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Direktsaattechnik

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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32 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Direktsaattechnik

Beitragvon zwetschgenbaum » Do Aug 13, 2015 15:51

Ich interessiere mich schon seid längerem für die Direktsaat. Ich habe mich darüber viele Informiert und kenne die Vor-und Nachteile.
Meine Frage: Welche Maschinen von welchen Herstellern könnt ihr empfehlen? Auch um große organische Mengen Zwischenfrucht durchzubringen.

Für Anregungen wäre ich dankbar.
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon NobbyNobbs » Do Aug 13, 2015 16:09

zwetschgenbaum hat geschrieben:Ich interessiere mich schon seid längerem für die Direktsaat. Ich habe mich darüber viele Informiert und kenne die Vor-und Nachteile.
Meine Frage: Welche Maschinen von welchen Herstellern könnt ihr empfehlen? Auch um große organische Mengen Zwischenfrucht durchzubringen.

Für Anregungen wäre ich dankbar.



Welches Preissegment?
Welche Scharform?

Ich würde dir pauschal zu Schneidscheiben raten. Alles andere ist für mich nur ein Kompromiss wenn es in die Richtung Direktsaat auch in stehende oder gewalzte ZF-Bestände geht.
Ich selbst nutze Schneidscheibentechnik und fühle mich beim Säen am wohlsten wenn es in diese Richtung geht:

https://www.youtube.com/watch?v=AeY834pXTAY

https://www.youtube.com/watch?v=PsaONlQEO6c
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon zwetschgenbaum » Do Aug 13, 2015 16:41

Da ich die Maschine selbst anschaffen müsste, weil Überbetrieblich wenig/kein Interesse besteht und ich die Maschine nicht voll auf meinem Betrieb auslasten könnte fühle ich mich eher zu einer Gebrauchtmaschine hingezogen. Außer es gibt günstige gute Alternativen?
Die Schneidscheibentechnik wird wohl eine der teureren sein?
Von welchem Peissegment sprechen wir bei einer Neumaschine/Gebrauchtmaschine?
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Bauer222 » Do Aug 13, 2015 18:52

Fahre jetzt vier Jahre eine Claydon.... Für mich war es die richtige Entscheidung.
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Holmer 91 » Do Aug 13, 2015 21:39

Bauer222 hat geschrieben:Fahre jetzt vier Jahre eine Claydon.... Für mich war es die richtige Entscheidung.


Bilder, Bilder und nochmal Bilder bitte.
Aus welcher ecke kommst du?

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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Bauer222 » Fr Aug 14, 2015 5:29

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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 14, 2015 10:02

zwetschgenbaum hat geschrieben:Von welchem Peissegment sprechen wir bei einer Neumaschine/Gebrauchtmaschine?



Die Gebrauchten kriegst du zwischen 15000 - 25000 Euro (netto), neu kannst du dir den entsprechend üblichen Sprung vorstellen.
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Aug 14, 2015 10:43

Was für Böden sind denn nötig für die Direktsaat?
Ich kanns mir nicht gerade auf unseren steinigen, tonigen Kalksteinverwitterungsböden mit geringen Horizont (ca. 10-15cm bis Steine / Fels kommen, gelegentlich 30cm in Talsenken)
vorstellen. Wobei mich diese Thematik extrem reizt wenn ich so die Beiträge von NoNo verfolge.
Hier in der Gegend laufen zu 95% Kreiseleggen-Drillkombis. Die kleinen Landwirte säen abgesetzt nach Vorarbeit Kreiselegge.
2 Betriebe jenseits 300ha die ich kenne haben eine Horsch Pronto. Die säen aber auch nur Mulchsaat. Direktsaat hab ich noch nie beobachtet. :(
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon mad ass » Fr Aug 14, 2015 11:44

Sonst schau mal nach ner Väderstad Rapid, die gibts auch gebraucht und bei bedarf auch mit vorbau Werkzeug
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 14, 2015 13:22

Schwabenjung26 hat geschrieben:Was für Böden sind denn nötig für die Direktsaat?
Ich kanns mir nicht gerade auf unseren steinigen, tonigen Kalksteinverwitterungsböden mit geringen Horizont (ca. 10-15cm bis Steine / Fels kommen, gelegentlich 30cm in Talsenken)
vorstellen. Wobei mich diese Thematik extrem reizt wenn ich so die Beiträge von NoNo verfolge.
Hier in der Gegend laufen zu 95% Kreiseleggen-Drillkombis. Die kleinen Landwirte säen abgesetzt nach Vorarbeit Kreiselegge.
2 Betriebe jenseits 300ha die ich kenne haben eine Horsch Pronto. Die säen aber auch nur Mulchsaat. Direktsaat hab ich noch nie beobachtet. :(



