Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Apr 07, 2026 0:54

Das Ende des Traktorenbaus in Schönebeck

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
9 Beiträge • Seite 1 von 1
  • Mit Zitat antworten

Das Ende des Traktorenbaus in Schönebeck

Beitragvon doftbauer » Sa Dez 20, 2008 9:51

Hier hab ich mal einen Bericht zum Untergang des Traktorenbaus in Schönebeck gefunden. Es ist schon interessant, was die Treuhand und die BvS so alles verhindert und kaputt gemacht haben.

Der Treckermarkt ist in Bewegung
Als es schon niemand mehr zu hoffen gewagt hatte, öffnete sich plötzlich ein riesiger landwirtschaftlicher Raum im Osten - u.a. für die Traktorhersteller. Die Händler und Unterhändler von John Deere, Ford, Deutz, Fendt, Massey Ferguson, Mercedes-Benz, Renault, Fiat, Mc Cormick, Lindner, Kramer. Schlüter, Same, Steyr. New Holland usw. machten sich sofort auf den Weg. Und dort war man auch ganz scharf auf die neue Westtechnik, aber bis sich ein Händler- und Reparatur- sowie Ersatzteil-Netz mit “Stützpunkten” aufgebaut hatte, kam schon der Rubelverfall - und die meisten Bestellungen wurden erst einmal storniert.
Umgekehrt hatten sich aber auch die weißrussischen, tschechischen und rumänischen Traktorbauer mit ihren Marken Belarus, Zetor und (dem nahezu baugleichen) Ursus inzwischen bemüht, auf dem Westmarkt Fuß zu fassen. Das gelang ihnen auch, denn die Westtrecker werden immer teurer und reparaturanfälliger, während die Osttrecker auf den Landmaschinenmessen schon allein wegen ihrer Preise Neugierige anziehen. Jetzt stehen wahrscheinlich Fusionen und feindliche Übernahmen an - z.B. in Polen bei dem Lanz-Bulldog-Nachbauer Ursus.
Auch in Sachsen-Anhalt hatte ein DDR-Traktorwerk, das zum Kombinat “Fortschritt” gehörte, überlebt. 1993 übernahm die “Landtechnik Schönebeck” (LTS) die Produktion der bayrischen Schlütertraktoren, zwei Jahre später gab die Treuhand-Firma diesen Traktorbau jedoch wieder ab - an die bayrische Egelseer GmbH, stattdessen führte sie dann mit geringfügigen Veränderungen den Bau des “MB-Trac” von Mercedes-Benz weiter. Daneben wurden in Schönebeck noch Feldhäcksler und kommunale Mehrzweckfahrzeuge hergestellt.
Ende 1998 rückten 300 wütende LTS-Mitarbeiter mit ihren Produkten bei der Treuhand-Nachfolgerin BvS am Alexanderplatz an. Den Haupteingang hatte eine Voraus-Brigade kurz zuvor bereits mit einem Transparent verhängt: “Traktorenwerker aus Schönebeck kämpfen um ihre Arbeitsplätze”. Die riesige westdeutsche Landtechnik-Konkurrenz Claas war an einer Übernahme der LTS interessiert, die immer noch nach Osteuropa und sogar darüberhinaus lieferte - damals beispielsweise gerade 16 Feldhecksler in den Irak.
1997 hatten die Traktorenwerker schon einmal mit einer “Mahnwache” vor der BvS protestiert. Damals wollte das westdeutsche Unternehmen Liebherr ihren Betrieb übernehmen, aber die BvS ließ den Interessenten abblitzen. Den Protestierenden vor der Tür versprach damals “ihr” Privatisierungsmanager Schwegmann, das Liebherr- Konzept noch einmal zu prüfen, aber am Ende wurde nichts daraus. Ähnliches befürchteten die Schönebecker jetzt erneut: “Die BvS tut nur so, als würde sie ernsthaft verhandeln, in Wirklichkeit will sie uns abwickeln.” Ihr IG-Metall-Bevollmächtigter Detlev Kiel nannte die Behörde einen “Sauhaufen”. Diesmal wollte ein “harter Kern” der Schönebecker deswegen so lange ausharren, bis sie ein “konkretes Ergebnis” der Verhandlungen zwischen der Firma Claas und der BvS mit nach Hause nehmen könnten: “Notfalls bleiben wir bis Weihnachten.” Für die darauffolgenden Wochen oder gar Monate hatte die IG Metall ihnen Nachtquartiere besorgt, außerdem ein geräumiges Wohnmobil als Infozentrum, sowie Campingmöbel, Handys und jede Menge Regenschirme.
