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Distelbekämpfung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Distelbekämpfung

Beitragvon angusy » Sa Jul 06, 2013 14:14

Hallo,

hier herrscht sozusagen die Ruhe vor dem Sturm.

Hier hat doch jemand gestern Disteln in der Wintergerste (Stadium 85) bekämpft. Mir würde da spontan nur Mittel Richtung Glyphosat einfallen. Nur ist er direkt mit seinem Fass von der Wintergerste in den Winterweizen (Stadium 75) gestochen.

Was um alles in der Welt kann er da im Faß gehabt haben, wenn es auch nur halbwegs legal gewesen sein soll?

Gruß
angusy
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon Bauerntrampel » Sa Jul 06, 2013 15:49

Legal war es sicherlich eher nicht. Vermutlich ist er einfach mit Pointer oder Wuchsstoff durch. Erlaubt ist das nach Indikation nicht, aber hilft bei den jetzigen Temperaturen sicherlich gut hin...
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon büffel » Mo Jul 08, 2013 14:00

angusy hat geschrieben:Hallo,

hier herrscht sozusagen die Ruhe vor dem Sturm.

Hier hat doch jemand gestern Disteln in der Wintergerste (Stadium 85) bekämpft. Mir würde da spontan nur Mittel Richtung Glyphosat einfallen. Nur ist er direkt mit seinem Fass von der Wintergerste in den Winterweizen (Stadium 75) gestochen.

Was um alles in der Welt kann er da im Faß gehabt haben, wenn es auch nur halbwegs legal gewesen sein soll?

Gruß
angusy



Hallo!


U 46 M-Fluid, anwendbar bis BBCH 39, es dürfen, oder sollten noch keine Ären schieben! Glyphosat macht keinen Sinn, da man die Sache im Getreide hat und auch nachweisen wird!
Glyphosat-Anwendung 2-3 Wochen nach Mähdrusch aufbringen, da sich das Blattwerk von der Distel wieder erholt hat.Weitere 2 Wochen wirken lassen, alles andere is murks!



Gruß büffel
Mitarbeiterführung ist die Kunst,den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen,das er die Reibungswärme als Nestwärme empfindet!
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon angusy » Mo Jul 08, 2013 18:57

Ihr bestätigt mich in meiner Annahme, dass es in dem derzeitigen Stadium a) nichts Legales gibt und es b) keinen Sinn macht.

Hätte ja sein können, es gibt ein Wundermittel, das ich nur noch nicht kenne!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon büffel » Di Jul 09, 2013 5:42

angusy hat geschrieben:Ihr bestätigt mich in meiner Annahme, dass es in dem derzeitigen Stadium a) nichts Legales gibt und es b) keinen Sinn macht.

Hätte ja sein können, es gibt ein Wundermittel, das ich nur noch nicht kenne!


Moin,moin!


Er kann das Getreide auch mit Roundup zur Abreife gespritzt haben, das macht aber derzeit nur in der Wintergerste sinn, wenn sie Reif ist und noch irgendwelches grüne Zeug drin ist wie Flughafer oder irgendwelche Gräser! Der Weizen ist ja noch in der Kornfülle, da macht das Roundup überhaupt keinen Sinn!
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon countryman » Di Jul 09, 2013 7:07

Glyphosat macht keinen Sinn, da man die Sache im Getreide hat und auch nachweisen wird!

selbstverständlich dürfen Glyphosatprodukte vor der Ernte mit einer Wartezeit von meist 14 Tagen eingesetzt werden, insbesondere zur Queckenbekämpfung kann das Sinn machen.
Der TE schreibt daher ja auch aus welchem Grund er ausschließt, dass (legal) Glyphosat in der Spritze war.
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon Wini » Di Jul 09, 2013 20:42

Vereinzelte Distelecken kann man jetzt auch prima mit der Akku-Heckenschere köpfen.

Vermutlich wurde aber Klettenlabkraut und nicht Disteln zur Ernteerleichterung bekämpft.
Zuletzt geändert von Wini am Di Jul 09, 2013 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon Mad » Di Jul 09, 2013 20:43

Wini hat geschrieben:Vereinzelte Distelecken kann man jetzt auch prima mit der Akku-Heckenschere köpfen.


Dann solltest du die "Köpfe" aber auch vom Feld tragen, sonst hast du völlig sinnfrei "geköpft".
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon automatix » Mi Jul 10, 2013 5:35

Mad hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Vereinzelte Distelecken kann man jetzt auch prima mit der Akku-Heckenschere köpfen.


Dann solltest du die "Köpfe" aber auch vom Feld tragen, sonst hast du völlig sinnfrei "geköpft".


nö, Wini hat gearbeitet, also wars zwar blödsinnig, aber für ihn nicht sinnfrei.
So war mein Vater auch, hauptsach gearbeitet war, egal obs völliger Käse war....
Badaboom
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon Landwirt_R » Do Jul 11, 2013 11:53

Könnt ihr mich aufklären? Ist das abschneiden immer sinnfrei oder nur, wenn ich die Köpfe am Feld belasse? In beiden Fällen müsste doch die Vermehrung durch Samen verhindert sein oder nicht?
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon Mad » Do Jul 11, 2013 12:40

Landwirt_R hat geschrieben:Könnt ihr mich aufklären? Ist das abschneiden immer sinnfrei oder nur, wenn ich die Köpfe am Feld belasse? In beiden Fällen müsste doch die Vermehrung durch Samen verhindert sein oder nicht?


Wenn du die Samen auch vom Feld trägst, ist die Vermehrung durch diese in der Regel ausgeschlossen. Übrig bleibt dann nur die Verbreitung über die Wurzeln.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon countryman » Do Jul 11, 2013 14:12

noch dürfte es rechtzeitig gewesen sein, um durch Abschneiden der Köpfe das Aussamen zu verhindern.
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon Landwirt_R » Do Jul 11, 2013 15:05

Und wenn man die Disteln vor der Blüte abschneidet, kanns auf dem Feld bleiben oder? Aber wächst dann der Kopf trotzdem nach?
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon countryman » Do Jul 11, 2013 18:35

Ja das dürfte recht schnell nachwachsen ist also reine Kosmetik.
Die hartnäckigen Distelnester entstehen sowieso durch Wurzelausläufer. Distelsämlinge sind relativ leicht bekämpfbar.
Im Weizen muss man aufpassen bei der Blattbehandlung sieht man schon recht gut wo die Probleme sind und kann dann gezielt mit Ariane C oder M-Mittel fahren kurz vor dem Ährenschieben. Dann sind die Disteln auch noch recht empfindlich. Wogen sie erst über dem Bestand kann keine Dauerwirkung mehr erwartet werden und Herbizide sind dann auch nicht zugelassen (außer Glyphosat Vorerntebehandlung, mit dürftigster Wirkung gegen Disteln zu diesem Termin)
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Re: Distelbekämpfung

Beitragvon Karissa » Fr Jul 12, 2013 22:28

Hier hat doch jemand gestern Disteln in der Wintergerste (Stadium 85) bekämpft. Mir würde da spontan nur Mittel Richtung Glyphosat einfallen. Nur ist er direkt mit seinem Fass von der Wintergerste in den Winterweizen (Stadium 75) gestochen.

Was um alles in der Welt kann er da im Faß gehabt haben, wenn es auch nur halbwegs legal gewesen sein soll?

Hallo,

Indikationen unbedingt einhalten !
Bei uns gab es amtliche Kontrollen. Tankinhalt wird auf Wirkstoffe im Labor untersucht.
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