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Erfahrungen John Deere 1950

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon ulricma » Mi Feb 13, 2008 22:13

Hallo Fassi,
das mit der Hydraulik hatte der den ich probegefahren hatte auch.
Nach dem ich das Getriebeöl warm gefahren hab ( nach Anleitung von Josch aus irgend einem Tread ) habe ich die Lenkung und die Hydraulik auf funktion getestet.
Lenkung funktionierte tadellos.Keine Veränderung spürbar ( kein zucken usw ).
Die Heckhydraulik ( Kraftheber ) hat aber so ruckig reagiert.Ist sogar regelrecht gesprungen.Als ich dann etwas Gas gegeben habe, war es weg.
Vermute, das die dann geförderte Ölmenge nicht mehr ausreichend war.( was ja wohl unterschiedliche Fehler haben kann,Filter, Hochdruckpumpe, Niederdruckpumpe, Ölverlust an Allradventil usw, was man alles so lernen kann in diesem Forum ).
Vielleicht ist das aber auch normal ?
Wist ihr da mehr?
Leider habe ich kein Gerät hinten angehängt, um zu sehen wie sie dann reagiert.


Gruss
ulricma
 
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Beitragvon Fassi » Mi Feb 13, 2008 22:51

Ich kann es so genau nicht sagen. Als ich meinen Onkel nach gefragt hab, sagte der, es hätten sich an dem Problem schon mehrere Mechaniker die Zähne ausgebissen. Also bleibt es bei ihm mit dem mehr Gasgeben. Läßt auch nach mehreren Stunden Ballenwickeln nicht nach. Ist für mich ein klarer Minuspunkt bei einem Trecker, gerade weil es der von meinem Onkel auch gerne mal macht, wenn man an Kreuzungen das Gas weg nimmt. Und ein richtig präzises Manövriene geht halt zu lasten der Kupplung.

Gruß Christian
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Beitragvon 2810 » Do Feb 14, 2008 8:05

ulricma hat geschrieben:Vielleicht ist das aber auch normal ?
Wist ihr da mehr?

Normal ist das nicht !
Es wurde im Forum schon oft thematisiert.Angenommen ,Deine HD-Pumpe ist ok, so kann trotzdem einiges "verlorengehen" :Lenkorbitrol,
Dichtigkeit von Kraftheberblockund Ventile.
Auf der Niederdruckseite sind ebenfalls einige Verbraucher---LS, ZW, Allradkupplung---diese können im Laufe von einigen Tausend Betriebsstunden in ihrer Dichtigkeit nachlassen ---> Ölverlust auf dem
Weg zur HD-Pumpe.

Wenn sich diese Verluste auf 10-15 Liter aufsummiert haben, dann hat Deine HD-pumpe zu wenig und macht Hohlhübe--->Zittern /Ruckeln.
2810
 
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Beitragvon ulricma » Fr Feb 15, 2008 21:21

Hallo Leute,
was soll ich tun.Den Schlepper den ich probegefahren habe steht 400km
weit weg von mir.Der Händler gibt mir keine Händlergarantie.Anscheinend machen Sie das nach Aussage des Vertreters nie.Die Kupplung ist auch noch nicht gewechselt worden ( 6000Std ), nach Aussage des Händlers wurde der Traktor auf Leistung getestet und hat 58PS an der Zapfwelle.
Aber der Markt ist sehr rar.Kaufen oder nicht.Oder doch etwas mehr Leistung wie 22- 2850 fürs spätere Rundballen pressen.

Vieleicht ist das mit der Hydraulik auch nur ein Problem von verschmutzen Filtern.Vielleicht aber auch......

