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Druckablasszange

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Druckablasszange

Beitragvon GeDe » Mi Okt 28, 2015 4:36

Guten Morgen
Irgendjemand aus dem Forum hat doch bestimmt so eine Druckablasszange oder -kappe um Hydraulikleitungen in denen sich -durch was auch immer- Druck aufgebaut hat,und die nicht mehr kuppelbar sind zu entlasten.
http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... 0UCh2VrwmI
http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... 8UCh1dvQt0

Wie sind die Erfahrungen jeweils damit?
Lohnt es sich solche Dinger anzuschaffen oder ist das Spielerei?
Wie groß ist die Sauerei damit?
Sind die verschiedenen Ausführungen gut zu benutzen,oder ist es zu umständlich und nach kurzer Zeit liegt das Ding in der Ecke?
Wo am Schlepper habt Ihr sowas aufbewahrt?
In die Kabine kommt mir das auf jeden Fall nicht,und im Werkzeugkasten will ich auch kein Schmierzeug!

Hintergund ist:
-Ich will nicht mehr schlagen (Hydraulikstecker auf feste Gegenstände) -das tut dem Stecker auch weh!
-Das lösen des Steckers mit Werkzeug ist auch recht umständlich -Schraubenschlüssel holen,wieder zurückbringen...
-Bei beiden Methoden ist immer alles versifft :twisted: -was ich garnicht leiden kann!

Danke!
GeDe
 
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Re: Druckablasszange

Beitragvon Forstjunior » Mi Okt 28, 2015 7:52

Die Baywa hat so etwas bei uns gerade im Prospekt für knapp an die 50 Euro. Sieht aus wie ein normaler Hydraulikstecker und man kann den Druck damit angeblich über das Steuergerät normal abbauen. Somit keine Sauerei bis auf die normale beim Lösen des Steckers - wenn keine Leckölbehälter vorhanden sind. Weiß aber jetzt leider nicht wie der geheißen hat.
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Re: Druckablasszange

Beitragvon Valtrafahrer » Mi Okt 28, 2015 8:52

Wir haben so eine Zange. Die geht eigentlich ganz gut, Sauerei gibt es beim Druckablassen eigentlich gar nicht nur hinterher weil irgendjemand den Deckel zerlegt hat.
Die Zange liegt in der Halle und wird auch regelmäßig benutzt. Seitdem halten die Stecker erheblich länger.

MFG Felix
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Re: Druckablasszange

Beitragvon Holder 7.74 » Mi Okt 28, 2015 18:26

Die Zange ist gut. Bei mir liegt sie in der Halle bei den Oberlenkern und Unterlenkerkugeln ziemlich zentral. Funktioniert ohne Sauerei, solang der Becher nicht von der vorherigen Aktion noch voll ist.
Gottes schönste Gabe ist der Schwabe
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Re: Druckablasszange

Beitragvon Epxylon » Mi Okt 28, 2015 19:43

@Fordfuchs
Die UDK (Unter Druck Kuppelbar) funktionieren nur wenn auf dem Steuergerät noch etwas Restdruck drauf ist. Im Endeffekt funktionieren die nicht besser wie die normalen Kupplungen.

Wenn auf der Maschine Druck drauf ist braucht er am Schlepper DUDK-Kupplungen. (Doppel Unter Druck Kuppelbar)
Bei Fendt gibt es die auf jeden Fall, man braucht dann aber noch den Halter damit das saubere Lecköl wieder in den Hydrauliköltank geleitet wird. Selbst wenn auf Maschine und Schlepper richtig Dampf drauf ist, bekommt man die beim 2ten Ruck zusammen.

Jeder der die im alten Schlepper hatte, hat die DUDK auch bei der Neumaschine bestellt.
Ich wüsste aber keine Alternative Bezugsquelle.

Von der Zange halte ich persönlich nichts. Wenn man sie braucht hat man sie nicht da und im Schlepper verschmiert sie alles.
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Re: Druckablasszange

Beitragvon fredd2000 » Mi Okt 28, 2015 19:48

Hallo!

