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Erneuerung Ackerfutter

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon DerLohndrescher » So Aug 28, 2011 17:45

Hallo,


Komme gerade von meiner "Lieblingsbeschäftigung"; Habe Jakobskreuzkraut ausgestochen auf der Wiese.
Da mir das langsam zu blöd wird, und die Wiese eh nur noch voll mit minderwetigen Gräser steht, stellt sich die Frage nach einer Erneuerung.

Zu den Fakten: Schlag ist 1,6 Ha groß, ist eigentlich Ackerfutter (seit 10 Jahre, läuft im Antrag aber noch als Acker). der Schlag ist leicht am Hang, sehr steinreich und flachgründig; trocknet schnell aus. Dadurch dass er direkt hinterm Hof liegt, wird der Schlag 2 Mal gweidet, und meistens auch noch 1 mal siliert. Erst Weidegang, dann 2 Mal silo und weil es da immer recht trocken ist, im Herbst noch der letzte Weidegang vorm "Almabtrieb". Durch Flächentausch im Herbst soll der Weidegang da aber wegfallen.

Pflügen wollte ich da nur sehr ungerne wegen den Steine. Wollte jetzt noch mal silieren da, dann abspritzen und mit einer Mischung aus Gras (stark Kleebetont) neu ansäen.

Wie soll ich am besten vorgehen? JKK muss weg, hilft da Roundup oder muss ich da was anderes nehmen? Welche Aufwandmenge? Wollte die abgestorbene Grasnarbe gerne mit der KSE (Lemken Rubin) bearbeiten, dann mit Kreiselegge und Sähmaschine (Scheibenschare) drillen und anwalzen. Aufm Nachbarschlag steht Rotklee pur, gleicher Boden, der hat aber gepflügt. Das Zeug wird jetzt zum 4. Mal siliert in diesem Jahr.
Düngung? wenn ja, wieviel und womit. Fläche hat bis jetzt jedes Jahr im Winter Stallmist bekommen und nach jeder Nutzung in etwa 60 Kg N/Ha.
Irgendwelche Saatgutmischungen die besonders empfehlenswert sind oder Klee pur säen? (Klee pur geht hier anscheinend sehr gut; Biobetrieb im Dorf hat das Hektarweise und beweidet das auch komplett)
Optimaler Zeitpunkt?

Achso: Will KEIN Ramtillkraut anbauen, nicht mit Kalkstickstoff arbeiten oder noch irgendwelche "Ratschläge" von Herrn Ammer (Hier als "Amelio" bekannt) umsetzen oder diskutieren. Der betreffende Herr kann sich also seine Antworten gerne sparen, weil mich dieser Blödsinn schlichtweg nicht interessiert.

Fragen über Fragen....


MfG
DerLohndrescher
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Mo Aug 29, 2011 1:02

Der Rotklee macht in diesen feuchten Zeiten immer so viel Cumarine mit Pilzbefall im unteren Laub, daß das nicht von den Bios weiter als Aspirinersatz zur Blutverduennung angepriesen werden darf.
Meiner Mutter wurde mehrmals die Nasenschleimhaut verätzt, weil keiner gewußt hat, daß nur die Cumarine aus der Rotkleefuetterung schuld waren, daß sie immer Nasenbluten hatte.
Das sind harte gesundheitliche Fakten, die wir den Bios alle mitgeteilt haben, damit sie von der reinen Rotkleefuetterung ablassen und das mistige Kraut vielleicht ueberhaupt einmal aufgeben möchten und auch keinen Weißklee mehr als Untersaat versenden wollten, den sie dann abweiden lassen.
Silieren auf der Kuhweide mit Stallmist im Winter ist halt auch nur eine Verdoppelung des Fehlers, vor dem schon jahrzehntelang gewarnt wird...
Bei so viel schlechter Wirtschaft muessen Sie sich schon ein bisserl etwas sagen lassen - ich sag eh nicht mehr ueber Ihre Fehler, und Ratschlag gebe ich Ihnen auch nicht mehr als: Verpachten!
amelio
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Mo Aug 29, 2011 2:42

Zwischen Fichtelnaab und Waldnaab im Schatten des Steinwaldes...
...da haben Sie auch viel Lithium im Boden - ganz im Gegensatz zum nahen Fichtelgebirge.
amelio
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Mo Aug 29, 2011 9:50

VORSICHT - Gefährliche Falschinformation zur Kleegrasnachsaat durch "Case IH 833"!

ihc833 hat geschrieben:Nehme Simplex zum Abspritzen, anschließend nachsäen. Das wirst du auch wiederholen müssen. Mit Roundup in einem Durchgang wirst du es nicht schaffen, da die JKK Samen noch auflaufen.


