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Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon Donemann » Fr Jan 27, 2023 13:00

Ich wurde gefragt ob Ich eine Ausgleichsfläche für eine Stromtrasse habe. Hätte da knapp 2 ha Grünland.
Hat hier jemand schon sowas gemacht? Erfahrungen damit? Was muß man da beachten?
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon Gazelle » Fr Jan 27, 2023 13:04

.
Betriebstemperatur der Kabel 70°C.
.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon yogibaer » Fr Jan 27, 2023 13:51

Was haben Ausgleichsflächen mit der Kabeltemperatur gemeinsam?
Gruß Yogi
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon T5060 » Fr Jan 27, 2023 14:50

Welcher Teil von Bayern ?
Was ist an Maßnahmen auf der Fläche geplant ?
Soll die Fläche verkauft werden ?
Ist die Fläche planfestgestellt ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon wastl90 » Fr Jan 27, 2023 15:09

Gazelle hat geschrieben:.ua
Betriebstemperatur der Kabel 70°C.
.

Kann man sich die in Schlage in Estrich legen lassen? Das würde einiges an Heizkosten sparen!

Eine Ausgleichsfläche muss ja nicht zwangsläufig auf der Fläche der Kabeltrasse erfolgen.

Zum Thema:
Selbst habe ich damit noch keine Erfahrung gemacht. Du kannst aber quasi die Fläche bereit stellen und je nach Zahlungsmodell eine jährlich oder einmalige Pacht für die Bereitstellung und Umsetzung der Ausgleichsmaßnahme nehmen.

Der Preis wird sich wahrscheinlich daran richten, mit wie vielen Ökopunkten auf der Fläche "aufgewertet" werden kann. Auf bestem Ackerland bekommst du deutlich mehr Ökopunkte verrechnet als für irgend ein verstrauchtes Grundstück eben weil das ja schon einen deutlich "höheren" ökologischen Wert hat.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon langholzbauer » Fr Jan 27, 2023 16:32

wastl90 hat geschrieben:
Gazelle hat geschrieben:.ua
Betriebstemperatur der Kabel 70°C.
.

Kann man sich die in Schlage in Estrich legen lassen? Das würde einiges an Heizkosten sparen!
.....


Tolle Idee!

Mal angenommen, es würden beim Bau der Kabeltrassen gleich an passenden Stellen Wärmetauscher mit einbetoniert, und damit naheliegende Gebäude beheizt. Bzw. die Abwärme im Sommer zum Kühlen genutzt.
Dann würde es den Wiederstand in der Bevölkerung deutlich reduzieren und echten ökologischen Ausgleich bringen.
Da braucht es erst den LT dazu. :wink:

Zurück zu den Ausgleichsmaßnahmen, sollte sich jeder Besitzer wirklich gut überlegen, ob er die Flächen wirklich langfristig in der Nutzung einschränken will oder ev. auch über Intensivierung aufwerten kann! :klug:
Wastl hat schon erwähnt, dass richtig Geld selten für die schlechten Flächen kommt.
Aber unter den ökol. Ausgleichsmaßnahmen können auch welche dabei sein, die manche Flächen bzw. Landschaften wirklich aufwerten können.
Da hat sich in den letzten Jahren etwas zum Positiven für die Landwirtschaft getan.
Wichtig wird dabei auch, sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon T5060 » Fr Jan 27, 2023 16:59

Wo steht hier was von Erdkabel ?

Wer oder was aufwertet, entscheidet die UNB nach der BayKompVo.