Der Öldruckmaster funktioniert super, ist aber nicht ganz billig! Habe selber auf jedem Traktor einen im Werkzeugkasten, einfach super!

http://w*********************r/oeldruckmaster-stecker.php

mfG Fred
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Grund: Werbelink entfernt ... Werbung im 1. Beitrag hat immer einen schalen Beigeschmack.
Steyr ist das beste Eck vom Case 8)

>>Hinweis für Allergiker: Posting kann Spuren von Sarkasmus, schwarzem Humor und Ironie beinhalten<<
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Re: Druckablasszange

Beitragvon Epxylon » Mi Okt 28, 2015 20:41

Der einzige Vorteil ist, das es halt Abreißkupplungen sind. Sprich du musst den Ring nicht festhalten beim kuppeln. Einfach rein drücken oder heraus ziehen.
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Re: Druckablasszange

Beitragvon Birlbauer » Mi Okt 28, 2015 20:52

Die beidseitig unter Restdruck kuppelbaren Anschlüsse müßten aus der Serie 4SRPV von Faster sein.
http://www.kramp.com/shop-de/de/799689/1235694/0/Schnellkupplungs-Muffe+-+Typ+4SRPV


Habe am Frontlader einen Faster Multikuppler dran. Standardkonfiguration ist unter Restdruck kuppelbar, für ein paar Euro Aufpreis gab es eine Variante, die unter höherem Druck noch gut kuppelbar war. Die habe ich mir dann gegönnt. War für zwei Einsätze 10 oder 20 € Aufpreis.

Will damit sagen: Wenn man sucht, bekommt man alles, nur ist es schwierig zu wissen, was man wo suchen soll.

Grüße,

Manfred
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Re: Druckablasszange

Beitragvon Epxylon » Mi Okt 28, 2015 21:42

Die UDK sind nur kuppelbar wenn der Druck sich auf einer Seite abbauen kann. Wenn auf dem Schlepper Druck drauf ist und der Anhänger drucklos, kann sich der Druck in den Anhänger abbauen.
Die DUDK Kupplungen verdrängen das Öl in eine Leckölleitung die in den Hydrauliköltank führt. Darum lassen die sich auch kuppeln wenn beide Seiten unter Druck sind.

Ich kenne die bisher nur von Fendt. Es steht leider auch kein Hersteller drauf.

Hier ein Link zur Faster Internetseite:
http://www.faster.it/index.php?option=c ... 71&lang=de

Faster 6DNPV So sehen die Fendt DUDK-Kupplungen aus.
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Re: Druckablasszange

Beitragvon JonnySchorsch » So Nov 01, 2015 16:04

Hi,
Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen: an meinem Lehrbetrieb haben wir Schläuche die noch unter Druck standen in eine Plastiktüte gesteckt (nicht gerade die dünnste die man findet) und mit einem Lappen dazwischen gegen etwas hartes geklopft. Durch den Lappen schlägt man nicht Metall auf metall und das Öl landet in der Tüte.
Funktioniert eigentlich sehr gut.
mfG JonnySchorsch
.......................
"Die Landwirtschaft ernährt die Welt, viel mehr aber noch Fendt, die BayWa und Monsanto."
(Zitat meines Berufsschullehrers)
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Re: Druckablasszange

Beitragvon JueLue » So Nov 01, 2015 18:19

Epxylon hat geschrieben:@Fordfuchs
Die UDK (Unter Druck Kuppelbar) funktionieren nur wenn auf dem Steuergerät noch etwas Restdruck drauf ist. Im Endeffekt funktionieren die nicht besser wie die normalen Kupplungen.....


Sorry, aber das ist Quatsch.

Alle unsere Schlepper der letzten 15 Jahre (Case/Claas) haben - ohne dass wir da was besonders bestellt hätten - folgende Funktionalität:

Wenn ein Gerätestecker unter Druck stand, lässt der sich wenn schlepperseitig der Anschluss drucklos geschaltet ist kuppeln.

Dabei wird Schlepperseitig der Pilz in der Kupplung (weiblich) eingedrückt.
Wird nun das 1. mal der Anschluss vom Schlepper aus unter Druck gesetzt, hört man ein "Klack" und der Pilz in der Kupplung (Schlepper) drückt mittels Öldruck den Pilz im Stecker (Gerät) zurück und vervollständigt den Kuppelvorgang.

