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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Do Okt 15, 2026 9:48

Südheidjer hat geschrieben:Kostet bei dir die Kugel Eis 5-10 Euro? Dann komme ich niieeeee nach Thüringen! Wobei ich eher 'ne schöne Bratwurst in Thüringen essen würde...alleine schon aus Kult.

Mach dir nichts draus!
Die Bratwurst im Weck auf die Hand kostet an guten Stellen auch schon 3 oder 3,50€ . :wink:
2004 gab es die noch an jeder Ecke für 1€.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon freddy55 » Do Okt 15, 2026 19:35

langholzbauer hat geschrieben: Die Bratwurst im Weck auf die Hand kostet an guten Stellen auch schon 3 oder 3,50€ . :wink:
2004 gab es die noch an jeder Ecke für 1€.


Da sieht man mal wie das Leben bei euch noch günstig ist, die kostet bei uns schon lang 4,50€.

.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Ronnie » Do Okt 15, 2026 20:37

Nüüü,

Die Bratwurst kann man günstig bzw. kostenlos abgreifen mit ner Impfung ;-)
In Bitterfeld-Wolfen gibt es lecker Holzgrill-Bratwürste.

Guddie Ronnie
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Deutschland wehre dich, ansonsten bist du verloren!
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon AEgro » Fr Okt 16, 2026 19:41

Hier wird eine n Photovoltaiktechnologie "gefeiert".
Perowskit-Zellen, die das bislang schlecht nutzbare Lichtspektrum im Blaubereich ( UV ) nutzen.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... m-100.html
Ich bin kein Technikgegener, bzw. weiß dass Forschung nicht stehen bleiben darf.
Aber unser Hauptproblem bei der Stromversorgung ist doch nicht die Erzeugung von PV- und Windstrom,
sondern die Bereitstellung und Verteilung passend zum Bedarf - sowohl nach Tages und Jahreszeit, als auch Regional.
Wie wärs, die öffentlichen, gut subventionierten Forschungskapazitäten erst mal auf bezahlbare Stromspeicher auszurichten ?
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Okt 18, 2026 11:15

Aus dem BEV - Faden:
langer711 hat geschrieben:
Was ist eigentlich mit Windkraft?
Die sind ja erstmal unabhängig von der Jahreszeit.
Liefern die eher mehr, oder weniger Strom im Winter?

Wer seine Umwelt an Land lange genug richtig wahrgenommen hat, sollte wissen, dass der meiste Wind bei Wetterumschwung weht.
Das sind erstmal die Übergangsjahreszeiten.

Richtig interessant finde ich diese Frage bei Eisregen.
Dazu muss es nicht gleich so extrem, wie alle 20 Jahre sein, wo sogar Masten brechen.
Viel häufiger tritt sowas nur kurzfristig auf und das Eis überbrückt die Isolation, wärend die WEA wegen der Unwucht hoffentlich abschalten, bevor größere Schäden entstehen.
Dann braucht es noch mehr Überkapazitäten, die bisher beim Energiemix mit Fossil, Atom und Wasserkraft schon nötig war.

Es wird immer viel zu häufig über die Energiemengen( kWh/a) bei den EE- Anlagen gelabert.
Aber am Ende braucht es auch am letzten einzelnen Tag des Jahres genug Bereitstellung rund um die Uhr , damit das Leben im el. Zeitalter sich weiter dreht. :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » So Okt 18, 2026 13:09

Wenn ich die folgende Grafik mit dem Börsenstrompreis richtig lese, dann lag letzte Woche der Preis für die kwh im Durchschnitt bei rund 18 Cent. Da darf man sich dann nicht wundern, wenn der Verkaufspreis bei uns Kunden bei 30 Cent pro kwh liegt.

