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Drille aber welche?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Drille aber welche?

Beitragvon hanswurst » Mo Okt 28, 2013 19:20

Hallo zusammen,

wir stehen vor der dem Kauf einer Sähmaschine! Das Thema wurde zwar schon oft durchgekaut, aber ich hoffe auf Erfahrungen bzw. Vor- und Nachteile die mir die Entscheidung eventuell erleichtern.

Also wir haben wechselnde Böden mit teils hohen Steinanteilen. Aber zu 90% ziehmlich schwere und im Herbst "zäh" zu bearbeitende Böden.
Wir sind soweit das wir eine Peunmatische Drille kaufen wollen mit Doppelscheibenscharre und Andruckrollen.
Nur welche!?
Wir hatten letzte Woche ne Kuhn venta lc 3000 zur Vorführung bekommen und ich hoffe diese Woche die Lemken Solitär 9.
Die Kuhn hat bei uns und unseren Kunden ein echt guten Eindruck hinterlassen. Ist Stabil aufbebaut, die Quadron S Steuerung hat eine (finde ich) eindeutige Menüführung und die Abdrehgenauigkeit war nach den drei Flächen sehr gut. (ha und verbrauchtes Saatgut passten)
Was mich störte war die Einstellung der Tiefenführung über die Andruckrollen --> sehr Müsam die Federn zu verstellen. Und halten die Gummiabstreifer zwischen den Scheiben, die Scheiben auch sauber wenn es mal Nass wird und die Maschine mehrere 100 ha auf dem Buckel hat?
Sonstige schlechte bzw. gute Erfahrungen mit den beiden Maschinen?

Was ist mit Amazone? Bleibt das Kunsttoffschar zur Reinigung des Metallschares in Funktion auch wenn der Boden richtig "Klebt"
Was ist mit dem neuen CX II schar von Kverneland?
Bei diesen beiden Herstellern vertraue ich den Kunststoffscharelemten nicht richtig!?

Und als letztes: Welchen Sähscharabstand wählen? 12,5 cm oder 15 cm?--> die Kuhn hatte 15 cm, bekommt man aber auch mit 12,5 cm.

Danke schonmal für lesen und für antworten!!!! :D
Keine Angst beim fahren, wird schon schief gehen
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon County654 » Mo Okt 28, 2013 20:11

Welche Arbeitsbreite solls sein?
Ich sehe bei den üblichen 3m absolut keinen Sinn in einer pneumatischen Dosierung!
Ich hab mich in den letzten Jahren recht intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und die Arbeitsergebnisse der unterschiedlichen Drillen hier in der Umgebung verglichen.
Die Maschinen der Oberliga wie Lemken, Kuhn, Amazone, Pöttinger vielleicht auch andere, kann man in der Regel beruhigt kaufen.
Ich habe die Entscheidung am Händler vor Ort festgemacht und deshalb ist es eine Amazone geworden.
Die Maschine ist vom letzten Jahr und hat jetzt knapp unter 300 ha gearbeitet.
Ein Schar wurde an einer Böschung verbogen, sonst gab es keine Schäden.
Die Kunststoffscheiben haben noch nie ein Problem gemacht, auch in Situationen in denen die Walze der Kreiselegge zum Blockieren neigte.

Bei den üblichen Saattiefen von 0,5-3 cm sind Doppelscheibenschare nicht unbedingt im Vorteil gegenüber Einscheibenscharen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Schauerschrauber » Mo Okt 28, 2013 20:16

Hallo

Zur Kuhn kann ich nicht allzuviel sagen , Zellraddosierung soll exakt arbeiten , Schar/Druckrolleneinheit weitgehend ähnlich der Lemken Version . Vielleicht wirklich ein Geheimtipp !

Lemken Solitär kostet natürlich ihr Geld - Aussaatmenge auch haargenau . Aber Wahnsinnsmaschine , tadellose Verarbeitung - Saatbilder wie auf Hochglanzwerbefotos.
Ganz großer Vorteil Lemken das Baukastensystem , Eine Drille - mehrere Maschinenkombinationen möglich . ( Passt auf Kurzscheibenegge Heliodor genau wie auf Kreiselegge Zirkon )

Hier fahren alle den 12,5er Reihenabstand , also 24 Schare bei 3 m AB bzw. 20 Schare bei 2,5 m AB .

Im pneumatischen Bereich sollte Kverneland Accord auch eine Hausnummer sein , allerdings würde ich deren Italokreiselegge nicht unbedingt haben wollen.