So eine Zange würde ich mir nie anschaffen. Es reicht die Kupplungen am Schlepper zu tauschen (wenn älter als 10 Jahre).

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Re: Druckablasszange

Beitragvon Epxylon » So Nov 01, 2015 18:53

Was ist daran Quatsch?

Die UDK Kupplungen funktionieren nun mal nur bei einem geringen Restdruck und das auch nur wenn der Druck einseitig ist. Denn das Öl muss ja irgendwohin verdrängt werden.
Diese Kupplungen sind in ihrem Aufbau nicht anders wie die normalen mit Schiebemuffe. Der Unterschied ist nur das es Abreisskupplungen sind.
Bei den normalen Kupplungen bringt man die Kraft zum kuppeln meistens nicht auf, weil man die Schiebemuffe noch festhalten muss.

Die DUDK entlasten den Druck in eine Externe Verbindung.

Ich baue regelmäßig Maschinen an Kundenschlepper an. Am allerbesten sind nun mal die DUDK-Kupplungen. Selbst wenn Schlepper und Gerät unter Dampf stehen bekommt die spätestens beim 2ten mal zusammen. Das mit den UDK-Kupplungen wäre ja auch nicht weiter schlimm, aber es gibt ja immer noch Hersteller die ihre Steuergeräte ohne Schwimmstellung ausliefern/anbieten.

Für unseren Hof-Schlepper haben wir Adapterschläuche mit DUDK-Kupplungen. Es gibt tatsächlich Leute die ihre Scheibenegge auf dem Fahrwerk abstellen. In die UDK-Kupplungen bekommst du den Stecker nie wieder hinein.
Ist jemanden schon mal beim Anhänger der Schlauch beim kippen heraus geflogen? Einige wenige haben noch einen Hahn dazwischen. Andere müssen den Anhänger dann mit einem Öleimer herunter lassen.
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Re: Druckablasszange

Beitragvon JueLue » Mo Nov 02, 2015 11:34

Epxylon hat geschrieben:
Die UDK Kupplungen funktionieren nun mal nur bei einem geringen Restdruck und das auch nur wenn der Druck einseitig ist. Denn das Öl muss ja irgendwohin verdrängt werden....


Naja, wenn wirklich volle 250bar auf dem Stecker sind, wird das vielleicht nicht funktionieren, aber in den letzten 10 Jahren habe ich nicht 1mal den Fall gehabt, dass ich nicht kuppeln konnte, und ich habe mehrere Geräte, in denen sich durch Sonneneinstrahlung Druck aufbaut.

Schlepper-Steuergeräte ohne Schwimmstellung? Ja, werden noch verbaut, dann sind es aber wohl nur mechanische, und da reicht ja dann Motor aus und einmal Hebel hin und her bewegen.

DUDK sind natürlich die technisch sauberste Lösung, keine Frage - vermisst habe ich die in den letzten Jahren aber wie gesagt nie.
Trotzdem würde ich mich natürlich schlau machen, wenn am Schlepper eh die Kupplung getauscht werden soll, wie hoch der Aufpreis zu UDK ist.

Wenn es nur um einzelne Geräte geht, die Probleme bereiten, sind übrigens diese Stecker super und günstig:
http://www.winbeck.de/Seiten/Kupplungen/udk.html

Gibts zu vergleichbaren Preisen auch von anderen Lieferanten.

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Re: Druckablasszange

Beitragvon Epxylon » Mo Nov 02, 2015 20:10

@Fordfuchs Ja kannst du. Aber das Öl verdrängt sich in die Kupplungsmuffe. Wenn du also keine Leckölbehälter hast, hast du jedes mal eine Sauerei.
Ich habe die Dinger selber noch nicht getestet. Vielleicht ist der Stecker schon soweit in der Muffe das, dass Öl nicht mehr heraus kann.

@Juelue Klar die UDK sind immer besser wie die "billigen". Mein Privattrecker hat auch UDK dran. Auch wenn ich damit nur dreimal im Jahr einen Anhänger kippe. :mrgreen:
Am grausamsten finde ich die normalen Steckkkupplungen, bei denen man noch die Schiebemuffe zurück ziehen muss.
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