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Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Beitragvon Geo » Mo Nov 13, 2023 9:00

Hallo
mal kurze frage wie sind eure Erfahrungen bezüglich Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle?
Wir haben seit genau 10 Jahre eine Verschlauchungsanlage mit Exzenterschneckenpumpe.
Benutzen die Verschlauchung aber nur im Frühjahr und Herbst zur Ausbringung der "größeren" Mengen, für die Düngung nach den schnitten wird ein Vakumfass genutzt weil das bei den kleineren Flächen einfacher ist.
Nun aber zu meiner Erfahrung mit der Exzenterpumpe, wie gesagt wir benutzen diese 2mal im Jahr und Pumpen somit eine Menge von ca. 800- max. 1000 m³ pro Jahr damit.
Die Flächen sind ziemlich nahe am Hof max. Schlauchlänge 650 Meter und auch das Gelände ist ziemlich Flach in den Wiesen fahren wir mit einen Ausgangsdruck von max. 8 bar im Acker, diese liegen tiefer fahren wir mit 4-max5 bar Ausgangdruck an der Pumpe.
Laut meinen Infos dürft das für diese Pumpe kein Problem sein (Pumpenleistung laut Typ 120³/h bei max 12 bar)
nur leider hatten wir bereits vor 4 Jahren das gesamte Dichtungsbaket defekt (Ersatzteilkosten 1000€) und jetzt ist Stator und Rotor dermaßen verschlissen das Wasser drucklos durch die Pumpe läuft...... Ersatzteilkosten vermutlich um die 5000€
Ist das normal bei diesen Pumpen oder habe ich hier ein Montagsmodell erwischt?

Im vergleich zum Vakumfass dort habe ich in 28 Jahren 1 Satz Reifen 1 Satz Lammelen für den Kompressor und einen Dichtungssatz für den Hydraulischen Absperrschieber benötigt --> Spesen insgesamt ca.1000e

Gruß
Geo
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Re: Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Beitragvon allgaier81 » Mo Nov 13, 2023 9:43

Moin,

welcher Pumpentyp ist es genau?
Ist der Rotor aus Stahl oder Edelstahl?

Wird wirklich nur Rindergülle gepumpt oder Biogassubstrat?

Wir haben Pumpen in Biogasanlagen im Einsatz die täglich 100m³ aus Fermenter in Nachgärer seit Jahren pumpen.
Andere mit "besonderen" Substraten am Flüssigeintrag sind nach wenigen Monaten verschlissen wie du es beschreibst.

pH-Wert und Medium sind entscheidend, wenn es bei dir wirklich nur Rindergülle ist dann ist der Verschleiß ungewöhnlich hoch.
Was sagt der Hersteller?
Gruß, allgaier
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Re: Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Beitragvon Jan1988 » Mo Nov 13, 2023 9:51

Gegenüber einer Drehkolbenpumpe sind die Schneckenpumpen relativ robust, gegenüber Fremdkörpern. Trotzdem empfiehlt es sich Steinfangkästen etc. vor der Pumpe zu installieren und auch regelmäßig zu leeren. Gerade bei älteren Güllekanälen oder viel Regenwassereinfluss von Hofflächen, sammelt sich manchmal Kies bzw. grober Sand in den Gruben, der meiner Erfahrung nach einiges zum Verschleiß beiträgt. Trotzdem ist die Schneckenpumpe das leistungsfähigste System und mit dem Vakuumkompressor eigentlich nicht zu vergleichen, daher auch die Preise. Ein "Trockenlaufen" der Pumpe kannst Du bei Eurem System definitiv ausschließen?
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Re: Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Beitragvon Hinterwälder » Mo Nov 13, 2023 10:49

Ich hab vor 20 Jahren ein gebrauchtes Pumpfass gekauft und brachte ca 300 m³/J aus. Das heißt ich muß füllen und wieder leerpumpen, also 600 m³ /j. Der Verschleiß qan Pumpen entsteht vor allendingen durchs Ansaugen, weil da ein kurzzeitiger Trockenlauf entsteht. Musste weder Stator noch Rotor wechseln. Wenn ich das Faß mit wasser fülle, läuft auch Wasser durch die Pumpen nicht viel ist aber eben nicht dicht, was nicht schlimm ist. Gülle dichtet besser. Verschleisteil ist der Stator, der Rotor sollte länger halten. Bei einer Leistung von 120 m³/h, nehmen wir mal tatsächlich 60 m³/h an, sind das gerade mal 15 h /J oder 150 h was sie bisher gelaufen ist. Das ist nicht viel. Das der Stator verschließen ist, kann sein, aber der Rotor düfte das noch nicht sein, auch wenn er mal trocken gelaufen ist. Es gibt auch Statoren, die man nachspannen kann, die haben eine lammelenartige Außenhaut. Findige Tüftler haben auch schon die Außenhaut mit der Flex aufgeschnitten und Stabile Spanbänder drumherum gemacht und haben die Statorenwso damit nachgespannt.
Gruß
Martin
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Re: Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Beitragvon Geo » Mo Nov 13, 2023 12:16

Hallo danke für die infos erstmal.
Nochmals zum Medium ja wie schon gesagt nur Rindergülle wird gepumpt, sicher kann Sand bzw. Steine nicht ausgeschlossen werden, (ein Teil sind älter Kanäle) Fremdkorperabscheider ist leider keiner verbaut bzw. war auch nie keiner verbaut.....
Trokenlauf kann bis auf die paar Sekunden des Ansaugvorganges vom Güllekeller ausgeschlossen werden.
Bezüglich das ich den Stator nicht wechseln brauch hier noch ein Foto, ist nicht recht scharf aber werde nach den Ausbau nochmal eines machen, aber die stufe bzw. den verschleiß von einigen Millimetern kann man schön erkennen....
Hersteller möchte ich noch nicht bekanntgeben jedenfalls der Liferant hat nur geantwortet auf die frage ob dieser starke verschleiß normal ist "kommt drauf an was und wie gepumpt wird"....
Dateianhänge
Rotor Güllepumpe.jpg
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Re: Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Beitragvon Englberger » Mo Nov 13, 2023 13:44

Hallo,
hatte eine Putzmeister S48 jahrelang in Betrieb. Diese Mörtel/Verputz/Estrichpumpen funktionieren ja vom Prinzip her gleich. Da ist der Stator( ist natürlich kleiner wie bei den Güllepumpen) ein normales Ersatzteil so um die 100 Euro nach meiner Erinnerung. Schnecken hatte ich verschiedene, aber so arg teuer waren die auch nicht. Beim Verputzen kanns vorkommen dass der Stator nach einmal Trockenlauf im Arsch ist und nur noch zum Mörtelmischen taugt.
5000 Euro find ich heftig; die produzieren die Dinger doch für viele verschiedene Anwendungen.
Gruss Christian
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Re: Exzenterschneckenpumpe bei Rindergülle Erfahrungen.

Beitragvon Bonifaz » Mo Nov 13, 2023 20:10

Geo hat geschrieben:Hersteller möchte ich noch nicht bekanntgeben jedenfalls der Lieferant hat nur geantwortet auf die frage ob dieser starke verschleiß normal ist "kommt drauf an was und wie gepumpt wird"....

Mir sagte ein WANGEN-PUPEN(der Farbe nach ist es eine) Mann auf der Messe, die Summe der Trockenläufe zählen. So war es bei unserem vorherigen Pumpfass auch. Zig 90° Bögen in der Ansaugvorrichtung (hyd. Saugarm mit Andogstation) bis zur Pumpe. Unser jetziges Fass hat eine Rotationspumpe. Nach 35.000m³ ausgebrachte Menge und etliche Feindkontakte wurden die Flügel getauscht.
Die Preise kommen mir bekannt vor, ob Rotor oder Stator.
Da du bei deinem Einsatzzweck Trockenläufe nur minimal sind, wundert mich der Verschleiß aber schon
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