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Erfahrungen mit Schmalschare Kuhn Cultimer

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Erfahrungen mit Schmalschare Kuhn Cultimer

Beitragvon Bison » Mo Nov 16, 2020 20:19

Hat wer Schmalschare mit 5 cm breite sowie die Standardschare mit 8 cm breite im Einsatz? Wie mischen die Schmalschare im Vergleich? hab gelesen das durch die Geometrie der Schmalschare bei tiefer Bearbeitung weniger Kluten nach oben geholt werden sollen. Vom Leistungsbedarf sollten die Schmalschare ja auch leichter zu ziehen sein. Alleerdings wird dieser Effekt wohl durch die Tiefere Bearbeitung wieder aufgehoben werden.
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Re: Erfahrungen mit Schmalschare Kuhn Cultimer

Beitragvon AEgro » Mo Nov 16, 2020 22:22

Hallo Bison
Ich hab den " alten " Cultimer Bj. 2016, 3 m, 10 Zinken mit Federsicherung.
Wie die Form der Zinken an den neueren Modellen geändert ist, kann ich nicht sagen.
Ich hab die schmalschare 5 cm mit Hartmetallaufsatz und geraden Verlängerungen/Grindelschonern und die normalen 8 cm breiten mit gewendelten Verlängerungen.
Die Normalbreiten setz ich auch mit angeschraubten Flügelscharen ein.
Die Schmalschare mischen wirklich sehr wenig. Ich setze sie zur tiefen Lockerung im 2./3. Bearbeitungsgang nach Getreide vor Zuckerrüben ein.
30 bis 35 ( in Ausnahmefällen bis 40 ) cm tief ein. 6 bis 12 km mit Deutz 6180, je nach Bodenzustand.
Der Mischeffekt ist gering, das Stroh wird lediglich von der durch die Zinken hoch geförderten Erde bedeckt.
Die Scheinennachläufer mischnen dann gleichmäßig flach ein.
Kluten werden bei meinen leichten Lößböden ( trotzden auch Lehm/Tonplatten ) nur bei extremer Trockenheit hochgeschaft, i. d. R. bei verdichteten Fahrgassen.
Ist aber kein Problem, die Flächen in 1 Arbeitsgang direkt danach mit KE + Scheibenschardrille mit Phacelia einzusäen.
Die Normalschare setze ich zur Bodenbearbeitung zur WW-Aussaaat nach Körnermais und Rüben ein i. d. R. 15 bis 25 cm je nach Bodenzustand.
Die Flügelschare zu Weizen nach Raps od. Roggen nach Weizen wenn ich ganzflächig bearbeiten will, bis 15 cm tief.
Die Normalschare bringen deutlich mehr Erde nach oben und mischen stärker, vor allem auch wg. der Wendelbleche. Arbeitsgeschindigkeit auch 7 bis 12 km/h.
Als Nachläuger hab ich den T-Ring Packer, der normaler Weise die meisten Schollen bis Faustgröße zerscheidet, ausser es ist auf Lehm/Ton extrem trocken.
Obs an der Geometrie liegt, daß die Schmalschare weniger Erde hochfördern oder nur an der Breite und den fehlenden Wendeln weiß ich nicht, ist aber so, bei gleicher Geschwindigkeit und Tiefe wirklich so. Der Unterschied ist enorm, deutlich stärker als es von der Breite her sein dürfte.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Erfahrungen mit Schmalschare Kuhn Cultimer

Beitragvon Bison » Di Nov 17, 2020 7:44

Servus Aegro,

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort :wink:
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