern. Ganz grundsätzlich sind die anlagen sehr sehr ausgereift und funktionieren seit 30 Jahren auf sehr vielen Betrieben. Je nach Region sind sie sogar deutlich in der Überzahl. Wer sich eine Kettenförderanlage zulegen will sollte eigentlich nur auf eins achten:
Unbedingt die gehärtete Kette verwenden. Diese werden unter spannung (das einzellne Kettenglied wird mit 2to zugkraft belastet) gehärtet.
Dies ist wichtig, da ungehärtete Ketten mit der Zeit etwas länger werden und man sonst ständig die Kette kürzen muss. Dazu kommt das eine gehärtete Kette Jahrzehnte Störungsfrei laufen kann ohne zu reißen. Besonders wenn man einen Sanftanlauf mit gekauft hat. Hierbei wird die Kette langsam angefahren was viel schonender ist. Da geht man heute mitunter auch mal richtung 400m.

Da in deinem Fall allerdings der großteil der Flüssigfütterungstechnik noch vorhanden ist würde ich da in keinem Fall umsteigen. Kommt natürlich drauf an wie groß der Stall ist, obt mehrere Standorte vorhanden sind etc. Wir haben vor ca 6 Jahren bei einer Stallerweiterung die Mutiphasentrockenfütterung sogar rausgeschmissen da wir unbedingt flüssig füttern wollten.
Uns gings da vor allem um die Futterkosten sowie den einsatz von ccm.
Die Trockenfütterung mit dem Chargenmischer liegt sogar noch in der Halle. Falls interesse besteht will ich sie wohl mal endlich los werden.

Egal was du machst, ich würde auf jedenfall zusehen, dass ich weiter selbstmischen kann. Ich spare durch das Eigenmischen eigentlich grundsätzlich 1,5-2€ pro dt.
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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon ares656 » Mi Apr 01, 2015 10:57

Moin,
Ich habe eine Chargenmischeranlage im einsatz, diese ist jetzt zwei Jahre alt. sind bis jetzt knapp 2000t fütter durch, die anlage ist 300m lang. Der mischer ist auf die automaten abgestimmt, es wird für jeden automat einzeln angemischt, in jedem automat ist ein sensor, der halt erkennt ob der automat leer ist, an der Futterkette ist ein pneumatikventil was dann passend öffnet. Vorteil ist dass in der kompletten anlage maximal 3 mischungen unterwegs sind, wenn eine fütterung abgeschlossen ist ist die kette leer. Die Kette (bei mir Seil) läuft somit immer leer an. Ich füttere 50%ccm, dieses ist meiner meinung nach nur möglich wenn die anlage leer läuft, dann gibt wegen des ccm keine probleme. Was zu empfehlen ist ist dass man wenn man Seil nimmt es aus VA ist, sowie auch die Rohre. Wenn dass Seil reist, ist es in der regel in der letzten ecke vor der Futtermaschine(größter zug). Bei der neuen Anlage ist dass wegen eines Fremdkörpers einmal passiert.(60er Anlage). Bei den Seilen ist es so dass diese an dem Seilverbinder als erstes Reißt, da diese stelle enger geknickt wird in den ecken, und dann der zink abgeht und es anfängt zu rosten. Bei Kettenanlagen dürfte es diese Probleme nicht geben, kann mir aber nicht vorstellen, dass der ccm einsatz dann möglich ist. Der Hersteller ist IBO Stalltechnik
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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon langer711 » Mi Apr 01, 2015 17:10

Danke für die Antworten !

Ich müsste jetzt runde 10.000 Teuros nur in den Schaltschrank stecken, laut Hersteller.
Dann könnte ich zwar auf Sensortrog umrüsten, hätte dann aber noch mehr Technik und damit Störquellen.

Dazu käme die Pumpe und das Mischwerk, der Wiegefuß "schielt" auch manchmal.

Dazu kommt die Geschichte mit der Hygiene.
Aktuell ist die 63er Leitung verlegt, Kurztrog / Sensor müsste auf kleinere Rohre reduziert werden, Stichleitungen.
So kommt eins zum anderen, das einzige was letztendlich drin bleiben würde, ist der Anmischbottich, wobei der vermutlich wieder zu groß ist für die Sensortechnik :(

Da ich eh nur Getreide und Eiweißkonzentrat einsetze, brauch ich ja nicht unbedingt flüssig füttern.
Vor allem kostet mich die Trockentechnik nicht mehr, als die alte Anlage auf den neusten Stand zu bringen.
Und dann ist halt alles neu.


Breiautomaten brauchen im Stall weniger Trogfläche als der jetzige Quertrog.
Tröge umsetzen kostet auch, wenn ich auf Sensor- Kurztrog will.

