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Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgröße?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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9 Beiträge • Seite 1 von 1
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Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgröße?

Beitragvon Sickculture » Fr Mär 10, 2023 10:22

Eine Frage an die Hydraulikfraktion hier im Forum:
Bisher betreibe ich meinen PALMS 840 Kran an der Schlepperhydraulik des Claas Ares 557. Funktioniert tadellos, nur möchte ich ggf. am Rückewagen unabhängig werden und die Hydraulikpumpe des Schleppers schonen, da Hydraulik und Getriebe sich dasselbe Öl teilen. Außerdem bringt er bei Vollgas 60 Liter. D.h. wenn ich mit Halbgas um die 1400-1500upm arbeite, habe ich zu wenig Literleistung. Das heißt wieder langsam und bei gleichzeitigen Funktionen am Kran stockt es. Soviel dazu.

Jetzt zu Frage:
Ich möchte ein Aufsteck-Zapfwellengetriebe mit Muffe auf die Zapfwelle stecken. Nur ist mir die Größe der Pumpe und des Tanks ein Rätsel.

Am Rückewagen möchte ich den Tank seitlich ans Prallgitter montieren, da zwischen Kran und Prallgitter die Druckluftanlage verbaut ist. Gedacht habe ich an einen länglichen Tank mit ca. 50-60cm Länge. Dürften dann um die 50-60 Liter sein. Am Kran selbst habe ich von Anfang an einen Kühler verbaut, der groß dimensioniert ist.
Laut PALMS ist der Steuerblock mit Prehydraulik Steuerung für 70-80Liter ausgelegt (wahrscheinlich noch für ein wenig mehr). Bei Sommersgut steht 80 Liter, bei EIFO glaube ich 70 Liter. Also strebe ich einen Wert dazwischen an, wobei 70 Liter schon OK wären.

Welche Pumpengröße am Getriebe (mit 3,8fach Übersetzung) würdet ihr nehmen? 39ccm,42ccm,46ccm,50ccm oder sogar mehr. Je größer, desto schwerer und mehr Leistung

Würden 50-60Liter Tank reichen? Ich arbeite nicht im professionellen Dauereinsatz! Also bleibt immer wieder Zeit für das Öl um abzukühlen.

Ach ja, folgende Zapfwellengeschwindigkeiten stehen zur Verfügung (mit Motordrehzahl upm):
540 (1980upm), 540 Eco (1530upm), 1000 (2000upm), 1000 Eco (1550upm)
Bin mir auch nicht sicher, was für den 100PS Schlepper die ideale Kombination darstellt um noch sparsam und kraftvoll zu sein. Ich denke um die 1100-1200upm des Motors wäre doch eine gute Basis, oder?

Wie seht ihr das??? Schönes Wochenende und danke schon mal...
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon Redriver » Fr Mär 10, 2023 14:58

Hallo,
das mit der Pumpenleistung kannst du ja eigentlich von deinem Schlepper herleiten, wenn der z.B. bei 2000 U/min die 60 l macht und du mit 1000U/min ordendlich kranen kannst solltest du bei ca 30l sein.
Ich würde aber auf eine Gusspumpe gehen, wurde hier in einem anderen Faden schon diskutiert.
Mein Bruder hat einen Perzl Wagen mit Gußpumpe und die soll laut Prospekt 70l machen wir fahren die an der 1000er Welle mit leicht erhöhten Standgas und da hat der 100Ps 4 Zylinder kein Problem.
Ölmenge gab es mal so eine Faustformel 2x Pumpenleistung also bei 40l min so 80l Tank wenn du einen Ölkühler hast denke ich werden auch 60l reichen.
Ich würde die Pumpe unter die Deichsel machen und nur Zapfwelle zum Schlepper, ich finde die Belastung am Stummel mit der Pumpe nicht so toll bzw. auch das an und abkuppeln mit den Schläuchen. Auch ist es immer eine Sache mit der Verdrehsicherung .
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon ducher » Fr Mär 10, 2023 15:11

Ich schließe mich den bisherigen Ausführungen an. Wichtig ist auch dass die Saugleitung vom Tank zur Pumpe vom Durchmesser großzügig gewählt und möglichst ohne enge Bögen verlegt ist.
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon Redriver » Fr Mär 10, 2023 15:15

Hallo,
was ich noch bei tragen kann , vor dem Perzl war ein Eigenbau mit Farma 6.3 Kran am Hof da hatten wir auch so eine Pumpe mit Alugetriebe ich denke es war eine 45l Pumpe das hat auch mit 50l Tank funktioniert . Aber das geknaunze der Alupumpe ist schon auch nervig wenn du direkt drüber stehst. Ich denke es war eine BG2 Pumpe/Getriebe.
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon Ecoboost » Fr Mär 10, 2023 20:44

Servus,

eigenbau-t19367-11250.html?hilit=Halterung
resources/image/165573

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon Sickculture » Fr Mär 10, 2023 21:17

Danke für die Infos. Also ich hab jetzt mal probehalber eine 50ccm Aufsteckpumpe mitt Getriebe gekauft. Sollte bei 1200rpm im 540eco genug Leistung haben. Auch im Standgas mit 1000er noch genügend Liter.
Fehlt noch der Tank
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon wald5800 » Fr Mär 10, 2023 22:42

Wegen der Verdrehsicherung, eine ordentliche Metallplatte sollte schon drauf sein! Aufstecken geht sehr gut.
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon Limpurger » Sa Mär 11, 2023 11:23

Sickculture hat geschrieben:Danke für die Infos. Also ich hab jetzt mal probehalber eine 50ccm Aufsteckpumpe mitt Getriebe gekauft. Sollte bei 1200rpm im 540eco genug Leistung haben. Auch im Standgas mit 1000er noch genügend Liter.
Fehlt noch der Tank

Die Pumpengröße ist schon iO., das mit der 1000er ZW funktioniert aber nur bei warmem Öl - kalt stellt es dir den Motor ab wenn da ein Zylinder auf Block geht - das Druckbegrenzungsventil ist bei kaltem Öl sehr träge. Und die Temeperatur gibt die auch die Größe des Öltanks vor. Ohne Ölkühler solltest du schon in Richtung 50-60 Liter kommen um eine zu hohe Öltemperatur zu vermeiden. Mit Ölkühler reicht die maximal benötigte Ölmenge (alle Zylinder ausgefahren) + Mindestvolumen für störungsfreien Betrieb ohne Trockenlauf. Geeignete Ölbehälter müssen nicht unbedingt neu sein, schau mal bei Nutzfahrzeug-Verwertern nach alten Öl- oder gerne auch Dieseltanks, geeignete Öffnungen kann man da auch im Nachhinein noch anbringen.
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Re: Eigenölversorgung Rückewagen - Pumpenleistung und Tankgr

Beitragvon Sickculture » Mi Mär 15, 2023 7:33

Hat jemand Bilder zur Verdrehsicherung des Zapfwellengetriebe? Speziell, wenn die Pumpe oben platziert ist. Laut meinem Händler kein Problem. Er lieferte mir das Zapfwellengetriebe um 180 Grad gedreht (Im Grunde ist nur die Entlüftungsschraube umgedreht)

Habe eine kurze Verdrehsicherung mit Kette.

Ach ja: wie entlastet ihr das ganze? 18kg hängen halt auf dem Zapfwellenstummel... :klug:
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