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Dränage mit PE-Rohren

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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Dränage mit PE-Rohren

Beitragvon tom120 » So Jul 31, 2016 15:34

Hallo,

wir planen im Herbst eine große Fläche zu entwässern.
Früher verwendeten wir den gelben Standard Dränschlauch. Jetzt sieht man immer mehr dass die schwarzen PE Teilsickerrohre namens Strabusil verbaut werden.
Die sind innen glatt wodurch sich das Rohr selbt reinigt. Auch extrem stabil sollen die sein (keine Gefahr des zerdrückens durch schwere Maschinen...)
Hat wer Erfahrungen damit ?
Sind die für die landw. Dränung geeignet ?
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Re: Dränage mit PE-Rohren

Beitragvon T5060 » So Jul 31, 2016 15:39

Gute Frage... lol... der Drainfilter, Lochdurchmesser und Lochabstand sind entscheidender und landw. Flächen ab 30 ha sind "groß".
Und wieso kein PVC Schlauch ? der Mist hält ewig, nur da wo Sonne hin kommt nicht.
Zuletzt geändert von Falke am So Jul 31, 2016 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat entfernt. Grrrr....
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Re: Dränage mit PE-Rohren

Beitragvon AEgro » So Jul 31, 2016 18:29

@ Tom 120
Lass dir mal ein Angebot für deine benötigte Menge für das Stabusilrohr machen und Vergleich mit dem " normalen " Gelen.
Dann kannst du dich entscheiden.
Grß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Dränage mit PE-Rohren

Beitragvon tom120 » So Jul 31, 2016 18:40

hallo,
in erster Linie geht es nicht um den Preis sondern um die Eignung.
So wie ich das verstehe sind die Strabosilrohre stabiler und gegen zerdrücken usw. besser.
Auch die glatten Innenwände denke ich sind besser da weniger Schlamm etc. liegen bleibt bzw. mit dem Wasser besser abtransportiert werden.
Die Frage ist nur ob das Teilsickerrohr auf Dauer gut funktioniert und auch für die landwirtschaftliche Dränung geeignet ist.

Hat diese Rohre wer im Einsatz ?
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Re: Dränage mit PE-Rohren

Beitragvon marius » So Jul 31, 2016 19:27

Es ist schon vorgekommen das Tiefwurzler in die Schläuche reingewachsen sind und so verstopft sind.
Bei uns hatte man dazumal Tonrohre verwendet. Die funktionieren nach 40 Jahren immer noch tadellos und halten vermutlich nochmal 100 Jahre
marius
 
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Re: Dränage mit PE-Rohren

Beitragvon buntspecht » Do Aug 11, 2016 18:00

Hallo,

Teilsickerrohre setzt man in der Regel da ein, wo ein vollständiges Entwässern gewünscht ist. Vollsickerrohre setzt man in der Regel da ein, wo unter Umständen in der Laufstrecke eine Rückversickerung erwünscht ist.

Heutzutage verwenden die "üblichen Tiefbauer" bevorzugt Teilsickerrohre - in der Regel stabiler und weniger "Verstopfungsanfällig".

Es gibt allerdings zig verschieden Entwässerungssysteme, von daher muss man das Produkt selbst auf die Eignung im Anwendungsfall prüfen :wink:

Gruß vom Buntspecht

PS: wenn eine Wurzel meint, in ein Rohr einwachsen zu müssen, dann ist es ihr egal, ob es nun ein Teilsickerrohr, ein Tonrohr oder ein 3000er mit Steg ist :wink:
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

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Re: Dränage mit PE-Rohren

Beitragvon T5060 » Do Aug 11, 2016 23:32

Das Wasser will man ja auf dem Land behalten, das muss ja auch das Porenvolumen stabilisieren.
Man will ja seine Ertragsfähigkeit erhalten. Also darf ich nur das "überschüssige Wasser" wegdrainen.
Kriterien sind Niederschlagmenge, Verteilungshäufigkeit, Anbauarten, Bodenart/-aufbau/-entstehung/-Gefälle

daraus leitet sich ab Rohrart, Schlitzöffnungen in qcm je lfdm, Abstand, Filter, Anordnung und Querschnitt Sauger bzw. Sammler

Bei den heutigen Anbauverfahren und technik halte ich Drainungen nur noch punktuell für nötig

Gibt also bundesweit noch ne handvoll Leute, die das wissen

Tiefbau - und Sportplatzdrainungen haben nichts mit Landwirtschaft zu tun. Eine falsche Drainung kostet gleich mal 10 % und mehr Ertrag.

In den meisten Fällen reicht erst mal eine vernünftige Bewirtschaftung.
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