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Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Holz, einer der ältesten erneuerbare Energieträger
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Xenon » So Nov 30, 2025 15:34

Ich möchte mir eine Hackschnitzelheizung zulegen. Leistung ca. 75-100 KW. Hab schon einen Plan wo ich die Anlage hinbaue, bin mir aber noch unsicher welchen Hersteller ich nehmen soll.
Zur engeren Auswahl steht Guntamatic, Heizomat und vielleicht ETA. Wie sind eure Erfahrungen mit diesen Herstellern? Lebensdauer, Wartung, Reperaturen und Störungen?
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Redriver » So Nov 30, 2025 16:03

Hallo,
in meinem Elternhaus läuft seit 25 Jahren eine Heizomat mit 50kw Leistung und einer Austragung von 4m Durchmesser. Bisher eigentlich keine großen Störungen, mal einen Klemmer in der Austragung ,ein defekter Motor der aber duch Wasser im Heizraum vermutlich vorgeschädigt war, einmal Stockerschnecke vorbeugend, nach ca 20 Jahren einmal ausgemauert, das wars. Bei allen nahmhaften Herstellern sollte heute die Technik ausgereift sein, bei Heizomat war lange der Sprung zu smart und Mäusekino nicht gemacht worden. Heizomat wurde dann gerne als der Dino bezeichnet, ob das wirklich schlecht war denke nein altbewährt war es auf jedenfall. Viele Heizungsbauer wollen Heizomat nicht weil man da direkt kauft. Aber grundsätzlich steht und fällt die Anlagensicherheit mit der Hackgut Qualität, viele Störungen holt man sich mit den Hackgut , und das beginnt schon beim Vortrocknen und übers Häckseln bis zum Einbringen in den Bunker. Gabs bei uns einen Klemmer war es meist ein Fremdkörper der vom Verladen und Bunker bestücken mit eingeschleppt wurde, und nicht durch den Hacker kam. Wir waren erst mit dem 3. Lohner zufrieden und der kommt heute noch. Am besten eine Anlage kaufen die auf G50 ausgelegt ist und G30 fahren. Bei Heizomat war schon immer der Gelenkarm in der Austragung das beste, kenne mehrere Anlagen die bei den Blattfedern nach ca 10-15 Jahren einen Ermüdungsbruch hatten. Bei einer Hdg austragung hab ich schon2 mal die Welle am Austragungsgetriebe gewechselt und hier auch jedesmal das Federpacket mit weil irgendwas gebrochen war. Bei unserer Austragung wurden einmal die Zugfedern an den Gelenkarmen erneuert weil eine Seite gebrochen war, dies wurde aber erst beim fast leeren Bunker bemerkt weil nur ein Arm förderte . Vermutlich war hier dr defekt schon länger gegeben, das geht meist bei Blattfedern nicht so ab. Hier Blockiert dann gerne was durch verklemmte Teile.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon osterhase » So Nov 30, 2025 20:55

Moin, wir haben uns eine RHK AK 50 von Heizomat gekauft. Preislich war sie teurer wie eine guntamatik. Ausschlaggebend für uns war der Gebrauchtmarkt bei den Kleinanzeigen. Dort findet man sehr viele von Heizomat und fast nix von Guntamatik was 20 Jahre und älter ist. Für uns stellte sich dann die frage welche von beiden wir nehmen.
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Der Alte » Mo Dez 01, 2025 6:38

"Dort findet man sehr viele von Heizomat und fast nix von Guntamatik was 20 Jahre und älter ist. Für uns stellte sich dann die frage welche von beiden wir nehmen."
bitte die Logik dahinter, dank
Wissen kann man mehren, Intelligenz nicht....
vor 15 Jahren: ...schau, so viele China-Touristen bei uns! Geh, last ses, de machen doch nur Fotos.... n8
Der Alte
 
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Dez 01, 2025 8:01

Hallo Redriver!
Die Aussage wir waren erst mit dem 3. Lohner zufrieden, sagt schon einiges. So nehm ich an eure Vorbereitung vom Hackholz hat sich nicht geändert?
So frag ich mich, was für den Hacker Qualität ist?

mfg Steyrer8055
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon 240236 » Mo Dez 01, 2025 10:28