Amazone bietet mit dem Rotec Schar kein gescheites Doppelscheibenschar . Finger Weg - die bringen demnächst bestimmt was völlig neues.
( Haben dieses Jahr noch nicht eine Drille hier im Umkreis von 30 km verkauft - Lemken über 15 :roll: )

MfG
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon moneymaker » Mo Okt 28, 2013 20:57

Also, wir haben auf unserem Lehrbetrieb ne AD303, also pneumatisch. Wenn die nich so den Boden vorer so zerwirkt hätten würde unser Getreide auch super dastehen. VOn daher erstmal so: die Bedienung ist Super, Abdrehmenge usw und Qualität auch Top. Würde aber ehrlich gesagt keine aufgebaute mehr kaufen. Hier machen wir teilweise Getreide nach Getreide mit Pflug, da mit dem Kreiselgrubber durch macht 20l Sprit pro ha aus!!! Und das bei sagen wir 60ha! Das kann man sich auf unserem Sandboden auch sparen. Und da davor sowieso 160PS hängen sollte der denke ich ne 3m Drille mit KG davor heben, wenn unser 1056 schon ne D8 mit Kompaktor ohne Hitch schafft^^ Also sonst kannst denke ich nicht viel falsch machen, einfach mal anschauen und wie die Händler sind.
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon ahja » Mo Okt 28, 2013 22:44

Also ich bin noch immer von Accord überzeugt, die im Angebot ist imho saugünstig

http://www.agriaffaires.com/occasion/se ... 0-21.html#
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ahja
 
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon hanswurst » Di Okt 29, 2013 15:37

Hallo,

wir haben uns auch erst überlegt einfach ne mechanische Drille zu kaufen. Kreiselege mit Hubgerüst und dann fertig. Vorteil ist natürlich das schnelle abbauen der Drille und die nutzung der Kreiselegge zum Vorkreiseln. Doch sagte mir der Lemkenverkäufer das man bei der mechanischen dann schon den 15cm Scharabstand wählen sollte. Begründung: mehr Platz zwischen den Scheiben um organisches Material durch zu bekommen. Bei 12,5 cm den längeren Scharschritt wählen, doch dann sind Ablaufrohre und die Ablaufwinkel unterschiedlich! Folge kann ungleichmäßige Ablage sein! ???schonmal gehört???
Deswegen schon eher ne Pneumatische beschickung der Sähschare!? (hört sich plausibel an wenn ich daran denke Maisstroh im Mulchsaatverfahren)

Also, habe gestern nochmal mit einem Nachbar diskutiert und der meinte ich sollte wenn den 12,5cm Scharabstand wählen. Haben bei uns 98% in der Region. Warum sollte ich dann aus der Reihe tanzen, meinte er. Weiterhin würde der Pflanzenabstand in der Reihe zu niedrig bei höheren Aussaarstärken. Dazu muss ich sagen das ich mich selber gewundert habe wieviel Körner da in der Reihe lagen bei 220kg/ha Weizen und 15 cm abstand.

Wollte mich jetzt nochmal um ne Accord mit dem neuen CX II schar zur Vorführung kümmern. Habt ihr schonmal erfahrung gemacht ob sich das kleiner Kunststoffschar von dem Metallschar wegarbeitet, bzw. sich dazischen Erde aufbaut und das Schar sich nicht mehr reinigt?
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Schauerschrauber » Di Okt 29, 2013 20:30

http://de.kverneland.com/News-und-Medie ... I-Saeschar

Nun ja, wenn alles so stimmt wie die hier versprechen dann machts schon was her :wink:


MfG
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Teddy Bär » Di Okt 29, 2013 20:52

hanswurst hat geschrieben:Doch sagte mir der Lemkenverkäufer das man bei der mechanischen dann schon den 15cm Scharabstand wählen sollte. Begründung: mehr Platz zwischen den Scheiben um organisches Material durch zu bekommen

Die Saphir 7 mit der ich fahre hat 125mm Abstand, da geht bisher alles durch, egal was da auf dem Feld rumliegt.
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Todde » Di Okt 29, 2013 22:11

Schauerschrauber hat geschrieben:http://de.kverneland.com/News-und-Medien/Produkt-News/CX-II-Saeschar

Nun ja, wenn alles so stimmt wie die hier versprechen dann machts schon was her :wink:


