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Die richtige Schafrasse

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Die richtige Schafrasse

Beitragvon Philipp501 » Mi Okt 05, 2011 21:25

Hallo,

ich will in die Schafhaltung einsteigen und deshalb bin ich gerade auf der Suche nach der geeigneten Schafrasse für meine Weide/Wiese.
Werde mir für den Anfang so 6 Schafe +1 Bock zulegen und diese auf einer 1,4 ha großen Wiese halten.
Die Kosten für die Haltung sollten sich möglichst decken bzw. wenn möglich sogar ein bisschen im Plus sein.
Hinzuzufügen ist noch das ich keinen Pacht für die Weide zahlen muss und mir auch keine Sorgen um das Kraffutter machen muss(betreiben eine LW mit 160 ha)
Das heißt ich müsste nurmehr Geld für TA, Wurmkuren und Winterfutter ausgeben.
Mein späteres Ziel wäre es einmal ein Herde mit ca 50 Mutterschafen zu besitzen.


Es kommen 3 Rasse in Frage, ihr könnt mich auch von einer Anderen überzeugen.

Shropshire: Züchter 10 km entfernt, könnte bei ihm Schafe scheren lassen, und vertreibt auch Schafzuchtartikel(Weidzaungerät, Zaun, Klauenschere usw. => Spezialpreis)

Kärtner Brillenschaf: Eine Züchterin wäre im Nachbarort und man würde ja auch 55 Euro pro Mutterschaf und 120 Euro pro Bock Förderung bekommen.

Juraschaf: Sagt mir allgemein zu als Rasse und wäre auch ein Züchter in der Nähe.


Und am Schluss noch eine Frage:

Welche der Rassen hat die höchste Nachfrage? (Lebend Verkauf, Fleisch usw.)
Philipp501
 
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Re: Die richtige Schafrasse

Beitragvon Fassi » Mi Okt 05, 2011 22:03

Die Kosten für die Haltung sollten sich möglichst decken bzw. wenn möglich sogar ein bisschen im Plus sein.


Das vergiß das bei der Herdengröße. Sieh das erstmal als Hobby.

Wichtiger wäre die Frage nach den äußeren Umständen? Sprich Haltungsart, Standort, Art des Grünlands, Vermarktungswege usw. An Hand der Fördermittel gehe ich mal nicht von D aus (zumindest fällt mir da kein Bundesland mit solch hohen Födersummen ein). Daran kann man in D auch Deine letzte Frage grob ableiten.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Fassi
 
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Re: Die richtige Schafrasse

Beitragvon Philipp501 » Mi Okt 05, 2011 22:12

Fassi hat geschrieben:
Die Kosten für die Haltung sollten sich möglichst decken bzw. wenn möglich sogar ein bisschen im Plus sein.


Das vergiß das bei der Herdengröße. Sieh das erstmal als Hobby.

Wichtiger wäre die Frage nach den äußeren Umständen? Sprich Haltungsart, Standort, Art des Grünlands, Vermarktungswege usw. An Hand der Fördermittel gehe ich mal nicht von D aus (zumindest fällt mir da kein Bundesland mit solch hohen Födersummen ein). Daran kann man in D auch Deine letzte Frage grob ableiten.

Gruß Christian



am Anfang eh noch nicht, doch mit 50 MS + Nachzucht sollte doch schon ein kleines Plus drin sein.
Das hab ich vergessen komm aus Österreich. ;D
Die Weide würd ich jetzt nicht als Kräuterparadies sehn, aber auch kein karges Brachland, Grün und saftig würde ich sagen.
Philipp501
 
