vom Tierheim haben wir einen kleinen Problemhund an Land gezogen, auf den wir so nicht vorbereitet waren. Ausgangslage war: "Das ist ein Mischling!". Mittlerweile wissen wir durch die Tierärztin, dass es sich offenkundig um eine alpenländische Dachsbracke handeln muss - also klassisch ein Jagdhund mit starkem Jagd- und Fährtentrieb. Ich habe über 25 Jahre Erfahrung mit Gebrauchshunden (dt. Schäferhunde), aber sowas habe ich noch nie erlebt ...
Über die Details könnte ich hier Romane schreiben. Prinzipiell ist das Tier extrem intelligent und trickst mich und meine bessere Hälfte immer wieder aus (Flucht aus dem Garten usw.)
Mittlerweile ist die emotionale Bindung zum Herrchen schon besser geworden, und auch die täglichen Revierbegehungen (mein Wald, aber ich bin kein Jäger) funktionieren immer besser.
Dennoch meine ich, unser Hund braucht noch spezielle Fährtenspiele oder Denkaufgaben, die den Anspruch eines normalen Gebrauchthundes übersteigen würden. Von den "Hundeschulen" in der Umgebung kommt mir da kein brauchbares Feedback.
Ich will bewusst nicht unseren eigenen Jäger damit belästigen, allein schon nicht um ihn darauf aufmerksam zu machen dass unsere "Bestie" am Ende noch ein Rehkitz oder ein anderes Tier reißen könnte. Somit hier mein Appell an alle, die vlt. Erfahrungen mit dieser Art Jagdhund haben. Wäre super, wenn ich jemand finde mit dem ich vlt. mal telefonieren kann.
Also Ihr seit am Zug. Vielen Dank schon mal!
