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Drückjagd in Polen - keinerlei Erfahrung

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Drückjagd in Polen - keinerlei Erfahrung

Beitragvon tiger12 » Mo Nov 03, 2008 21:00

Hallo Waidgesellen,

voraussichtlich werde ich Anfang Januar meine erste Jagdreise antreten - eine dreitätige Drückjagdveranstaltung in angeblich einem der besten Reviere Polens. Nun habe ich leider überhaupt keine Drückjagderfahrung und auch nicht die entsprechende Ausrüstung.

Ich besitze einen 98er Repetierer -30-06 - mit Glas 3-12 x 56. Das Ding hab ich selber eingeschossen, der trifft schon sehr ordentlich. Aber das Glas ist wohl kaum geeignet für eine Drückjagd. Da gibts wohl so neumodische Dinger, wo man nur den roten Punkt ins Ziel führen muss. Wer kann mir da Empfehlungen geben?

Ich bin für ernstgemeinte Tipps wirklich dankbar aber ich hasse Kommentare wie "wer schon von neumodischen Dingern spricht. sollte lieber zuhause bleiben und den Kamin nachheizen".

Könnt ihr mir helfen?

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Beitragvon Fassi » Mo Nov 03, 2008 23:03

Mal ganz ehrlich: Geht auf nen Schießstand oder in ein Schießkino und schieß auf den laufenden Keiler. Dann siehst Du, ob Du Dein Glas nehmen kannst oder halt eins von "neumodischen Dingern" brauchst. Ist ein wenig Personenabhängig.

Ich persönliche nehme auf Drückjagden auch mein variables Glas (1,5- 10x56) bei 4- facher Vergrößerung. Geht recht gut (zumindest treffe ich damit :wink: ). Nen Kumpel hats mal auf dem Stand probiert und schießt seitdem wieder bevorzugt über die offene Visierung, weil weder mit dem einen noch dem anderen richtig hinkommt. Ist ja eigentlich auch egal, was man nimmt, Hauptsache man trifft anständig.

Daher Tipp 2: Übe auf jeden Fall flüchtig schiessen bevor Du zur Drückjagd fährst. Sonst guckst in die Röhre und produzierst Luftlöcher (im günstigsten Fall) oder schweißt wild an, was nicht sein muß. Flüchtig schiessen und treffen ist in aller erste Linie eine Frage der Übung denn der Visierung.

Gruß Christian
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Re: Drückjagd in Polen - keinerlei Erfahrung

Beitragvon Königstiger EM 300 » Di Nov 04, 2008 10:39

tiger12 hat geschrieben:Ich besitze einen 98er Repetierer -30-06 - mit Glas 3-12 x 56. Das Ding hab ich selber eingeschossen, der trifft schon sehr ordentlich. Aber das Glas ist wohl kaum geeignet für eine Drückjagd. Da gibts wohl so neumodische Dinger, wo man nur den roten Punkt ins Ziel führen muss. Wer kann mir da Empfehlungen geben?


Passt für Drückjagd. Auch das Glas, musst halt mal auf dem Keiler-Stand, oder noch besser im Schießkino, testen, welche Vegrößerung dir liegt. Ich schieße, bei 40-60m Entfernung meist mit 6x, wenn es näher da ist, drehe ich noch runter.

Wichtiger als jede Ausrüstung ist Treffen! Also erstmal auf den Stand. Zum schießen selbst: Haltepunkt ist immer der Teller. Dann brauchst du dir über Vorhalten schon mal keine Gedanken machen. Und schieße aus der Bewegung, also mitziehen, wenn du am Teller bist drück ab, Wenn du das beherrscht, sollte der Treffer immer im 9er oder 10er liegen. Ist der Keiler langsamer, bist du halt am Schulterblatt, aber es ist immer noch ein tödlicher Treffer.

Lass die Finger von solchen Möchtegern-Techniken, wie den Keiler in ein stehendes Fadenkreuz laufen zu lassen, das bringt nichts. Es mag sein, das es viele gibt, die mit dieser Methode viele Ringe abräumen, aber nur, weil die Geschwindigkeit und die Entfernung immer gleich ist. Auf der Drückjagd trifft so einer komischerweise nicht mehr.

Auch so genannte Drückjagdgläser (1,1-4x) oder Rotpunktvisiere sind überflüssig. Wichtig ist ein gutes Zusammenspiel zwischen Kopf und Hände, d.h. du gest in Anschlag und bist genau dort, wo du vorher hingeschaut hast. Kannst du ganz einfach üben: Nimm ein Fernglas und such dir, ohne FG, irgendwo einen Punkt und schau immer dorthin. Dann nimm dein Fernglas und versuche, dass du ohne Suchen auf dem Punkt bist. Wenn das klappt, nimm dein Gewehr und versuche das Gleiche. Wenn du das kannst, ist dir Vergrößerung wichtiger als Sehfeld.

