T5060 hat geschrieben:Ja aber welchen Schaden oder Nachteil verursacht Mikroplastik im Boden,
das die Wurzel Mikroplastik aufnimmt, bezweifele ich mal.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Ich sehe Mikroplastik im Boden wie Sand, chemisch und biologisch tod.
Wiechmacher und Zusatzstoffe im Boden dürften sich relativ bedeutungslos verstoffwechseln.
Bliebe noch die Frage nach Kleinlebewesen und Regenwürmern, wenn die das Zeugs aufnehmen.
Vor allem wenn man sich klar macht, dass die ganzen Lehm- und Lössböden aus gigantischen Mengen mineralischen Feinstaub und Mikrokristallen bestehn, ist doch der Katastrophenfall entgültig ausgebrochen. Nach Definition unserer Ökofanatiker müsste man das alles komplett auf einer Sondermülldeponie einlagern.
Nein, solange da nicht problematische chemische Verbindungen enthalten sind (Chloride Kohlenwasserstoffe etc.) sollten sich Mikroplastikteile nicht viel anders im Boden verhalten wie feine Bodenpaertikel. Abgesehen davon, dass diese möglicherweise mit der Zeit auch biologisch abgebaut werden durch irgendwelche Bakterien.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet