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Drahtstärke Schutzgasschweißen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Drahtstärke Schutzgasschweißen

Beitragvon Nick » Di Apr 15, 2008 9:09

Hallo,
da ich in letzter Zeit etwas stärkeres Material zu Schweißen habe, ärgert mich mein Schutzgasschweißgerät etwas. Wenn ich ein paar cm Naht geschweißt habe, brennt der Draht auf einmal zurück und klebt in der Düse fest. Im Moment Schweiße ich mit einem 1mm Draht. Jetzt überlege ich ob es mit einem 1,2mm Draht besser wäre.
Gibt es eine Regel bis zu welcher Stromstärke welcher Draht verwendet werden kann?
mfg
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Beitragvon steven09 » Di Apr 15, 2008 9:47

Hi,
es könnte auch ein Fehler im Vorschub sein.
Evtl. ist die Andrückrolle zu stark eingestellt.
Dann quetscht der Draht minimal und läuft nicht mehr so flüssig durch die Düse.
Vieleicht solltest Du auch mal einen anderen Drahthersteller ausprobieren.

Eine Regel Stromstärke = Drahtdurchmesser kann ich Dir nicht sagen.
Aber Materialdicken ab 15 mm schweißen wir nur mit 1,2 mm.
steven09
 
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Beitragvon Mattie » Di Apr 15, 2008 9:55

Du hast zu wenig Vorschub und zu viel Strom. Beides kann man sicherlich auch an deinem Gerät einstellen.
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon Meisteringenieur » Di Apr 15, 2008 10:01

Die ist doch eigentlich unentscheidend. Ich schweiße eigentlich alles mit nem 0,8 mm Draht. Wenn du bei deinem Gerät denn Vorschub dementsprechend Schnell machen kannst hast du damit kein Problem.
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Beitragvon Nick » Di Apr 15, 2008 10:36

Hallo, also Vorschub ist genügend eingestellt, schneller geht nicht dann stößt der Draht zurück. Es funktioniert auch wunderbar nur nach ca 10 cm Naht fängt es leicht zu ruckeln an und der Draht brennt zurück.
Oder liegt es daran das ich nur einen gasgekühlten Brenner habe und er zu heiß wird?

Andruckrollen für den Drahtvorschub sind auch relativ schwach eingestellt. Wenn der Draht in der Düse hängt, rutschen sie sofort durch.

mfg
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Beitragvon steven09 » Di Apr 15, 2008 10:56

Ja das könnte es sein.
Da wird dir aber wahrscheinlich auch die größere Drahtstärke nicht helfen.
steven09
 
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Beitragvon MTX-Driver » Di Apr 15, 2008 10:56

Hallo

Andruckrollen richtig eingestellt? Nehm mal das Schlauchpaket ab und puste es mit Druckluft durch. Evtl. ist das Schlauchpaket auch beschädigt.
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Beitragvon Nick » Di Apr 15, 2008 14:50

Hallo, Andruckrollen sind richtig eingestellt. Denk ich zumindest siehe oben. Seele ist auch neu.
Trotzdem schonmal Danke
mfg
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Beitragvon fendtdieselross » Di Apr 15, 2008 15:55

Hi!
Brennt der Draht während dem Schweißen plötzlich zurück und klebt an der Kontaktdüse, oder passiert das beim loslassen des Knopfes, also beim Beenden des Schweißvorgangs?
Wenn es während dem Schweißen ist hätte ich eine zu heiß werdende Stromkontaktdüse unter Verdacht an Deinem gasgekühlten Brenner. Wie hoch ist denn der Schweißstrom schätzungsweise. Meiner Erfahrung nach treten solche Probleme auf ab etwa 250A mit einem gasgekühlten Brenner bei längeren Nähten. In diesem Fall würde Dir der 1,2er Draht nichts bringen. Wenn es beim Beenden des Schweißvorganges auftritt ist die Drahtrückbrantzeit falsch eingestellt.
Ansonsten ist es schon von Einfluss welcher Drahtdurchmesser verwendet wird. Ab einem Schweißstrom von 250A ist ein 1,2er Draht schon empfehlenswert, und ab 330A Pflicht. Durch die höheren Drahtfördergeschwindigkeiten bei dünnem Draht kann es zu Schwierigkeiten kommen, das Schmelzbad wird bei dünnem Draht und hohen Stromstärken immer dünnflüssiger und nicht zuletzt ist der Einbrand bei dickerem Draht auch tiefer.


Gruß!

Alex
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Beitragvon Nick » Di Apr 15, 2008 19:41

Nun mein Gerät schafft höchstens 300 Ampere laut Typenschild. Ich schweiße auf der 13. von 14 Stufen. Also sind es da vermutlich schon 250 A.
Der Draht brennt mitten unterm Schweißen plötzlich zurück und macht die Düse dicht. Wahrscheinlich liegt es wirklich an mangelnder Kühlung des Brenners.

mfg
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Beitragvon Same Argon » Di Apr 15, 2008 19:47

Hallo Nick,

wie oben schon gesagt wurde denk ich auch das es an erster Linie an der Stromdüse liegt. Hast mal eine neue Ausprobiert? Es gibt auch Stromdüsen nicht mit einer runden Bohrung sondern mit einem Dreieckprofil welche nicht so schnell anfangen soll mit kleben ( gibt es von Weldotec ). Des weiteren dürfte die Stromdüse bei kaltem Start des Schweißvorgangs nicht nach 10cm zu machen. Was auch mal noch kontrollieren könntest ist das Übergangsrohr zwischen Drahtvorschubautomat und dem Schlauchpacket. Diese setzt sich manchmal auch zu, z.T. sogar das den Draht gar nicht mehr raus bekommst.
Hast du Zweirollen oder Vierrollenantrieb? Ich denke mal du hast die Vorschubrollen richtig herum drin, nicht das den 1mm Draht mit den 0,8mm Rollen antreibst.
Welches Schweißgerät hast du denn?


Gruß Same A.
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Beitragvon Nick » Di Apr 15, 2008 20:05

Hallo, ist ein Kühnast Schweißgerät mit Vierrollenantriebund 5m Schlauchpaket einem TBI 250 Brenner. Ich glaub die Firma gibts mittlerweile nicht mehr.
Die Drahtvorschubrollen passen. Ich hab auch schon öfters die Stromdüsen gewechselt. So schweißt es einwandfrei, nur eben bei höheren Strömen gibt es diese Probleme nach einiger Zeit.
mfg
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Beitragvon Same Argon » Di Apr 15, 2008 21:03

Hallo Nick,

kontrollier einfach mal das Röhrchen. Achte beim schweißen mal darauf das das Schlauchpacket keine Schlaufe hat wenn es schon 5m lang ist. Normal müsste es der Vierrollenantrieb packen auch bei 5m. Also ich arbeite auch mit einem Luftgekühlten bis 300A auch mit 1mm Draht, der fängt auch mal an zu stocken, allerdings erst nach ca. 30 Min schweißen und dann wird der Griff eh fast zu warm um zu halten. Dann kurz Pause machen und weiter gehts.



Gruß Same A.
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Beitragvon fendt schrauber » Mi Apr 16, 2008 14:41

Nimm einfach ne 1,2mm Düse für deinen 1mm Draht dann müsste es gehen. Mfg
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Beitragvon fendtdieselross » Mi Apr 16, 2008 14:44

fendt schrauber hat geschrieben:Nimm einfach ne 1,2mm Düse für deinen 1mm Draht dann müsste es gehen. Mfg


Ein absolut professioneller Tip!
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