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Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon IHC744 » Mo Jul 06, 2015 20:03

Hallo Kollegen,

ich mache mir immer häufiger Gedanken zu der Benutzung der Fahrkupplung(en) bei Zapfwellenarbeiten.

Wie benutzt ihr die Fahrkupplung bei Zapfwellenarbeiten mit häufigem Fahrrichtungswechsel, bspw. beim Mähen, Mulchen, Rundballenpressen? Stellt Ihr das Handgas dauerhaft so ein, dass die geforderte ZW-Drehzahl am Anbaugerät anliegt, oder fahrt ihr mit Standgas an und dreht den Motor jedes mal erneut wieder hoch (selbstverständlich mit Freilauf in Gelenkwelle/Anbaugerät)?
Da beide Verfahrensweisen Verschleiß verursachen, würde mich mal interessieren, wie ihr das so handhabt und wie eure Erfahrungen mit dem Kupplungsverschleis ist ...
... musstet ihr schon Fahrkupplungen tauschen? Falls ja nach vie vielen Stunden und welchen Arbeiten?
... tut euch das Anfahren bei hoher Drehzahl "weh" oder ist es euch "egal"?
... was kann man sonst noch zur Haltbarkeit von Trocken- und Nasskupplungen sagen?

Freue mich auf ne interessante Diskussion.

Gruß
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon Epxylon » Mo Jul 06, 2015 21:03

Also wenn ich zum Beispiel Zapfwellenarbeiten mache, dann wird die ZW-Drehzahl mit Handgas eingestellt und damit auch gefahren. Das ständige "Wiedergasgeben" belastet die Antriebe weitaus mehr als die Kupplung bei Vollgas. Imho ist der Verschleiss der Fahrkupplung nicht höher. Bei einer höheren Drehzahl kann man die Kupplung auch schneller einkuppeln.
Das ständige Gasgeben treibt auch den Spritverbrauch in die Höhe Stichwort "Beschleunigen".
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon froeseljupp » Mo Jul 06, 2015 22:48

Meiner Meinung nach leidet die Kupplung z.b. beim Vorgewende Mähen deutlich weniger, wenn in einem kleineren Gang angefahren wird damit man sie nicht jedes mal ewig schleifen lassen muss.
Das Leben ist einfach zu kurz um hässliche Schlepper zu fahren.
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon GüldnerG50 » Mo Jul 06, 2015 23:02

Hallo.

Kommt auf´s Gerät an. Kreiselegge braucht zwar viel PS, aber nur minimal an Beschleunigung, einmal kurz auf´s Gas und die ist auf vollen Touren, da reicht quasi Standgas zum Umdrehen. Mähwerk ist so ne Sache. Ich versuch die Drehzahl beim Wenden, wenn es denn nötig ist, da ich mir das so gut wie möglich mit großem Vorgewende einteile, dass es da mit Schwung in einem Zug rum geht, etwas zu halten. Damit meine ich keine 2400upm sondern so 1500, dann braucht man nur wenig Beschleunigung und der Motor ist noch voll bei der Stange.... Einmal rein gestiefelt und weiter geht´s.... Ich hasse das mit dreiviertel Gas anfahren... Geht gar nicht... :prost: Bei mir ist es kurz gesagt der Mittelweg zwischen kein Gas und Vollgas... 8) :lol:

Grüße
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon IHC433 » Di Jul 07, 2015 7:28

Hallo,

die meisten Geräte fahr ich auf Eco Zapfwelle, sprich ich hab eh nur 1600 Touren drauf, dann lass ich den einfach laufen, und die nasse Doppelkupplung hat doch eh keinen Verschleiß, oder?

Beim Mulcher brauche ich dann Vollgas, habe da aber eh kleinere Gänge drin und lasse dann meistens das Powershiftgetriebe selbst arbeiten, beim Richtungswechsel ganz kurz auf die Bremse das der Trecker steht, und weiter gehts, dazu auf Supersoft eingestellt.

Bei den alten Maschinen geht es dann aber auch mal mit Halbgas, und dann wieder drauf.

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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon Badener » Mi Jul 08, 2015 11:51

Da ich immer den Motor auf Drehzahl lasse, versuche ich durch Kreise fahren die Lastwechsel zu minimieren. Ansonsten ist halt meine Meinung, dass wenig Drehzahl und schnell auskuppeln das schonenste ist, für die Kupplung.

BTW, beim Mulcher geh ich auch gerne mal von der Drehzahl, da er genung Schwungmasse hat, um mal ne viertel Minute im angehobenem Zustand nachzulaufen.

Grüße
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon IHC744 » Do Jul 09, 2015 20:45

Hallo Forum,

als mal vielen Dank für die bisherigen Antworten! (wobei ich ehrlicherweise dachte, dass das Thema für mehr Leute interessant sei... )

IHC433 hat geschrieben:Hallo,
.... und die nasse Doppelkupplung hat doch eh keinen Verschleiß, oder?
IHC433


Ja, bei meinem neuen Schlepper (JD 6RC) habe ich eine nasse Mehrscheibenkupplung. Aber ist das wirklich so, dass diese DEUTLICH mehr abhaben können, als ne normale Einscheiben-Trockenkupplung?

Gerade heute Abend habe ich wieder einem beim Rundballenpressen zugeschaut - der fuhr für jeden Ballen min 2x an... geht soetwas ewig gut?

Würde mich über weitere Meinungen sehr freuen.

Gruß
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon lexa » Do Jul 09, 2015 21:45

Ich fahre bei zapfwellenbetriebenen Geräten eigentlich immer mit konstanter Drehzahl. Beim Wenden und Schwaden habe ich ist das wenden und anfahren aber nur auf kleinen Stücken mal nötig. Beim Heckmulcher ist das Wenden nötig, allerdings fahre ich hier auf wie bei den meisten anderen Geräten durch die eco Zapfwelle bei humanen Drehzahlen.

Anders sieht es beim Mähen und Mulchen mit der Frontheckkombination aus. Dort brauch ich die hohe Drehzahl der Frontzapfwelle und behalte diese Drehzahl ebenfalls beim wenden und anfahren bei. Dieser Schlepper hat aber auch keine Trockenkupplung sondern eine Mehrscheiben Nasskupplung. Der Vorgänger wurde für ähnliche Arbeiten genommen und hatte nach 14000 Stunden immer noch die erste Kupplung.

Auf der anderen Seite hatten wir mehere Schlepper mit Frontlader und Trockenkupplung die in ihrem Leben mehrere neue Kupplungen bekommen haben.
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon Birlbauer » Fr Jul 10, 2015 7:31

Ich denke, das meiste ist gesagt.
- falls möglich mit ECO-Zapfwelle fahren
- kommt drauf an, wieviel Schwungmasse das Gerät hat (Kreiselegge vs. Mulcher) und um welche Geschwindigkeiten es geht.
- der eine senkt moderat ab, der andere fährt Vollgas durch

Insgesamt ist meine Erfahrung: Hart rannehmen (Dauerbetrieb) geht, aber Spitzenbelastungen möglichst vermeiden. Bin aber selbst eher ein Piano-Fahrer - merke ich an meinem Auto / Transporter: Ab und zu fahre ich die bewusst Vollgas und danach laufen die freier. Dafür ging kein Gebrauchter unter 200tkm in die nächste Hand - außer einmal, wo wir den Wagen nicht mehr brauchten.

Letztlich kann dazu nur ein Entwickler von einem Hersteller fundiert Antwort geben, der aber vermutlich sagen wird: naß besser als trocken, kommt aber auf die Auslegung / Dimensionierung an. Und für was sich der Hersteller jeweils entscheidet - siehe die Fendt Farmer 300er "Sparmodell", die für ihre schlechten Kupplungen bekannt sind - merken wir dann an den Werkstattrechnungen ...

Grüße,

Manfred
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Re: Fahkupplung - Benutzung und Verschleiß

Beitragvon Christian » Fr Jul 10, 2015 18:14

Mein Agrotron (nasse Kupplung) hat mittlerweile 7300 Stunden drauf, etliche davon mit Frontladerbetrieb, die Kupplung ist noch einwandfrei. Beim Xtra musste ich alle zwei Jahre die Kupplung tauschen, der machte aber auch gut 350ha jährlich mit dem Maissägerät und lief da fast mit Vollgas. Sparzapfwelle ist keine Option bei der Arbeit, sonst fällt bergauf die Drehzahl zu stark ab und das Vakuum schwankt.
Seit er aber nur noch "normale" Arbeiten macht, hält die Kupplung auch. Ständig Gas wegnehmen ist mir z.b. beim mähen zu nervig.
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