Eine Frage an die Hydraulikfraktion hier im Forum:
Bisher betreibe ich meinen PALMS 840 Kran an der Schlepperhydraulik des Claas Ares 557. Funktioniert tadellos, nur möchte ich ggf. am Rückewagen unabhängig werden und die Hydraulikpumpe des Schleppers schonen, da Hydraulik und Getriebe sich dasselbe Öl teilen. Außerdem bringt er bei Vollgas 60 Liter. D.h. wenn ich mit Halbgas um die 1400-1500upm arbeite, habe ich zu wenig Literleistung. Das heißt wieder langsam und bei gleichzeitigen Funktionen am Kran stockt es. Soviel dazu.
Jetzt zu Frage:
Ich möchte ein Aufsteck-Zapfwellengetriebe mit Muffe auf die Zapfwelle stecken. Nur ist mir die Größe der Pumpe und des Tanks ein Rätsel.
Am Rückewagen möchte ich den Tank seitlich ans Prallgitter montieren, da zwischen Kran und Prallgitter die Druckluftanlage verbaut ist. Gedacht habe ich an einen länglichen Tank mit ca. 50-60cm Länge. Dürften dann um die 50-60 Liter sein. Am Kran selbst habe ich von Anfang an einen Kühler verbaut, der groß dimensioniert ist.
Laut PALMS ist der Steuerblock mit Prehydraulik Steuerung für 70-80Liter ausgelegt (wahrscheinlich noch für ein wenig mehr). Bei Sommersgut steht 80 Liter, bei EIFO glaube ich 70 Liter. Also strebe ich einen Wert dazwischen an, wobei 70 Liter schon OK wären.
Welche Pumpengröße am Getriebe (mit 3,8fach Übersetzung) würdet ihr nehmen? 39ccm,42ccm,46ccm,50ccm oder sogar mehr. Je größer, desto schwerer und mehr Leistung
Würden 50-60Liter Tank reichen? Ich arbeite nicht im professionellen Dauereinsatz! Also bleibt immer wieder Zeit für das Öl um abzukühlen.
Ach ja, folgende Zapfwellengeschwindigkeiten stehen zur Verfügung (mit Motordrehzahl upm):
540 (1980upm), 540 Eco (1530upm), 1000 (2000upm), 1000 Eco (1550upm)
Bin mir auch nicht sicher, was für den 100PS Schlepper die ideale Kombination darstellt um noch sparsam und kraftvoll zu sein. Ich denke um die 1100-1200upm des Motors wäre doch eine gute Basis, oder?
Wie seht ihr das??? Schönes Wochenende und danke schon mal...