So eine Scheisse.
ulricma
 
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Johnny 1950 - Turbolader kaputt

Beitragvon atomix » Do Apr 03, 2008 10:01

[Bei uns fahren einige dieser Traktoren rum. Der Traktor ist eigentlich sehr zugstark, wendig und läuft extrem schnell. Allerdings haben alle bei höheren Betriebsstunden mit teuren Reparaturen zu kämpfen. Einer hat seinen 1950 heuer mit 8500 h eingetauscht, nachdem er im vergangenen Jahr knapp 9000 Euros für diverse Reparaturen ausgeben musste. Ein Kumpel von mir hat einen aus 1991 mit 8000 h. Der steht momentan auch wieder mal. - Turbolader kaputt. Anscheinend ist auch eine Instandsetzung nicht möglich, da das Teil schon sehr abgenutzt ist - laut Werkstatt. Ein Neuteil kostet ca. 1700 Euros. Bekommt man diesen Turbolader auch gebraucht - weiß jemand hier im Forum bescheid?

Gruß, atomix
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Traktor schon gekauft?

Beitragvon strudel25 » Do Apr 24, 2008 17:47

Leider schon etwas spät aber vielleicht steht wieder mal jemand vor einer Kaufentscheidung:

Wir haben unseren 1950A 1992 als Vorführer mit ca. 400h gekauft. Jetzt hat er 2300h oben und läuft ohne Probleme. Bei uns war er fast nur für Grünlandarbeiten im Einsatz, daher auch noch keine Reparaturen (Bremslichtrelais und Lenkzylindermanschetten waren mal kaputt :-)
Kommt halt immer drauf an, was man an die Maschine dranhängt.

Gleich mal vorweg:

Für Grünlandarbeiten kann ich diesen Traktor nur weiterempfehlen!
(Spritzig, leicht, wendig trotz Allrad, Verbrauch OK)
Mähen mit 1,65 Trommelmähwerk oder schwaden mit 3,90m Schwader geht super. Da er sehr niedrig gebaut ist, ist auch das mähen unter Obstbäumen kein Problem. Wegen seines niedrigen Schwerpunkts und in Kombination mit breiten Reifen hält er am Hang perfekt seine Spur. Mit dem Ladewagen flitzt man auf der Straße von einer Wiese zur nächsten...
Anhängergesamtlasten bis 7t zieht er spielend. Darüber wirds ungebremst heikel.
Im Wald ist er auch in Verwendung (4t Winde, Rückezange). Beim Stämme Rücken sind Frontgewichte von Vorteil, da er nur ca. 3000 kg wiegt, aber doch 3000daN Hubkraft besitzt.

Für Ackerarbeiten würde ich mir aber einen 2450 oder höher anschaffen. Eine 2,5m Kreiselegge dürfte keine Probleme machen, kombiniert kann man vergessen. Einen leichten 3schar-Wender wird er meiner Meinung schaffen. Wenn er aber auch vorwiegend am Feld zum Einsatz kommen soll, eher einen 2050er nehmen, da der 1950 zu leicht ist und der Motor ja doch nur ein 3zyl. -wenn auch mit Turbo- ist. Da quält man nur die Maschine und sich selbst.
(3schar Beetflug bzw. 3m Egge kein Problem trotz Lehmboden)

Kauftipps von mir:
- 14.5-20 vorne und 16.9-30 hinten zahlen sich auf feuchten Wiesen aus.
- CC2 Kabine ist gegenüber MC1 punkto schalten um einiges komfortabler, weil Seitenschaltung, ausserdem bessere Spiegelaufhängung.
MC1 -> gelbes Dach.
CC2 -> grünes Dach.
- 16/8 PowerSynchron Getriebe mit 2fach LS ist sicher praktischer.
- 540/1000 ZW umschaltbar.
- Unserer hat nur 1 DW Steuergerät, 2 wären nicht schlecht (Lochplatte ist für 2 vorgesehen).