https://www.energy-charts.info/charts/price_spot_market/chart.htm?l=de&c=DE

Der niedrigste Preis diese Woche war 8 Cent und der höchste Preis 30 Cent.
Mir ist so dunkel in Erinnerung, daß das Kernkraftwerk Isar II dem damaligen Wirtschaftsminister Habeck angeboten hatte, bei einem Garantiepreis von rund 8 Cent weiterzuliefern.
Tja, was wäre, wenn wir durch die 3 Konvoi-Reaktoren jetzt rund 4 GW Erzeugungsleistung zu einem Preis von 8 Cent pro kwh mehr im Netz hätten?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon beihei » So Okt 18, 2026 13:52

Südheidjer hat geschrieben:....
Mir ist so dunkel in Erinnerung, daß das Kernkraftwerk Isar II dem damaligen Wirtschaftsminister Habeck angeboten hatte, bei einem Garantiepreis von rund 8 Cent weiterzuliefern.
...


Ist das so , dass einzelne Kernkraftwerke eigenverantwortlich agieren konnten?
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » So Okt 18, 2026 14:24

Ja. Es waren sogar nur 6 Cent pro kwh, die PreussenElektra als Strompreis forderte.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/akw-weiterbetrieb-warum-lehnte-die-ampel-super-stromangebot-ab-86034668.bild.html

https://www.focus.de/politik/deutschland/koennen-wir-nicht-stehenlassen-interne-mail-von-akw-betreiber-bringt-habeck-erneut-in-bedraengnis_id_259913713.html

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/preussenelektra-isar-2-weiterbetrieb/

Die Grünen haben uns die Energieversorgung arschteuer gemacht, das ist Tatsache.
Und wenn Volksverdummung strafbar wäre, dann säßen viele Grünen inzwischen hinter Gittern. So viele Knastplätze haben wir gar nicht im Land. Und die Leute aus den grünbeseelten Propagandaabteilungen des öffentlich rechtlichen Rundfunks fahren gleich mit ein hinter Schloß und Riegel. Da würden sie vieleicht mal alle zur Besinnung kommen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Fassi » So Okt 18, 2026 15:49

Waren es wirklich die Grünen? Oder doch eher unsere lieben Netzbetreiber, die es über 20 Jahr verschlafen haben, unser Stromnetz entsprechend auszubauen? Zumindest seit dem Beschluss des Endes der AKWs hätte man damit stärker und schneller anfangen sollen. Früher hat man halt einfach ein Kraftwerk in die Nähe großer Industrieanlagen gestellt und fertig. Aber heute will man ja nicht mehr dezentralisieren. Vermutlich auch, weil die Gelder nicht mehr ganz einfach in die Taschen der Energiekonzerne fließen. Dann funktioniert das Ganze auch nicht mehr, wenn die Leitungen nicht für den Bedarf ausreichen, der aus den großen Windparks und Solarparks kommen soll. es kommt hier ja auch kein logisch denkender Mensch auf die Idee nach 230V Schukosteckdose für ne Baukreissäge herzunehmen. Alleine wenn ich gucke, dass Südlink bei uns Region mit den Vorgängerprojekten eine über 20jährige Geschichte hat, sagt das eigentlich alles über unser Stromnetz aus.

Die Grünen haben ihren Anteil an der katastrophalen Energiewende, keine Frage. Aber ihnen alleine die Schuld zu zu schreiben ist auch etwas einfach und billig. Denn die Lobbyarbeit der Energiebranche und das Ausruhen von uns Deutschen auf den Lorbeeren der 60er und 70er Jahre tut auch ihren Teil daran.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » So Okt 18, 2026 16:15

Hätte man das Stromnetz früher ausgebaut, dann hätte man die Kosten früher gehabt und auf den Kunden umlegen müssen. Dann wären wir mit der Deindustrialisierung vielleicht schon ein paar Schritte weiter.
Wer sperrt sich gegen die neuen großen Stromtrassen? Unter anderem auch die sogenannten "Umweltschützer".
Sicherlich wäre ein aufeinander abgestimmter Ausbau von Netzen und erneuerbaren Energien sinnvoller gewesen. Aber ich kann mich noch daran erinnern, wie der ehemalige Minister Peter Altmaier üblen Gegenwind bekam, als er den Ausbau der Windkraft auf dem Meer einbremsen wollte. Da liefen die Grünen mit ihren Jüngern Sturm. Für diese "grünen" Leute zählen nur die Gigawattzahlen des Ausbaus der erneuerbaren Energien, wumpe, ob der Strom beim Vebraucher genau dann ankommt, wenn er den Strom auch braucht.

