Hallo
ich hatte geschrieben:
"Es gibt nichts, was die Industrie nicht noch ein wenig billiger und noch ein klein wenig schlechter machen könnte."
Klar gilt das auch für die Bioindustrie und die veganen Lebensmittel! Das heist Markt auch, nämlich ausloten, inwieweit man den Leuten Billigschrott unterjubeln kann. Das ist nicht "böse", das ist allein dem Gewinnstreben zuzuordnen. Niemand ist Geschätfsmann, weil er die Menschheit beglücken will.
Gewinnmaximierung ist ein anerkanntes und legales Ziel der Geschäftstätigkeit.
Und es ist die große Kunst des Verkaufens, wenn der Kunde am Ende meint, dass er ein Schnäppchen gemacht hat. Billiglösungen muss man als Innovation verkaufen. (Beispiel: an vielen neuen Fernsehgeräten gibt es keine Schalter mehr für die Einstellungen. Das funktioniert alles über die Fernbedienung. Den Leuten wird das als toller Fortschritt angepriesen. Und die tollen Multifunktionstasten und die "Menueführung"! Alles nur weil man das Gerät besser machen wollte? Oder weil es die billigste Lösung ist?)
Lebensmittelimitate gibt es natürlich nicht nur bei dem konventionellen Schrott, sondern auch bei den ach so hochwertigen bio-verganen Produkten. Was ist das Schnitzel ohne Fleisch anderes als ein Imitat? Ein billiger Ersatz, der teuer verkauft wird, damit er auch wertig genug erscheint.
Gruß
MwM
Nur zur Klarstellung. Ich habe nichts gegen Bio oder Vegan oder Vegetarisch. Damit werden Kundenbedürfnisse befriedigt (vergl. Bedarf vs. Bedürfnis). Und auch ich bin für artgerechte Tierhaltung. Und ich bin dafür, dass die Leute bessere Qualität nicht nur fordern, sondern auch bezahlen. Und da ist der denkende Verbraucher gefordert.


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