Das sind auch keine X-Beliebigkeiten, der Bereich Ökopunkte wird sogar vom Rechnungshof geprüft.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon Donemann » So Jan 29, 2023 12:05

Also die Fläche würde angepflanzt werden. War früher sehrsteiles Ackerland. Wurde dan Stillegungsfläche und weil es nicht mehr umgebrochen wurde, wurde es dann 2015 zu Grünland. Wie gesagt die Fläche würde angepflanzt werden, mit Zäunung und 25 Jahre gepflegt werden. Dazu ein kleiner finazieller Ausgleich. Dafür müßte man 25 Jahre eine Dienstbarkeit auf die Fläche beim Notar eintragen lassen. Fläche bleibt aber in meinem Besitz. Hat schon sowas jemand gemacht? Würde er es nochmal machen?
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon Labernich » So Jan 29, 2023 14:14

Dieses ganze Theater mit den Kabeltrassen. Hätte man die Leitungen nicht unter die Fahrbahnen von Autobahnen legen können. Dann muss da im Winter nicht mehr geräumt werden und die Ausgleichsfächen würden wenn überhaupt nötig auch kleiner werden.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon Kartoffelbluete » So Jan 29, 2023 14:23

Blöd nur, das die Autobahnen schon lange betoniert sind und damals war Stromtrassen noch kein Thema.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon Labernich » Mo Jan 30, 2023 8:24

Wir haben hier eine Autobahn vor der Tür bei der die Fahrbahn vor einigen Jahren komplett erneuert worden ist. Wenn das gut organisiert ist geht das ganz fix.
Die Frage ist doch was kommt teurer, eine neue Trasse suchen und planen, Ausgleichsfächen schaffen und bezahlen, jeden Grundstückseigentümer abfinden, zahllose Gerichtsverfahren, die Redispatchkosten und Zahlungen für abgeschalteten Windkraftanlagen für viele Jahre oder eine neue Fahrbahndecke? Dazu käme allerdings der Aufwand die Leitungen durch oder um die ganzen Brücken und anderen Bauwerke zu legen.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon DWEWT » Mo Jan 30, 2023 8:35

Donemann hat geschrieben:Also die Fläche würde angepflanzt werden. War früher sehrsteiles Ackerland. Wurde dan Stillegungsfläche und weil es nicht mehr umgebrochen wurde, wurde es dann 2015 zu Grünland. Wie gesagt die Fläche würde angepflanzt werden, mit Zäunung und 25 Jahre gepflegt werden. Dazu ein kleiner finazieller Ausgleich. Dafür müßte man 25 Jahre eine Dienstbarkeit auf die Fläche beim Notar eintragen lassen. Fläche bleibt aber in meinem Besitz. Hat schon sowas jemand gemacht? Würde er es nochmal machen?


Du glaubst aber nicht wirklich, dass du diese dann ökologisch so wertvoll gewordene Fläche wieder in deine Bewirtschaftung nehmen kannst. Fraglich ist auch, ob die ONB der Bepflanzung einer GL-Fläche zustimmen wird. So wie es sich liest, wirst du der Verlierer in diesem Spiel sein.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon take_it_1999 » Mo Jan 30, 2023 9:45

Doch die Ausgleichsflächen habe eine Fristbindung. Ein Bekannter sagt mir, die steht im Grundbuch drin. Danach kannst Du die wieder normal bewirtschaften. Klar es ist nicht ausgeschlossen, dass eine Regierung mal eine Gesetz macht, dass man die nicht mehr in die Bewirtschaftung bringen darf, aber dafür müsste man ja monetär nachentschädigt werden.

Ich persönlich würde nur Flächen als Ausgleichsflächen hergeben, wo es mich nicht stören würde, wenn diese für immer so bleiben. Außerdem hat für mich eine Fläche auch deutlich mehr wert, wo meine Nachfahren ggfs. noch was herausholen können. Sprich wenn da Bäume stehen, können die gern auch mal Feuerholz, o.ä. machen. Aber das ist halt meine Denke.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon clemi » Mo Jan 30, 2023 14:51

moinsen,

ja es liegt ja auch drann was so als pacht geboten wird......und dann kann man schauen ob man mit intensiven grünland mehr erwirtschaften kann.
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Re: Erfahrungen mit Ausgleichsflächen für eine Stromtrasse

Beitragvon T5060 » Mo Jan 30, 2023 15:59

Das muss man alles erst mal gesehen haben, dann muss man mal solide rechnen, dann hat man eine Basis über die man reden kann.
Zwischen absoluter Blödheit und einem Guten Geschäft ist alles möglich.
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