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Erfahrung Rabe Bluebird

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon Harzbauer » Do Jul 10, 2014 9:15

Hat jemand Erfahrung mit einem dreibalkigen Rabe Bluebird Gruber mit 3 m Arbeitsbreite und 13 Scharen? Wie ist das mit dem Zugkraftbedarf, der Einmischung und vor allem der Verstopfungsanfälligkeit?
Harzbauer
 
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon balux38 » Do Jul 10, 2014 10:57

Hallo
Habe den Blue Bird in 3m mit 600mm Stegwalze in Februar 2014 bekommen.
Der Zugkraftbedarf ist gefühlt doch sehr hoch, was er aber mit einem guten Mischergebniss wett macht.

Gruß
balux38
 
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon mf-gery » Fr Jul 11, 2014 7:20

Hallo,

Ich habe den Rabe Bluebird GRF mit 4,5m und 19 Zinken, Hohlscheiben und Rohrstabwalze 540mm. Habe nach ca. 8 Saisonen die Schmierbolzen der Steinsicherung wegen Verschleiss gewechselt und jetzt eine Zentralschmierung aufgebaut.
Der Grubber wird mit einem New Holland 8870 mit 210 PS Nennleistung gefahren. Die mögliche Arbeitstiefe ist natürlich abhängig vom Schar, ich fahre fast immer mit 120mm Wendescharen, da wären manchmal auch 250 PS notwendig um tiefer gehen zu können.
Ich würde die Einmischung als recht gut bezeichnen, ist auch abhängig davon, welches Schar man montiert.
Punkto Verstopfungsanfälligkeit habe ich eigentlich keine Probleme, da mein Lohndrescher sehr gute Vorarbeit leistet. Bei längeren Stoppeln, schlecht gehäckseltem Stroh oder Queckennestern kommt der Grubber an seine Grenzen.
Alles in allem bin ich mit dem Grubber recht zufrieden!

MfG.
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon Schauerschrauber » So Jul 13, 2014 11:02

balux38 hat geschrieben:Hallo
Habe den Blue Bird in 3m mit 600mm Stegwalze in Februar 2014 bekommen.
Der Zugkraftbedarf ist gefühlt doch sehr hoch, was er aber mit einem guten Mischergebniss wett macht.

Gruß


Hallo

wenigstens sind die Franzosen hier so ehrlich und geben beim 3 m Gerät auch schon 160 PS Zugkraftbedarf an . Andere Hersteller
schreiben bei ähnlichem Gerät gerne mal ab 120 PS in ihren Prospekt.

Die Stegwalze ist ja auch ein Nachbau der Köckerlingwalze , sollte demnach auch ähnlich gute Rückverfestigung abliefern.

MfG
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon cbrler » Fr Nov 24, 2017 20:43

Bin in Hannover über den Bluebird gestolpert, der dort mit 13 Zinken bei 3m Breite ausgestellt war. Es gibt dieses Teil auch mit 10 Zinken, darum geht es mir aber nicht.

Es sind nicht mehr viele Hersteller, die einen Grubber auch mit engem Zinkenabstand von 23 cm bauen. Für mich hätte das den Vorteil, dass ich keine Gänsefüsse amn einen 10 oder 11 scharigen Grubber an-und wieder abbauen müsste. Der Mulchsaatanteil hält sich bisher in Grenzen, so dass der Vorteil des grossen Zinkenabstands nicht so sehr ins Gewicht fallen. Das meiste ist Getreidestoppel und da reichen auch einfache Doppelherzschare.

Was haltet ihr davon ? Ist der Vorteil des geringeren Zugkraftbedarfs durch andere Zinkenformen höher zu bewerten als die universelle Einsatzmöglichkeit ?
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon HL1937 » Fr Nov 24, 2017 21:47

Soweit ich weiß, bietet nur noch Einböck einen 4-balkigen Grubber an, der bei 3 m Arbeitsbreite 15 Zinken hat. Mit Sternverteiler und Walze nach Wahl. Muß aber sauschwer gehen, wie ich so gelesen habe in einem Test.
Mein RABE 3 m mit 15 Zinken ist auch je nach Boden allerunterste Grenze 120 PS.

Bin aber immer noch auf der Suche nach dem richtigen Nachläufer. Momentan ist die Scheibenegge dran.
Gefallen würde mit eine 500 mm Flachstabwalze, da ich keine Rückverfestigung möchte, sondern nur etwas dran wo trägt. Die angebauten kleinen Stützräder saufen nämlich ab und ziehen dann logischerweise noch eine Furche hinterher.
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Nov 24, 2017 22:30

Bremer Maschinenbau hat auch Grubber mit 13 bzw. 15 Zinken auf 3m im Angebot, die sollen wohl nicht schlecht sein.
Je mehr Zinken ein Grubber hat desto schwerer geht dieser natürlich zu ziehen.
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon HL1937 » Sa Nov 25, 2017 9:53

Sönke Carstens hat geschrieben:Bremer Maschinenbau hat auch Grubber mit 13 bzw. 15 Zinken auf 3m im Angebot, die sollen wohl nicht schlecht sein.
Je mehr Zinken ein Grubber hat desto schwerer geht dieser natürlich zu ziehen.


