Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Jun 10, 2026 18:34

Erfahrungen mit dem Lexion 570

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
10 Beiträge • Seite 1 von 1
  • Mit Zitat antworten

Erfahrungen mit dem Lexion 570

Beitragvon petkus » Mi Feb 25, 2009 6:25

hat jemand Erfahrung mit dem Claas Lexion 570, insbesondere mit dem 371 'PS Motor ? :D Wie seid Ihr mit der Leistung zufrieden ? Gibt es irgendwelche Probleme ?
petkus
 
Beiträge: 1
Registriert: Di Feb 24, 2009 22:56
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Lexi480 » Mi Feb 25, 2009 8:26

Erfahrungen in soweit, das wir schon mehrere 570 als Vorführer hatten, den letzten drei Tage lang.

Gefahren gegen 450 und 480 II.

Ergebnis: der 570 ist und bleibt ein 5-Schüttler, da helfen auch die 371 PS nix, Modemaschine wg. 800er Bereifung bei 3,5 m - daher in Relation zur Leistung eine überteuerte Maschine.

Da gibts bei anderen Typen mehr fürs Geld.


Probleme sind mir ansich keine schlimmeren bekannt, man bekommt Claas übliche Qualität.
Gruß

~~ Olli
Benutzeravatar
Lexi480
 
Beiträge: 255
Registriert: Fr Dez 08, 2006 12:02
Wohnort: Mittelhessen/LM
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Lexion

Beitragvon Franz Ferdinand der 1. » Mi Feb 25, 2009 10:18

würde ich auch sagen!

zu kannst keinen Lexion mit einem W oder T Maschine
vergleichen.

Ein großer Unterschied, habe ich heuer gesehen wir sind
mit dem W den Lexion davon gefahren gerade heuer
wo wir sehr viel Stroh hatten.

mfg
Franz Ferdinand der 1.
 
Beiträge: 939
Registriert: Do Okt 04, 2007 14:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Lexion

Beitragvon Topliner 4075 » Fr Feb 27, 2009 20:56

Franz Ferdinand der 1. hat geschrieben:würde ich auch sagen!

zu kannst keinen Lexion mit einem W oder T Maschine
vergleichen.

Ein großer Unterschied, habe ich heuer gesehen wir sind
mit dem W den Lexion davon gefahren gerade heuer
wo wir sehr viel Stroh hatten.

mfg


Aber sicherlich keinem Lexion 570. Einem Hybrid Mähdrescher kommst mit einem Schüttler drescher nicht gut hinter her.

Mfg
Benutzeravatar
Topliner 4075
 
Beiträge: 235
Registriert: Sa Dez 23, 2006 21:03
Wohnort: Heroldstatt
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Lexion

Beitragvon Lexi480 » Sa Feb 28, 2009 9:30

Topliner 4075 hat geschrieben:Aber sicherlich keinem Lexion 570. Einem Hybrid Mähdrescher kommst mit einem Schüttler drescher nicht gut hinter her.

Mfg


Das kannst so pauschal nicht sagen, je nachdem wie genau auf die Verluste geachtet wird, kannst abends mit einem Schüttler einen Rotor überholen - relativ zügig sogar. Wenns nun ein nasses Jahr hat, oder extrem unreifes Stroh, dann kauen sich die Rotoren einen Wolf, sicher mit einem besseren Verlustniveau, aber in Relation zur Leistung ist dann der Schüttler im gesamtwirtschaftlichen Vorteil.

Diesen Vergleich erlebe ich jedes Jahr, unter top Bedingungen fährt nichts und niemand dem Rotor hinterher, aber wehe es zieht an, dann sollte man schon aus reinem Selbstschutz und aus Freundschaft dem Rotorriemen gegenüber die Fahrgeschwindigkeit rapide drosseln. Hier wittert dann der Schüttler seine große Chance.

Im Normalfall hat der Rotor bis dahin aber schon eine so hohe Leistung gebracht, das der Schüttler das nicht mehr einholen kann, deswegen ist im Gesamten der Rotor wieder im Vorteil - in einem "normalen" Jahr.
Gruß

~~ Olli
Benutzeravatar
Lexi480
 
Beiträge: 255
Registriert: Fr Dez 08, 2006 12:02
Wohnort: Mittelhessen/LM
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Erfahrungen mit dem Lexion 570

Beitragvon LUschwabe » Mi Dez 20, 2017 10:18

Ich muss das Thema nun nach vielen Jahren mal wieder aufgreifen und unsere Erfahrungen mit dem Class Lexikon 570 (Bj 2010) mitteilen.

Wir haben 2 identische Maschinen dieses Modells und hatten bei beiden Maschinen, im Bereich von 1700-1800 Betriebsstunden, kapitale Schäden.
Zum einen traten Lagerschäden am Variator für die Vorsatzregelung auf und zum anderen Schäden am Rotor-Variator (Lager + Variatorscheiben).

Man kann sagen das die Maschinen von sorgsamen Fahrern Bedient und gewartet werden und wir natürlich verwundert sind, das diese Schäden bei beiden Maschinen im gleiche Stundenbereich auftraten.

:arrow: wäre super, wenn sich auch weitere Leidensgenossen äußern könnten, denen gleiches oder ähnliches mit der Maschine Wiederfahren ist.

mfg
LUschwabe
 
Beiträge: 1
Registriert: Mi Dez 20, 2017 10:05
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Lexion

Beitragvon Freakshow » Mi Dez 20, 2017 13:37

Ich kann leider nix zu dem speziellen Modell sagen. Weil du das Thema hochgeholt hast ist mir nur Folgendes aufgefallen:

Lexi480 hat geschrieben:
Das kannst so pauschal nicht sagen, je nachdem wie genau auf die Verluste geachtet wird, kannst abends mit einem Schüttler einen Rotor überholen - relativ zügig sogar.


Diese Aussage stimmt so nicht. Der Rotor hat auch unter nassen Bedingungen weniger Verluste. Wenns nass ist kannst du nämlich einen ****** auf die Verlustanzeige eines Schüttlers geben weil die Strohmatte so zäh ist das auch hinter den Schüttlern wenig Körner auf die Sensoren fallen. Beim Rotor ist das nicht so tragisch weil die Strohmatte im Rotor viel dünner ist und deswegen auch unter nassen Bedingungen mehr auf den Sensoren landet. Der Rotor "lügt" dich bei der Verlustanzeige einfach weniger an. Schmeiß mal unter feuchten Bedingungen die ein oder andere Verlustschale, du wirst dich wundern. Außerdem wird mit Rotoren immernoch einstellungsmäßig häufig falsch reagiert wenns feuchter wird...

Dass sich der Rotor mit feuchtem Stroh schwerer tut, die feuchten Bedingungen mehr aufs Material gehen und der Spritverbrauch gegenüber einem Schüttler exorbitant ansteigt will ich nicht verneinen, das ist so. Aber die tatsächlichen Verluste sind auch unter feuchten Bedingungen bei einem halbwegs modernen Rotordesign deutlich geringer - auch wenn er vor sich hin würgt. Deswegen fahren viele Lohner immernoch so gerne Schüttler: die Verluste können ihm ja auch relativ egal sein, die Bauern sind halt froh wenn er "das Zeug noch wegbekommen hat".

Alle sind glücklich, der Bauer weils weg ist und der Lohner weil der Dieselverbrauch noch im Rahmen bleibt - die (hinterher schwer zu schätzenden) min. 5% Verluste interessieren da keinen. Auch nicht, dass man mit einem ordentlichen Rotor evtl. schon bei guten Bedingungen fertig geworden wäre :lol: . Aber wo soll man auch mit soviel Getreide auf einmal hin, gell :wink:
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
Benutzeravatar
Freakshow
 
Beiträge: 1722
Registriert: Do Sep 29, 2005 17:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Erfahrungen mit dem Lexion 570

Beitragvon langer711 » Mi Dez 20, 2017 14:28

Naja... 5% Verluste beim Schüttler ?
Also das halte ich für sehr stark übertrieben.

Es gibt konventionelle Schüttler, nur mit Wendetrommel hinter der Dreschtrommel.
Die haben echte Probleme, keine Frage.
Befindet sich aber dann noch ein Rotationsabscheider zwischen Dreschwerk und Schüttlern, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
Jetzt kommen die Gedanken in Richtung Trommelwickler.
Ja... viele Trommeln = viele Stellen zum Wickeln.
Aber dicht gefahrene Rotormaschinen hat es auch schon gegeben.

Begrenzender Faktor beim Schüttler sind die 3.5 Meter Transportbreite bei bodenschonender Bereifung.
Ein Rotor - Aufbau ist halt etwa 1 Meter breit, ein 6Schüttler schnell 180cm.

