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Eigenbau Dreipunkt - Mähbalken

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Eigenbau Dreipunkt - Mähbalken

Beitragvon Daniel Setz » Mo Apr 07, 2008 19:22

Hallo!

Als ich letzte Woche auf dem Schrottplatz war, um alte Dachrinnen zu entsorgen, hab' ich mal wieder ein Schnäppchen gemacht:

Einen funktionsfähigen Busatis Mähbalken für 20 €! Alles gepflegt und leichtgängig, sogar komplett mit Kurbelscheibe.

Nun bin ich am überlegen, wie ich den Mähbalken am besten einsetze. An meinen Fendt möchte ich ihn eigentlich nicht anbauen, obwohl er von der Größe (160 cm) schön passen würde. Aber das Haltegestell unterm Schlepper wäre im Wald bestimmt hinderlich, außerdem brauche ich den Balken 2-3 mal im Jahr, da muss ich den nicht immer spazieren fahren.

Mir schwebt eher vor, einen Dreipunkt- Mäher draus zu bauen.
Was haltet ihr davon? Lässt sich damit einigermaßen arbeiten? Ich brauche das Ding überwiegend, um bei der Heuernte ein bisschen mitzumachen (aus Spaß an der Freude :D ).

Welche Hubzahl braucht so ein Mähbalken? Reichen da 540 pro Minute, oder muss ich das noch übersetzen? Muss ich bei der hydraulischen Aushebung einen doppeltwirkenden Zylinder haben, oder reicht ein Zugzylinder am Kipperanschluss?
Auf was muss ich sonst achten?

Hab leider keine Erfahrungen mit der Materie- die Mähbalken waren vor meiner Zeit...
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Beitragvon Daniel Setz » Mi Apr 09, 2008 7:09

Hallo!

Was die Hubzahl von Mähbalken angeht, hab' ich gerade was in Wikipedia gefunden:

1080 Hübe pro Minute bei 1600 U/min. Motordrehzahl.

Meint ihr, den Wert kann man verwenden, oder ist der grob falsch?

Was sagt ihr zur hydraulischen Aushebung? Doppeltwirkend oder einfachwirkend und Absenkung über das Eigengewicht?
Einfachwirkend wäre -wenn es funktioniert- halt einfacher, da ich kein Steuergerät nachrüsten müsste (hab nur den Kipperanschluss).
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Beitragvon 2810 » Mi Apr 09, 2008 7:27

Daniel Setz hat geschrieben:
1080 Hübe pro Minute bei 1600 U/min. Motordrehzahl.

Meint ihr, den Wert kann man verwenden, oder ist der grob falsch?
.

Ich würde sagen der Wert ist grob richtig .
Hat Dein Fendt keine 1 000-er ZW ?

Mfg 2810
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Beitragvon Daniel Setz » Mi Apr 09, 2008 8:28

Hallo!

Mein kleiner Fendt ist ein Geräteträger von 1963, der hat noch keine 1000er Zapfwelle.

Wird wohl auf eine Riemenübersetzung hinauslaufen...
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Beitragvon Rudolf Diesel » Mi Apr 09, 2008 13:16

Ich wage zu behaupten, dass ich den Busatisbalken samt Halter fast genauso schnell an- und abbaue wie Du den Dreipunkt.

Wenn Du dann noch das Anhängmaul und die Ackerschiene abbauen, und den Oberlenker anbauen musst, fahre ich definitiv vor Dir zum Mähen.

Solltest also überlegen das Mähwerk dorthin zu bauen wo es hingehört, zumal es im Zwischenachsanbau viel besser zu sehen ist als neben dem Hinterrad.

Obendrein kannst Du gleich den Wender anhängen. Spart 1 Fahrt.


Gruss
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Beitragvon Daniel Setz » Mi Apr 09, 2008 18:50

Hallo!

Ich versteh' eure Argumente schon.

Klar ist ein Mähbalken im Zwischenachsbetrieb prinzipiell schöner, aber in meinem speziellen Fall find' ich die andere Lösung besser.
Vor jedem Einsatz die Halter, die Keilriemen und das ganze Gerödel anzubauen ist mir einfach zu aufwändig.
Außerdem fehlen mir ja sämtliche Teile, um den Balken originalgetreu und ordentlich an den Fendt anzubringen.

Deshalb würde ich mich sehr über ein paar Tips zum Bau des Dreipunkt- Mähers freuen. Finde Eigenbauten immer ein interessantes Diskussionsthema...
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Beitragvon Europa » Do Apr 10, 2008 17:39

Hallo,

wir haben auch einen Fingerbalken im Heck-Dreipunktanbau, ist von einem GT 255 und wird hydraulisch angetrieben. einfach einen Alten dreipunktbock von einem Pflug mit einem Stück Rohr dran genommen Konsolen passend dran geschweißt und fertig.

Die Sicht auf das Mähwerk ist eigentlich gar nicht so schlecht, aber man muss eben umschauen. Wir mähen damit eigentlich nur Ränder ab.

Bild ist anbei mit dabei. Bei interesse gibts noch mehr Bilder.
Dateianhänge
Mähbalken 12.JPG
Mähbalken 12.JPG (51.41 KiB) 8282-mal betrachtet
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Beitragvon weinviertler » Do Apr 10, 2008 19:03

Hi - mich würde interessieren welchen Ölmotor ihr da verwndet habt.
Noch ein paar Bilder wären nicht schlecht. Ich habe auch so einen Balken zu Hause liegen und würde ihn gern umbauen. DANKE
weinviertler
 
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Apr 11, 2008 18:02

Hallo!

