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Fendt 103S

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Fendt 103S

Beitragvon Yannic » Mo Aug 28, 2006 20:14

Hallo zusammen ich habe mal kurz das Forum überflogen aber nichts passendes gefunden!
Wir haben vor einen Fendt 103S zu kaufen gebraucht natürlich!
Hat irgendwer positive oder negative erfahrungsberichte oder sonsitges? Würde mich über antworten freuen.
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Beitragvon Markus K. » Mo Aug 28, 2006 21:47

Ich hatte einen 103S, BJ ´77, 50PS, mit FL. Leider ohne Allrad und dafür mit mechanischer Lenkung. Der 3-Zyl MWM mit 3048 cm³ ist immer und jeder Zeit auf den ersten Schlag angesprungen, mit Schnellgang ca 37 Km/h schnell.
Eine feine Sache war die Turbomatik, vor allem beim laden und im Wald. Ab und zu mußte man da etwas Öl nachfüllen, da der Simmerring nicht mehr der beste war (minimal).
Durchgeführte Reparaturen während 8 Jahren (von 9000 bis 10000BS):

-Tausch der Hy-Pumpe (brachte nur mehr 30 Bar, Traktor wurde mit dem Fehler gekauft).
-Austausch der Wasserpumpe (Welle eingelaufen).
-Abdichten des Steuergerätes für Dreipunkt (ständiges nachregeln).
-Abdichten Hy-Zylinder.
-Kühlerthermostat getauscht.

Das Wendegetriebe war und blieb ohne Funktion (wie bei vielen 100ern)

540er und 1000er Zapfwelle, Kraftübertragung über die TK.
Getriebe (13/4) ohne jegliche Probleme, nur das übliche einlegen des Schnellganges ist gewöhnungsbedürftig, mit etwas Übung geht der aber geräuschlos rein.
Prüfe nach Ölspuren und nimm dir die Vorderachse unter die Lupe, achte dabei auf Spiel in den Lagern und Buchsen. Schau auch nach, ob bei der Kurbelwannenentlüftung (in Fahrtrichtung rechts) Dampf, Rauch oder Öl rauskommt. Dann ist mit einer Motorüberholung zu rechnen. Ganz leicht wenn was rausdrückt ist noch OK, bei Öltropfen am Rohrende ist Vorsicht geboten.
Alles in allem kannst du da nicht viel verkehrt machen, mein 103er war ein spritziger Geselle und zuverlässig. Ich habe 2004 beim Verkauf das bekommen, was ich 8 Jahre zuvor bezahlt habe! Wegen fehlenden Allrad musste der Fendt weichen.
Gruß Markus

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Beitragvon Yannic » Di Aug 29, 2006 11:45

Hey danke das ist schonmal sehr gut und interessant. Vielen Dank
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Beitragvon fendt59 » Di Aug 29, 2006 17:25

Hallo
Ich habe einen 103 LS mit fester Kabine,Hinterrad und Servolenkung.Der
Traktor hat 50 PS die neue Schaltung ( Kein doppel H ) und eine 540/1000
Zapfwelle.Die Maschine hat jetzt 5700 Std.Die Kupplung ist neu ( mit
defekter gekauft ) die Wasserpumpe und sämtliche Kühlerschläuche.
Obwohl ohne Vorglühung springt er auch im Winter gut an.Ich fahre mit
ihm hauptsächlich meine Minirundballenpresse,sowie Heuwender und
Schwader,sowie das Wasserfass.Keine schwere Arbeit man merkt aber,daß der Motor richtig Kraft hat.Bin sehr zufrieden.
Gruß Ralph
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Beitragvon CSW-LNF » So Sep 03, 2006 19:56

Hab den 102S in Betrieb und er Kamerad is nach BJ72 und etwa 10000Bst immer noch unverwüstlich. Zieht wie ein Schwein und das als luftgekühlter Motor. Springt auf den ersten Drücker an, auch bei -35°.
Reparaturen waren 2 von 3 Kopfdichtungen und 2 Zylinderdichtringe. Und das hab ich noch selber gemacht.
Ok, die Achsschenkelbolzen hab ich umgebaut, weil die ohne Servo und mit Frontlader a weng sehr benützt sind. Aber ansonsten, würd ich den Schlepper nie hergeben, sofern nicht eine Ersatzbeschaffung mit Allrad und Servo ansteht.
Diskutiere niemals mit einem Idio***.
Erst zieht er Dich auf sein Niveau runter, dann schlägt er Dich mit seiner Erfahrung......
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Beitragvon Markus K. » So Sep 03, 2006 20:26

