Neben CaO sind Kali (K20) und Phosphat (P2O5) die wichtigsten Grundnährstoffe. Kali wird auf mittleren und schweren Böden im Herbst ausgebracht. Auf leichten Böden wird Kali im zeitigen Frühjahr gestreut. Besondere Bedeutung hat die Kalidüngung für die Magnesiumversorgung der Pflanze, wenn die Stickstoffdüngung über Gülle erfolgt. Kali wird im Boden überwiegend an Tonteilchen gebunden. Die Auswaschungsverluste betragen zwischen 10 und 40 kg K2O/ha und Jahr. Kali reguliert den Wasserhaushalt der Pflanze und fördert die Frostresistenz genau so wie die Bildung von Proteinen und Kohlenhydraten.
Phosphat ist nicht auswaschbar. Man unterscheidet zwischen wasserlöslichem, citronensäurelöslichem und mineralsäurelöslichem Phosphat. Die Pflanze ist nur in der Lage Phosphate der beiden erstgenannten Löslichkeitsformen aufzunehmen. Die Hauptversorgung der Pflanze geschieht nur in unmittelbarer Nähe der Wurzeln. Phosphat fördert die Bildung von Proteinen und Kohlenhydraten. Es ist zuständig für die Ausbildung von Samen und Früchten.
