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Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon Staffelsteiner » Do Mär 15, 2018 9:51

Ich habe mir eine Unia-Viking L - Federzinkenegge angeschaut......
Hat jemand so ein Gerät?
Wie sind seine Erfahrungen?
Habe ja grundsätzliche Bedenken mit Federzahneggen, weil die Federzinken alle früher oder später infolge Materialermüdung abbrechen...?

Ich will halt - wenn ich auf Bio umstelle - mehr pflügen - und dann ein mal mit einer Federzinkenegge flach über die groben Schollen arbeiten und dann nach dem Ablüften mit Kreiseleggenkombination säen...

Was meint Ihr?
Macht das Sinn?

Danke für Eure Beiträge und Meinungen.
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon fRnK » Do Mär 15, 2018 10:07

Subjektiv:
Wir haben vor bestimmt 10 Jahren oder mehr eine Kombination ähnlich dieser abgeschafft, da wir sie einfach nicht mehr eingesetzt haben. Bis auf die Arbeitsbreite und die mögliche größere Schlagkraft habe ich sie bisher nicht vermisst. Bei ganz groben Schollen wird einmal mit der KE vorgekreiselt, in 95% der Fälle reicht es aber mit einem Frontpacker vorzuarbeiten und dann in einem Arbeitsgang zu säen. Ich benutze hierzu einen Kongskilde Front Terra C mit Wellscheiben, das reicht.
Manchmal reicht es auch ein wenig langsamer zu fahren und die KE die Arbeit machen zu lassen :)

P.S.: Ich bin gern offen für eine Diskussion und lasse mir die Vorteile eines solchen Gerätes und einen genauen Einsatz zu bestimmten Bedingungen gern erklären, bisher bin ich aber der Meinung so ein Teil nicht zu brauchen.
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon County654 » Do Mär 15, 2018 10:42

Ohne die Unia zu kennen, denke ich, dass eine Federzinkenegge auf den meisten Betrieben gut passt.
Falsches Saatbeet um Unkräuter zum Auflaufen zu animieren, Saatbeet für Frühjahrskulturen, Zwischenfruchtanbau, Gülleeinarbeitung......

Wir haben vor einigen Jahren eine Kvernland gekauft, bewußt ohne Walze, sondern mit Rädern und Strigel.
Zinkenbruch ist kein Problem.
Im Biobereich wohl unverzichtbar :klug:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon fRnK » Do Mär 15, 2018 10:45

County654 hat geschrieben:Falsches Saatbeet um Unkräuter zum Auflaufen zu animieren, Saatbeet für Frühjahrskulturen, Zwischenfruchtanbau, Gülleeinarbeitung......


Dafür nehme ich meine KSE bzw. den Grubber.
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon County654 » Do Mär 15, 2018 13:53

Das kann man durchaus machen, wir haben es auch einige Jahre so gehandhabt, die Frage ist, ob es die beste Lösung ist :?
Die Federzinkenegge kann fast die doppelte Flächenleistung (bei gleichem Schlepper) erreichen wie die KSE.
One pass zu säen ist eine feine Sache, aber ackerbaulich nicht immer das non plus ultra.
KE und KSE haben ja sicherlich ihren Anteil an der Ausbreitung resistenter AFU Stämme :shock:
Ich träume ja immer noch von einer 6 m Solodrille a`la Solitär und Vorarbeit je nach Gegebenheiten.
Teilweise ist dann sogar eine Walze mit Crossboard die passende Lösung.
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon heico » Do Mär 15, 2018 15:05

County654 das hat aber nix mit Bioanbau zu tun!? AFU im Bioanbau mit Fruchtfolge und viel Sommerung gibt es nicht.

Falsches Saatbett kann man mit Schleppe, Kreiselegge, Federzinkenegge oder Striegel machen, je nach Bodenzustand.
Die Meisten hier haben ja nicht so viel Fläche als dass sie es mit der Kreiselegge nicht schaffen könnten.
Grundsätzlich halte ich nichts davon, die Winterfuche zum Ablüften zu grubbern. Hier wir erst mal auf zu nassen Boden gefahren und die Kappillarität des Bodens unterbrochen. Das heißt unter dem Bearbeitungshorizont kann das Wasser nicht mehr verdunsten und bleibt unbefahrbar!
Wenn der Boden durch die Kappiallarität austrocknet ist, kann er irgendwann ohne Schaden befahrbar und dann kann mit jedem Gerät gearbeitet werden. Die Kunst ist es zu warten. Weil die Schlepper heute sehr schwer sind, muss man eben länger warten als früher.
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon MisterPiggy » Do Mär 15, 2018 15:16

heico hat geschrieben:Die Kunst ist es zu warten. Weil die Schlepper heute sehr schwer sind, muss man eben länger warten als früher.