Wenn nach Simplex umgebrochen wird, darf 18 Monate lang KEINE Einsaat von Leguminosen erfolgen!
Willst dem armen Mann Simplex empfehlen, ist er auch aus anderen Gruenden mit deinem Rat sehr schlecht dran.
amelio
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon DerLohndrescher » Mo Aug 29, 2011 22:42

Hallo,


Ausgesamt hat das Zeug garantiert nicht, immer alles fleißig ausgestochen.

Heute mich mal mit den örtlichen Bios unterhalten, die haben folgende Mischung (seit Jahren) im Einsatz: 40% Weidelgras (4 oder 5 Sorten in einer Tüte), 30% Rotklee, 15% Weißklee und 15% Luzerne.
Da Bio mulchen die das Zeug ganz kurz ab, dann mit der KSe drüber und mit KE und Drille gesät, die säen von dem Gemisch 55Kg/Ha. Gesät wird um den 15.9 rum, im Herbst noch einen Sauberkeitsschnitt der liegen bleibt. Im nächsten Jahr dann 4 Nutzungen ohne Düngung.
Habe die Lufa-Untersuchungen von dieser Silage gesehen: An diesen Futterwerte komme ich mit meinem Bewuchs nicht dran.
Simplex fällt weg wegen zuviele Auflagen und zu teuer, dann lieber 3 Liter billiges Glyphosat und 10 Kg SSA /Ha. Wirkt auch zufriedenstellend laut Aussagen von denen die es bisher so eingesetzt haben.

@Amelio: Behalte dein kindisches Geschwafel bitte für dich wenn Erwachsenen ernsthafte Fragen stellen und dementsprechende Antworten erwarten.
Nur soviel: Wäre das Kleewerk so "giftig", würde Nachbars Kühe längst nicht mehr leben. Komisch, ist einen reinen Herdbuchbetrieb mit sehr guter Genetik und recht bekannter internationaler Kundschaft. Von den Preisen die die erzielen beim Viehverkauf (Zuchtvieh), kann ich nur träumen. Liegt warscheinlich aber nur an der Rasse, weil die nicht von deinem braunen Gott promoted wurde.
Übrigens, ich verpachte kein Eigentum, und auch der Mist hat bis jetzt nix geschadet, musst den nur rechtzeitig fahren und vorher schön verotten lassen.
Fichtelgebirge und andere Gegende interessieren mich nicht, sind weit weg und nicht vergleichbar.

MfG
DerLohndrescher
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Di Aug 30, 2011 0:19

DerLohndrescher hat geschrieben:Hallo,


Ausgesamt hat das Zeug garantiert nicht, immer alles fleißig ausgestochen.

Nur soviel: Wäre das Kleewerk so "giftig", würde Nachbars Kühe längst nicht mehr leben. Komisch, ist einen reinen Herdbuchbetrieb mit sehr guter Genetik und recht bekannter internationaler Kundschaft. Von den Preisen die die erzielen beim Viehverkauf (Zuchtvieh), kann ich nur träumen. Liegt warscheinlich aber nur an der Rasse, weil die nicht von deinem braunen Gott promoted wurde.
Übrigens, ich verpachte kein Eigentum, und auch der Mist hat bis jetzt nix geschadet, musst den nur rechtzeitig fahren und vorher schön verotten lassen.
Fichtelgebirge und andere Gegende interessieren mich nicht, sind weit weg und nicht vergleichbar.