Aber viele schmale Zinken machen einen schöneren Boden als wenige breite.
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon 310ervario » Sa Nov 25, 2017 11:22

Ich habe mir dieses Jahr einen 3m Bluebird mit Spatenrollegge geliehen um 5ha nach dem Rübenroder zu grubbern.
Wenn du einen Nachläufer suchst der nur trägt und nicht Rückverfestigt, dann war die Spatenrollegge (für diesen Einsatz) ideal.
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon cbrler » Sa Nov 25, 2017 16:53

Als Nachläufer war eine einfache Stabwalze angedacht, des geringeren Gewichts wegen.
15 Zinken will auf jeden fall nicht. Mir geht es hauptsächlich um den Unterschiede im Zugkraftbedarf zwischen den bekannten Doppelherzscharen und den neueren Modellen
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon HL1937 » Sa Nov 25, 2017 20:28

310ervario hat geschrieben:Ich habe mir dieses Jahr einen 3m Bluebird mit Spatenrollegge geliehen um 5ha nach dem Rübenroder zu grubbern.
Wenn du einen Nachläufer suchst der nur trägt und nicht Rückverfestigt, dann war die Spatenrollegge (für diesen Einsatz) ideal.



Mein Kollege in der Nähe hat auch einen 3-balker, 4,5 m glaub ich mit Spatenrollegge.
Der sagt genau das Gegenteil. Er muß den Grubber mit der Hydraulik tragen, sonst schiebt es einen Kubik Dreck voraus. Stützräder sind ein Muß sagt er. Drum war ich noch etwas zögerlich mit dem Kauf einer gebr. Rabe Spatenrollegge an meinen Grubber dran.
Ich möchte ja die Stützräder eigentlich loswerden, und nur hinten hin was zum Tragen. Am ehesten meine ich bleibt es locker bei einer großen Flachstabwalze.
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon HL1937 » Sa Nov 25, 2017 20:32

Was haltet ihr von so einer Wellscheibenwalze als Grubbernachläufer? Die macht doch auch nicht fest und schneidet auch größere Fetzen noch durch. Wird halt nicht ganz billig sein.

Am liebsten wäre mir ja eine 500 mm Flachstabwalze an meinen Grubber hin.
Besteht die Gefahr auch bei 500 mm daß sie zumacht?
Oder ist dieses Ärgernis eher bei den kleinen Krümlerwalzen vorhanden?
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon cbrler » Sa Nov 25, 2017 21:28

Ich habe an meinem jetzigen Grubber eine Lemken - flachstabwalze mit ca. 300mm Durchmesser, da kann es passieren, dass sie sich zusetzt. (Diese Walze ist ca. 30 Jahre alt!) Aber eigentlich nur, wenn es zum grubbern eigentlich zu nass ist oder bei Gülleeinarbeitung.
Bei einer noch grösseren und mit Rundrohr oder Vierkant bestückten Walze dürfte ein Zusetzen nicht vorkommen.
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon Schauerschrauber » So Nov 26, 2017 3:14

HL1937 hat geschrieben:Soweit ich weiß, bietet nur noch Einböck einen 4-balkigen Grubber an, der bei 3 m Arbeitsbreite 15 Zinken hat. Mit Sternverteiler und Walze nach Wahl. Muß aber sauschwer gehen, wie ich so gelesen habe in einem Test.



Hallo

Ja habe das Thema selbst lange durchdacht.

Der Einböck Hurricane ist wie angesprochen der einzige 4 Balker bei 3 m AB als Anbauvariante. Das Gerät verrichtet in genau der Anforderung die der Themensteller schildert hervorragende Arbeit.

Die 4 Balken sind relativ kompakt beisammen so daß der Grubber nicht um einen vollen Balken länger ist als ein 3 Balken Gerät.

Für weniger Mischarbeit ( Einmischen ) , ganzflächig flach scheiden leistet der Grubber mit einfachen Doppelherzscharen hervorragende Arbeit.

Für kompromisslose Mulchsaat in Betrieben die den Pflug komplett eliminiert haben ist der Hurricane jedoch nichts. Das zeigt der auch der Test der angesprochen wurde. Meiner Meinung nach hat die Profi damals

auf schwerem Boden tief mischen wollen . Das ist nicht das wofür das Gerät gedacht ist , hier gibt es Terrano , Karat & Co. die das sicher besser können.

Der Hurricane ist auf Stoppelfeldern bei flacher und auch mittlerer Arbeitstiefe sehr wohl leichtzügig . Wenn ein 120 PS Schlepper ihn sicher hebt dann zieht er ihn auch .

Auf jedem Fall dem Bluebird deutlich vorzuziehen - alleine schon was die Verarbeitungsqualität betrifft.

MfG
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Re: Erfahrung Rabe Bluebird

Beitragvon mf-gery » So Nov 26, 2017 9:17

Hallo zusammen,

Es gibt noch einige andere Hersteller, die 4-balkige Grubber als Anbaugerät produzieren, z.B. Agrifarm und Regent. Ein Kollege hat seit ca. 3 Jahren den Regent in 3m mit 15 Zinken mit Doppelherz, Hohlscheiben und Dachringwalze, arbeitet recht flach da nur 120 PS-Schlepper davor und es gibt trotzdem ein schönes Arbeitsergebnis.
Haben selber eine Lemken Karat mit 3m, Federsteinsicherung und Messerwalze, den wir nur zur tiefen Bearbeitung und in Arbeitsspitzen, wo wir mit 2 Grubbern fahren, verwenden. Bei flacher Bearbeitung kann er mit dem Regent vom Kollegen nicht mithalten. Ich verwende da die 120mm-Spitzen und fahre ohne Flügel.
Wie schon oben in einem älteren Beitrag geschrieben, haben wir auch einen Rabe Bluebird GRF 4500 mit Rohrstabwalze 540mm.
Diese setzt bei Verhältnissen, wo man eigentlich nicht mehr arbeiten sollte, zu. Mit dem Karat mit der Messerwalze kann man da noch problemlos weiterarbeiten, wenn es sein muss.

Schöne Grüße, Gery
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