Mach da mal 10 Ausrufezeichen drunter, das schnallt leider kaum einer.
Und selbst wenn sie es wissen, machen die meisten es trotzdem verkehrt.
Gruß
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon Sönke Carstens » Do Mär 15, 2018 16:32

MisterPiggy hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Die Kunst ist es zu warten. Weil die Schlepper heute sehr schwer sind, muss man eben länger warten als früher.


Mach da mal 10 Ausrufezeichen drunter, das schnallt leider kaum einer.
Und selbst wenn sie es wissen, machen die meisten es trotzdem verkehrt.



So viel schwerer sind die heutigen Trecker nun auch nicht.
Man muss sich ja keinen 200 PS Schlepper kaufen der leer schon über 10 Tonnen wiegt.
Außerdem kann man mit den richtigen Reifen sehr viel erreichen.
Sieht man ja jedes Jahr wieder beim Düngerstreuen breite Reifen allein helfen nicht wirklich, wenn man aber den Luftdruck anpasst kann man sehr Boden schonend auch mit relativ großen Treckern die Flächen befahren.
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon County654 » Do Mär 15, 2018 16:51

@ heico

Das habe ich nicht behauptet, tut mir leid, wenn es so rübergekommen ist.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon Schauerschrauber » So Mär 18, 2018 10:09

Staffelsteiner hat geschrieben:Ich habe mir eine Unia-Viking L - Federzinkenegge angeschaut......


Ich will halt - wenn ich auf Bio umstelle - mehr pflügen - und dann ein mal mit einer Federzinkenegge flach über die groben Schollen arbeiten und dann nach dem Ablüften mit Kreiseleggenkombination säen...

Was meint Ihr?
Macht das Sinn?



Hallo

Sinn macht der Einsatz eines solchen Gerätes auf jeden Fall.

Ich persönlich bin aber der Meinung das gerade Unia mittlerweile in Sachen Wirtschaftlichkeit eine der schlechtesten Adressen überhaupt geworden ist.

Hat damit zu tun das deren Preisliste sich nicht mehr so all zu weit weg von westeuropäischer Premiumtechnik befindet aber die Wiederverkaufswerte nach wie vor bescheiden sind.

Auf der HeLa in Alsfeld stand ein 5 Schar Ibis Pflug zum Messepreis von 23.900 € , 3 m. Scheibenegge Ares XL zu 12.750 € . Das können z.B. Kuhn oder Amazone auch .

Nachbar besitzt gebrauchte 3 m Ares , hat nur 3000 Euro gezahlt für Gerät aus 1. Hand mit noch den ersten Scheiben ( welche aber runter waren )

Lange Rede kurzer Sinn ............. wenn Osteuropa Technik dann nicht Unia .


MfG
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon heico » So Mär 18, 2018 10:49

Historisch ist Unia ein sehr alter Landmaschinenhersteller mit dem früheren Namen: Ventzki
Ventzki ist im Krieg abgehauen nach Süddeutschland und hat dort bis in die 80er sehr gute Pflüge gebaut.

Ja die Konjunktur hat sich mächtig angeheizt. Die Arbeitslöhne werden auch in Polen langsam angeglichen, sonst sind die Leute einfach weg und arbeiten in Westeuropa. Die Leute sind da sehr flexibel. :) Genau so wird es in SO Europa gehen.
Wenn die Arbeitskräfte mal hier arbeiten für 2000 € im Monat, dann wollen sie nicht wieder mit 500 € weitermachen.
Somit geht der starke Preisunterschied langsam verloren.
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Re: Erfahrungen mit Unia-Geräten?

Beitragvon Schauerschrauber » So Mär 18, 2018 19:24

Hallo

Das ist ja auch verständlich und berechtigt . Ich begrüße das sogar wenn die Zeit endet wo deutsche Investoren hinter irgendwelchen Ostgrenzen für die Hälfte und weniger produzieren können.

Mandam und Samaczs das gleiche , auch alles andere als billig .

Pronar Kipper sind stellenweise teurer als die Aktionsmodelle von Fliegl , Sip Grünlandtechnik liegt ebenfalls beim Listenpreis schon auf Kuhn Niveau .

In der Nachbargemeinde lief jetzt knapp 10 Jahre ein 4 Schar Akpil Pflug . Das Gerät kostete mit Vogel & Noot Verschleißteilen rund 6500 Euro , Aktuelles Angebot für eine Ersatzbeschaffung liegt bei
11.000 Euro , mittlerweile mit eigenen Verschleißteilen. Der Betrieb hat nun den Kuhn Multimaster 113 bestellt welcher 200 Euro billiger ist . Für den Akpil wurden 2800 Euro geboten dafür soll er nicht weg :D

MfG
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