MfG


Die faschistische Tradition der Ökos können Sie nicht retoure schleudern: da bleibt Ihnen die Gagge an den Fingern kleben, weil das mit den Cumarinen ist wie mit dem Steinbrandgift beim Huhn: dort geht es direkt in den Dotter, wenn das Huhn sich mit Leberschädigung daran gewöhnt hat, und bei der Kuh geht´s in die Milch. Der Mensch gewöhnt sich nicht daran. Únd deshalb geht das auch nicht mehr lange, daß Ihr mit die Ökopfuscher an saubere Molkereien liefern duerft: dann können die hitlerschischen Selbstversorger sich bitte nur selber versorgen und duerfe uns die Leute nimmer kaputt machen.
Und wie kindisch sind Sie doch, wenn Sie immer so viel JKK ausstechen und glauben, immer vorher alles ausgestochen zu haben. Wollen sie da Samenflug fuer den Neubefall verantwortlich machen? Das wär ja mehr als kindisch und auch schon wieder nahe an faschistoider Ignoranz, die immer von außen Bedrohung wähnt, wo einer selber nicht die ganze Wurzel aus den nassen Lehm bekommen hat gleich nach dem Regen, weil sie da abreißt. Ja, gestern war doch so ein Wetter, wo man JKK nicht ausstechen kann - sturer Kindskopf!
Sind Sie in Schwaben tätig?
Nach Simplex haben Sie aber gestern direkt noch geschielt, wie Ihnen RoundUp noch einfach war.
Haben Sie mich jetzt anpatzen muessen, weil Sie eine Wut haben, daß ich Ihnen Simplex öffentlich ausgetrieben habe?
Mit der Rubin KSE vervollkommnen Sie das Pfuscherwerk: die vermehrt die verholzten JKK-Wurzeln, von denen Sie immer nur ein bisserle Triebe weggezupft haben. Ja, Sie sind stur...
amelio
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Di Aug 30, 2011 0:39

Wenn´s so stark wie am WE geregnet hat, darf man nicht gleich am nächsten Tag JKK stechen gehen, weil da noch der 'Suckingeffekt´ die älteren Wurzelteile festhält.
Besser läßt man halt einen Sonnentag ueber die Luft in den Lehm dringen.
Ich weiß schon, daß ueberall zu lesen ist, daß bis nach dem Regen gewartet werden soll, damit man die JKK-Wurzeln schön herausbekommt, aber als Bauer weiß man doch so etwas zu lesen und in seinen Boden zu denken - herrschaftszeitennhocheinmal! Muß man Ihnen denn alles so lang und breit erklären?
amelio
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon DerLohndrescher » Di Aug 30, 2011 21:00

@amelio:


Muss, glaube ich, hier mal bischen deutlicher werden:

Ich habe eine normale und seriöse Frage gestellt, und kriege nur Spam von Ihnen als Antwort.
Weiter lasse ich mich von Ihnen nicht als sturer Kindskopf darstellen oder gar faschistoider Ignoranz unterstellen. Solche Beleidigungen oder Unterstellungen mag ich gar nicht und können auch gerne beim Anwalt enden. Ihren Namen und Adresse habe ich jedenfalls...

Wenn Ihr "Fachwissen" so groß und fundiert ist wie Sie hier andauernd behaupten, frage ich mich ernsthaft, wieso Ihre Thesen und Ihr Wissen nicht ernst genommen werden von Behörden, Industrie, Naturschutz oder gar von uns Landwirte. Warscheinlich gibt es da mehrere Gründe, aber die kennen Sie warscheinlich besser als alle anderen.

In anderen Foren sind Sie nicht ohne guten Grund rausgeflogen.

Nochwas zum Thema: Meine Flächen kennen Sie nicht, meine Herkunft kennen Sie nicht, meine Bestände nicht, und erst gar nicht meinen Betrieb.
Nur soviel: Ich bin hier nicht der erste der so das JKK im Griff bekommen will (und kann), das haben hier anderen schon lange vor mir so gemacht, und zwar mit dauerhaften Erfolg. Mitr ging es nur darum, eventuell noch handfeste Alternativen zu bekommen wie es auch funktionnieren könnte, und nicht darum, mich von einen Besserwisser wie Sie aus zig Kilometer entfernung erzählen lassen zu müssen, wer und was ich bin, das was ich tue und vorhabe alles falsch ist, und mich in einer politisch sehr fragwürdige Ecke drücken zu lassen, wo Sie anscheinend selber herkommen.


Aoßerdem, wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Wo habe ich mit Simplex geliebäugelt??? In meiner Ausgangsfrage jedenfalls nicht. Ganz im Gegenteil, habe selber geschrieben, dass Simplex wegen Auflagen und Preis nicht zur Debatte steht. Sie haben mir jedenfalls das Simplex nicht ausgetrieben, da bin ich als Betriebsleiter von ganz alleine drauf gekommen. Genauso habe ich im 1. Beitrag meinen Boden beschrieben, und Sie fangen mit Lehm an. Sie können sicher sein, ich kenne meine Böden, kann einen Wetterbericht interpretieren und sogar mit dem aktuellen Wetter kombinieren und dementsprechend handeln. Ich weiß, was hier geht und was nicht, Im Gegensatz zu Ihnen, der in der Hinsicht nur Kaffeesatzleserei betreibt und mir vorschreiben will, was ich in X Kilometer Entfernung zu tun oder zu lassen habe.
Wo ich herkomme, kann Ihnen egal sein, bin jedenfalls weit genug weg.

Am besten, Sie machen sich ihr eigenes Forum auf, und können sich dann schön mit siche selber beschäftigen, aber verschon mich jedenfalls von Ihren geistigen Müll.
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon Biohias » Di Aug 30, 2011 21:14

JKK hatten wir auch mal auf der weide, nach jeder Beweidung ordentlich abmulchen
und das problem ist in 2 jahren komplett gegessen :wink:
Neuansaat mit Dauerweide bringt in deinem Fall auch nur was wenn du dazwischen eine längere Brache hast,
also ich finde uninteressant :?
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Di Aug 30, 2011 23:13

DerLohndrescher hat geschrieben:@amelio:




Warum haben Sie denn Ihren Schmarren gegen mich angefangen?
Bekommen Sie da ein Lob von Ökos oder mehr dafuer?
Fuer Sucking der JKK-Wurzeln braucht´s ja nicht ein reiner Lehm zu sein,
aber auf reinem Sand wird bei Ihnen der Rotklee auch nicht so fett.
Lernen Sie doch, höflich zu sein, wenn Sie netterweise erklärt bekommen,
was Sie und warum Sie es verkehrt machen, sonst irren Sie immer mehr
in die Abhängigkeit der Ökonazen.
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon Thüringer » Mi Aug 31, 2011 4:23

Biohias hat geschrieben:JKK hatten wir auch mal auf der weide, nach jeder Beweidung ordentlich abmulchen
und das problem ist in 2 jahren komplett gegessen :wink:
... :?

Hier ist die beste Möglichkeit, diese verdammte Zeug loszuwerden. JKK braucht ungefähr 70-90 Tage nach dem Mähen/Mulchen, um wieder Blütenstände hervor zu bringen, die Samen streuen können. Und das ist dummerweise wohl von Mai bis Oktober so. Wird in dieser Zeit nicht gemäht oder gemulcht, gelangt wieder jede Menge Samen in die Erde. Und da bringt die ganze Spritzerei nichts.
Grüße
Thüringer
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Mi Aug 31, 2011 10:47

Thüringer hat geschrieben:
Biohias hat geschrieben:JKK hatten wir auch mal auf der weide, nach jeder Beweidung ordentlich abmulchen
und das problem ist in 2 jahren komplett gegessen :wink:
... :?

Hier ist die beste Möglichkeit, diese verdammte Zeug loszuwerden. JKK braucht ungefähr 70-90 Tage nach dem Mähen/Mulchen, um wieder Blütenstände hervor zu bringen, die Samen streuen können. Und das ist dummerweise wohl von Mai bis Oktober so. Wird in dieser Zeit nicht gemäht oder gemulcht, gelangt wieder jede Menge Samen in die Erde. Und da bringt die ganze Spritzerei nichts.
Grüße
Thüringer