Mein Lohnhacker hatte vor 5-6 Jahren einen neuen Jens-Hacker bekommen . Bei dem waren am Anfang immer wieder lange Spreisel dabei. Zum Teil 30cm und 3-4 cm dick. Das bekam die Firma nicht in den Griff. Irgendwie hat der Lohnhacker selber den Fehler gefunden. Seit dem gibt es saubere Ware.
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Buer » Mo Dez 01, 2025 12:18

Ich betreibe jetzt seit 2 Jahren einen ETA mit 50kW und 4m-Austragung. Die einzige Störung in der Zeit war die Hochspannungs-Staubabscheidung (welche aber nicht zu einem Heizungsausfall führt). Ich habe meistens G50-Hackschnitzel aus dem Forst verbrannt, jetzt seit einiger Zeit geschredderte Einwegpaletten, die sind deutlich günstiger...
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon wastl90 » Mo Dez 01, 2025 14:00

Störungen bei der Hackschnitzelheizung kommen i.d.R. vom Heizmaterial. Lieber etwas kleiner hacken lassen und eben auf Fremdkörper wie Steine achten, dann hat man eigentlich auch Ruhe. Ansonsten sind das schon alles namhafte Hersteller bei denen man nicht viel falsch machen wird. Ich habe selbst einen Hargassner, einfach daher weil ich zur Not in knapp 1,5 Stunden am Werk sein und das passende Ersatzteil holen kann. Grundsätzlich würde ich den Hackgutbunker versuchen so zu gestalten, dass man immer mal dran kommt wenn es zu einer Störung in der Zuführung kommt. Bisher bin ich noch nicht in den Genuss gekommen den Bunker zu leeren, aber für den Notfall sollte eine einigermaßen praktikable Lösung möglich sein.
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon osterhase » Mo Dez 01, 2025 14:42

Moin,
Logik: warum gibt es 20 Jahre alte hackschnitzelheizungen die noch in den Kleinanzeigen verkauft werden und warum findet man keine guntamatik die 20 Jahre alt sind ? Guntamatik gab es schon vor 20 Jahren . Sind die etwa haltbarer als Heizomat ?
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon 240236 » Mo Dez 01, 2025 15:36

Bei uns im Dorf laufen 5 Hackschnitzelheizungen von 5 verschiedenen Herstellern. Laufen tun si alle, die eine mehr die andere mit weniger Problemen. Service von Heizomat wird, von mehreren, nicht sehr gelobt, aber wenn sie mal richtig laufen, dann sind sie gut.
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Horst_BT » Mo Dez 01, 2025 16:38

Hallo,
bei mir läuft seit einem Jahr eine Heizomat mit 50kw und dem Kettenförderer (statt Schnecke)
Bisher hatte ich bei ca. 80 m³ Hackschnitzel-Durchsatz 2 Störungen, ein mal war die Zellradschleuse durch ein dickeres, längeres Stück blockiert und ein mal war die Kettenzuführung blockiert. Beides konnte ich selbst relativ einfach beheben.
(Blöd ist, dass man die Kettenzuführung nicht über einen Taster rückwärts laufen lassen kann um frei zu fahren. Da muss man tatsächlich den Motor umklemmen. Wahrscheinlich ist das so weil beim Rückwärtslauf auch der Drehteller mit den gefederten Armen rückwärts läuft und die das nicht lange mitmachen)

Ich habe mir 3 Anlagen in der Umgebung angesehen und war zur Werksbesichtigung bei Heizomat.

meine Gründe für Heizomat waren:
-ich habe mehr Vertrauen in einen Hersteller, wenn er sich auf etwas spezialisiert.
- im Werk hat alles gut ausgeschaut, Anlagen sind stabil aufgebaut. Ich bevorzuge regionale Lieferanten wenn möglich.
-der Heizomat-Kessel ist deutlich schwerer als andere. Dickere Bleche machen meiner Meinung nach bei einer Heizung Sinn.
-Hauptgrund war die Aussage verschiedener Vertriebler und Anwender, dass Heizomat die robuste Heizung ist die auch schlechteres Hackgut problemlos schluckt. Dafür ist der Wirkungsgrad nicht ganz so gut wie bei manchem anderen.
Für mich macht aber eine Hackschnitzelheizung keinen Sinn wenn nur 1a Weißware rein darf.
Meine Hackschnitzel kriege ich von einem Landwirt in der Nähe bei dem auch Kronen usw. gehäckselt werden.

