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Durchfluss und Öldruck der Hydraulik an Gerät anpassen- wie?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Durchfluss und Öldruck der Hydraulik an Gerät anpassen- wie?

Beitragvon MF-133 » Mo Apr 30, 2007 16:02

Hallo,
ich liebäugle mit einer hydrulischen Bergewinde von Ramsey, Superwinch oder Northman, da diese Winden bei 3-5 To Zugleistung mit Funkfernsteuerung relativ preiswert sind (ca 1500-2000 Euro).
Es hätte noch eine Reihe weitere Vorteile im Vergleich zu einer Forstwinde( umsteckbar, Front-, Seiten-,Heckanbau, geringes Gewicht, Funktfernsteuerung preiswert, Polterschild separat usw.)
nur hat die Sache eine Haken.
Der Betriebsdruck ist niedriger ( ca 150 bar), die Öl- Durchflussmenge aber höher ( 50-60 l/min) als bei meiner Schlepper-Hydraulikpumpe.


Und was mach ich jetzt? Welche Teile benötige ich? MFG
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Beitragvon take_it_1999 » Mo Apr 30, 2007 17:56

Am besten was andres kaufen oder mit nachteilen leben.

Prinzipiell Druck stellt sich nach den äußeren Belastungen ein und Durchfluss hängt in der Regel von der Förderleistung der Pumpe ab.

Entweder du müffelst deine Hydraulikpumpe deines Schleppers auf (auf den geforderten Wert) und dann läßt Du dir durch eine Fachfirma deine hydraulischen Abschaltdruck des Druckbegrenzungsventiles auf 150 bar begrenzen. Dann kannst Du mit der Winde wahrscheinlich halbwegs arbeiten. Achtung der Nachteil ist: Du hast dann immer einen geringeren max. Arbeitsdruck d.h. es könnte dir z.B. am Heckkraftheber "Kraft"fehlen

Alternativ bau dir ein 2. System, wo du beispielsweise die Pumpe über die Zapfwelle antreibst und dir ein völlig selbständiges System für deine Winde zurecht baust.

Oder Du baust speziell für für deine Winde ein Drosselrückschlagventil zur Druckbegrenzung. Dann kannst Du den Systemdruck für deine Winde nach unten regulieren hast aber den Nachteil, dass dir der gefordert Volumenstrom fehlt. Somit könnte die Winde etwas langsamer laufen.

Was ich dir empfehle: Frag mal an ob es nicht einen anderen Systemdruck für deine Winde gibt. Normal sind doch 180 bar und nicht diese 150 bar.
take_it_1999
 
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Beitragvon Favorit » Di Mai 01, 2007 12:22

Hi,

kauf´dir einfach was Gescheites! :wink:
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Beitragvon 2810 » Di Mai 01, 2007 12:58

Hallo MF133 , ich weiß zwar nicht , wie die Winde aussieht, aber nach den Anforderungen ( Druck +Liter) könnte mann sagen:separates Hydr.-Aggregat ,antreiben über ZW-Getriebepumpe mit entsprechender Literleistung und ein Druckbegrenz.-Ventil mit dem gew. Druck,
ein entsprechend großer Öltank wäre auch nötig(oder kannst den Ölvorrat vom Schlepper nutzen?)
Technisch machbar, ist jedoch auch eine Preisfrage.
mfg 2810
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Beitragvon pacini » Di Mai 01, 2007 13:31

Hallo MF133,

Bei meinen Johnnys hab ich unterm Sitz einen Hahnen, den kann ich wie ein Wasserhahnen drehen, dadurch läßt sich der Rücklauf von der Dreipunkt drosseln - Bsp. Du hast den Pflug anhängen und läßt Diesen ab, kannst Du die Absenkgeschwindigkeit damit reduzieren, damit der Pflug nicht so auf die Erde knallt.Auch wird die Regelhydraulik etwas " zamer " dadurch !

Vielleicht kannst Du dieses Prinzip für Deine Bedürfnisse verwenden - Rücklauf drosseln, anstatt den Vorlauf zu bregenzen !? ( Ölmenge )
Oder Du baust ein regelbaren Bypass ein - wenn der Vorlauf zu hoch ist, öffnest Du einfach den Bypass etwas, somit fällt der Druck am Vorlauf !?

Gruß Pacini
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Beitragvon take_it_1999 » Di Mai 01, 2007 14:28

Auf keine Fall Rücklaufdrosseln, das ist in deinen Fall tödlich!!!!

Denn dann hast du ja schon vollsten Systemdruck auf deiner Winde.
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Beitragvon Josch » Di Mai 01, 2007 16:50

Nach Adam Riese könnte es sich bei deinen technischen Angaben zur Winde auch nur um die Leistungsdaten handeln. 150bar bei 56L entsprechen in etwa 16KW. Mehr kann sie nicht, ende .....

Schau nochmal ob der Hersteller ausdrücklich sagt BETRIEBSDRUCK max. 150bar??!!
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Beitragvon euro » Di Mai 01, 2007 19:34

Ein klein wenig Sicherheitsfaktor müsste das Ding doch haben :twisted:
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Beitragvon Markus K. » Di Mai 01, 2007 21:07

take_it_1999 hat geschrieben:Auf keine Fall Rücklaufdrosseln, das ist in deinen Fall tödlich!!!!

Denn dann hast du ja schon vollsten Systemdruck auf deiner Winde.