Ich weiß schon, daß man sich heute nimmer einmischen darf, wenn man gescheit etwas zu sagen hat, aber eingangs war doch die Rede davon, daß wg. Flächentausch keine Beweidung mehr gemacht wird.
Also habe ich den Biohias als kriminell dumme Nuß sehen muessen, wenn er da neben Beweidung auch noch die Kurzscheibenegge zur Wurzelvermehrung drueber rutschen will - vielleicht auch noch kreuzweis!?
Wissen die Herren hier wirklich nicht, daß Jkk verholzte Wurzeln grad bei der Beweidung recht zähe macht, und daß die nicht mitausgestochene Wurzel dann mehrere Pflanzen gleichzeitig austreiben lassen kann? Wenn die Tatsache der Dominanz der vegetativen Vermehrung bei Jkk auf oberbayerischem Schotter weiter ignoriert wird, werde ich doch nicht leiser.
amelio
 
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon Thüringer » Mi Aug 31, 2011 15:45

@amelio, egal was Du nimmst, nimm bitte weniger!

JKK kann sich nicht vegetativ vermehren sondern ist eine zweijährige Pflanze, die erst im zweiten Jahr blüht und sich über Samen vermehrt. Klar ist, wenn eine Pflanze zwei Ausläufer hat, und Du diese teilst, dass dann zwei Pflanzen weiter wachsen können, aber über Wurzeln vermehren geht nicht.
Grüße
Thüringer
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Mi Aug 31, 2011 16:33

Thüringer hat geschrieben:@amelio, egal was Du nimmst, nimm bitte weniger!

JKK kann sich nicht vegetativ vermehren sondern ist eine zweijährige Pflanze, die erst im zweiten Jahr blüht und sich über Samen vermehrt. Klar ist, wenn eine Pflanze zwei Ausläufer hat, und Du diese teilst, dass dann zwei Pflanzen weiter wachsen können, aber über Wurzeln vermehren geht nicht.
Grüße
Thüringer


Dann mach ich´s mit dir wie im Kindergarten. Ist nicht böse gemeint, weil unser Sohn ist jetzt mit 7 Jahren nicht mehr so ungläubig, da er immer botanische Versuche machen durfte und viel beobachtet hat wie z.B. das giftige Jakobskreuzkraut, das bei uns im Ort ueberall an den Uferwegen wächst, von städtischen Arbeitern vermehrt und von Biobauern abgeholt wird, weil er die Einstreu dem Jungvieh gibt (die fressen das so gerne, schwärmt er und denkt sich nichts dabei, daß da wiklich mehr als 20 Pflanzen auf den Quadratmeter stehen also bis zu 75): wir schauen die Pflanzen an, indem wir sie mit einem Werkzeug anheben, brechen von der VERHOLZTEN Wurzel den Trieb weg und schauen uns das dann wieder an die Wochen danach, wenn mehrere Pflanzen da herauswachsen.
Freilich lassen sich diese verholzten Wurzeln mit der Kurzscheibenegge am allerbesten vermehren.
Kein Landwirt kann von sich behaupten, daß er bei den vielfältigen Vermehrungsaktivitäten des Jkk ueber das Jahr eine gefährdete Wiese in Schach halten könnte mit dem Ausstechen.
Die verholzten Wurzeln haben an jedem neuen Trieb eine Sollbruchstelle, so daß sie kaum einmal selbst herausgeholt wird.
Wenn im Hochsommer Pflanzen ausgerissen werden, wachsen aus der verholzten Wurzel immer Pflanzen, die ganz schnell absamen und oft gar nicht hoch werdend kaum auffallen.
Verholzte Wurzeln sind geteilt bei uns immer gewachsen: welche Lehrmeinung muß ich da jetzt belehren. Ich bitte um Hinweis auf diese Luegner. Vielleicht haben die eine komische persönliche Unterscheidung zwischen Ausläufern und abgerissenen und oberflächlich quergelegten Wurzeln getroffen, die so nicht stimmt.
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Re: Erneuerung Ackerfutter

Beitragvon amelio » Mi Aug 31, 2011 16:39

Vegetative Vermehrung ist die Pflanze aus dem Ausläufer wie der Steckling, auch wenn geklont wird.
Die JKK-Pflanze macht auf einjährigen und zweifährigen Pflanzen Samen. Bei Einjährigen genuegen zur Vernalisierung unsere Halbwintertemperaturen im Juli leicht.
JKK ist so unendlich schnell bei uns.
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