Bzgl. Runballenpressen:
Heuballen mit einer 1,30m Presse wird er noch schaffen.
Falls du aber Silage pressen oder mit einer größeren Presse zügig unterwegs sein willst -> 2650 aufwärts; sonst hast du keinen Spaß daran (Der Johnny sicher auch nicht :-)

Allem in allem hat JD mit seinem damaligen Werbespruch "Zuverlässigkeit ist unsere Stärke" bis jetzt recht behalten, wobei er natürlich bei uns nicht so rangenommen wurde wie bei anderen Betrieben.
Zuletzt geändert von strudel25 am Mi Okt 21, 2009 14:17, insgesamt 9-mal geändert.
strudel25
 
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Beitragvon JohnBear » Fr Apr 25, 2008 9:29

... dankeschön für die ausführliche Antwort!
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Beitragvon ulricma » Fr Apr 25, 2008 23:03

Danke Strudel25 für deinen kurzen Bericht.
Für mich hat sich die Sache allerdings erledigt, habe mir jetzt einen 2040 gekauft.
Dieser war gleich mit Frontlader ausgestattet und besitzt mehr Gewicht und Leistung, was mich zu dem Entschluss dann bewogen hat.

Gruss und Danke
ulricma
 
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Beitragvon ulricma » Do Jul 03, 2008 23:01

Habe mal kurz wieder eine Frage an euch Spezialisten:

Habe wie bereits geschrieben mir nach langen hin und her einen 2040 gekauft.Dieser gibt es ja als "2040" und "2040S".Die S->Version hat
mehr Leistung ( 5PS) und mehr Drehmoment.Könnt Ihr mir sagen woher der Unterschied in der Leistung kommt und ob man einen normalen zum "S" machen kann ? Ist es nur die Einstellung der EP?


Gruss und danke an allen die sich auch zum obrigen Thema beteilt haben, war mir eine grosse Hilfe
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Beitragvon Josch » Fr Jul 04, 2008 8:50

Von 4 verschiedenen Einspritzpumpen die der 2040 haben kann, sind auch zwei beim 2040S eingebaut (siehe Liste)

2040 - EP LUCAS/CAV R3443F640
2040 - EP LUCAS/CAV R3443F970

2040 - EP LUCAS/CAV R3443F570
2040 - EP LUCAS/CAV R3443F950
2040S - EP LUCAS/CAV R3443F570
2040S - EP LUCAS/CAV R3443F950

Aber hier für alle, die über einen einzigen Dreh aus einem 2040 einen 2040S machen wollen:

1640 + 2040 gleiche Kupplung
2040S verstärkte Kupplung

2040S hat eine Reibscheibe mehr im LS

2040S hat eine andere Nebenwelle im Getriebe

2040S hat ein anderes Übersetzungserhältnis Hauptwelle/Tellerrad

2040S hat Serienmäßig verstärkte Endantriebe, der 2040 nur bedingt wenn z.B. Kriechgang vorhanden (verstärkt = mit Zwischengehäuse an den Achstrichtern).

2040S hat verstärkte Hinterachslager

2040S nur hier wird bei entsprechender Kurbelwelle eine Frontzapfwelle angeboten

2040S verstärkte Hubkraft (Zusatzhubzylinder) kein Problem

Ich hab nun keine Lust noch mehr vorzubringen, ich wollte nur zeigen, daß oft viel mehr, als nur ein paar poplige PS den Unterschied ausmachen.
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Beitragvon ulricma » Mi Jul 09, 2008 10:56

Vielen Dank Josch !

Das nenn ich mal eine hochqualifizierte Antwort!
Es sind dann ja wohl sehr viele technische Unterschiede zwischen 2040 und 2040S. Da kann ich nur hoffen, das John Deere beim normalen 2040 nicht an der Belastungsgrenze des Antriebsstranges war.
Du hast natürlich recht, wenn es so viele Unterschiede gibt, dann lass ich die Finger davon, hätte ja sein können,das es nur die E-Pumpe ist die höher eingestellt werden muss.
Nicht übel nehmen!