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Re: Die richtige Schafrasse

Beitragvon Noclom » Sa Okt 08, 2011 11:52

Eigentlich kann man die Frage immer noch nicht beantworten . Weil grün und saftig ist eben - naja relativ. :)
Ich versuchs mal anders rum.
Shropshire: Sind anders als die anderen beiden von dir in Erwägung gezogenen Rassen Fleischschafe, zwar nicht ganz so anspruchsvoll wie sonstige Fleischschafe , aber eben welche . Ihre Futter-und Haltungsansprüche sind also grundsätzlich etwas höher anzusetzen , als die der Landrassen. Die Vermarktung läuft zumindest in Deutschland sehr gut ,da gut geprägte Tiere unter anderem zur Pflege von Weihnachtsbaumkulturen eingesetzt werden, besteht eine rege Nachfrage nach Lebendtieren . Sachgerechte Pflege und Fütterung vorausgesetzt, kann man mit ihnen marktfähige Schlachtkörper erzeugen, die auch noch gut schmecken.
Kärntner Brillenschaf: Wird wohl für deinen Standort geeignet sein . Ein nettes Schaf , nicht zu klein ,fruchtbar ,asaisonal . Brillenschafe werden allerdings zweimal im Jahr geschoren.
Juraschaf: Ist wahrscheinlich auch für deinen Standort geeignet. Viele sagen ,Juraschafe sind die wirtschaftlichste Landschafrasse. Die braune Wolle kann je ,nach Vermarktung Vorteil oder Nachteil sein.
Sowohl Juraschaf als auch Brillenschaf kann man mit Fleischschafböcken zur Schlachtlammerzeugung paaren.
Du solltest Dir langsam eine Direktvermarktung aufbauen. Wenn Du es geschickt anstellst , kann durchaus 'was' überbleiben. Ich weiß nicht was Wurmkuren , TA , Tierseuchenkasse ??? usw. in Österreich kosten.
Du willst aber nicht 50 Muttern + NZ auf 1,4 ha halten , oder?
Viel Spaß mit den Mäh !- dels
Noclom
 
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Re: Die richtige Schafrasse

Beitragvon Philipp501 » So Okt 09, 2011 8:12

Noclom hat geschrieben:Eigentlich kann man die Frage immer noch nicht beantworten . Weil grün und saftig ist eben - naja relativ. :)
Ich versuchs mal anders rum.
Shropshire: Sind anders als die anderen beiden von dir in Erwägung gezogenen Rassen Fleischschafe, zwar nicht ganz so anspruchsvoll wie sonstige Fleischschafe , aber eben welche . Ihre Futter-und Haltungsansprüche sind also grundsätzlich etwas höher anzusetzen , als die der Landrassen. Die Vermarktung läuft zumindest in Deutschland sehr gut ,da gut geprägte Tiere unter anderem zur Pflege von Weihnachtsbaumkulturen eingesetzt werden, besteht eine rege Nachfrage nach Lebendtieren . Sachgerechte Pflege und Fütterung vorausgesetzt, kann man mit ihnen marktfähige Schlachtkörper erzeugen, die auch noch gut schmecken.
Kärntner Brillenschaf: Wird wohl für deinen Standort geeignet sein . Ein nettes Schaf , nicht zu klein ,fruchtbar ,asaisonal . Brillenschafe werden allerdings zweimal im Jahr geschoren.
Juraschaf: Ist wahrscheinlich auch für deinen Standort geeignet. Viele sagen ,Juraschafe sind die wirtschaftlichste Landschafrasse. Die braune Wolle kann je ,nach Vermarktung Vorteil oder Nachteil sein.
Sowohl Juraschaf als auch Brillenschaf kann man mit Fleischschafböcken zur Schlachtlammerzeugung paaren.
Du solltest Dir langsam eine Direktvermarktung aufbauen. Wenn Du es geschickt anstellst , kann durchaus 'was' überbleiben. Ich weiß nicht was Wurmkuren , TA , Tierseuchenkasse ??? usw. in Österreich kosten.
Du willst aber nicht 50 Muttern + NZ auf 1,4 ha halten , oder?
Viel Spaß mit den Mäh !- dels



Ne die 50 MS + NZ werde ich natürlich nicht auf 1,4 halten.

Also wären eig reine Shropshire zu bevorzugen, da sie sich besser Vermarkten lassen (Christbaumkulturenbesitzer), sie gute Schlachtkörper haben und ich dadurch das sie reinrassig sind auch als Zuchttiere verkaufen kann. Oder?

Oder wäre es besser Juraschaf MS+Shropshirebock zunehmen, da sie asasional sind und dadurch mehr Lämmer bekommt => mehr Fleisch.
Philipp501
 
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