Hallo, hat jemand von euch Erfahrung mit einem Deutz 5207 Hinterrad? Hätte eine Option einen zu kaufen mit einfachem Frontlader... Leider kein Allrad...
Wendiger Schlepper ideal fürs Holzmachen oder Grünland, für Ackerarbeiten, Anhängerbetrieb auf dem Feld etc. und auch zum Frontladern zu leicht. Etwas hakelige Schaltung, aber sehr sparsam bei leichten arbeiten. Unserer hat noch kaum Ärger gemacht
Hi, kann die Machine nur empfehlen. Haben ihn seinerzeit neu gekauft und hat nun weit über 10.000 Std. Reparaturen: Simmering Motor vorne (Riemenscheibe) 2 mal, Simmering Zapfwellenstummel, Lager Achsschenkel. Ansonsten noch erste Kupplung (kein FL-Schlepper), erster Motor, keine Reparaturen. Ist eben ein leichter, wendiger Schlepper mit geringem Verbrauch und läuft immer.
Hört sich gut an ich brauche ihn für den Wald, obstgrndstücke und sonstige Tätigkeiten. Da ich oft den Holzspalter und eine Wippkreissäge antreibe ist es von Vorteil wenn er einen geringen Spritverbrauch hat. Allrad wäre halt noch perfekt vor allem für den Wald..
Allrad oder Hinterrad ist nicht wie Tag oder Nacht. Ich bin 47 Jahre ohne Allrad ausgekommen, auch in steilem Gelände. Man muss nur wissen, wo die Grenzen (an Traktion) sind. Erst seit kurzem hab' ich Allrad (Steyr 8055a). Ganz nett, aber kein Quantensprung ... meint Adi
hallo, den Deutz gibt's mit 2 Spurweiten (135 und 150 o.s.ä.). Mit der engeren fühlt er sich manchmal schon recht kippelig an, besonders mit Frontlader dran und in der Kabine ist dann auch schön eng. Für Säge und Spalter wäre ne 750 Zapfwelle gut, bin nicht sicher, ob's die gibt.
die 750 er gab es damals noch nicht. Nur 540 und 540/1000.
Der 5207 Hinterrad, breiter Spur und Frontlader ist eine super Maschine. Da braucht man keinen Allrad. Vernünftige Schlappen mit Profil drauf ist das A und O. Vorne 7.50-16 und hinten 16.9-30. Dann Heckgewicht und du hast fast einen Allrad.
Wir hatten früher den Vorgänger, ein 5206. Als er wegging hatte der fast 18.000 Stunden runter und hat, obwohl er defekt war, immer noch gutes Geld gebracht. Bei dem Typ kannst du nicht viel falsch machen, wenn die Maschine vom Vorbesitzer einigermaßen gepflegt wurde.
den Schlepper gab´s in 2 Ausführungen, Normal und ...07C (C wie Comfortkabine). Beide hatten denselben Motor: 3Zyl.-912er mit 51PS bei 2300/Min verliehen ihm die Topleistung der 4+2 kleinen Modelle (der Kleinste war der 2807, ein 2Zyl.-Spielzeug mit 29PS).
Der interne Werkssschlüssel lautete beim Einfachen SUL+K+D+A, der C hatte SULD+K+A (D ~ ZweifachZW). Standart war also die unabhängige MotorZW, nebst dem synchronsierten Leichtlaufgetriebe mit Schnellgang 30km/h; K ~ Kriechgänge, A ~ Allrad. Man bekommt den Schlepper am Gebrauchtmarkt also mit sehr verschiedenen Ausrüstungen! Das Basisgetriebe ist ein 8/4-Gruppe, beim Schnellgang also 9/4. Das Kriechgang war ein 12/4, bzw. 13/4. Die kleine Spur war meines Wissens 1,60m, kann aber sein, daß es noch kleinere gab, insbesodnere mit Kat.1-Dreipunkt. Normspur war 2m, bzw. 2,06m beim 4WD. Einige hatten anscheinend noch Trommelbremsen, später wurden dann luftgekühlte Scheibenbremsen verbaut. Als besonderes Schmankerl hat das Topmodell eine hydrostatische Lenkung. Typische Reifungen waren 12.4-36 oder 14.9-28; der 4WD nutzte Vorne 10.5-20. Der Einfache wiegt nur ca. 2,4to; die C-Kab setzt nochmal 200kg drauf. Allrad + 400kg. Die Hydropumpe leitet lediglich 35l an einem Kraftheber für 1,9to (nicht durchgehend) - was anderes als ein leichter Lader wäre hier also auch nicht unbedingt angebracht...