Ihre Feuertonne brannte bald die ganze Nacht. Sie wurde von verfrorenen Journalisten umlagert. Auch die Presseleute waren nicht gut auf die BvS zu sprechen: Die Treuhand-Nachfolgerin hatte nur noch eine Pressesprecherin und die mußte sich erst einmal kundig machen. Gegen Mittag begab sie sich mutig in die wütende Menge: beschwichtigte, vertröstete und steckte schweigend Beleidigungen weg. “Es ist wieder wie früher”, meint ein Pressefotograf aus Hamburg zynisch. Etwas hatte sich aber doch geändert: “Jetzt sind es konkret die Banken, die den letzten BvS-Betrieben den Todesstoß versetzen und damit die Arbeitsplatzpolitik der neuen - rotgrünen - Regierung abbremsen.”
Den Traktorbauern drohte bereits die Gesamtvollstreckung, nachdem das Landgericht Berlin ihre Klage gegen die BvS abgewiesen hatte. Es ging dabei um einen Kredit der Deutschen Bank in Höhe von 4,3 Millionen DM, für den die BvS 1992, als alleinige Gesellschafterin der Landtechnik Schönebeck, gebürgt hatte. In der Zwischenzeit war der Betrieb über eine Management KG, die Lintra GmbH, privatisiert worden. Deren Hauptgesellschafter, unter anderem der ehemalige McKinsey-Unternehmensberater Emans, zogen sich jedoch schon bald aus dem “Ost-Geschäft” zurück. Die Landtechnik Schönebeck (LTS) fiel zusammen mit der Lintra quasi wieder an die BvS, die daraufhin eine Zweitprivatisierung versprach.
“Seit 1990 hatten wir 12 Geschäftsführer und wahrscheinlich ebenso viele Unternehmensberater in unserem Betrieb gehabt, insgesamt wurden dafür, sowie für Abfindungen und Fehlinvestititionen, Kredite in Höhe von über 100 Millionen DM verbraucht”, faßte der LTS-Betriebsratsvorsitzende Udo Simon das Wirken der BvS in seiner Firma zusammen.
Zur Übernahme durch Claas kam es nicht, weil zwar die sachsen-anhaltinische Regierung finanzielle Unterstützung versprach, nicht jedoch die BvS. Diese weigerte sich sogar, weiter für die von ihr damals verbürgten Kredite geradezustehen, so daß die Deutsche Bank alle LTS-Konten inklusive Guthaben sperrte. Die LTS-Geschäftsführung mußte daraufhin die Treuhand-Nachfolgeorganisation verklagen. Die Traktorbauer sowie auch die IG Metall waren sich sicher, daß die BvS ihren Betrieb schon seit langem abwickeln wollte und nur vorgab, an seiner Zweitprivatisierung zu arbeiten. Bereits 1997 sei der BvS-Leitungsausschuß davon ausgegangen: “Die sind sowieso bald in der Gesamtvollstreckung!” Der BvS-Chef Bohn hätte ihnen dann Anfang 1998 “Herzliches Beileid” gewünscht. Als der Richter am Landgericht die Klage der LTS abwies und damit die Pfändung ihrer Konten freigab, tröstete er die Kläger zwar: “Das hat die BvS noch nie gemacht!”, aber bei der LTS war man sich da nicht so sicher: Angeblich hätte “ihr” BvS-Privatisierungsmanager Schwegmann noch am selben Tag die Landesregierung Sachsen-Anhalts informiert: “Jetzt stellen wir fällig!” Das sollte heißen: Jetzt ist die LTS endlich am Ende. Die BvS- Sprecherin verkündete jedoch weiterhin stereotyp: Es sei noch alles offen - d.h. nichts entschieden!
Es ging dann so weiter, daß statt des Erntemaschinenherstellers Claas die Doppstadt GmbH, eine Firma für Kiesabbaumaschinen und Recyclingstechnik aus Kelve, die LTS übernahm - mit ungefähr der Hälfte der Belegschaft. Dafür investierte sie jedoch und baute das Vertriebsnetz aus, im nahen Calbe beteiligte man sich außerdem an einem Landmaschinenhandel.
Die Schönebecker Tracs - mit 80, 180, 200 und 280 PS - werden inzwischen nach Japan, China, Südeuropa und sonstwohin verkauft. Dort hat “MB” einen besonders guten Klang.
Hierzulande ist der Landmaschinenkäufer jedoch eher konservativ. Und der erste Treckerkauf ist für jeden Bauer ein “Schlüsselerlebnis”. Er bleibt bei seiner Traktormarke. Obwohl der Traktor ansonsten ein Symbol für allerlei rustikale Wünsche ist - seitdem er beim Aufbau der Sowjetunion eine herausragende Rolle auf dem Land spielte.
In der legendären russischen Traktorenfabrik, in Wolgograd, die eine eigene Zeitung “Traktor” herausgibt, heißen erst die landwirtschaftlichen Zugmaschinen mit Ketten “Traktoren”, was die Umrüstung der Fabrik in eine Panzerproduktionsstätte erleichtert. Hier würden wir solche Traktoren eher Bulldozer nennen.