Aber ansonsten, würd ich den Schlepper nie hergeben, sofern nicht eine Ersatzbeschaffung mit Allrad und Servo ansteht.


ganz meine Meinung!
Gruß Markus

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So

Beitragvon Yannic » So Sep 03, 2006 20:28

Also haben den Traktor gestern nach 23 Stündiger fahrt endlich hier zu Hause gehabt. Also da is ja schon wie ihr zum teil beschrieben habt einfach genial so auf den ersten blick schon freudiger motor .....! Nur das mit dem Getriebe muss ich mir noch bei bringen *gg*
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Beitragvon lagavulin » So Sep 03, 2006 20:40

Nicht schlecht Yannic, eine 23 Stunden Fahrt mit einem Schlepper auf sich zu nehmen.
Ist spaßig aber da braucht man gutes Sitzfleisch.
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Beitragvon Markus K. » So Sep 03, 2006 20:40

Baujahr, Betriebsstunden, Preis?
23 Stunden, bist du damit durch ganz Deutschland gefahren?
Gruß Markus

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Beitragvon lagavulin » So Sep 03, 2006 21:21

Eigentlich kann man über die 100er Reihe nichts schlechtes sagen.
Ich kenne mehrere und fast keiner hat Probleme.
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Beitragvon Yannic » Mo Sep 04, 2006 11:58

Hallo Nein bin nicht mit dem Traktor gefahren hatten dem auf einem Anhänger! wir haben den in klixbüll geholt bei flensburg! Der hat ca 11000 Betriebsstunden un hat 4800€ gekostet aber top zustand!
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Beitragvon edi » Di Sep 05, 2006 10:53

Hallo CSW-LNF

welche Dichtungen hast Du alle gewechselt und muß man was besonderes beachten? Weil mir steht es auch noch bevor. Waren die Zylinderköpfe noch ok? hab da ja schon einige Schauergeschichten gehört. Mit welchem Drehmoment sind die Zylinderkopfschrauben anzuziehen?

Gruß Edi
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Beitragvon fendt59 » Di Sep 05, 2006 19:16

Hallo Edi
Beim D226 Motor ( 3 l Hubraum,50PS ) Schrauben in 3 Stufen gleichmäßig bis 16,5 - 17,5 Nm(mkp) anziehen,nach Probelauf alle
Zylinderkopfschrauben 1/4 Umdrehung lösen und anschließend wieder
auf obigen Wert anziehen.
Beim D225 Motor (2,5 L Hubraum) Schrauben in 3 Stufen auf 14-15 Nm (mkp) anziehen,nach Probelauf 1/4 Umdrehung lösen anschließend auf
15-16 Nm anziehen.Bei Modellen mit Mutter gilt das Gleiche.
Gruß Ralph :lol:
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Beitragvon edi » Di Sep 05, 2006 19:56

Hallo fendt59

super Sache so ein Forum in dem einem schnell und gut geholfen wird. bei mir ist der 3-Zylinder D325-3 drin. Was meint Ihr sollte man gleich alle Drei Zylinder machen auch wenn nur einer (der erste) undicht ist? und kann man
falls eingebaut auch die alten Beilagen fürs Spaltmaß drin lassen?

Gruß Edi
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Beitragvon fendt59 » Mi Sep 06, 2006 18:50

Hallo Edi
Drücke doch die beiden anderen Zylinder ab Druck bei kaltem Motor
26 - 27 bar.Falls irgendwo eine größere Abweichung,dann hat der
entsprechende Zylinder eine stärkere Abnutzung.Ansonsten würde ich nur
die defekte Dichtung wechseln.Übrigens die Gelegenheit die Ventile zu
überprüfen.Der Ventilrückstand also das Maß zwischen Zylinderkopfboden
und Unterkante Ventil beträgt 1,05 - 1,45 mm absolute Verschleißgrenze
sind 1,8 mm.Das Spaltmaß beträgt 0,90 - 1,20 mm.So viel ich weiß gibt
es beim 225 D-Motor nur eine Größe der Originalkopfdichtung.
Gruß Ralph :lol:
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