MfG


Wird die Tiefe an jedem einzelnen Schar mit Bolzen verstellt?
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Akrea » Mi Okt 30, 2013 6:17

moneymaker hat geschrieben:Also, wir haben auf unserem Lehrbetrieb ne AD303, also pneumatisch. Wenn die nich so den Boden vorer so zerwirkt hätten würde unser Getreide auch super dastehen. VOn daher erstmal so: die Bedienung ist Super, Abdrehmenge usw und Qualität auch Top. Würde aber ehrlich gesagt keine aufgebaute mehr kaufen. Hier machen wir teilweise Getreide nach Getreide mit Pflug, da mit dem Kreiselgrubber durch macht 20l Sprit pro ha aus!!! Und das bei sagen wir 60ha! Das kann man sich auf unserem Sandboden auch sparen. Und da davor sowieso 160PS hängen sollte der denke ich ne 3m Drille mit KG davor heben, wenn unser 1056 schon ne D8 mit Kompaktor ohne Hitch schafft^^ Also sonst kannst denke ich nicht viel falsch machen, einfach mal anschauen und wie die Händler sind.


Die AD303 ist mechanisch.
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Mad » Mi Okt 30, 2013 8:38

Teddy Bär hat geschrieben:
hanswurst hat geschrieben:Doch sagte mir der Lemkenverkäufer das man bei der mechanischen dann schon den 15cm Scharabstand wählen sollte. Begründung: mehr Platz zwischen den Scheiben um organisches Material durch zu bekommen

Die Saphir 7 mit der ich fahre hat 125mm Abstand, da geht bisher alles durch, egal was da auf dem Feld rumliegt.


Ich fahre seit 2006 auf 15cm Reihenabstand und habe keine Probleme damit. Weder beim Ertrag noch sonstwo. Mit den 15cm hat man wirklich mehr Platz und gerade in diesem feuchten Jahr bin ich sehr froh darüber.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Teddy Bär » Mi Okt 30, 2013 12:53

Ich habe mit Getreide noch nie den 15cm Reihenabstand versucht, kann dazu also nichts sagen.
Aber gerade bei mir wo oft Feldfutter und Grünland gedrillt wird, da schliessen sich die Grasreihen schneller mit einem engeren Abstand.
In meiner Antwort ging es mir eigentlich nur darum zu sagen dass die Saphir7 mit 12,5cm Reihenabstand bisher auch unter exremen Bedingungen und mit teils extrem hohen Ernterückständen noch nie Probleme hatte. Den Verkäufern darf man nicht alles glauben.
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon hanswurst » Mi Okt 30, 2013 13:22

Hallo Teddy Bär,

wie ich daraus lesen kann bist du mit deiner Saphir schon recht zufrieden. Ich habe mir das Scharsystem von Lemken und Kuhn nochmal genau angeschaut. Unterschiede sind aus meiner Sicht nur über die einzelenen Scharaufhänungen zu erkennen.
Meine Frage: Wie lange verwendest du schon diese Drille? Und hast du schonmal Probleme gehabt mit den Gummiabstreifern zwischen den Doppelscheiben? (verschleiß und verstopfung) Wenn unter feuchten (Boden klebt) bedinungen gedrillt wird. Ich glaube das es da schon zu problemen kommmen kann wenn die Scheiben von innen nicht mehr sauber gehalten werden. Oder liege ich komplett falsch mit meinem Gedanken?
Das Abstreifersystem war bei der Kuhn ähnlich.
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon Teddy Bär » Mi Okt 30, 2013 16:19

Seit 2004. Die Maschine wird von mehreren Betrieben benutzt.
Wenns extrem wird wie dieses Jahr, dann beibt schon mal etwas Boden an den Scheiben hängen. Dann entlang eines Waldes oder auf nassen Stellen kann es passieren dass sich nasser Lehm vor den Scheiben, hinter der Walze der Kreiselegge staut. Die Gummiabstreifer in den Doppelscheiben haben dabei immer ihre Arbeit gemacht. Hat bisher immer gut funktioniert.
Probleme wie du befürchtest hat es noch nie gegeben :D Nur die Elektronik war schon mal kaputt.
Meiner Meinung nach war die Saphir 7 im Jahr 2004 vom System her ohne Konkurrenz. Heute ist das nicht mehr so.
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Re: Drille aber welche?

Beitragvon fendterer » Mi Okt 30, 2013 19:36

Servus, habs hier schon geschrieben. Ich bin mit den Rotec Scharen von Amazone nicht besonders zufrieden (momentan Gummischeiben weg und als 1Scheibenschar im Einsatz):
Kleine Steine blockiern Scheiben und wenn es naß wird verkleben diese. Und auf sehr leichten Böden bleiben sie eh stehen, da Gummischeiben zu großen Antrieb benötigen. vg
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