Was meint ihr zu dem Text?
Quelle: http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/200 ... rn-alltag/

EDIT: Habe hier noch was gefunden, sogar mit Bild aus der Produktion: http://lexikon.meyers.de/pa/Landtechnik ... ck+2844103
EDIT: Und noch was: http://lexikon.meyers.de/pa/LandTechnik ... +Text+1996)+9742575
UND noch was:
http://www.berlinonline.de/berliner-zei ... index.html
Bilder vom Werk heute: www.myvideo.de/watch/5395089/Traktorenwerk_Schoenebeck
Bericht mit einigen Rechtschreibfehlern, aber inhaltlich gut: http://.de/Landrat/Pressearbeit_neu/200 ... .htmericht mit einigen Fehlern:
An alle Fendt Fans
Wer Infos zum Fendt Häcksler ( Projekt FH800MG) und zu dem Fendt Traktor der Zukunft (Neues Variogetriebe alles neu!) wissen möchte, kann mir eine PM schicken! Habe einen guten Draht zu einigen Fendt Mitarbeitern.
Benutzeravatar
doftbauer
 
Beiträge: 713
Registriert: So Okt 01, 2006 19:11
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Schorschle » Sa Dez 20, 2008 11:05

Code: Alles auswählen
Die Schönebecker Tracs - mit 80, 180, 200 und 280 PS - werden inzwischen nach Japan, China, Südeuropa und sonstwohin verkauft. Dort hat “MB” einen besonders guten Klang.


Die Schönebecker hießen doch nie "MB" oder? Auserdem glaub ich nicht dass es sehr viele waren die nach Asien gingen?

Die Händler und Unterhändler von John Deere, Ford, Deutz, Fendt, Massey Ferguson, Mercedes-Benz, Renault, Fiat, Mc Cormick, Lindner, Kramer. Schlüter, Same, Steyr. New Holland usw. machten sich sofort auf den Weg.

Naja einfach mal wirr ein paar Markennamen aufgezählt. :lol: Den Namen McCormick gabs zu der zeit nicht mehr bzw. noch nicht :lol:. Kramer baut seit 1973 nur noch Baumaschinen. Und ich denke nicht das sich der Alpin Spezialist Lindner im weiten Osten Marktanteile sichern wollte.

Aber das mit der geplanten Übernahme durch Claas ist schon sehr interresant. Wobei man bei Claas der geplatzten übernahme heute sicherlich keiner mehr nachtrauert. Denn einen leichteren Einstieg in die Schlepperproduktion als durch die Übernahme von Renault hätten sie nicht haben können.
Bild
Benutzeravatar
Schorschle
 
Beiträge: 343
Registriert: Sa Jun 16, 2007 12:51
Wohnort: Schwobaland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon hans g » Sa Dez 20, 2008 11:12

ganz einfache antwort:
die schlepper aus schönebeck waren einfach ZU TEUER :!:
hans g
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon doftbauer » Sa Dez 20, 2008 14:27

Schorschle hat geschrieben:
Code: Alles auswählen
Die Schönebecker Tracs - mit 80, 180, 200 und 280 PS - werden inzwischen nach Japan, China, Südeuropa und sonstwohin verkauft. Dort hat “MB” einen besonders guten Klang.


