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Drainagen-Einlauf: wie?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon RABE-Profi » Sa Apr 05, 2025 18:22

Wir haben am Mittwoch eine Drainage freigelegt, weil vom obenliegenden Wald- Grundstück eine Quelle drückt und das Wasser in meinen Acker läuft.
Hangaufwärst mit Steigung haben wir jetzt einen offenen Graben, von dem das Quell- Wasser nun in die Drainage läuft.
Wir möchten den Graben offen lassen, ohne Kies und ohne Schlauch, zwecks besserer Reinigung und so weiter.
Es handelt sich um brutalsten Lehm- Boden, der bei einem Spatenstich nicht mal von der Schaufel geht.
Wie könnte ich jetzt den offenen Drainage- Rohr- Einlauf gestalten, um Fremdkörper fernzuhalten?
Feinmaschiges Drahtgitter? Ein Loch buddeln und einen kleinen Schachtring setzen, der dann das angeschwemmte Material auffängt und den man von Zeit zu Zeit mit dem Erdbohrer reinigt?
Oder wie wärs am besten?
Vielleicht mehrere Beton- Randplatten quer setzen, die sich dann zwar mit Wasser füllen, aber auch das Feinmaterial absetzen können?
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon Schoofseggl » Sa Apr 05, 2025 19:25

Ist nicht genau das gleiche aber bei den Entwässerungsrinnen im Schotterweg mache ich es inzwischen so dass ich einen 50er Schacht setze, einen Maurerkübel reinstelle und den Einlauf so gestalte dass er direkt in den Kübel entwässert. Alles was an Steinen und Dreck mitgeschwemmt wird landet im Kübel, das Wasser läuft über und in die Drainage. Ist der Kübel voll wird er ausgekippt.
Drahtgitter vor dem Einlauf funktioniert nicht so recht, da muss man schon sehr gerne den Graben ausmähen.
Offen lassen würde ich den Graben nur wenn es wirklich Oberflächenwasser ist das da über die Wiese runterkommt. Kannst Dich nicht mit dem Eigentümer des anderen Grundstücks darauf verständigen die Quelle direkt zu fassen und wegzuleiten?
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon RABE-Profi » So Apr 06, 2025 7:40

Schoofseggl hat geschrieben:Kannst Dich nicht mit dem Eigentümer des anderen Grundstücks darauf verständigen die Quelle direkt zu fassen und wegzuleiten?


Millionenschwer, aber scheuen kleine Kosten........wies halt immer ist.

Es war ja schon eine Drainage da, in Richtung Quelle.
Dank brutalstem Lehm, nur flach gelegt worden, gottseidank, dann hat man sie mit Stab gefunden.
Wir sind mit dem Bagger den Rohren nach, und dank vorbildlicher Grundstückspflege des Nachbarn, ist mitten auf den Rohren ein Ahorn gewachsen.
Also, Bagger alles raus was da war. Die Leitung ist schon x-mal geflickt worden den Teilen nach zu urteilen die da rauskamen.
Außerdem waren die Rohre, die wir rausgerissen haben, alle zugeschwemmt.
Darum haben wir uns entschlossen, einen offenen Graben schräg bergab unterhalb der Quelle Richtung der noch bestehenden Rohre zu machen.

Ich hätte jetzt aber noch eine neue Idee, für den Rohreinlauf:
ich lege einen 2 m gelben Schlauch, am Ende mit Deckel in den Graben, tu Kies drauf was vielleicht etwas filtert, und den restlichen Graben laß ich offen.
Die Löcher des Schlauches dürften ausreichen für das Wasser was kommt.
Falls dann irgendwann mal was ist, braucht man nicht große Erdbewegungen machen.
Das Kies ist dann mit dem Frontlader gleich weg.
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon 2810 » So Apr 06, 2025 8:19