Grüße
Horst
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon rockyy » Mo Dez 01, 2025 17:34

Heizomat ist bei mir ausgeschieden, aufgrund mehrfaches Desinteresse des Kundenberaters. Er war nicht fähig ein Angebot zu machen. 2x

Habe mich dann für ETA entschieden.
Ich war anfangs eigentlich ziemlich offen.. hargassner, KWB multifire, guntamatic (das rost war interessant), Eta.. Fröhling T4...
Dann hatte ich als vorraussetzung Miscanthus. Ich hatte eigentlich vor 2ha miscanthus anzubauen... Auch als Notnagel falls der Wald mal nicht reicht.. Aber da hab ich mich getäuscht.. bisher heizen wir nur Holz... Aber wer weiß was in 5 Jahren ist.

Und durch Miscanthus vielen ziemlich viele raus... Eta wirkte allgemein auch sehr gut. Nie was schlechtes gehört...+

Was bieten denn deine Heizungsbauer vorort an? ist auch wichtig, dass die nicht von 80km her kommen müssen.
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Redriver » Mi Dez 03, 2025 19:59

Hallo,
Steyrer8055 hat geschrieben:Die Aussage wir waren erst mit dem 3. Lohner zufrieden, sagt schon einiges. So nehm ich an eure Vorbereitung vom Hackholz hat sich nicht geändert?
So frag ich mich, was für den Hacker Qualität ist?

Bei uns war es so das wir ca 5 Jahre mit kleinem Hacker selber gehackt haben, da zuerst noch vorhandenes Scheitholz in Meterstücke verarbeitet wurde und davon konnte man unseren Vater nicht abbringen. Als er dann gesundheitlich nicht mehr konnte wurde auf 4m umgestellt mit Lohnhacker. Es war weniger der Hacker der die Probleme macht sondern der Bediener der meinet er wäre der einzige und beste hinterm Steuer , konnte aber seine Maschine nicht ordendlich fahren, oder unzuverlässigkeit und...
Der jetzige Lohner hat die Ruhe weg sein Credo du bezahlst du bekommst das was du willst dauert dann für 150m³ halt 20min länger ich habe die Zeit. Der ruft auch an selbst wenn er nur 1 Stunde sich verspätet oder legt 2 Tage vor her einen neuen Termin fest wenn es nicht klappt , der kennt seine Maschine.
In der Umgebung hat vor ca 3 Jahren ein Abbruchunternehmer sich eine Heizomat Hacker mit 8000 John Deere gekauf ich sag mal so als Hobby, der ist mittlerweile einer der besten Lohner hier was Durchsatz und Qualität angeht, der kennt seine Maschine und immer nur der Junior am Bock.
Also wie schon geschrieben das Hackgut macht viel aus , und wer weiße Ware verbrennt hat hier auch die Nase vorn
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Steyrer8055 » Do Dez 04, 2025 7:14

Hallo Horst_BT!
HG-Heizungen wurden nicht für Premium HG o. weisse Ware erfunden, sondern für die Nutzung vom restlichen Holz! Selbiges Beispiel Front u. Top-Lader bei Heizkesseln. Die Mehrheit die einen Top-Lader wollen sind Landwirte, warum wohl? Das ist die Aussage von Kessel-Produzenten u. Händlern!

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Re: Erfahrung Heizomat, ETA, Guntamatic

Beitragvon Steyrer8055 » Do Dez 04, 2025 7:28

Hallo Redriver!
Ein Abbruch-Unternehmer kauft einen Hacker weil bei ihm viel solches Material anfällt, u. aus steuerlichen Gründen. Selbst dort scheiden sich die Geister ob es ein Hacker o. Schredder wir? Das Wichtigste ist aber was für ein Bediener drauf ist.
Mir kamen schon Tabellen unter wie die Körnung in % aussieht von den jeweiligen Systemen, mit scharfen u. stumpfen Messern.
Wie der Bediener gerade bei Wald-HG das Material mischt ist doch enorm wichtig in HG-Heizungen.

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