Achja, führe auf Drückjagd bisher eine Sauer 202, auch .30-06, mit Zeiss Diavari 3-12x56 und bin damit voll zufrieden.
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Beitragvon Wolle76 » Di Nov 04, 2008 16:33

Ich schieße auf Drückjagden entweder mit einem 1,5 - 10 x 56 oder über einen Reflexpunkt (Docter sight II). Dieses "neumodische Teil" ist in meinen Augen absolute Spitze. Man kann mit beiden Augen geöffnet schießen und trifft genau.
Die Wahl der Optik mache ich aber vom Stand und von dem zu erwartenden Wild abhängig.
Als Waffe auf Drückjagden führe ich auch eine Sauer 202 (Stutzen) in 30-06.

Letztlich macht die Übung natürlich den Treffer aus. Mit technischen Mittel kann man höchstens nachhelfen.
Für die Richtigkeit meiner Aussagen übernehme ich keine Gewähr aber ich treffe sie nach besten Wissen. :D
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Beitragvon Fassi » Di Nov 04, 2008 23:04

Übrigens nochwas zum laufenden Keiler, um es realistisch zu gestalten:

- Nimm die Waffe untern Arm
- dem Drücker sagst Du: "Drück, wenn Du es für richtig hälst" (im wald kommt der Keiler ja auch nicht, wenn man "Los" ruft :wink: )
- und dann heißt es reagieren, zielen und treffen

Wenn das klappt, dann klappts auch draussen.

Der Haltepunkt ist auch sonne Sache. Wenn ich auf den Teller halten liegen meine Treffer immer Waidwund oder in den Keulen. Ich halte am Wurf an, dann sitzen meine Schüsse. Wie gesagt, muß ausprobieren und üben.

Gruß Christian
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Beitragvon tiger12 » Di Nov 04, 2008 23:17

Danke euch schon mal soweit. Das sind dann wirklich nützliche Hinweise. Also ins Schiesskino geh ich natürlich, gibt schon einen Termin. Aber eben voraussichtlich mit so einem Rotpunktabsehen, kenn ich zwar noch nicht, aber verspreche mir mehr Überblick. Und üben werd ich noch mal, auf den laufenden Keiler.

Eigentlich lehne ich Schüsse auf flüchtiges Wild ab. Das ist mein Problem. Zumindest meine Waffe soll hundertprozentig sein, dann habe ich noch genug Möglichkeiten, Fehler zu machen. Habe bisher etwa 10 oder12 Stücke Reh- oder Hochwild erlegt, alle lagen im Schuss, eine Nachsuche war nicht erforderlich. So sollte es bleiben.

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Beitragvon Manfred » Mi Nov 05, 2008 19:14

Wenn ich richtig informiert bin, wurde bisher noch kein Jungjäger geköpft, weil er auf der Drückjagd den Finger gerade gelassen hat.
Wenn du dir schnell ziehendes oder gar flüchtiges Wild nicht zutraust, dann lass es einfach und hoff auf eine Chance auf stehendes oder langsam ziehendes Wild.
Hast du dir eine Drückjagdvisierung mit Rotpunkt zugelegt? Üben macht auf die Schnelle nur mit der Kombination Sinn, die du auch schießen willst. Wenn du das Rotpunktvisier nicht mitnehmen kannst, übe lieber mit deinem Glas (kleinste Vergrößerung) oder der offenen Visierung.

WaiHei,

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Beitragvon tiger12 » Mi Nov 05, 2008 20:32

@Manfred

Jaja, Jungjäger sollte man denken. Bin ich aber weiß Gott nicht. Gehe halt auf normale Treibjagden, oder mal auf den Bock oder - seltener - auf die Sau. Eigentlich mit ganz gutem Erfolg.

Aber Drückjagd und das auch noch im Ausland war bisher nicht mein Ding.
Ansonsten werde ich es genauso machen, wie von dir vorgeschlagen. Ich besorge mir so ein Rotpunktvisier, übe damit und werde im Zweifelsfall den Finger gerade sein lassen. Geköpft wird man zwar nicht, aber wenn auf so einer Drückjagd dummerweise das ganze Wild bei dir vorbeikommt und du hast keinen Schuss abgegeben, kostet das schon Erklärungdbedarf. Und endet meist mit einem sehr dicken Kopf.

Im letzten Februar hat unser Hegering eine revierübergreifende Fuchsjagd veranstaltet. Die Chance, Füchse zu kriegen, ist sehr gering. Unsere Abordnung war etwa 20 Flinten stark und der einzige Fuchs, den wir hochmachten, kam bei mir. Und nur bei mir. Hochflüchtig, mit der Hundemeute im Nacken. Der erste Schuss war - natürlich - hinterher, Dann habe ich mir gesagt, wehe dir, wenn der zweite nicht trifft. Mitgehen, vorhalten, alles richtig machen, Konzentration - und der Fuchs rollierte. Aber wehe, wenn anders.

Deshalb Nervosität schon jetzt. Aber das ist ja irgendwo auch der Reiz.

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Beitragvon Axt im Walde » Do Nov 06, 2008 17:35

Wenn du dahin ( Polen ) unterwegs bist , dann halte bei uns in BRB an. Genug Schwarzwild für jeden da.
jupheidi, jupheida, Erbsen sind zum zählen da
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