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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon langer711 » Fr Apr 03, 2015 15:19

ares656 hat geschrieben:Moin,
Ich habe eine Chargenmischeranlage im einsatz, diese ist jetzt zwei Jahre alt. sind bis jetzt knapp 2000t fütter durch, die anlage ist 300m lang. Der mischer ist auf die automaten abgestimmt, es wird für jeden automat einzeln angemischt, in jedem automat ist ein sensor, der halt erkennt ob der automat leer ist, an der Futterkette ist ein pneumatikventil was dann passend öffnet. Vorteil ist dass in der kompletten anlage maximal 3 mischungen unterwegs sind, wenn eine fütterung abgeschlossen ist ist die kette leer. Die Kette (bei mir Seil) läuft somit immer leer an. Ich füttere 50%ccm, dieses ist meiner meinung nach nur möglich wenn die anlage leer läuft, dann gibt wegen des ccm keine probleme. Was zu empfehlen ist ist dass man wenn man Seil nimmt es aus VA ist, sowie auch die Rohre. Wenn dass Seil reist, ist es in der regel in der letzten ecke vor der Futtermaschine(größter zug). Bei der neuen Anlage ist dass wegen eines Fremdkörpers einmal passiert.(60er Anlage). Bei den Seilen ist es so dass diese an dem Seilverbinder als erstes Reißt, da diese stelle enger geknickt wird in den ecken, und dann der zink abgeht und es anfängt zu rosten. Bei Kettenanlagen dürfte es diese Probleme nicht geben, kann mir aber nicht vorstellen, dass der ccm einsatz dann möglich ist. Der Hersteller ist IBO Stalltechnik


Hallo Ares
Ich hab Deinen Beitrag glatt übersehen, Asche auf mein Haupt!

Deine Anlage klingt recht kompliziert, muss ich sagen.
Was passiert, wenn ein Druckluftschlauch ab ist und die Luft entweicht ?
Das die Kette komplett leer zum Stehen kommt macht Sinn! Vor allem bei CCM.
Zum Einschalten wird ohnehin bei mir ein Sanftanlauf zum Einsatz kommen, der muss ja nicht vom Hersteller kommen.

Steuern soll die gesamte Anlage letztendlich eine Industrie SPS, die halten wenigstens und man hat alles zentral.

Ich glaube, ich setze mir vorn nen Mischer um die 300-500 kg hin, der mir die Futterkette beläd.
Mischer auf Wiegefüße: Wenn leer, dann neue Mischung ansetzen, solange bleibt die Kette stehen.
Wenn der letzte Automat gefüllt ist, wird der Mischer abgestellt Entnahme-Schieber verschlossen.
Kette läuft zurück über den Mischer, so kann sie komplett entleert werden.

Naja, das ist nur nen Plan, ob das so umgesetzt wird, ist noch fraglich :)

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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon ares656 » Mi Apr 08, 2015 7:36

Also wenn fehler da sind bekomme ich die aufs Handy (Seil gerissen/Silo leer usw...) wird bei der luft genauso sein....
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Re: Chargenmischer, oder wie mach ich das ?

Beitragvon langer711 » Mo Jun 12, 2017 11:47

sooo
Ich möchte jetzt mal Rückmeldung geben, wie ich es gelöst habe:

Alter Ley Mischer, auf Wiegefüße gestellt.
Signalwertwandler von Dehnmessstreifen (Wiegefüße) auf 0..10V Signal.
0..10 Volt Eingang der SPS

Programm zum Mischen und Füttern, Endschalter, Seilüberwachung etc.. was man so braucht.

Schieber und ne Rutsche in den Futterkasten erschien mir zu unsicher im Nachlaufen.
Daher eine kurze Schnecke quer in den Mischer gesteckt, die holt mir das Futter aus dem Mischer heraus. Getriebemotor 200 Watt, läuft!
Beim Anmischen läuft die Schnecke rückwärts ;)

Mischer, Futterkette und Entnahmeschnecke laufen per Frequenzumrichter.
Mischer läuft zum Mischen auf voller Drehzahl.
Beim Eindosieren der Komponenten, läuft der Mischer auf reduzierter Drehzahl (20Hz).
Beim Füttern läuft er intervallweise mit 20 Hz ab und zu an, um das Futter wieder etwas aufzulockern.

Erst wenn der Mischer leer ist, wird nochmal 5 Minuten auf volle Drehzahl geregelt, damit die Entleerung genug Futter bekommt.

In der Futtermaschine sind zwei Sensoren (oben und unten)
Beim Füttern kann die Entnahmeschnecke unterschiedliche Drehzahlen fahren:
unten Leer -> volle Drehzahl
unten belegt, oben frei reduzierte Drehzahl
unten und oben belegt -> Stop!


Die Komponenten werden in Schüben eingeholt.
insgesamt 600 kg Futter, meinetwegen 300 kg Weizenschrot, 200kg Gerstenschrot und 100 kg Ergänzer.
das wird in 6 "Schübe" aufgeteilt zu je 50 kg Weizen, 33 kg Geste, 17 kg Ergänzer.
Die Exakten eingeholten Mengen werden aufaddiert.
Sind alle Komponenten eingeholt, wird das Mischungsverhältnis überprüft und ggf. korrigiert.

daraus ergeben sich 2 Vorteile:
1. Wenn eine Komponente streikt, kann der bisherige Inhalt im Mischer trotzdem verfüttert werden.
2. Nach dem Einholen der Komponenten ist das Futter eigentlich schon fertig gemischt.

Das Ganze läuft jetzt über ein Jahr störungsfrei.
Hoffentlich bleibt das so ;)

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