Warum hat uns Herr Trittin eigentlich nicht realistische Zahlen genannt, was den Umbau zu erneuerbaren Energien anbelangt? Wußte er es nicht besser oder hat er den Bürger kackfrech angelogen um seine wirtschaftsfeindliche rote Ideologie umzusetzen?

Die Grünen wollen die Marktwirtschaft und den Kapitalismus zerstören und zu einer umverteilenden, gleichmachenden Gesellschaft kommen. Das nimmt nur den Antrieb der Leute, sich anzustrengen. Warum sollte ich mich krumm machen, wenn ich auch so über die Runden komme?

Wenn ich die aktuelle Schlagzeile in der Welt lese, daß die deutsche Energiewende die Bürger bisher 400 Milliarden gekostet hat, dann kommen ich zu dem Schluß, daß ich mit 5000 Euros daran beteiligt war. Und ein Ende ist nicht abzusehen.
Leider ist der Welt-Artikel ein Plus-Artikel, so daß ich nicht sehen kann, was der Autor alles in seine Berechnung hat einfließen lassen.
Sind da auch die indirekten Kosten mit drin, die dadurch enstehen, daß alle Produkte und Dienstleistungen teurer geworden sind, weil jeder Produzent und Dienstleister in irgendeiner Form teure Energie benötigt und diese auf den Kunden umlegen muß?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Manfred » Fr Okt 23, 2026 7:23

Die EU lehnt den neuen US-amerikanischen Vorschlag für einen Ukraine-Friedensplan ab, weil dieser beinhaltet, dass die russischen Gaslieferungen in die EU über die Ukraine-Pipeline und den noch funktionsfähigen Nordstream-Strang wieder aufgenommen werden sollen.
"Menschen mit Sklavenmentalität betrachten ihre Fesseln als Garantie für Stabilität."
Michail Weller
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Fr Okt 23, 2026 11:21

Es ist dringend geboten, daß die einzelnen Länder auf dem europäischen Kontinent ihre Souverenität wieder erlangen.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Fr Okt 23, 2026 11:53

Aus dem BEV- Faden
langer711 hat geschrieben:Ein interessanter Beitrag der ARD

https://youtu.be/VtFoJKJl_tQ?is=bkvO4PjYFRUeZSSa


Ein schönes Beispiel, wie die Bevölkerung zur PrimeTime verdummt wird.
Solange Elektroenergie aus EE nicht 365/24 überall im Land zur Verfügung steht, brauchen wir Redispatch,Ölreserven und Gasnetz.
Bei Min 5,5 erzählt der so einen Schmarrn, weil dezentrale Anlagen in ganz D. seit Jahren über KWK einen Hub von deutlich über 100% erreichen können, wenn aus dem Gas über 40% in Elektroenergie , die dann auch mit WP verdoppelt werden können, und dann noch über 50% Abwärmenutzung erreicht werden.
Das Thema des unzureichenden Netzausbaus scheint dieser ( mit Verlaub) Fachidiot nicht zu kennen?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 260er » Fr Okt 23, 2026 20:59

In meinem Umfeld bekomme ich aktuell öfter mit, dass sich Haushalte, die ihre Heizung ( meist für ein Zweifamilienhaus) auf Wärmepumpe umgestellt haben zusätzlich > 10 Ster Brennholz liefern lassen :wink:
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