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Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon Daniel Setz » Mi Okt 14, 2015 8:34

Hallo!

Ich habe eine alte Scheune 18 x 12m mit zimmermännischer Dachkonstruktion, die auf mehreren Stützen sowie auf den Außenwänden aufliegt.

Da der Dachstuhl auf die Dauer erneuert werden muss und ich die Höhe der Scheune sowieso nicht mehr brauche, ist folgendes geplant:

Die beiden 18m langen Längswände sollen in Zusammenarbeit mit einem Statiker "hübsch gemacht" werden - also auf 4m Höhe aufgemauert, sauberer Betonbalken drauf, evtl. Betonsäulen ergänzen.

Dann wollte ich Nagelbinder drüber legen, das Dach einlatten und mit Tonziegeln eindecken (wegen Optik). Die beiden Giebelseiten sollen mit Holz verschalt werden. Ziel ist es, das Bild einer klassischen, alten Scheune bestmöglich zu wahren und kostengünstig das Problem mit dem maroden Dach dauerhaft zu lösen. Außerdem bekäme ich dann eine freitragende Halle, die viel mehr Möglichkeiten bietet als die bisherige Scheune mit Pfosten mitten im Raum.

Was haltet ihr davon? Gibt es bei der Dachkonstruktion Alternativen, die interessant sein könnten (irgendwas mit Leimbindern, mit Stahlträgern oder sonst was?)

Ich finde die Nagelbinder an sich ja eine gute Lösung, aber es ist schade dass der Dachraum dadurch nicht nutzbar ist.
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 14, 2015 9:44

Daniel Setz hat geschrieben:Hallo!

Ich habe eine alte Scheune 18 x 12m mit zimmermännischer Dachkonstruktion, die auf mehreren Stützen sowie auf den Außenwänden aufliegt.

Da der Dachstuhl auf die Dauer erneuert werden muss und ich die Höhe der Scheune sowieso nicht mehr brauche, ist folgendes geplant:

Die beiden 18m langen Längswände sollen in Zusammenarbeit mit einem Statiker "hübsch gemacht" werden - also auf 4m Höhe aufgemauert, sauberer Betonbalken drauf, evtl. Betonsäulen ergänzen.

Dann wollte ich Nagelbinder drüber legen, das Dach einlatten und mit Tonziegeln eindecken (wegen Optik). Die beiden Giebelseiten sollen mit Holz verschalt werden. Ziel ist es, das Bild einer klassischen, alten Scheune bestmöglich zu wahren und kostengünstig das Problem mit dem maroden Dach dauerhaft zu lösen. Außerdem bekäme ich dann eine freitragende Halle, die viel mehr Möglichkeiten bietet als die bisherige Scheune mit Pfosten mitten im Raum.

Was haltet ihr davon? Gibt es bei der Dachkonstruktion Alternativen, die interessant sein könnten (irgendwas mit Leimbindern, mit Stahlträgern oder sonst was?)

Ich finde die Nagelbinder an sich ja eine gute Lösung, aber es ist schade dass der Dachraum dadurch nicht nutzbar ist.


Da musst du wirklich mit einen Statiker sprechen, da wird keiner eine Ferndiagnose geben können. Bzw. du musst erst einmal einen Statiker finden der dir das auch brav unterschreibt!
Wenn du die Höhe nicht brauchst, wird der Nagelbinder die beste Lösung sein. In der Regel günstiger als Leimbinder und dazu auch nur eine gleichmäßige Lastverteilung. Bei neunen Hallen sind ja in der Regel betonierte Säulen verbaut die dann die Leimbinder tragen.

Aber mal eine andere Frage.... ist es denn nicht sinnvoller das ganze Ding wegzuschieben und neu zu bauen? Ich stelle mir das sehr aufwendig vor die Mauern zu sanieren, so dass diese dann auch noch vom Statiker abgenommen werden und dann ein neues Dach drauf zu bauen?

Wäre es nicht besser das ganze Ding auf 0 zu setzen und eine Halle, je nach Bedürfnissen und Kompromisslosigkeit zu bauen? Was ist an der bestehenden Scheune "zu schade um weg zu machen"?
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon T5060 » Mi Okt 14, 2015 10:21

Also faktisch Neubau... Baugenehmigung und Statik brauchst sowieso..... also weg mit der Hütte und neu hin

Als Dachkonstruktion Leimbinder mit Stahlblech in Biberschwanz-Optik
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 14, 2015 14:28

T5060 hat geschrieben:Also faktisch Neubau... Baugenehmigung und Statik brauchst sowieso..... also weg mit der Hütte und neu hin