Wie wärs mit einem Sickerschacht? Ist ein Schachtring mit Löchern, gibts bei den Herstellern.
Wir haben in der Flurbereinigung damit eine Doline "saniert", welche durch den Wasserfluss immer wieder entstanden ist,
auch wenn die Bewirtschafter im Lauf der Jahre allerlei Zeugs rein geworfen haben.
Den Sickerschacht ausreichend bekiesen und den Ablauf an Dein Dränsystem anschliesen.
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon RABE-Profi » So Apr 06, 2025 8:53

Die alte Drainagerohre (60 mm innen) sind ja nur ca. 25 cm tief eingegraben.
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon 2810 » So Apr 06, 2025 9:34

RABE-Profi hat geschrieben:Die alte Drainagerohre (60 mm innen) sind ja nur ca. 25 cm tief eingegraben.

Dies wird sowieso nicht funktionieren, ist ja Pflugtiefe.Wurzeleinwuchs geht auch bis 50 oder mehr .

Dies wird nicht dauerhaft funktionieren, es sei denn, Du spülst jedes Jahr.
Wie klein ist bei dieser Tiefe der Dränabstand? 2 Meter :idea:
Oder wurde der Drän nur gelegt, um das wilde Wasser vom Wald abzufangen?
Ich kenne die Gefällesituation bei Dir nicht, aber wie wärs damit, den Drän tiefer zu legen und Sickerschacht mit evtl
links und rechts raus noch mit Dränschläuchen anzuschliessen?
Ein offener Einlauf ist eben immer mit Kontrollaufwand für die Reinigung verbunden und für Sabotage, selbst erlebt an Dränausläufen
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon RABE-Profi » So Apr 06, 2025 10:04

2810 hat geschrieben:Dies wird sowieso nicht funktionieren, ist ja Pflugtiefe.Wurzeleinwuchs geht auch bis 50 oder mehr .



Die Rohre wie auch der offene Graben jetzt sind außerhalb des Ackers.
Es wird nix bearbeitet und auch nix angebaut. Nur Gras.
Bis jetzt hats ja auch funktioniert so flach und das Gefälle reicht locker.
Mir gehts nur um einen filternden Einlauf.
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon langholzbauer » So Apr 06, 2025 10:44

Wir wissen alle nicht, wieviel Wasser die Quelle mximal schüttet. :wink:
Aber ein tiefes Loch von wenigstens 1m Länge mit grobem abgesibten Schotter unten und einer Abdeckung aus feinem Filterkies dürfte als bewährte Lösung am praktikabesten sein.
Irgendwann muss das dann mal wieder erneuert werden.
Aber bis dahin kann man das sogar befahren, ohne Maschinenbruch zu riskieren.
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon RABE-Profi » So Apr 06, 2025 10:54

Du meinst also eine Art "Stausee" vor dem Einlauf?

Wie wärs mit sowas?

https://www.bauhaus.info/kg-rohre/kg-ab ... gJWPvD_BwE

Zwei gelbe Schläuche rein, mit Kies auffüllen auf 2 m und hinten ins Tonrohr????
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon Nick » So Apr 06, 2025 10:59

Einfach den Abzweig aufs Tonrohr und eine Schleife Dränschlauch zwischen den Eingängen.
Filterkies drauf und fertig. Wenn es nach ein paar Jahren dicht ist ist auch nichts kaputt.
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Drainagen-Einlauf: wie?

Beitragvon langholzbauer » So Apr 06, 2025 11:25

Ein "Schlammfangloch " vor dem Einlauf in meine Variante ist optimal. :wink:
Das vorgeschlagene Y- Stück mit einem Drainschlauch aus Plastik ist im Prinzip die moderne Alternative zum, von mir vorgeschlagenen , groben Schotterbett. :wink:
So ein Schotterloch kann man nach Jahren ohne entsorgungspflichtigen Müll ausheben und erneuern.

Ich habe in meinen Flächen noch einige wenige Drainagen , die nur aus handgesetzten Steinen bestehen.
Die funktionieren seit gut 100 Jahren.
Kennengelernt bzw. erkannt habe ich die erst, nachdem mir ein Forstunternehmer mit seiner schweren Technik eine davon zerstört hatte.
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