Take-it hat Recht, damit killst du sofort die Wellendichtung des Hydromotors, da dieser im Rücklauf diese Drücke nicht verträgt.
Gruß Markus

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Beitragvon MF-133 » Di Mai 01, 2007 22:03

Danke für die Antworten. Der gesunde Menschenverstand sagte mir auch schon, dass Druck und Durchfluss ein Produkt bilden, dass auf beiden Seiten (Pumpenleistung gegen Winden-Bedarf) gleich sein muss. Aber man weiß ja nie... Bin kein Hydraulikfachmann. Die Sache ist eben sehr verlockend, da es hydraulische Dreipunkt- Forstwinden mit Funk erst ab 5000 Euro gibt und die außerdem für meinen Schlepper eine Nummer zu groß sind.
Wenn ich die Lösung wähle, werd ich brav eine zusätzliche Zapfwellenpumpe verwenden. Auf lange Sicht hatte ich das ohnehin vor. Aber ich hätts gern erstmal ohne probiert, um rauszufinden, wie gut die Lösung ist und die Kosten erstmal klein gehalten. Es gibt zwar auch Winden, die sich in der Nähe von 175 bar aufhalten, das große Problem ist aber die Durchflussmenge. Bei ca 20 l/min läuft die Pumpe unheimlich langsam oder auch gar nicht.
Ich denke, dass eine solche Pumpe für 150 bar zwar auch mal kurzfristig 175 aushält, aber mit einem Probelauf allein ist mir ja nicht gedient.
MFG
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Beitragvon Markus K. » Mi Mai 02, 2007 18:09

Das mit dem Druck wäre einfach zu lösen. Ich gehe mal davon aus, das du die Winde am Kipperanschluss und einen freien Rücklauf betreibst (oder DW). Wenn du jetzt parallel zum Hydromotor einen Bypass in die Hydraulik baust, in welchen ein Überdruckventil sitzt und auf 150 Bar eingestellt ist, hast du das Hauptproblem schon gelöst. Somit lässt sich die Winde auch an anderen Schleppern einsetzen und der max. Druck wird nicht überschritten. Fehlende Literleistung lässt die Winde langsamer arbeiten. Welche Seileinzuggeschwindigkeit hat den diese Winde bei ca 50 - 60 Liter?
Gruß Markus

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Beitragvon Josch » Mi Mai 02, 2007 18:28

@Markus K. ... die Idee ist gut und würde auch so funktionieren. Es bleibt jedoch das Problem, daß bei Nullbedarf an der Winde die Pumpe nicht abschaltet (oder in Kurzschluß geht), sondern mit allem was sie zur Verfügung hat gegen die 150bar Drossel stemmt.
Wie oben schon berechnet sind das etliche KW, die zum Teil in Wärmeenergie umgewandelt werden. Innerhalb kürzester Zeit hat das Hydrauliköl damit dann kritische Temperaturen erreicht.

Sorry hab jetzt auch keine richtige Idee wie das hier 1A funktionieren könnte.
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Beitragvon MF-133 » Mi Mai 02, 2007 21:10

Diese Pumpen haben eine Seilgeschwindigkeit von ca 15 m/min. Das ist deutlich weniger als eine herkömmliche Anbau-Forstwinde. Allerdings steht für mich nicht die Bergung von Stammholz im Vordergrund, vielmehr will ich hauptsächlich einen leichten, 1x2m großen Anhänger aus dem Bestand ziehen, auf dem sich 1-2 rm Brennholz befinden. Selbstbergung des Schleppers kann auch noch anstehen, wenn ich mal steckenbleib.
Mit 20 l/min sinkt die Seilgeschwindigkeit rapide ab, nicht linear, sondern im Quadrat. Das ist keine Option. MFG
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Beitragvon Markus K. » Mi Mai 02, 2007 23:04

Josch hat geschrieben:@Markus K. ... die Idee ist gut und würde auch so funktionieren. Es bleibt jedoch das Problem, daß bei Nullbedarf an der Winde die Pumpe nicht abschaltet (oder in Kurzschluß geht), sondern mit allem was sie zur Verfügung hat gegen die 150bar Drossel stemmt.
Wie oben schon berechnet sind das etliche KW, die zum Teil in Wärmeenergie umgewandelt werden. Innerhalb kürzester Zeit hat das Hydrauliköl damit dann kritische Temperaturen erreicht.

Sorry hab jetzt auch keine richtige Idee wie das hier 1A funktionieren könnte.


Natürlich darf ich aus einen offenen System kein geschlossenes machen. In der Regel lassen die direkt am Motor angebauten E-Ventile das Öl in Neutralstellung von P nach T. Also müsste eine Zwischenplatte eingebaut werden, welche die Motoranschlüsse nach aussen führt. Die Hydraulische Bremsleistung ist dann aber nur mehr so hoch wie die Zugleistung.
Ist halt alles ein Kompromiss.
Gruß Markus

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Beitragvon Wunschbauer » Do Mai 03, 2007 9:18

Hallo,

>>Mit 20 l/min sinkt die Seilgeschwindigkeit rapide ab, nicht linear, sondern im Quadrat. Das ist keine Option.

Das verstehe ich nicht, kann mir das jemand erklären?



Ich hab mir mal solche Winden angeschaut. Ein schwachpunkt ist auch das man da wohl nicht 80m Seil auf die Rolle bekommt.

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