Als Dachkonstruktion Leimbinder mit Stahlblech in Biberschwanz-Optik

Naja wenn die Höhe nicht zwingend notwendig ist, dann doch auch gerne Nagelbinder (kommt natürlich immer auf die Mehrkosten an)
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon countryman » Mi Okt 14, 2015 16:40

Wenn die Mauern im Grunde intakt, von der Optik landschaftstypisch und in der Größe passend sind kann man sie schon weiter nutzen. Allerdings dürfen sie nicht den Neubau behindern und du brauchst willige gescheite Handwerker vor Ort die dir zum anständigen Preis etwas individuelles bauen. Und der Statiker muss sicher sein dass nicht am Ende verdeckte Schäden einen Strich durch die Wirtschaftlichkeit machen.
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon Daniel Setz » Mi Okt 14, 2015 22:36

Hallo!

Danke für die bisherigen Antworten!

Natürlich steht als Alternative ein Komplettabriss im Raum. Ich möchte die Situation noch mal näher beschreiben, dann wird es vielleicht verständlicher:

Die Scheune ist schon mehrmals umgebaut und saniert worden. Die linke Längswand steht auf massiven Betonfundamenten und wurde schon mal komplett neu 36 cm stark mit Hochlochziegel auf Sicht gemauert, darauf steht die alte Holzkonstruktion. Die rechte Längswand ist noch zusammengestückelt (ein bisschen neues Sichtmauerwerk, ein bisschen Fachwerk, Fundament aus Sandstein).

Ich würde also die linke Längswand nur ein bisschen aufmauern (um ca. 1m) um auf die 4m lichte Höhe zu kommen. Die rechte Wand müsste neu- also Betonfundament und darauf Agrarziegel, Gewerbeziegel oder sonst was als Sichtmauerwerk. Eventuell Säulen rein, das wir die Statik zeigen.

Dann beidseitig ein Betonbalken drauf und anschließend die Nagelbinder, so ist der Plan :D

Es fehlt also nicht viel zu einem Neubau, das ist richtig. Im Prinzip erhalte ich nur die linke Längswand, die zudem auch noch zu niedrig ist. Und ich erhalte den Grundriss, da die Größe passt und auch nicht verändert werden soll.

Aber was ist die Alternative? Der Hof ist letztendlich ein Ensemble aus alten Gebäuden, wo keine Stahl- Systemhalle mit Blechverkleidung rein passt. Natürlich kann ich auch alles einreißen, aber mit ein bisschen Sichtmauerwerk, einem Ziegeldach usw. muss ich sowieso arbeiten, damit es halbwegs ein passendes Bild ergibt.

Daher habe ich mir diesen Weg überlegt, bin aber für jede Kritik sehr dankbar :D
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon Forstjunior » Do Okt 15, 2015 7:25

Also im Prinzip ist es doch ein kompletter Neubau. Also alles einreißen bis auf die besagte Wand und diese wenn sie denn passt mit einbinden. Stell doch mal ein pic ein so dass man sich mehr vorstellen kann...
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon Ede75 » Do Okt 15, 2015 8:25

Daniel Setz hat geschrieben:Aber was ist die Alternative? Der Hof ist letztendlich ein Ensemble aus alten Gebäuden, wo keine Stahl- Systemhalle mit Blechverkleidung rein passt. Natürlich kann ich auch alles einreißen, aber mit ein bisschen Sichtmauerwerk, einem Ziegeldach usw. muss ich sowieso arbeiten, damit es halbwegs ein passendes Bild ergibt.


Wie wärs mit Stahlhalle und die Wände zwischen den Stützen klinkern? Man muß ja nicht immer Blech an die Wände klatschen. Wir haben ne Stahlhalle, die 2m gemauert ist und drüber ist Blech. Finde ich nicht so schlecht, aber man könnte ja auch bis oben klinkern.

Gruß
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Re: Dachkonstruktion Halle: Nagelbinder?

Beitragvon Daniel Setz » Fr Okt 16, 2015 22:28

Hallo!

Die Stahlhalle wäre eine Alternative. Ich habe ein Angebot vom Systemhallenbauer über ein verzinktes Gerippe in 12 x 20 m - Preis 12.000 € netto.

Leider wird man dann nicht an einer Blech- Dacheindeckung vorbei kommen. Die Hallen haben ja nur alle 5m oder so einen "Bügel" (Gelenkrahmenbinder heißt das glaube ich), verbunden ist das Ganze im Dachbereich über Koppelpfetten als Kantprofil, oder alternativ Holz.

Da scheidet die Ziegeleindeckung wohl aus, alleine im Bezug auf Gewicht und Dachneigung...
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