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Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Qtreiber » Di Feb 16, 2016 18:41

ist zwar schon 3 Tage her, aber da es ansonsten anscheinend keinen Thread dazu gibt:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 77100.html
und viele andere Berichte dazu.
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Feb 16, 2016 18:50

Mal gucken was raus kommt.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Todde » Di Feb 16, 2016 21:17

Heimtierbesitzer könnte das teuer zu stehen bekommen, die bekommen dann teure Schredderküken mit sonstigem Sondermüll untergemischt.
Ist wie bei Bio, da kommt Bio-Futter auch nur aus mafiösen Quellen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Qtreiber » Mi Feb 17, 2016 9:00

Todde hat geschrieben:Heimtierbesitzer könnte das teuer zu stehen bekommen, die bekommen dann teure Schredderküken mit sonstigem Sondermüll untergemischt.

Du meinst also, das Töten wäre dann erlaubt, weil die Küken einem sinnvollen Zweck zugeführt werden ? ("kein Tier darf ohne vernünftigen Grund getötet werden." sinngemäß Tierschutzgesetz)
Ich gehe mal davon aus, dass auch z.Zt. die Küken alle verwertet werden und trotzdem kommt es jetzt zu der Klage.
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon xyxy » Mi Feb 17, 2016 9:10

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http://www.haustierkost.de/katzen-barfe ... ueken.html
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon bauer hans » Mi Feb 17, 2016 9:14

diese klage wird sich sicherlich über jahre hinziehen :!:
und auch die verwertung der küken als futter wird ein argument sein,was nicht einfach so beiseite zu schieben ist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon LUV » Mi Feb 17, 2016 9:22

Ich habe mich schon immer gewundert, warum diese Klage noch nicht auf dem Tisch liegt...daran hätten sich doch alle Tierschutzorganisationen schon jahrelang abarbeiten können, und mit Erfolg, wie ich meine. Es ist eines der wenigen Tierschutzthemen, die nicht oder nur ganz schwer zu rechtfertigen sind, von Seiten der Landwirtschaft.....ich würde empfehlen: Weniger Geflügel essen, dafür mehr Rind! :prost: :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon xyxy » Mi Feb 17, 2016 9:53

LUV hat geschrieben:.ich würde empfehlen: Weniger Geflügel essen, dafür mehr Rind! :prost: :mrgreen:

Vorsicht, Denkfehler!
Es geht um Eierproduktion :wink:
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon LUV » Mi Feb 17, 2016 10:07

xyxy hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:.ich würde empfehlen: Weniger Geflügel essen, dafür mehr Rind! :prost: :mrgreen:

Vorsicht, Denkfehler!
Es geht um Eierproduktion :wink:


Ja, aber die Suppenhühner will doch auch keiner: http://jennys-kleine-tierecke.de/rettet ... gust-2012/

Und die Bruderhahnmast ist der Brüller und die Rettung vor der Kadavertonne!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Harald » Mi Feb 17, 2016 21:30

LUV hat geschrieben:Ich habe mich schon immer gewundert, warum diese Klage noch nicht auf dem Tisch liegt...

Peta zeigt doch immer wieder an, aber die meisten Staatanwaltschaften sind eben der Meinung, das Kükentöten mit anschließender Verfütterung sei konform mit dem Tierschutzgesetz. Oder sie schalten schon beim Wort "Peta" auf Durchzug. :mrgreen:

Aus Niedersachsen:
http://www.noz.de/deutschland-welt/nied ... ldenburg-1
Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg verweist auf einen Erlass des Hannoveraner Landwirtschaftsministeriums von Christian Meyer (Grüne). Darin sei festgehalten, wann das Töten der männlichen Küken, die weder Eier legen noch genügend Fleisch ansetzen, gegen das Tierschutzgesetz verstößt und wann nicht. Und bei den angezeigten Brütereien sei eben kein Verstoß festzustellen gewesen. Sie hätten die Tiere vergast und dann als Futter an Zoos oder Falkner verkauft. Nach Auffassung der Staatsanwälte steht das im Einklang mit dem Erlass aus Hannover.