Gruss
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Beitragvon Josch » Mi Jul 09, 2008 12:28

Glaube nicht, dass der 2040 an der harten Belastungsgrenze ist. Sieht eher so aus als wollte man beim 2040S kein Risiko eingehen und hatte daher teilweise auf schon vorhandene Komponenten des größeren Bruders (2140..) zurückgegriffen.

Wer zu viel Zeit hat, kann das ja mal über den Onlinekatalog nachprüfen - viel Spass!
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Re: Erfahrungen John Deere 1950

Beitragvon Speckwuerfel » Sa Mär 10, 2012 14:46

Unser 1950 läuft super , und ist sehr wendig und verbraucht auch nicht zu viel :wink:
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Re: Erfahrungen John Deere 1950

Beitragvon JonnySchorsch » Sa Mär 10, 2012 17:15

Hallo,
leider hat sich das Thema ja schon erledigt aber ich würde trotzdem kurz berichten was ich zu dem Schlepper weiß.
Ich habe schon einige Stunden mit der Maschine gearbeitet, sie läuft auf einem mittelgroßen Milchviehbetrieb mit Ackerbau. Der Einsatzzweck der Maschine ist hauptsächlich der Mischwagen, allerdings gibt es noch viele weitere Aufgaben für den kleinen (ist der kleinste auf dem Hof). Diese wären: Maislegen, Wenden, Schwaden (nur gelegentlich), kleine Transporte mit 6t Kipper, Maisspritzen (1000l Anbauspritze von Holder), Rüben schnitzeln bei der Maissilage und früher wurden mti ihm auch die Rüben durchgefahren. Die Maschine wurde gebraucht gekauft von einem LaWi der sie zum täglichen Eingrasen einsetzte, daher hat er auch FH und FZ.
Der Motor ist eben ein Dreizylinder, wenn auch mit Turbo (ja Favorit, es ist kein Sauger :wink: ) der gleiche Motor ohne Turbo findet so weit ich weiß auch in einem kleineren Modell verwendung und hat 52 PS. Aber ich wollte ja auf den Dreizylinder eingehen. Den "fehlenden Topf" merkt man natürlich, gerade wenn es mal einen Berg hochgeht. Ich habe mit dem Traktor schon oft gefüttert und Anbaugeräte gewechselt. Auch bei leeren Fahrten auf dem Hof merkt man deutlich, das der Motor in die Knie geht wenn man zu früh hochschaltet. Dieses Jahr habe ich ihn mal mit einem alten Ladewagen fahren drüfen mit dem Futter von einer engen Wiese geholt wurde. Hier spielte er natürlich seine Wendigkeit aus wodurch man sehr angenehm arbeiten kann. Die Kabine finde ich persönlich sehr ansprechend, es ist eben ein einfacher Schlepper. Mit dem Anspruch einen ergonomisch-dynamischen Arbeitsplatz vorzufinden darf man sich nicht auf solch eine Maschine setzen. Das Traktormeter zeigt alles an was man braucht, ich zumindest habe noch nie etwas vermisst. Die Schaltung gefällt mir eigentlich sehr, die offenen Kulissen machen das doch recht klar und verständlich. Die Schaltwege sind nicht zu lang meine ich, man darf ja auch was tun beim Fahren :wink: . Die Steuergeräte könnten etwas besser erreichbar sein meine ich, vom Schalthebel muss man doch ins "letzete Eck" gereifen.
Ansonsten: Einfach und Robust, der Schlepper hat 8k h drauf und noch keine großen Reperaturen gemacht. Einmal kam beim Sprtzen auf einmal Öl aus der HA, das war aber nur eine defekte Dichtung.
Ich würde ihn kaufen, solange ich nicht zwingend die Zugkraft benötige und mehr Wert auf Wendigketi lege.
mfG JonnySchorsch
.......................
"Die Landwirtschaft ernährt die Welt, viel mehr aber noch Fendt, die BayWa und Monsanto."
(Zitat meines Berufsschullehrers)
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