Die Schönebecker hießen doch nie "MB" oder? Auserdem glaub ich nicht dass es sehr viele waren die nach Asien gingen?

Die Händler und Unterhändler von John Deere, Ford, Deutz, Fendt, Massey Ferguson, Mercedes-Benz, Renault, Fiat, Mc Cormick, Lindner, Kramer. Schlüter, Same, Steyr. New Holland usw. machten sich sofort auf den Weg.

Naja einfach mal wirr ein paar Markennamen aufgezählt. :lol: Den Namen McCormick gabs zu der zeit nicht mehr bzw. noch nicht :lol:. Kramer baut seit 1973 nur noch Baumaschinen. Und ich denke nicht das sich der Alpin Spezialist Lindner im weiten Osten Marktanteile sichern wollte.

Aber das mit der geplanten Übernahme durch Claas ist schon sehr interresant. Wobei man bei Claas der geplatzten übernahme heute sicherlich keiner mehr nachtrauert. Denn einen leichteren Einstieg in die Schlepperproduktion als durch die Übernahme von Renault hätten sie nicht haben können.


Die Schönebecker Tracs waren ja quasi die Nachfolger der MB's.

Ich glaube den Text hat ein Landwirt geschrieben und mit MC Cormick ist IHC oder Case gemeint, bei uns werden die IHC's auch irrtümlicher weiße Mc Cormick genannt.

Claas wollte die Xerion (die mit HM 8 Getriebe) und die Jaguars in Schönebeck bauen. Ich glaube, damals hat man noch nicht mal von Claas Traktoren geträumt...
Liebherr wäre auch ein interessanter Käufer gewesen (Mali- Tracs).
An alle Fendt Fans
Wer Infos zum Fendt Häcksler ( Projekt FH800MG) und zu dem Fendt Traktor der Zukunft (Neues Variogetriebe alles neu!) wissen möchte, kann mir eine PM schicken! Habe einen guten Draht zu einigen Fendt Mitarbeitern.
Benutzeravatar
doftbauer
 
Beiträge: 713
Registriert: So Okt 01, 2006 19:11
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Hausi » Sa Dez 20, 2008 15:17

hans g hat geschrieben:ganz einfache antwort:
die schlepper aus schönebeck waren einfach ZU TEUER :!:


Sakastisch gesehen...

Da es um Abnahmemärkte geht, wurde einfach die hiesige Produktion "übernommen" und totgewirtschaftet.

Da ist Schönebeck nur eines von vielen Beispielen!

Die Treuhand hat selber viele Betriebe "getötet". Hier mal ein Beispiel der Machenschaften, ohne Firmennahmen zu nennen:

Firma A ist ein Zulieferer der Firma B. Beide sind in Treuhandverwaltung.
A kann sich nur noch über Wasser halten, weil B derzeit der einzige Abnehmer ist, Verhandlungen auf dem neuen Markt laufen aber bereits.
Nun bekommt B die Order, dass sie von A keine Produkte mehr abnehmen darf, sondern diese von C aus den Altbundesländern beziehen muß.
Folglich konnte A keine Waren mehr verkaufen und mußte die Produktion einstellen.
Um den Anforderungen von neuen Interessenten gerecht zu werden, hätte A neue Maschinen benötigt, da der Altbestand noch aus den 60-ern war. Somit wären Kredite nötig. Aber Null Produktion bedeutete auch Null Kredit an die alte Unternehmung A.
Ohne Investitionen wird A nun den Anforderungen nicht gerecht und die Produkt-Interessenten ziehen sich zurück.

Wenn sich nun für A kein finanzierungswilliger Übernahme-Interessent findet, wird die Firma aufgelöst.

Das ist Teil 1 der Betriebsvernichtung.