Grade bei lediglich 30 cm Bodenauflage, und damit verbundenem begrenzten Ertragspotenzial, würde ich keinen solchen Aufwand betreiben (Pflügen, Kreiselegge...). Dort sind so oder so keine großen Sprünge drin. Die schwarze Erde verdunstet nur noch mehr Wasser. Ich denke GRADE dort könntest du mit ganzjähriger Bodenbedeckung noch am meisten raus holen.
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Bauer222 » Sa Aug 15, 2015 11:27

Holmer 91 hat geschrieben:
Bauer222 hat geschrieben:Fahre jetzt vier Jahre eine Claydon.... Für mich war es die richtige Entscheidung.


Bilder, Bilder und nochmal Bilder bitte.
Aus welcher ecke kommst du?

mfg, Holmer



Nächste Woche fang ich an zu drillen, dann mach ich ein paar Photos
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Holmer 91 » Sa Aug 15, 2015 11:43

Bauer222 hat geschrieben:
Holmer 91 hat geschrieben:
Bauer222 hat geschrieben:Fahre jetzt vier Jahre eine Claydon.... Für mich war es die richtige Entscheidung.


Bilder, Bilder und nochmal Bilder bitte.
Aus welcher ecke kommst du?

mfg, Holmer



Nächste Woche fang ich an zu drillen, dann mach ich ein paar Photos


Top, danke.

mfg, Holmer
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Fuß » Sa Aug 15, 2015 17:00

Hallo,
Nobby hat Dir schon zwei sehr gute Drillen die alles säen können vorgeschlagen.
Jede hat Ihre Vor und Nachteile.
Du solltest Dir klar werden was für Anforderungen Du hast und dann entscheiden.
Tamdemflex:
Vorteil: Wenig Bodenbewegung, gute Ablage auch in der Tiefe, geringe Unterhaltskosten im Vergleich zu mach anderen Scheibendrillen. Gebraucht zu bekommen.
Nachteil: Scheibenschar kann je nach Boden den Rand der Saatrille verdichten. Kommt bei einer Strohmatte an Ihre Grenzen.
Nur ein Tank. Keine UFD Keine Bremse und darf deshalb nicht mit vollen Tank legal auf der Straße gefahren werden.
Simtech:
Vorteil: Als Zweitankmaschine erhältlich. Kann UFD. Wenig Verschleißteile. Bringt das Saatkorn auch gut in tiefere Schichten, kommt mit Stroh besser zu recht.
Kann mit vollem Tank auf die Straße.
Nachteil: Mehr Bodenbearbeitung, Steine werden nach oben geholt. Gebraucht so gut wie nicht zu bekommen.

Falls die Felder groß genug sind und Du eine Zinkenmaschine möchtest schau Dir die Köckerling Ultima mit Bremse an.
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Bauer222 » So Aug 16, 2015 11:48

Die Köckerling hatte ich letztes Jahr für ein paar ha zur Probe.
Wäre nix für mich. Weil...
- Der Reihenabstand von 18 cm für mich zu hoch ist.
- Sie deutliche Probleme mit hohen Strohmengen hat.
- Sie mir einfach zu schwer ist ( 4,4 to Leergewicht )
und zu guterletzt der Preis auch nicht von schlechten Eltern war.
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Re: Direktsaattechnik

Beitragvon Ulikum » So Aug 16, 2015 21:20

zwetschgenbaum hat geschrieben:Ich interessiere mich schon seid längerem für die Direktsaat. Ich habe mich darüber viele Informiert und kenne die Vor-und Nachteile.
Meine Frage: Welche Maschinen von welchen Herstellern könnt ihr empfehlen? Auch um große organische Mengen Zwischenfrucht durchzubringen.

Für Anregungen wäre ich dankbar.


Wenn dir die Vor- und Nachteile bekannt sind warum dann die Frage?
Die einzige Maschine die wirklich eine gute Arbeit abliefert kommt aus Neuseeland, ist aber keine Maschine für Kompromisse.
Also sollte die Frage lauten Mulchsaat oder hin und wieder Direktsaat?
Wenn neben der Mulchsaat auch eine Direktsaat durchgeführt werden soll geht dies nur mit einer Scheibe.
Mein Tipp eine Maschine leihen und ausprobieren.
Direktsaat kann als ein Ackerbausystem definiert werden, bei dem das Saatgut in einen unbearbeiteten Boden abgelegt wird. Es wird lediglich ein schmaler Schlitz im Boden geöffnet und nach der Saat wieder geschlossen, der nur so tief und breit ist, dass eine gute Bedeckung des Saatgutes gewährleistet wird.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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