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Deckungsbeitrag/Gewinn/ar

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Deckungsbeitrag/Gewinn/ar

Beitragvon sindbad » Do Mär 29, 2007 16:35

Hallo Profis,

ich hoffe hier kann mir einer helfen.

Wieviel Gewinn kann man bei 2000 qm Ackerland/Gemüsebau erwirtschaften ohne großartige Maschinen als Einzelner. Klima Norddeutschland.

Welcher Anbau hat den höchsten Deckungsbeitrag (Spargel vielleicht ? Erdbeeren ? Kräuter? )

Wieviel Land braucht man bei viel Zeit um 600 Euro im Monat über zu haben ?

Ich frage, weil ich mir gerade einen Resthof kaufe mit 3500 qm.

Vielen Dank für Eure Hilfe :)

Beste Grüße
sindbad
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Beitragvon H.B. » Do Mär 29, 2007 18:51

Hallo sind-bad,

von ca. -2000 bis + 2000!
Irgend wo in der Mitte wirst du landen, aber eher vor dem Wort "bis"



H.B.
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Beitragvon Komatsu » Do Mär 29, 2007 19:26

Wir starten die Aktion "Sammeln für Sindbad" ...........
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Beitragvon kohlbauer » Fr Mär 30, 2007 8:37

hallo sindbad,

ich glaube kaum das man auf 2000qm wirtschaftlich gemüsebau betreiben kann.

spargel ist sicherlich eine gute idee,aber bedenke den arbeitsaufwand in der ernte.einige maschinen brauchst du auch dafür,oder hast du einen landwirt in der nähe der dir jedes jahr die spargeldämme zieht,das kraut abschlegelt,pflanzenschutz??

wenn du auf den 2000qm erdbeeren anbaust hast du nach 2-3 jahren ein problem mit dem fruchtwechsel.erdbeeeren auf erdbeeren geht nunmal nicht.

kräuter sind nur im gewächshaus (topfkräuter)wirtschaftlich>>hohe investition.

wenn du viel zeit hast und vorallem einen guten absatz(was das wichtigste ist),versuche es mit einem ab-hof-verkauf.

auf den 2000qm baust du dann verschiedene gemüsearten an,aber bedenke nur die beste qualität lässt sich vermarkten.die ist nur mit fachwissen und viel arbeit zu erreichen.

mfg

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Beitragvon sindbad » Fr Mär 30, 2007 17:21

ad IHC833. Vielen Dank für dassammeln, es wäre zwar nicht unbedingt nötig aber ne handsämaschine und ne motorfräse oder nen einachser wär schon nett, wenns geht agria. auf jeden fall viel erfolg beim sammeln

ad H.B. wenn ich das richtig verstehe meinst du '0' kann ich teilweise nachvollziehen wenn du vielleicht getreide meinst, aber die nebenerwerbsbaumschulen und zierpflanzenproduzenten hier kommen bei 2000 qm gut auf 3-5000 Euro/Jahr Deckungsbeitrag.

ad Kohlbauer
Vielen Dank für deine Antwort. Das mit den Erdbeeren versteh ich nicht ganz, da hier im Dorf einer schon seit 7 Jahren auf ca. 1/2 ha jedes Jahr Erdbeeren hat. Aber sicher hast du recht. Ich denke eine Mischung von Spargel (damit kenn ich mich wenigstens aus, nachbarbauer ist auch da) und Kräutern (Arnika, Johanniskraut etc) sollte es tun. dann haben meine bienenvölker auch was von. Mich hatte eigentlich hauptsächlich ineteressiert, welche Frucht den höchsten DB bringt. Gemüse in der Mischung, also nicht spezialisiert sondern eher breit, werde ich auch dazu nehmen, die Kunden sind ja eh schon da wegen des Honigs. Vielen Dank noch mal.
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Beitragvon H.B. » Fr Mär 30, 2007 19:30

sindbad hat geschrieben:ad H.B. wenn ich das richtig verstehe meinst du '0' kann ich teilweise nachvollziehen wenn du vielleicht getreide meinst, aber die nebenerwerbsbaumschulen und zierpflanzenproduzenten hier kommen bei 2000 qm gut auf 3-5000 Euro/Jahr Deckungsbeitrag.


Aber auch nur, wenn sie vergessen, die Arbeitszeit zu dokumentieren und den Lohn aus dem Haupterwerb reinpulvern.........
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Beitragvon sindbad » Fr Mär 30, 2007 22:49

@h.b. klar rechnen die die arbeitszeit nicht, aber wenn da keine alternative ist wäre es auch nicht richtig. weil etwas immer besser ist als nichts und wenn die zeit haben und geld dazu verdienen möchten aber keinen anderen zusatzjob haben, dann ist das pures zusatzeinkommen, und nicht das schlechteste
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Beitragvon Zement » Di Apr 03, 2007 17:11

@sindbad
Welcher boden ? Hier in Schleswig-Holstein gibt es Sand bis Kleieböden .
Bei Sand kannste ja Spargel anbauen , Erdbeere gehen da wohl kaum .


Mfg
Zement
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Beitragvon sindbad » Di Apr 03, 2007 20:03

@zement

hallo, der Hof ist im Meck-Pomm am Rand der Uckermarker Heide. Boden ist lehmiger Sand. Viel Wald drumrum, auf dem acker gegenüber wird getreide angebaut und in der gegend viel raps (gut für die Bienen), kaum grünland/vieh fast nur ackerbau, also denke ich der noden ist gar nicht so schlecht.
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Beitragvon Zement » Di Apr 03, 2007 21:27

@sindbad
da bietet sich ja gut spargel an , allerdings wenn ich mich täusche , dauert es 5 jahre bis mann Spargel richtig ernten kann .
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Beitragvon Dark_Rheingau » Di Apr 03, 2007 22:23

raps+bienen wär das nixs?
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Beitragvon Carsten » Mi Apr 04, 2007 7:45

Hallo,

ich rechne mal kurz.

600 Euro x 12 Monate = 7.200 Euro

7.200 Euro / pro 1/5 ha macht 36.000 Euro DB / pro ha Ackerland.

Dabei sind noch keine Kosten etc berücksichtigt.

36tsd Euro pro Ha sind absolut unrealistisch.
Gruß
Carsten
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Beitragvon euro » Mi Apr 04, 2007 9:27

Eine Alternative bei Vermarktung im Familien- und Freundeskreis:
www.ab.ipw.agrl.ethz.ch/Download/Altern ... _Tabak.ppt -
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Beitragvon sindbad » Fr Apr 06, 2007 13:46

@euro

danke für den link. klingt interessant, werde ich mal weiterverfolgen

@carsten

du hast sicherlich recht, ich rechne noch mit verschiedenen kombinationen wie der höchstmögliche db sein kann, bei jahreszeitlicher verteilung der arbeitskraft und zeit. da ich auch ne größere destille haben kann, sind auch aromaöle denkbar, melisse zum beispiel. gibt es eigentlich software für so etwas ?

@zement

denke ich auch, die zeit wäre ok, ich glaube allerdings, dass nach drei jahren schon vernünftig zu ernten ist

@dark rheingau

ja ist ne gute kombination, hab mich allerdings noch nie mit dem absatz von raps beschäftigt
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