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Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Petterson76 » Mi Aug 18, 2021 6:58

Moin zusammen!

Ich wollte mal schauen, ob mir jemand aus diesem Forum etwas zu dem Rasentraktor "Simplicity SRD 210" sagen kann. Bin momentan nämlich am überlegen, ob ich mich von meinem ca. 10 Jahre alten Castelgarden 1-Zylinder verabschiede und mir etwas "besseres" gönne. Mit dem Castelgarden war ich nur mäßig zufrieden, um es freundlich auszudrücken. Am meisten bemängel ich, dass bei hohem, feuchten Gras der Aufsitzmäher schnell verstopft, ebenso beim Laubeinsammeln im Herbst. Allgemein hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass er immer nah am Leistungslimit arbeitet.


Von dem Simplicity SRD 210 erhoffe ich mir folgende Vorteile:

- mehr Kraft durch leistungsstärkeren Motor von 22 PS, dadurch auch weniger Verstopfungsgefahr und besseres Arbeiten auch bei höherem Gras

- 2-Zylinder statt 1-Zylinder

- größerer Fangkorb von 350l bedeutet weniger Zeitaufwand


Mein wichtigstes Anliegen wäre aber ganz klar die Hoffnung, dass er nicht so schnell verstopft beim Mähen, bzw. Laubeinsammeln und insgesamt einfach etwas mehr Power hat.


Ich persönlich kannte bisher die Marke "Simplicity" überhaupt nicht, was mich schon etwas unsicher macht (weiß nur, dass sie von Iseki in BRD vertrieben werden). Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Schnitthöheneinstellung von 4,5–9,0 cm recht hoch ist. Die meisten anderen Aufsitzmäher fangen bei 3 cm an. Aber zu kurz soll man ja auch nicht mähen, naja...


Der Simplicity SRD 210 wird mir gebraucht vom Fachhändler aus der Region angeboten, der mir auch den Castelgarden in Zahlung nehmen würde. Das wäre auf jeden Fall auch schon mal ein Vorteil.

So und nun dürft ihr mir gerne - wer möchte - verschiedene Rückmeldungen dazu geben, würde mich freuen!


Beste Grüße!
Petterson76
 
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon JohannesH. » Mi Aug 18, 2021 13:33

Ich hab jetzt seit 7 Betriebsstunden einen SRD 310 (27PS), hab den gekauft nachdem mein Husqvarna einen Motorschaden hatte...
Was der Husqvarna auf 2 mal fast nicht gemäht hat (zähes hüfthohes Zeug, kein Rasen :oops: ) packt der Simplicity ohne große Probleme auf 1 mal. Zu Stopfern kommt es schon gelegentlich, allerdings nur bei nassen langem Material. Kraft kommt natürlich von Kraftstoff :D , er ist etwas durstig das hat er sich aber verdient :lol:

Sonst kann man nach der Einsatzzeit noch nicht viel sagen...
JohannesH.
 
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Petterson76 » Do Aug 19, 2021 14:38

Danke für Deine Rückmeldung!

Ich habe mich jetzt für den Simplicity entschieden und bekomme ihn nächste Woche geliefert. Bin dann mal gespannt welchen Eindruck er auf mich macht und hoffe den Kauf/Verkauf nicht zu bereuen.
Petterson76
 
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Landsohn » Fr Aug 11, 2023 7:02

Hallo,
ich bin dabei einen Aufsitzmäher zu kaufen. Zu mähen sind ca. 1000qm Rasen, und 500qm wiesen-ähnliche Fläche und manchmal einen Feldrand mulchen.

Mir wurde ein Simlicity SRD 210 angeboten. Der macht einen robusten Eindruck ist sehr wendig und teuer. Mich stört vor allem die Schnittlänge von minimal 4,5 cm. Das scheint mir doch recht lang. Wie sind da eure Erfahrungen? Kann man die Messer vielleicht mit Unterlegscheiben tiefer setzen?

Güße vom Land
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon sexzylinder » Fr Aug 11, 2023 9:13

Ich weiß ja nicht was der kosten soll, aber ich finde im Netz einen Preis von 7140€. DAS wäre mir auf jeden Fall zu viel für sowas. Schau dir den Simpli an und dann vergleiche mit einem Kubota GR 1600. Der Kubota ist neu zwar etwas teurer, aber man findet einen mit sehr wenig Betriebsstunden auch für weniger Geld. Der Kubota hat zwar nur 13,5PS, aber das ist ein DIESEL! Auf jeden Fall vergleichbar mit 20PS Benziner. Vor allem...sparsam! Und schau dir das Mähdeck an. Stichwort: Materialstärke!
4,5cm ist kurz genug. Streichholzlänge. Will man noch kürzer mähen? Wozu?
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Landsohn » Fr Aug 11, 2023 9:31

Danke für die Antwort. Der Angebotspreis liegt fast 2000€ niedriger mit Service um die Ecke. Und der Mäher scheint mir schon fast zu viel für unsere Anwendungen - mehr wollte ich nicht investieren und scheint mir überzogen.

Gibt es keinen technisch sinnvollen Weg die Messer 1cm dichter an den Boden zu kriegen?
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Marian » Fr Aug 11, 2023 12:08

Es gibt keinen sinnvollen Weg das zu tun. Es soll ja auch wieder auswachsen. Ansonsten würde ich eine Gartenfräse empfehlen.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Landsohn » Sa Aug 12, 2023 10:54

Nun überlege ich tatsächlich eine Klasse teurer zu kaufen. Entweder einen Kubota GR 1600 oder einen Iseki SXG 216, ev. gebraucht. Gibt es zwischen den beiden nennenswerte Unterschiede? Worauf sollte ich bei einem Gebrauchten auf jeden Fall achten?

Grüße vom Land
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon GeDe » Sa Aug 12, 2023 11:15

Landsohn hat geschrieben:Gibt es keinen technisch sinnvollen Weg die Messer 1cm dichter an den Boden zu kriegen?

Mal nur so aus Neugier um zu verstehen wie ander Leut ticken:
Warum soll so kurz gemäht werden?
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon T5060 » Sa Aug 12, 2023 11:18

Zwei Schafe tun es auch, alternativ 3 LKW Pflastersteine
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Landsohn » Sa Aug 12, 2023 12:15

Danke für die teilweise kreativen Antworten. Was die Länge der Halme angeht: wenn ich unseren Rasen im Garten anschaue, ist der nach dem Mähen kürzer als 4cm. Kann man anders machen, weiß ich.

Die zwei Schafe schei... auch auf den schönen Rasen und im Winter wollen die auch noch täglich betreut werden.

Gibt´s denn was zu Iseki oder Kuboto zu sagen?
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon sexzylinder » Sa Aug 12, 2023 14:29

Der Kubota ist etwas schwächer. Kubota Motor. Nur zwei Zylinder, dadurch bisschen rappelig aber haltbar. Diese Motoren sitzen auch in Kühlaggregaten etc. und sind Weltweit verbreitet.
Der Iseki hat, glaube ich, einen noch größeren Kanal für das Gras und bisschen mehr PS. Ob der Iseki Diesel gut ist weiß ich nicht, habe aber auch noch nichts negatives gehört. Das Mähdeck des Iseki kenne ich auch nicht, weiß nicht wie gut es ist, wird aber wahrscheinlich wesentlich besser sein als beim Simplicity. Bedienung ist bisschen unterschiedlich, der Iseki hat zwei Pedale und der Kubota eine Wippe.
Die Wippe lässt sich gut fahren, denke die zwei Pedale werden aber auch gut sein. Der Kubota hat eine Zapfwellenkupplung im Ölbad die mechanisch von Hand mit einem Hebel betätigt wird. Es wird ein Getriebe über Welle angetrieben und dann gehts per stabilem Riemen zu den Messern. Die Messer können sich nicht berühren. Wie es beim Iseki ist weiß ich nicht, vermute ähnlich. Beim Kubota gibt es ein sehr dickes Buch dabei. Da steht alles drin. Auch wie die Wartung gemacht wird.
Ich glaube fast dass der Iseki noch etwas besser ist durch den größeren Kanal und mehr Leistung, habe den aber selbst nie gefahren.
Wenn man einen Mäher kauft mit 500 oder weniger Betriebsstunden dann kann man eigentlich davon ausgehen dass alles ok ist. Bei 400h ist die erste große Inspektion mit Getriebeölwechsel etc. fällig. Zwischen 500 und 1000h macht man bei einem Kubota oder Iseki wohl auch noch nix falsch, muss vielleicht mal einen Riemen wechseln oder so Kleinkram. Wenn der schon 1500 oder 2000h gedreht hat und 20 Jahre alt ist dann wird man evtl. wohl schonmal das ein oder andere reparieren müssen. So ist jedenfalls meine Erfahrung. Mein erster gebrauchter Kubota hatte 400h und ich hatte in 5 Jahren nicht einen defekt. Habe den dann wieder fürs gleiche Geld verkauft.
Jetzt habe ich wieder Kubota. Zwei F1900. Einer neu, einer mit 450h. Beide top.
Übrigens gibt Kubota 5 Jahre Garantie bis 2000h. Einen sehr guten Gebrauchten mit weniger als 500h sollte man schon für um die 5000€ finden.

Ich hatte auch mal einen Semiprofi John Deere Mäher, der hatte schon 1800h drauf. Da war jeden Tag irgendwas. Wollte nicht anspringen, Riemen gerissen, keine Leistung, Mähkupplung ging nicht...irgenwas war immer!
Von den einfachen Mähern wie Stiga oder John Deere will ich gar nicht reden. Wenn ich dran denke kotze ich im Strahl! :?
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Landsohn » So Aug 13, 2023 19:48

Jetzt schau ich gerade nach gebrauchten Maschinen. Dabei frage ich mich, welche äußeren Merkmale sind das wichtig. Ich weiß nicht ob ich dem Betriebsstundenzähler da immer trauen kann - die Dinger werden ja auch gern mal "optimiert".
Bei ausgewachsenen Schleppern ist z.B. die Abnutzung der Pedale ein guter Hinweis auf die wirkliche Einsatzzeit. Servicebuch, was fällt euch da noch ein?

Gruß vom Land
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Landsohn » Do Aug 17, 2023 20:21

Ich kann nun berichten: Wir haben einen gebrauchten Iseki SXG 216 M gekaut, 6 Jahre alt und glaubhafte 56 Stunden auf der Uhr. Leider ist der Vorbesitzer vor zwei Jahren verstorben. Dadurch hat der Mäher zwei Jahre ungereinigt und wohl zu mindestens zeitweise im Wetter gestanden - was man an einigen Korrosionsstellen erkennen kann. Ich bin im Moment zufrieden und gehe von einer guten Zusammenarbeit von Mensch und Maschine aus.

Der Iseki ist schon ein großes Gerät und macht echt Spaß zu fahren, gemäht haben wir jetzt noch nicht. Wenn ich mir allerdings die Neupreise anschaue kann einem schon schwindlig werden, dafür kann ich auch eine richtigen Schlepper mit Allrad kaufen. Da hoffe ich mal hier kleines Schnäppchen gemacht zu haben - war trotzdem noch etwas teurer als der anfangs von uns favorisierte Simplicity.

Beste Grüße vom Land.
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Re: Erfahrung Rasentraktor Simplicity SRD 210 ??

Beitragvon Landsohn » Do Aug 17, 2023 20:47

kleine Ergänzung zum Iseki GXS 216:
Der Antrieb der Messerwellen erfolgt nicht über einen Keilriementrieb, sondern nach der Gelenkwelle über zwei kleine Kegelradgetriebe. Hier muss man allerdings ab und an mal das Öl wechseln. Jedenfalls kann kein Keilriemen reißen. Die Messerkreise überschneiden sich. Bei Kollisionen mit Baumwurzeln, Steine etc. sind Scherbolzen eingebaut. Wie ich aus einer Iseki-Werkstatt erfahren habe, werden die von gewerblichen Nutzern wohl oft gleich in größeren Mengen gekauft.

Leider ist der Iseki nicht so wendig. Soweit ich das aus Filmsequenzen mit dem Kubota gesehen habe, ist der hier besser mit kleinerem Wendekreis.
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