Welche Verstellmöglichkeiten hat man denn an so einem Dreipunkt- Mähwerk?
Ich wollte es so machen, dass man die Schnitthöhe einfach über die Dreipunkt verstellen kann und der Mähbalken hydraulisch gekippt wird (um an Hängen entlang zu mähen).
Sind weitere Verstellungen nötig? Hab neulich gesehen, dass man manche Mähbalken auch ein Stück um die Längsachse drehen kann, sodass die Messerspitzen ein bisschen nach oben oder unten stehen.
Ist das aus eurer Sicht sinnvoll? Wozu ist das gut?
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Beitragvon IHC of Doncaster » Fr Apr 11, 2008 19:30

Soweit ich weiß, ist das "Spitzen nach oben und unten drehen" die Schnitthöheneinstellung. Du kannst die Schnitthöhe niemals mit dem Dreipunkt steuern, denn wenn rechts gerade eine Anhöhe kommt, der Balken tiefer schneidet/sich eingräbt, oder wenn eine Mulde kommt er das Gras einfach stehen lässt, weil er in der Luft hängt.

Ich würd die Schnitthöhenverstellung ("Spitzen nach oben und unten drehen") ganz einfach über den Oberlenker steuern, wie bei Trommel oder Scheibe.

Der Balken selber muss immer "am Boden Schleifen", um sich optimal an den Boden anzupassen. Daher wenn du ihn seitlich mit einem Hydraulikzylinder ausheben willst musst du das Steuergerät dazu auch auf Schwimmstellung stellen können und die Dreipunkthyraulik ziemlich ganz absenken, dann passt er sich selber dem Boden immer an!

MFG
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Beitragvon Buddy » Fr Apr 11, 2008 19:42

Hallo,

die gekauften balkenmäher für die 3Pkt sind ein wenig aufwendiger gebaut.

Dort ist der Balken an einem Parallelogramm befestigt. So kann er sich immer frei den Boden anpassen. Weiter ist auch in der verbindung zwischen Parallelogramm und balken noch ein gelenk für den Winkelausgleich. Das ganze wird dann mit einem einzigen EW hydraulikzylinder ausgehoben und eingeklappt. Dazwischen muß aber noch ein flexibler längenausgleich. Da kann man eine Schiebehülse oder auch eine Kette nehmen.
Der Antrieb wird mit Keilriemen gemacht. wenn du die Wellen geschickt anordnest ändern sie nicht ihren Abstand zueinander.

Ich würde noch, falls nicht bereits vorhanden noch ein Gelenk mehr einfügen, das aber gehemmt ist, damit d eine bruchsicherung hast falls da mal was im gras liegt.

Das ganze hat zwar etliche Teile mehr, aber alle Teile sind einfach nach zu bauen. Kannst ja mal nach Bildern im netz suchen. Ist eigentlich ganz enfach.
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Apr 11, 2008 20:14

Hallo Buddy!

Schön, dass du dich einklinkst! Freue mich immer sehr über deine Beiträge!

Kannst du mir vielleicht einen Link oder eine Skizze geben? Ich hab' im Netz schon gesucht, aber auf den Bildern ist der Aufbau nie richtig zu erkennen...

Gruß Daniel
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Beitragvon Buddy » Fr Apr 11, 2008 21:20

Das meinte ich. Aber ich sehe das parallelogramm da nicht. Das bewirkt, das der balken beim ausheben immer senkrecht ist. aber beim leichten ausheben wagerecht angehoben wird.

http://www.esm-ept.de/cms/287/1/1/art/E ... enach.html

ich denke da sieht man aber in etwa was ich meine. Kannst ie ja mal nach nem prospekt fragen.

http://app.strassenbau.niedersachsen.de ... usatis.JPG

Da sieht man auch noch soetwas.

Und danke für die Blumen ;)
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Beitragvon Europa » Sa Apr 12, 2008 19:11

weinviertler hat geschrieben:Hi - mich würde interessieren welchen Ölmotor ihr da verwndet habt.
Noch ein paar Bilder wären nicht schlecht. Ich habe auch so einen Balken zu Hause liegen und würde ihn gern umbauen. DANKE


Der Mähbalken ist schon am GT hydraulisch angetrieben, darum können wir während des Mähens auch immer nur eine Funktion bedienen, entweder Mähwerk ein/aus; Balken heben; oder die 3-Punkthydraulik.

Ich hab gerade die anderen Bilder angeschaut und gesehn das mit nicht viel sieht, aber ich stell sie mal rein. Wenn in der Maschinenhalle umgeräumt wird versuch ich mal bessere Bilder zu machen.

Auf dem bild "Mähbalken 4" sieht man die Konsolen die am Rahmenrohr des alten Pflugturms angeschweißt sind (wenn man sich mühe gibt sieht man´s). Links ein starkes Flacheisen an dem die Orginalen Anbauteile des GT´s angeschraubt sind und rechts die Konsole wo der Aushubzylinder befestigt ist.


[/img]
Dateianhänge
Mähbalken 11.JPG
Mähbalken 11.JPG (46.71 KiB) 8017-mal betrachtet
Mähbalken 4.JPG
Mähbalken 4.JPG (54.22 KiB) 8020-mal betrachtet
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