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Disteln im Bioland

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon Juwel » So Jul 31, 2011 7:33

[quote="Wini"]Seit Jahrzenten waren die Disteln Dank U46 bei uns vom Betrieb verbannt.
Doch Dank des modernen Bio-Anbaues wird die Distel bei uns wieder heimisch.
Hier ein Bild vom Nachbarschlag, eines anerkannten Bio-Anbaubetriebes:
[attachment=0]BIO Disteln.JPG[/attachment]
Das sollen wohl Ackerbohnen sein, erinnert aber mehr an einen Distel-Anbauversuch.
Da steht auch ein Schild: "Wir arbeiten ohne Gentechnik"
Aber dies hier ist von guter landwirtschaftlicher Praxis weit entfernt und dürfte so nicht gefördert werden.
Der Samenflug war im letzten Jahr so stark, daß man im Dorf die Fenster schliessen musste.

Ich will hier nicht auf Bio-Anbau schimpfen, andere Schläge des Landwirtes sind sehenwert.

Aber wie kann man eigentlich diesem Saustall Einhalt gebieten ?[/quote]

Ein Grund mehr dass ich niemals auf diesen " Bio-ZUg aufspringen werde!
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon estrell » So Jul 31, 2011 10:19

Irgendwie krieg ich immer das Kot*en, aber das ganz, ganz Große!
Warum geht ihr nicht einmal mit Biobetrieben vernünftig um? Und warum wird nur gehackt, anstelle zu helfen?
Disteln sind sehr einfach "wegzubekommen" - mähen! Und zwar vor der Blüte. Auch "Distelnester" in Flugrichtung auf Nachbarfeldern bekommt man so einfach weg. Da braucht nicht gemault zu werden!
Im Acker hilft Mulchsaat, abmähen vor der Blüte, neueinsähen. Danach einen vernünftigen Anbauplan mit Bodenschluß und im ersten Jahr kurzen Anbauzeiten. Meine Güte, sowas ist doch kleines Landwirtseinmaleins!
Die Ackerbohnen des Feldes haben einen Trockenschaden - er hat sie wohl als Gründünger geäht gehabt und das ganze ist ihm vertrocknet - seis drumm - gemäht und gut ist.

Leider hab ich inzwischen viele Weiden mit "Mahd nach dem 15.08." ich behelfe mich mit Pferdebeweidung, wo ich darf... und hoffe, das die Nachbarn dem Wahnsinn meines Verwalters irgendwann ein Ende setzen werden.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon automatix » So Jul 31, 2011 10:22

H.B. hat geschrieben:hab ich nicht ausgeschlossen, aber länger dauerts.


nö, nichtmal das. Der hat die Flächen damals dann im Mai gepflügt, dann Klee angebaut, den zweimal gemäht, im Frühjahr gepflügt und Sommerweizen gedrillt und die Disteln waren weg
Badaboom
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon estrell » So Jul 31, 2011 10:24

meine Rede!

Warum wird darum eigentlich son Aufstand gemacht???
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon stulli » So Jul 31, 2011 17:55

Hallo, in Ackerbohnen, Erbsen und Mais (weite Reihenabstände) werden Disteln immer ein Problem sein. In diesem trockenen Frühjahr war es kaum möglich durch Striegeln eine Bekämpfung hinzubekommen, da der Boden meist zu hart war. Ich striegel vor dem Auflaufen der Ackerbohnen und säe nach dem 5-Blattstadium ca 25kg Weidelgras mit der Sämaschine, was insgesamt einen ähnlichen Effekt wie striegeln hat. Dieses Jahr ist das Gras auch schlecht aufgelaufen, sodas bei ich eine ähnliches Unkrautproblem in den Ackerbohnen habe. Wenn das Gras gut aufläuft wird schnell eine gute Untersaat gebildet, die man sogar teilweise im Herbst noch silieren kann. Wenn das nicht möglich ist, wird durch das Gras der Stickstoff für die Nachfrucht gespeichert. MfG
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon gallo » So Jul 31, 2011 18:56

immer dieses "Drumherumdiskutieren". Macht es einfach, wie estrell schreibt. Vollkommen richtig. Als es noch keine Spritzmittel gab, sind wir sogar losgezogen und haben Disteln, Quecken und Co. mit der Hand selektiert. Würde heute zwar keiner mehr machen. Ein bißchen Unkraut ist doch auch ganz normal.
Es gibt keinen Grund, deswegen nicht auf den "Bio-Zug" aufzuspringen. Macht nur mehr Arbeit und Spritzmittel wird auch eingespart.
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon Juwel » So Jul 31, 2011 21:06

[quote="gallo"]immer dieses "Drumherumdiskutieren". Macht es einfach, wie estrell schreibt. Vollkommen richtig. Als es noch keine Spritzmittel gab, sind wir sogar losgezogen und haben Disteln, Quecken und Co. mit der Hand selektiert. Würde heute zwar keiner mehr machen. Ein bißchen Unkraut ist doch auch ganz normal.
Es gibt keinen Grund, deswegen nicht auf den "Bio-Zug" aufzuspringen. Macht nur mehr Arbeit und Spritzmittel wird auch eingespart.
Gallo[/quote]

Na dann........ noch viel Spass mit dem "kein Distelproblem" :mrgreen:
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon estrell » So Jul 31, 2011 21:58

Nachdem ich eben meine Erbsen versorgt und somit Zeit genug hatte, hab ich mir das "Problem" noch mal durchdacht - diese dauernden Problemchen - der Biobauer hat hier Mist gebaut, verursacht hier ein "Unkrautproblem", macht dies mit seinem Vieh oder das....
Da dreht es sich nie um das wirkliche Problemchen - das ist ehr - dem macht was anders als ich und das beeinflusst meine Arbeit - dies will ich nicht und basta. Lösungen sind mir egal - ich will mich damit nicht beschäftigen und will das er mit seinem Tun aufhört - der soll sich gefälligst anpassen.
Eigentlich könnte jeder, der mit seinem "Biobauern" ein Problem hat, genau so schnell mit seinem konventionellen Schluddersack von Nachbarbauer anecken - wenn da grad einer wäre.
Im spätestens Nachbarort würde man fündig werden, denn Schluddersäcke gibts wie Sand am Meer - aber man hat die Bios als Fein erkoren - und die kriegen jetzt eins auf die Mütze. (Wo die auch noch Geld dafür bekommen, bla, bla, bla.)

Nuja - es gibt die Lösung für das herbeigeredete Distelproblem, das eigentlich keins ist - und die Biokeule solltet ihr einfach wegpacken - das ist nicht Zeitgemäss.
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon Biohias » So Jul 31, 2011 23:54

Disteln bekommt man wirklich nur mit konsequenter Bodenbearbeitung Raus :wink:
Wir sind seit über 15 jahren dabei und haben wirklich überhaupt keine Probleme mehr.
Alles eine Frage des Managements :D
@ Estrell:
Mach dir nichts draus, es wird auch immer(oder zumindest noch sehr lang) so bleiben das die Biobauern ''die bösen sind''.
ich hab kein problem damit, manchmal kann man echt drüber lachen wie sich manche dran aufgeilen 8)
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Re: Disteln im Bioland

Beitragvon estrell » Mo Aug 01, 2011 9:12

Wie überall im Leben sind die, die sich so an "den anderen" aufgeilen die, die es selber nicht gebacken bekommen - nur, ich kanns trotzdem nicht mehr hören, die Frase ist so ausgedroschen.....
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