Teil 2 wurde durch Firmen bewerkstelligt, die eine solch marode Firma übernommen haben und die Fördergelder für den Neuaufbau/die Sanierung nur spärlich vor Ort eingesetzt haben.
Zwar wurde die Produktion umgestellt, aber im Hinterkopf stand das Plattmachen der Firma.
Wenn das Ende der Förderungen erreicht war, dann wurde so eine Firma oft auch weiterverkauft. Da der neue Käufer ebenfalls Förderungen einstreichen konnte, wurde die Produktion wieder umgestellt und der Betrieb lief bis an das Ende der Förderungen unter dem neuen Inhaber weiter. usw.

Jeder Inhaber hat sicherlich auch einen Teil der Förderungen über dunkle Kanäle in seine eigenen Firmensitze transferiert.
Anders gesagt: Die Produktion in den neuen Ländern ist nur solange interessant und preisgünstig, solange die Fördergelder fließen und die niedrigeren Lohnkosten im Vergleich zu den Altbundesländern aufrechterhalten bleiben. Somit kann man "unbequeme" Produktionen in die billige Region auslagern. Sobald aber diese Firmen nichts mehr abwerfen oder wegen fehlender Förderungen Mehrkosten verursachen, werden sie abgestoßen.

Dieses Vorgehen brachte ebenfalls vielen Betrieben das AUS, da inzwischen deutlich weniger Förderungen möglich sind bzw. finanziell kein großer Anreiz mehr besteht.


OK, die hiesige Bevölkerung war auch "blind", was da auf sie zukahm.

Wären die Betriebe nicht so marode gewesen, hätten sie eine ernstzunehmende Konkurenz werden können.

Aber da hat die DDR schon in den 70-ern die Wirtschaft zu sehr vernachlässigt und vergessen zu investieren. In den 80-ern hat die DDR dann den wirtschaftlichen Anschluß am Weltmarkt und betreffs der nötigen Produktionsmengen verloren.


Gruß Frank
Hausi
 
Beiträge: 146
Registriert: So Aug 03, 2008 11:11
Wohnort: PCH
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende des Traktorenbaus in Schönebeck

Beitragvon lagavulin » Mi Jan 25, 2012 16:04

Egelseer hatte Schlüter nachabuen lassen:
Wie er hier schreibt anscheinend immer noch:
http://www.egelseer-traktoren-gmbh.de/p ... ueter.html
Ist das aktuell noch immer so oder ist nur die Seite absolut veraltet. (andere Inhalte lassen das vermuten)
Benutzeravatar
lagavulin
 
Beiträge: 2778
Registriert: Fr Jun 17, 2005 19:40
Wohnort: Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende des Traktorenbaus in Schönebeck

Beitragvon 844XLplus » Mi Jan 25, 2012 17:35

Ich glaube nicht, dass die Firma Egelseer noch so existiert, wie auf der Seite beschrieben!
Der Besitzter Michael Egelseer ist letztes Jahr verstorben. Irgendwie machen seine Mitarbeiter die Firma aber weiter, zu mindest was die Valtra-Vertretung angeht.
Der Egelseer hatte, so viel ich mitbekommen habe keine Erben! Wer jetzt das "Schlüter-Imperium" inne hat, wäre mal interessant...
Egelseer hatte nach Schönebeck alle Schlüter rechte inkl. Konstruktionspläne usw. und Markenrechte gekauft.

Grüße aus der Nähe von Nürnberg
Chris
844XLplus
 
Beiträge: 213
Registriert: Mi Feb 22, 2006 15:38
Wohnort: Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende des Traktorenbaus in Schönebeck

Beitragvon Hans Söllner » Mi Jan 25, 2012 18:19

Dem Eurotrac wurde etwa 2006 der Gar ausgemacht, denn der Schlepper hätte aufgrund der Abgasnorm weiterentwickelt werden müssen! So wurde auch dieses Kapitel geschlossen....
Die Valtra-Vertretung existiert weiterhin.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
Hans Söllner
 
Beiträge: 8482
Registriert: Di Mai 20, 2008 12:26
Wohnort: Oberfranken Mitte
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende des Traktorenbaus in Schönebeck

Beitragvon lagavulin » Sa Jan 28, 2012 12:25

Ich habe eine E-Mail von Egelseer erhalten, die stellen keine mehr her.
Benutzeravatar
lagavulin
 
Beiträge: 2778
Registriert: Fr Jun 17, 2005 19:40
Wohnort: Bayern
Nach oben


Antwort erstellen
9 Beiträge • Seite 1 von 1

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki