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Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon Mastiff » Sa Dez 06, 2014 20:10

Hallo,
wer hat Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat) in der Landwirtschaft. Zur Situation: ich habe einen Mutterkuhstall ( für ca 25 Kühe) mit einem 3m breiten Gang zwischen Liegebuchten und Freßgitter. Dieser Gang wird sparsam mit Stroh eingestreut.(ca 1/2 Rundballen/Woche). Die Tiere haben zwar ganzjährig Zugang zur Weide, aber in der Winterperiode wenn Silage gefüttert wird fällt in diesem Bereich viel Mist an, der durch das Stroh etwas Struktur bekommt.
Zur Zeit bekomme ich diesen Gang einmal pro Woche von einem Kollegen auf eine dahinter liegende Mistplatte ab geschoben. Dieser Kollege setzt mir auch die Silageballen ( 1,30 m) vor den Futtertisch. Ich mache mir jetzt Gedanken wie ich diesen Gang am einfachsten noch einmal unter der Woche sauber bekomme.
Kann ich diesen Mist mit einem Kompacktlader in angemessener Zeit abschieben/oder mit einer Schaufel weg fahren und ist so ein Gerät auch in der Lage einen Silageballen, der auf einem anderen Ballen liegt herunter zu nehmen.

Gruß Mastiff
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon JohnDeere3040 » Sa Dez 06, 2014 21:19

https://www.youtube.com/watch?v=ETxiRYpogyQ
https://www.youtube.com/watch?v=HXDo2daD6_8
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon ferguson-power » So Dez 07, 2014 0:10

Da es Kompaktlader ( Bobcats ) in verschiedenen Größen gibt , sollte auch für deine Bedürfnisse etwas passendes zu finden sein .
Schon mal über einen Hoftrac nachgedacht ??
Menschenkind bedenke wohl , dein größter Feind heißt Alkohol .
Doch in der Bibel steht geschrieben , du sollst auch deine Feinde lieben .
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon Mastiff » So Dez 07, 2014 13:19

Ja, ich habe auch schon über einen Hoftrac oder einen Kleintraktor nach gedacht. Hoftracs ist sehr knapp auf dem Markt und wirken im Vergleich zu einem "Bobcat" viel teurer. Kompactlader gibt es auch innerhalb von 50-100 km Umkreis zu besichtigen, bei Hoftracs muß man meist sehr weit fahren. Habe mich auch schon nach Kleintracktoren ( Kubota mit ca 30 PS ) umgeschaut. Man bekommt da für ca 10000 € einen in Deutschland generalüberholten Schlepper der aus Asien importiert wurde mit für Deutschland zugelassenem Frontlader und Papieren. Aber da ich als Seiteneinsteiger in die Landwirtschaft keinen Umgang mit Maschinen habe erscheint mir ein Kompactlader weniger kippgefährdet zu sein wie ein Hoftrac oder Kleintractor.
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon Djup-i-sverige » So Dez 07, 2014 13:23

Hoftracs ist sehr knapp auf dem Markt und wirken im Vergleich zu einem "Bobcat" viel teurer.


Wenn du von Gebrauchten schreibst (Neue Bobcats kostet eher mehr als Hoflader),
vergiss nicht das die "Bobcats" meist ein Leben auf der Baustelle oder im Verleih hinter sich haben.
Wuerde mal sagen das Hoflader nicht so extrem rangenommen sind, im Durchschnitt.
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Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon countryman » So Dez 07, 2014 13:25

die Amis machen sehr viel mit den Kompaktladern -Bobcat ist in D dafür ja so gut wie ein Gattungsbegriff, obwohl eigentlich ein Markenname.
Warum sich in Europa mehr der knickgelenkte Stallschlepper durchgesetzt hat frage ich mich auch gerade, eine Gegenüberstellung von einem der beides gefahren hat wäre sehr interessant.
Ich persönlich könnte mir gut vorstellen dass dein Anforderungsprofil von einem Kompaktlader abgedeckt wird.
Gebrauchte Stallschlepper sind wegen der großen Nachfrage unverhältnismäßig teuer.
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon Einhorn64 » So Dez 07, 2014 13:54

Wenn man nicht besonders schmale Durchfahrten hat, aber dennoch besondere Wendigkeit braucht ist ein Skidsteer erste Wahl.
Das Anforderungsprofil des TE würde zb ein Bobcat der 700er Reihe erfüllen, oder andere Lader der 2t Klasse.
In den USA ist zu beobachten das dort nahezu keine Radlader(Knicklenker/Allradlenker) unter 8-10t zu sehen sind, aber Skidsteer Lader aller Marken und Größen, sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Bauwirtschaft.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon Hillsfarmer » So Dez 07, 2014 16:28

.
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon 038Magnum » So Dez 07, 2014 17:01

Servus,

mein Kumpel nutzt einen Gehl-Kompaktlader, die sind vom Aufbau her recht ähnlich wie ein Bobcat. Als absoluten Vorteil gegenüber einem Hoflader würde ich die Wendigkeit bezeichnen. Allerdings fahren sich die kleineren Maschinen mit angehobener Last doch ziemlich kippelig und auf unebenem Gelände macht das keinen Spass. Nachteile sind die geringe Hubhöhe (um z.b. einen Mistwagen beladen zu können, brauchst du schon mal eine "mittelgroße" Maschine), der extrem hohe Reifenverschleiß und die Gebraucht-Zustände. Der günstige Preis kommt meist davon, dass wie oben bereits genannt, die Maschinen in ihrem vorigen Leben ziemlich gut gebraucht bzw. verbrauchst worden sind.

Ich würde eher zu einem Hoflader oder Stallschlepper raten, diese wurden in der Regel nicht so stark missbraucht.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon mslr90 » So Dez 07, 2014 18:26

Hallo Mastiff,
einfach mal einen probefahren. Für deine genannten Arbeiten wäre wohl ein Bobcat der 7er Serie geeignet, also 743, 751,753,S130. Bei einer Betriebsstundenzahl über 2000 sind diese Geräte meist schon recht ausgenudelt. Bei der recht großen Auswahl an Kompaktladern würde ich zum Original Bobcat raten, da Ersatzteile auch für sehr alte Maschinen noch lieferbar sind. Die Ersatzteilpreise sind auch noch erträglich. MS
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon Mastiff » So Dez 07, 2014 18:49

Hallo,
danke für die Antworten, die haben mir sehr weiter geholfen und ich werde mich mal nach einem Leihgerät umsehen und es einmal aus probieren.
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon LindeH20D » So Dez 07, 2014 22:49

countryman hat geschrieben:die Amis machen sehr viel mit den Kompaktladern -Bobcat ist in D dafür ja so gut wie ein Gattungsbegriff, obwohl eigentlich ein Markenname.
Warum sich in Europa mehr der knickgelenkte Stallschlepper durchgesetzt hat frage ich mich auch gerade, eine Gegenüberstellung von einem der beides gefahren hat wäre sehr interessant.
Ich persönlich könnte mir gut vorstellen dass dein Anforderungsprofil von einem Kompaktlader abgedeckt wird.
Gebrauchte Stallschlepper sind wegen der großen Nachfrage unverhältnismäßig teuer.


Diese ``Bobcats`` setzen sich hier nicht durch weil in den meisten Ställen Platz genug ist (mit Ausnahmen) Wie in einem anderen Beitrag von geschrieben hatten Bekannte von mir so einen und meinten auch sie hätten DAS Gerät und sind Enttäuscht worden durch Teure und aufwendige Reperaturen . Und was vor allem Nervte war diese ewige Kletterei und der extrem Bescheidene Fahrkomfort gegenüber einem Traktor mit Frontlader oder einem Hoflader
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon Gigasgagasmann » Mo Dez 08, 2014 1:02

Vielleicht geht auch sowas: https://www.youtube.com/watch?v=KKvVPcRZbYY
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon christoph.04121 » Mo Dez 08, 2014 19:53

Hillsfarmer hat geschrieben:Hallo Mastiff

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen dass ein Kompaktlader die idealle Maschine für niedere und beengte Einsatzverhältnisse ist(du kannst auf der Stelle wenden). Wichtig ist aber dass du auf einigermaßen festem Untergrund fährst , auf einer Mistmatte gräbt er sich sofort ein . Grund sind die relativ kleinen Räder und die fehlende Federung. Meiner wiegt rund 1,5to und hebt laut Hersteller angeblich rund 350 kg. Das ist ausreichend für einen 1,30m Heu- oder Strohrundballen , aber zuwenig für einen Silageballen. Das Problem ist aber nach meiner Erfahrung nicht die fehlende Hubkraft sondern eher das fehlende Heckgewicht. Allgemein ist es mit der Standsicherheit nicht weit her besonders unter Last bei angehobener Schwinge. Ein weiteres Manko der Kompaktlader ist dass du über die Schwinge ein-und aussteigen musst. Wenn du also bspw. einen Siloballen in angehobenem Zustand aufschneiden möchtest hast du ohne 2. Person ein leichtes Problem.
Alles in allem möchte ich meinen Lader aber nicht mehr missen er ist flexibel einsetzbar und eine erhebliche Arbeitserleichterung. Ein Tipp noch: Achte auf die Kaltstarttauglichkeit, bei Minustemperaturen habe ich nicht unerhebliche Probleme den Kubotamotor zum Laufen zu bringen.


Hey,
welchen Bobcat Typ setzt du in deinem Betrieb ein? Mfg
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Re: Erfahrungen mit einem Kompacktlader (Bobcat)

Beitragvon emskopp33 » Mo Dez 08, 2014 20:02

Naja, dass es quasi im US - Markt keine knickgelenkten Lader gibt (articulated loader) stimmt so nicht ganz.
Gehl bzw. jetzt Manitou bieten ihre Knicklader im europäischen und amerikanischen Markt an. Zudem hat Gehl halt die Kompaktlader (skid steer loader) im Angebot.
Der Vorteil bei beiden Varianten sind vor allem die NitroSteel Stempel; zudem sind die Knicklader für den Bau konzipiert und daher stärker dimensioniert als einige "hiesige" Anbieter, die die Geräte überwiegend für die Landwirtschaft aufgebaut haben.
Ist nur die Frage, trägt dein Untergrund die Panzerlenkung mit?
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