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Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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9 Beiträge • Seite 1 von 1
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Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon Hannes251 » Mo Aug 28, 2023 4:52

Guten Morgen
Bei uns steht vielleicht die nächste Investition an.
Wir sind am überlegen uns an unseren Kubota KX121-3 einen Fällgreifer anzuschaffen.
Hat jemand so eine Kombination und kann darüber was berichten?
Wir haben uns jetzt eine JAK 200 anbieten lassen,
Gibt es Alternativen dazu ?
Deutz-Fahr die Kraft, die Erträge Schaft!
Es ist wie mit den Kirschen nur die Roten sind die Guten:-)
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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon Ugruza » Mo Aug 28, 2023 7:27

Hallo Hannes,

meiner Erfahrung nach ist es mit dem Fällgreifer am Bagger so eine Sache für sich, um tatsächlich zu "fällen" musst du mit dem Bagger in den Bestand rein. Ob das möglich und gut ist, soll jeder selber entscheiden. Ich für meinen Teil würde eher eine Sinnhaftigkeit in einem Harvesterkopf am Bagger sehen. Vom Arbeitsablauf heißt das dann, motormanuell zufällen, mit der (Traktor)seilwinde an den Weg bringen, Aufarbeitung und Entastung dann am Weg mit dem Harvesterkopf am Bagger. So könnte ich mir einen Arbeitsablauf und eine Sinnhaftigkeit vorstellen.

lg Ugruza
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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon Brudi22 » Mi Aug 30, 2023 12:09

Musst dir halt überlegen ob das was bringt. Fällen ist ja nicht gerade die Arbeit, Arbeit macht das Ausasten und Ablängen. hier haben alle damit aufgehört
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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon Buer » Mi Aug 30, 2023 13:48

Ein 4-Tonnen-Bagger ist ja zum "Bäume" fällen sowieso ein bisschen leicht. Ich liebäugele schon seit einiger Zeit mit einer ähnlichen Lösung - allerdings mit ca. 8 t etwas schwerer. Es hängt aus meiner Sicht davon ab, was man damit machen möchte. Mir persönlich schwebt ein Einsatz vor, um Wallhecken auf den Stock zu setzen. Da wird unten mit dem Fällgreifer abgeschnitten, auf einen Haufen gelegt und später vom Hacker zu Schnitzel verarbeitet. Also keine Entastung. Wenn es tatsächlich um Bäume fällen und entasten geht, dann muss es ein Harvesteraggregat werden, aber da bist Du mit einem 4t-Bagger meiner Meinung nach zu leicht aufgestellt. Übrigens hatte ich eher einen Mecalac 6MCR oder 8MCR im Auge, die sind mit 10 km/h erheblich schneller als die Kubota. Im Umkreis von rund zwei bis drei Kilometern von zu Hause braucht man dann gar nicht zu verladen sondern fährt direkt auf der Kette hin.
LG Buer
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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon Obelix » Mi Aug 30, 2023 16:12

Der Themenstarter sollte mal schildern, was er genau mit dem Ding machen will?

Normaler Fichtenforst kann das ja nicht sein, wenn der zu fällende Stamm nur 20 cm Durchmesser unten haben darf?
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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon DST » Sa Sep 02, 2023 9:11

Die genannten 20cm Durchmesser sind die Obergrenze, und auch nur im Weichholz.

Wie bei allen Geräten und Maschinen sollte die Dauerbelastung nicht an der Maximalgrenze liegen sondern niedriger.


Der Greifer ist mit 300 Bar Betriebsdruck angegeben, da hat er die maximale Kraft.
Der genannte Bagger liegt je nach Faceliftstufe nur zwischen geschätzt 250 und 275 Bar.

Als vernünftiges Einsatzspektrum würde ich hier bis ca. 10cm im Hartholz und bis max. 15 cm im Weichholz als Obergrenze rechnen.

Bei dem Baggergewicht ist auch die Baumhöhe begrenzt, sonst liegt der bei einem Windstoß auf der Seite.

Für einen Einsatz im Forst ist man mit dieser Baggergröße zu sehr eingeschränkt, das Haupteinatzgebiet dürfte das Freischneiden von Wegen und Feldrändern sein, oder diese Knicks? — Hecken in Norddeutschland, und auch Energieholzplantagen.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon Hannes251 » Fr Sep 08, 2023 4:48

Guten Morgen
Geplant damit ist es meinen Fichtenwald "Auszudünnen" weil alles so dicht steht.
Würde damit gern die kleineren Bäume Wegzwicken.

Alternativ suchen wir nach einen Harvester aggregat für den Bagger gibt es damit Erfahrungen?
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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon Steyrer8055 » Fr Sep 08, 2023 6:02

Hallo Hannes251!
Wäre ein Tapio 160 Kleinharvesterkopf eine Überlegung für dich?

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Re: Fällgreifer für Bagger Erfahrungen

Beitragvon DST » So Sep 17, 2023 7:38

Hannes251 hat geschrieben:Guten Morgen
Geplant damit ist es meinen Fichtenwald "Auszudünnen" weil alles so dicht steht.
Würde damit gern die kleineren Bäume Wegzwicken.

Alternativ suchen wir nach einen Harvester aggregat für den Bagger gibt es damit Erfahrungen?



Zum Arbeiten mit diesem Fällgreifer muß der Baggerstiel mindestens senkrecht stehen, eher noch etwas nach vorn ausgefahren.
In der Position ist dein Bagger geschätzt 4m lang, damit du nicht die Wurzeln von anderen Bäumen beschädigt, brauchst du min 6m Abstand vom zu fällenden Baum.

Um im dichten Bestand die optimale Fällrichtung auszunutzen, musst du viel rangieren, auch das ist nicht gut, mit den Gummiketten auf dem Waldboden.

Die angegebenen 20cm Fälldurchmesser sind erstens aufgrund des zu niedrigen Hydraulikdrucks unrealistisch, und zweitens wird eine Fichte im Dichtstand bei 20cm Stockdurchmesser auch mal an die 20m lang, das ist deutlich zu viel für den genannten Bagger.

Da wackelt der Schwanz mit dem Hund...

Das nächste Problem ist Hanglage, - der Fällgreifer ist fest montiert und nicht drehbar, ab einer gewissen Hangneigung kann man nicht mehr quer zum Hang arbeiten, sondern nur noch Hangabwärts oder aufwärts.

Das schränkt zusätzlich ein.

Meinen Geschmack nach hat man mit dem genannten Bagger im dichten Fichtenbestand zu viele Einschränkungen und Nachteile.

Will man in einer Anpflanzung eine komplette Reihe entnehmen, dann mag das gehen, aber ideal ist was anderes.

So ein Fällgreifer an einem 3,5-4To Bagger ist etwas für regelmäßige Pflege von Wegerändern, Hecken, Energieholz, usw.
Im Wald ist es eher Spielerei für max. Stärkeklasse 1a Holz.

Und dann nur zum fällen, alles andere muß weiterhin händisch gemacht werden.

Der Bagger hat zu wenig Gewicht und zu wenig Schwenkkraft um einen liegenden Baum, mit Ästen, zu ziehen, außerdem bräuchte der Fällgreifer dazu zwingend eine Drehmöglichkeit.

Für Einsatz mit Harvesterkopf gilt das selbe.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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