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Erfahrungen mit "Sitka Fichte"

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Erfahrungen mit "Sitka Fichte"

Beitragvon Hanomag R12 » Sa Feb 12, 2011 0:09

Hallo ich Forste jedes Jahr etwas auf, so 100-200 Bäume dann bleibt
es überschaubar und regelmäßig was meinen Wald und meine Zeit betrifft.
Nun wollte ich heuer einmal Sitka Fichten pflanzen in einem
Kiefern Reinbestand wo etwa 150qm frei zum Pflanzen sind.
Sandboden ist da vorrangig und das verträgt die Sitka Fichte, lt.
Stihl Baumlexikon gut.
Hat schon einer mal welche gepflanzt?
Wie sind die Erfahrungen damit?
MFG Hanomag
auf dem Holzweg in die Zukunft...
Hanomag R12
 
Beiträge: 169
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Re: Erfahrungen mit "Sitka Fichte"

Beitragvon XodiuS » Sa Feb 12, 2011 8:16

Ich habe keine Erfahrung aber das hier gefunden

Die Spirit of St. Louis, das Flugzeug mit dem Charles Lindbergh den Atlantik überquerte, bestand zu großen Teilen aus Sitkafichtenholz

Die Sitka-Fichte kommt entlang der Westküste Nordamerikas von der Insel Kodiak in Alaska bis zum Mendocino County[2] in Nordkalifornien vor. Sie ist meersalztolerant, so dass man sie auch direkt am Meer findet. Landeinwärts reicht ihr Areal oft nicht weiter als 30 Kilometer und besitzt nur manchmal eine Breite von bis zu 210 Kilometer. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über eine Länge von etwa 2.500 Kilometern, in dem sie normalerweise nicht auf Höhenlagen über 300 Meter aufsteigt. Das höchste Vorkommen liegt bei 910 Meter in Südost-Alaska an der Waldgrenze. Es gibt nur noch wenige unberührte Bestände alter Sitka-Fichten. Einige befinden sich auf Vancouver Island in Britisch-Kolumbien wo man noch ursprüngliche und sehr wuchskräftige Bestände findet.
Die Sitka-Fichte ist eine Baumart des nebel- und regenreichen Küstenklimas mit geringen Temperaturextremen, milden Wintern und kühlen Sommern. Die jährliche Niederschlagsmenge im Verbreitungsgebiet beträgt je nach Standort 660 bis 3.100 mm. Teilweise wird der Regen durch lang anhaltende Nebel ersetzt und ermöglicht so, dass die Art auch an niederschlagsarmen Standorten wächst. Die Böden sollten tiefgründig und locker sein und über eine gute Wasserversorgung verfügen. Flachgründige Böden sowie Moor- und Torfböden werden meist gemieden. Als Standort werden vor allem Flussniederungen und wasserzügige Hanglagen bevorzugt. Der pH-Wert des Bodens sollte zwischen 4,0 und 5,7 liegen. Bodenverdichtung und Staunässe wirken sich negativ auf das Wurzelwachstum aus. Es werden hohe Ansprüche an die Calcium-, Magnesium- und Phosphor-Versorgung gestellt. Wichtiger als die Nährstoffversorgung ist jedoch die Wasserversorgung.[6]
In ihrem ganzen Verbreitungsgebiet bildet die Sitka-Fichte Mischbestände mit der Westamerikanischen Hemlocktanne (Tsuga heterophylla) und nur selten Reinbestände. Richtung Süden werden vor allem mit der Douglasie (Pseudotsuga menziesii), mit Lawsons Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana), der Küsten-Kiefer (Pinus contorta), der Westlichen Weymouths-Kiefer (Pinus monticola), dem Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) und dem Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) Mischbestände gebildet. Nach Norden zu werden diese durch die Nootka-Scheinzypresse (Xanthocyparis nootkatensis), die Berg-Hemlocktanne (Tsuga mertensiana) und durch die Felsengebirgs-Tanne (Abies lasiocarpa) abgelöst. Der Unterwuchs wird hauptsächlich durch den Schwertfarn (Polystichum munitum), Maianthemum dilatatum, das Sibirische Tellerkraut (Claytonia sibirica), Tiarella trifoliata, Viola glabella, Viola sempervirens, Disporum smithi, die Shallon-Scheinbeere (Gaultheria shallon), Vaccinium parvifolium und durch Menziesia ferruginea gebildet. An trockenen Standtorten treten auch der Küsten-Rhododendron (Rhododendron macrophyllum) und Vaccinium ovatum auf, während an feuchten Standorten der Wald-Frauenfarn (Athyrium filix-femina), der Rippenfarn (Blechnum spicant), der Breitblättrige Dornfarn (Dryopteris dilatata), Oplopanax horridus und Sambucus callicarpa auftreten.[2]
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