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Die Wutbürger und die Gülle

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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71 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Hessen-Sibirier » Di Mär 20, 2018 21:30

Lonar hat geschrieben:Dann möchte ich dir aber auch wiedersprechen denn das sind 210m3 ;-)
Aber es ist auch nicht normal was da alles schon erzählt wurde und wie verschieden die Bundesländer das handhaben...


Kaufe eine Null..... :wink:
Oja, die Bundesländer. Der neueste Dreh ist jetzt, daß man Flächen in einem anderen Bundesland nicht mehr in einem Antrag bearbeiten kann.
Bisher war das möglich, ab 2018 müssen diese Flächen in einem seperaten Antrag beim jeweiligen Bundesland beantragt werden.
Und wenn man auf diese Flächen betriebseigene Gülle fährt, wird das vermutlich als illegaler Gülletourismus geahndet. :mrgreen:
Richtig prickelnd für Betriebe im hessisch-westfälischen Grenzgebiet.
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Terreblanche » Mi Mär 21, 2018 20:40

Wozu diese wohlstandsverwöhnten Nutellagesichter noch nett und sachlich aufklären ?
Das tuen wir doch seit über 30 Jahren ohne wirklichen Erfolg.
Die lassen sich doch permanent von den Medien aufhetzen, die brauchen das irgendwie. Da ist die Aufklärungsarbeit vom landwirt in Null Komma Nix wieder futsch.
Uns behandelt man doch schlechter als Vieh.

Was interessiert mich dieses Endzeitvolk noch ?
Ich bin dazu verdammt für den Weltmarkt zu produzieren, diese paar aussterbenden BRD Wohlfühlmenschen mit ihren Kötern interessieren mich nicht mehr.
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon wastl90 » Do Mär 22, 2018 9:37

Terreblanche hat geschrieben:Ich bin dazu verdammt für den Weltmarkt zu produzieren,

Wer das macht muss aber Wohl oder Übel für den Weltmarktpreis produzieren, das können wir in Deutschland auf Dauer nicht.
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon julius » Do Mär 22, 2018 12:18

Für welche Betriebe gilt denn nun diese 750 kg N Bagatellgrenze bei Gülleaufnahme ?
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon julius » Do Mär 22, 2018 12:21

Paule1 hat geschrieben:^Da kommen noch ganz harte Zeiten für die Landwirte und Biogasbetreiber :mrgreen:

Jeder([zensiert]) kann anrufen und die Behörden werden laufen, sogar die Fake News Presse springt da natürlich voll ein. :klug:

In Deutschland wird sich so die Viehhaltung verabschieden und die Biogaser auch :idea:


Die Behörden müssen bald nicht mehr rausfahren wenn der Anrufer einen Verstoß meldet und ein Foto mit seinem Handy von der Missetat mitsendet. :o
julius
 
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Eicher1950 » Do Mär 22, 2018 12:55

Terreblanche hat geschrieben:Ich bin dazu verdammt für den Weltmarkt zu produzieren, diese paar aussterbenden BRD Wohlfühlmenschen mit ihren Kötern interessieren mich nicht mehr.



Typischer Fall vom unfähigen Betriebsleiter, bei dem selbstverständlich alle anderen, nur nicht er selber Schuld am Zustand sind. Du bist zu überhaupt nichts verdammt, du hast dich dazu entschieden bei den großen mitzuspielen, dann musst du das eben auch zu deren Konditionen tun.
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Eicher1950 » Do Mär 22, 2018 12:56

Paule1 hat geschrieben:In Deutschland wird sich so die Viehhaltung verabschieden und die Biogaser auch :idea:



Welch herber Verlust!
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 14:06

T5060 hat geschrieben:Das war die Lobby der Düngemittelindustrie ..... wo will sonst BASF mit ihren Stickstoffüberschüssen hin ?
Stickstoff ist dort nämlich Abfall, genauso wie CCC. Das Kilo CCC müsste nämlich zu 12 € entsorgt werden,
wenn es die Bauern nicht verwenden würden. Alleine die hohen Stickstoffmengen bei der Süßstoffproduktion.


Also ich versteh das ohnehin nicht. Warum darf nur 170 kg tierischer ( Gärrest ) N /ha gedüngt werden dürfen.
Der Rest an wirtschaftseigenem Dünger wird dann zig Kilometer abgefahren, gleichzeitig darf mineralischer N,P und Kali wieder zugekauft werden.
Da seh ich keine Logig und umweltfreundlich ist das 2 x nicht wenn die Gülle über Güllebörsen auf der Strasse spazieren gefahren wird.

Wobei da die nächsten Jahre nochmal deutliche Verschärfungen kommen werden.
Stichwort : Nitrat, Methan/Treibhaus/Klimagase. Die EU hat schon eine Frist gesetzt.
Das wird wohl die Tierhalter wieder voll treffen. :mrgreen:
Die Autoindustrie hat einfach eine zu gute Lobby
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Quattrodevil » Do Mär 22, 2018 14:19

Für welche Betriebe gilt denn nun diese 750 kg N Bagatellgrenze bei Gülleaufnahme

Für die Betriebe die selber weniger als 750kg N produzieren, sprich z.b 7 Kühe
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 18:31

Ihr verwechselt da wieder was. :mrgreen:
Zum einen gibt es eine Regel bezüglich anfallender Wirtschaftsdünger bis 750 kg Gesamtstickstoff im Betrieb ( Befreiung der Stoffstrombilanz für den Betrieb auch bei über 2,5 GV/ha usw ) zum anderen gehts um die Gülleaufnahme bis 750 kg Gesamtstickstoff.
Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Also nicht beides kombinieren.

Diese Freigrenze bei Gülleaufnahme bis 750 kg Gesamtstickstoff betrifft aber nicht alle Betriebe.

Da können die Prüfer ab 2018 ganz schön Prämien abzwacken wenn ich den aktuellen Infostand der Bauernschaft lese. :mrgreen:
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 21:05

Eicher1950 hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:Ich bin dazu verdammt für den Weltmarkt zu produzieren, diese paar aussterbenden BRD Wohlfühlmenschen mit ihren Kötern interessieren mich nicht mehr.



Typischer Fall vom unfähigen Betriebsleiter, bei dem selbstverständlich alle anderen, nur nicht er selber Schuld am Zustand sind. Du bist zu überhaupt nichts verdammt, du hast dich dazu entschieden bei den großen mitzuspielen, dann musst du das eben auch zu deren Konditionen tun.


Das Problem ist das die Vorgaben keiner ändern wird. Weltmarktpreise sind halt Weltmarktpreise was die Erzeugerpreise betrifft und die Kosten steigen Jahr für Jahr an, weil die Arbeiter rund 4 oder 5 % p.a. mehr verdienen was die gesamte Produktion incl der teuren Lohnnebenkosten jährlich deutlich verteuert.
Diese Kostenschraube wird keiner mehr aufhalten.
Bzw dreht die sich mit fortlaufender Zeit immer schneller. Denn 5 % Preissteigerung von 1000 Euro sind deutlich mehr als 5 % von nur 100 Euro.

Wenn ein Landwirt ( und das werden sehr wenige sein ) in dieser Liga in Zukunft mitspielen und Geld verdienen will, geht das NUR über immer noch mehr MASSE und somit Stückkostendegression.
Das berühmte Hamsterrad.
Für mich wäre das absolut nichts, aber zum Glück gibt es noch welche, wo da mitspielen.
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon 210ponys » Fr Mär 23, 2018 13:48

marius hat geschrieben:
Eicher1950 hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:Ich bin dazu verdammt für den Weltmarkt zu produzieren, diese paar aussterbenden BRD Wohlfühlmenschen mit ihren Kötern interessieren mich nicht mehr.



Typischer Fall vom unfähigen Betriebsleiter, bei dem selbstverständlich alle anderen, nur nicht er selber Schuld am Zustand sind. Du bist zu überhaupt nichts verdammt, du hast dich dazu entschieden bei den großen mitzuspielen, dann musst du das eben auch zu deren Konditionen tun.



verdammt wurde niemand zu was, jeder hat sich dazu entschieden was er heute macht... Und Du bist halt den weg gegangen wachsen oder weichen... Genau das gleiche gejammer haben unsere Großbauern auch, das nix mehr hängen bleibt und die keinen Hobby Bauern einen Haufen Kohle verdienen usw.
Also die kleinen die Stalltür zugenagelt haben, haben die heutigen Großbauern gelacht. Und es kamen Sprüche wie die Krätenmister gehören unter geackert usw.Aber wer zuletzt lacht, lacht am besten hat sich mal wieder bewahrheitet. Und wen heute der Krätenmister um halb fünf mit dem Fahrrad vorbeifährt ist man neidig...
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Eicher1950 » Sa Mär 24, 2018 16:45

Nur Interessehalber: Sind beleidigende E-Mails mit nur einem Wort vom User "Terreblanche" die Regel oder doch eher die Ausnahme ? Der gewählte Nickname ist ja schon sehr bezeichnend..aber solche schwachsinnigen Mails... :lol:
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Terreblanche » So Mär 25, 2018 13:18

Die penetrantesten und gefährlichsten Wutbürger sind ja oft ehemalige/ ausgeschiedene Landwirte, ahnungslose Möchtegernbauern, oder die SS Bauern (Samstag/ Sonntag), die eben auch gesehen werden wollen, wenn sie mit ihrem Eicher den Bauernstolz spazierenfahren.

Das kenn ich hier aus meinem Dorf und das kenn ich vom Hörensagen von Berufskollegen aus anderen Gegenden.
Mir hetzten hier schon Leute die Polizei/ Ortsvorsteher und Landwirtschaftamt auf den Hals, denen man vor 10 oder 15 Jahren noch, als sie selbst noch Landwirtschaft betrieben, zum Freundschaftspreis ihre Gülle ausbrachte, weil sie selbst dazu nicht im Stande waren.

Der Neid, der Minderwertigkeistkomplex und verletzte Bauernstolz wird dann durch Wut auf den Güllefahrer/ Pestizidspritzer/ Umweltverpester kompensiert.

Solange der Bauernverband vollgestopft ist mit diesen Pseudobauern wird er auch nie was zum Positiven bewegen und die Landwirtschaft bleibt Prügelknabe.
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Re: Die Wutbürger und die Gülle

Beitragvon Eicher1950 » So Mär 25, 2018 16:24

Fast hätte ich gedacht der Beitrag sei mir gewidmet, da ich aber keinen Eicher mehr zum ausfahren habe, Landwirtschaft schon betrieben habe als du noch Pudding warst, und trotz so genannter "Wutbürger" den Vollerwerbsbetrieb an die 4. Generation übergeben habe kann das ja nicht sein.


Zu meiner Sturm und Drangzeit gab es allerdings noch kein Internet, man hat miteinander gesprochen, persönlich..nicht voller Wut und Neid die Foren voll geweint. Deinen Beiträgen nach könnte man glatt glauben du seist ein Wutbauer.. :shock:.

Da laut deiner Aussage ein ganzer Ort auf dich verzichten kann, scheint nicht der Beruf des Landwirts das Problem zu sein.. n8
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