Der Lange
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7601
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Erfahrungen mit dem Lexion 570

Beitragvon Freakshow » Mi Dez 20, 2017 16:20

Wenn du das Bruchkorn (ca. die gleiche Menge Bruchkorn, die im Tank landet gehen auch über den Wind hinten raus) noch mit einbeziehst hast du die 5% sogar relativ schnell.

http://www.lthg.de/files/823056/userupload/Rotor-vs_Schuettler_profi-7-2015.pdf

Edit:

Etwas älter, aber vom Prinzip her deutlich:

http://feiffer-consult.de/WebRoot/Store7/Shops/98b24c59-03ca-45e0-8edd-de39a259db15/MediaGallery/2005_Bruchkorn.pdf
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
Benutzeravatar
Freakshow
 
Beiträge: 1722
Registriert: Do Sep 29, 2005 17:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Erfahrungen mit dem Lexion 570

Beitragvon Topliner 4075 » Di Dez 26, 2017 7:25

LUschwabe hat geschrieben:Ich muss das Thema nun nach vielen Jahren mal wieder aufgreifen und unsere Erfahrungen mit dem Class Lexikon 570 (Bj 2010) mitteilen.

Wir haben 2 identische Maschinen dieses Modells und hatten bei beiden Maschinen, im Bereich von 1700-1800 Betriebsstunden, kapitale Schäden.
Zum einen traten Lagerschäden am Variator für die Vorsatzregelung auf und zum anderen Schäden am Rotor-Variator (Lager + Variatorscheiben).

Man kann sagen das die Maschinen von sorgsamen Fahrern Bedient und gewartet werden und wir natürlich verwundert sind, das diese Schäden bei beiden Maschinen im gleiche Stundenbereich auftraten.

:arrow: wäre super, wenn sich auch weitere Leidensgenossen äußern könnten, denen gleiches oder ähnliches mit der Maschine Wiederfahren ist.

mfg


Hallo,

du beantwortest deine Frage doch schon fast von selbst. Demnach sind die variatoren beim claas von der standzeit bei der stundenzahl vermutlich ausgereizt.

Wie lange sie halten, kommt aber auch auf die Region an, wo die Maschinen laufen und was sie hauptsächlich dreschen. Ob die Maschinen von der motorauslastung immer am Limit laufen, oder ob viel sommergerste gedroschen wird, wo sich die Maschine nicht wirklich schwer tut.

Außerdem ist sehr entscheidend, welches fett genommen wird. Mehrzweckfett ist zwar günstig im Einkauf, bringt aber nur halb soviel, wie ein gutes Langzeitfett.

Hab aber bei claas Hybrid dreschern schon öfter von den Problemen gehört. Das tolle an einem Mähdrescher ist ja eigentlich, dass man ca. ein Dreiviertel Jahr Zeit hat, sich intensiv um die Maschine zu kümmern. Wenn du mehrere gleiche Maschinen hast, ist doch naheliegend, wenn an Lexikon 1 bei 1800std die variatoren kaputt gehen, dass an Lexikon das gleiche auf einen zu kommt. Also kann man spätestens an Lexikon 2 von vornherein reagieren. Am besten Fall über den Winter. Da hat man Zeit, es zu zerlegen, schauen was kaputt ist und in aller Ruhe um eine Firma schauen, die die verschlissenen teile aufarbeiten kann. In der Regel ist ne Überarbeitung erheblich günstiger, als neue variatoren und die standzeit in der Ernte gehört der Vergangenheit an.

Die reparirerei ist zwar an einem claas viel Arbeit (da meiner Meinung nach zu verbaut), aber machen muss man es so oder so. Deswegen ist es bei uns auch ne andere Marke geworden. Langlebiger gebaut, einfach zu reparieren aber bei grünem Stroh weniger Leistung als der claas Hybrid, da es ne reine rotor Maschine ist. Aber es steht ja auch am Ende die Wirtschaftlichkeit der Maschine im Vordergrund. Und da spielt eben die Langlebigkeit ne entscheidende Rolle.

Gruß
Die Freude über einen billigen Preis währt nie so lange, wie der Ärger über eine schlechte Arbeit.
Benutzeravatar
Topliner 4075
 
Beiträge: 235
Registriert: Sa Dez 23, 2006 21:03
Wohnort: Heroldstatt
  • Website
Nach oben


Antwort erstellen
10 Beiträge • Seite 1 von 1

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Alter Bauer, Asside, Bing [Bot], freddy55, Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki