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Fahnenblatt Winterweizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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13 Beiträge • Seite 1 von 1
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Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon JD 6320Aq » Sa Jun 13, 2020 20:11

20200613.jpg
Hallo zusammen,

bei meinem Winterweizen Sorte RGT Reform habe ich Probleme mit den Fahnenblattspitzen. Siehe Bild.
vor 2 Wochen wurde die Ährenbehandlung gemacht mit 1,0l Prosaro. Damals waren keine Probleme am Blatt zu sehen. Jetzt ist es bei ca. 70 Prozent der Pflanzen.
Ist das eine Krankheit? Wenn ja kann bzw. darf man noch was machen?

Gruß
JD 6320Aq
 
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon Wini » Sa Jun 13, 2020 20:41

Du hast die Ursache dafür schon genannt.
Ursächlich dafür ist meiner Meinung nach die Ährenbehandlung.
Insbesondere durch Tau werden die Wirkstoffe an den Blattspitzen konzentriert und zerstören das Blattgewebe.

Gruß
Wini
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon JD 6320Aq » Sa Jun 13, 2020 21:47

Danke für die Antwort. Gespritzt wurde Abends gegen 18 uhr. Wärs besser gewesen vormittags? Ich verwende eigentlich immer das Prosaro. So extrem ist mir das noch nicht aufgefallen.
Gruß
JD 6320Aq
 
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon adefrankl » Sa Jun 13, 2020 22:17

JD 6320Aq hat geschrieben:Danke für die Antwort. Gespritzt wurde Abends gegen 18 uhr. Wärs besser gewesen vormittags? Ich verwende eigentlich immer das Prosaro. So extrem ist mir das noch nicht aufgefallen.
Gruß

Also ähnliches hatte ich mal Skyway 2013. Da war die Behandlung relativ bald nach den regenfällen und sicher früher am Tag. Das dürfte vorallem das Terbuconazol sein bei den man diesbezüglich aufpassen muss. Aber ds ist nur eine Möglichkeit.
Die Frage ist zu den Anwendungsbedingungen. Wie sieht es mit der Wachsschicht aus. Je dünner desto schlechter (d.h. zeitnah nach Regen macht das Getreide empfindlicher). Zum anderen, sind hohe Anwendungstemperaturen ungünstig. Denn dann wird der Wirkstoff schnell in die Blattspitzen transportiert. Insofern sollte eine Anwendung später am Abend günstiger sein als Vormittag.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon Kreisrat Unterlenker » So Jun 14, 2020 1:31

Weniger ist oft mehr! :klug:
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon elchtestversagt » So Jun 14, 2020 7:18

Das sind Stressprobleme. Kann auch nur am Wetter liegen, hohe Tag/Nachtschwankungen, Wind ( Verletzungen der Blattspitzen), Frost, sehr hohe plötzliche Sonneneinstrahlung.
Der alte Biscay hatte immer sowas, das ist eine wahre Mimose ( und der Chevignon den ich hab anscheinend auch...). Aber gedroschen hat der immer wie die Hölle....Keine Sorten "für vor der Haustür"....
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon Bison » So Jun 14, 2020 13:01

Denke auch das kommt vom fungi. Sieht man in vielen Beständen. Glaube nicht daß das ertragsrelevant ist.
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon Immergrüner » So Jun 14, 2020 13:28

Habe vorhin ein Feldrundfahrt gemacht, hier sieht der Weizen genauso aus, überall gelbe Blattspitzen. Denke aber auch, das ist stressbedingt und durch die Ährenbehandlung. Habe auch Skyway gespritzt vor eineinhalb Wochen.
Gruß aus der Wetterau, immergrüner
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon County654 » So Jun 14, 2020 14:25

Gibt es eine "Nullparzelle" zum Vergleich?
Könnte ja auch andere Ursachen haben :?
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon JD 6320Aq » So Jun 14, 2020 18:23

Eine Null Parzelle ist nicht vorhanden. Werde das mal weiter beobachten.
Gruß
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon lukaß » Mo Jun 15, 2020 8:21

Habe in der Nullparzelle gleiche Symptome, ich vermute einen Stickstoffschub mit folgend hoher Einstrahlung ist die Ursache....
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon kronawirt » Mo Jun 15, 2020 9:05

Der Reform ist doch für solche Zipperlein bekannt, ähnlich wie früher Transit oder Astron
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Re: Fahnenblatt Winterweizen

Beitragvon Wini » Mo Jun 15, 2020 16:04

Die braunen Blattspitzen enthalten quasi den Fungizid-Wirkstoff in konzentrierter Form.
Systemische Mittel müssen ja von der Cutinschicht aufgenommen und mit dem Saftstrom in der Pflanze verteilt werden.
In den Xylemzellen erreichen die Fungis die Blattspitze.
Kommt noch externe Feuchtigkeit durch nächtlichen Tau dazu, ist
das Abbauprodukt des teuren Fungizids, eine verbrannte Blattspitze, perfekt.

Besser wäre wohl eine Spritzung im Laufe des Vormittags gewesen.

Elixer hat bisher noch kein Fungizid gesehen und auch keine braunen Fahnenblattspitzen.

Gruß
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