Und was die Klage der Staatsanwaltschaft Münster in NRW angeht, sollte man auch erst mal abwarten:
Nun bleibt allerdings abzuwarten, ob das Landgericht in Münster die Anklage überhaupt zur Hauptverhandlung zulässt. Und dann bleibt ungewiss, wie das Verfahren ausgeht. Hält das Landgericht oder in weiterer Instanz der Bundesgerichtshof das Vorgehen tatsächlich für rechtswidrig, wäre das wohl das Aus des Kükentötens. Andernfalls könnte das Töten weitergehen.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Mondbauer » Sa Feb 27, 2016 10:26

Die Suppenhühner findet man im Hunde/Katzenfutter oder diese werden tonnenweise nach Afrika verschifft.Das sind dann so 20-25 kg Blöcke tief gefrorenes Hühnerfleisch das dort auf den Märkten zu Dumpingpreise verhökert wird.Mit diesem "Geschäftsmodell"wurde dort vor Ort die Geflügelproduktion,im kleinen wie im Großen,zerstört.Aber wir sind unseren "Müll"halt los.
Brudermasthahn gibt es in der Industrie nicht,entweder Legehühner oder Masthähnchen.Bei den 2 Nutzungshühner dauert die Mast zu lange und die Legeleistung der Hennen ist meist zu gering für die industrielle Produktion.
Eigentlich bleibt nur die Selbstversorgung bei Huhn und Ei wenn man etwas verändern will.
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon bauer hans » Sa Feb 27, 2016 10:42

Mondbauer hat geschrieben:Die Suppenhühner......werden tonnenweise nach Afrika verschifft.Das sind dann so 20-25 kg Blöcke tief gefrorenes Hühnerfleisch das dort auf den Märkten zu Dumpingpreise verhökert wird.Mit diesem "Geschäftsmodell"wurde dort vor Ort die Geflügelproduktion,im kleinen wie im Großen,zerstört.Aber wir sind unseren "Müll"halt los.

Eigentlich bleibt nur die Selbstversorgung bei Huhn und Ei wenn man etwas verändern will.


die hier nicht nachgefragten teile der hähnchen werden heute nach china verkauft,weil das lukrativ ist.
der handel mit afrika ist nur noch sehr gering.
in afrika ist nach wie vor die mentalität und die infrastruktur das problem,beides lässt zu wünschen übrig.
die vernünftigste hilfe sind diese microkredite,die frauen dort gewährt werden,weil die zuverlässig sind.

und wie das funktioniert,wenn leute plötzlich beschliessen,selbst hühner zu halten,liest man hier ab und zu in der zeitung,dass das ordnungsamt eingreifen musste,weil nachbarn auf verwahrloste tierhaltung hingewiesen hatten.
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Feb 27, 2016 20:46

Es bleibt doch erstaunlich ruhig. Wer hat da wen geschmiert? Oder ist G. das vorherrschende Thema?
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon Harald » Mo Feb 29, 2016 10:01

Mondbauer hat geschrieben:Die Suppenhühner findet man im Hunde/Katzenfutter oder diese werden tonnenweise nach Afrika verschifft.Das sind dann so 20-25 kg Blöcke tief gefrorenes Hühnerfleisch das dort auf den Märkten zu Dumpingpreise verhökert wird.Mit diesem "Geschäftsmodell"wurde dort vor Ort die Geflügelproduktion,im kleinen wie im Großen,zerstört.Aber wir sind unseren "Müll"halt los.


Hmm, komisch. Warum kommt keiner der Rettet-Afrikas-Wirtschaft-Klientel auf die Idee, das "Geflügel" mal beispielsweise durch "Auto" zu ersetzen?
Die ausgedienten Autos werden tonnenweise nach Afrika verschifft. Mit diesem "Geschäftsmodell"wurde dort vor Ort die Autoproduktion,im kleinen wie im Großen,zerstört.Aber wir sind unseren "Müll"halt los.


Keckl hatte zum Geflügelfleischexport nach Afrika auch mal was geschrieben. Den Artikel sollte man kennen, bevor man die "Argumente" der NGOs nachplappert:
http://www.novo-argumente.com/magazin.p ... el/0001506
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Re: Erste Klage gegen das Töten männlicher Legehuhnküken

Beitragvon dermorgen » Mo Feb 29, 2016 13:13

Weil sowas wie Autos zu bauen selbst für die größten Konzerne der Welt eine enorme Herausforderung ist.
Es gibt viele Industrien in die du nicht von 0 aus einsteigen kannst.
Deswegen sind auch viele Aussagen in diesem Gebiet warum sich Staaten nicht entwickelt habe ziemlicher populistischer Blödsinn.
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