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Fendt 309 LS/LSA

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon unimogthorsten » Fr Jun 14, 2013 19:43

ich spiele mit dem Gedanken nach über 20 Jahren Unimog einen Fendt 309 zu kaufen. Der Schlepper wäre für meine Zwecke größen- und leistungsmäßig ausreichend, er ist sparsamer, bekommt 24 Monate TÜV. Hat diese Baureihe typische Schwachstellen, Problemzonen,...? Worauf bei Besichtigung und Probefahrt besonders achten? Unterschiede nach Baujahren? Haltbarkeit der Motoren- viele werden mit deutlich mehr als 10000h angeboten?
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Re: Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon HL1937 » Fr Jun 14, 2013 19:59

Empfehlen kann ich 309 LSA, ab Bj. 1989, mit EHR, subber Schlepper. Sehr wendig und zieht gut, hab den selber.
309 Ci hört man daß die Kupplung schlecht sei. Mehr kann ich nicht sagen.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon 512 DER RASER » Fr Jun 14, 2013 21:37

Wir haben auch ein 309 LSA und haben bisher nur Bremsen und andere normalen Verschleißteile austauschen müssen, sonst keine Probleme nach rund 6500h . Demnächst stehen nur neue bzw gebrauchte Reifen für den 309er auf der Liste.
Fendt 512 C The Best
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Re: Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jun 15, 2013 8:26

Um welche Baujahre geht es?
Also bei den ersten - ca. so von 1980 bis 85- war der Öl- und Wasserkühler eine Schwachstelle. Der Schrecken Öl im Kühlwasser zu haben bedeutete zum Glück "nur" einen Kühleraustausch, manchmal reichte auch löten.

Das Getriebe würde ich jetzt nicht wirklich als Schwachstelle bezeichnen, aber drauf achten schon. So einige sind bei 6-8tausend Stunden hopp gegangen, andere halten aber auch und halten und halten . Liegt sicherlich an Einsatz und Pflege. Beim FAhren die Hand auf die Schalthebel-vor allem den L/S - legen und spüren , obs schon springt und zieht(wobei an den Gruppenschaltkrams relativ leicht ranzukommen ist, das wird nciht sooooo teuer).

Die Motoren sind bei entsprechender Pflege top. Da läuft inzwischen so einiges mit 15 oder 20 kh .

Der Verschleissteilkram Hydraulikpumpe, Anlasser, Lichtmaschine und sowas hält "normal".

Eine ärgerliche Kleinigkeit fand ich die Anbringung des Massebandes im Spritzwasserbereich des Vorderrades(war bei Treckern der 80er bestimmt auch bei andern Marken der Fall). Wird nicht teuer, ist aber ärgerlich........ wenn man noch nciht weiss, warum jetzt alles nicht funktioniert und wo man anfangen soll zu suchen. :mrgreen: Wir haben dann mal ein zweites Masseband gelegt.
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Re: Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon Favorit » Sa Jun 15, 2013 13:03

Hi,

die Serie Farmer 300LSA kam 1980 raus und gilt mit ihrer langen Produktionszeit als sehr ausgereift.
´84 gabe es die erste Überarbeitung, die sich am Eindrücklichsten bei der Einführung einer dritten Feinstufe beim Getriebe sowie der 3fachZW niederschlug.
1987 wurde es richtig interesant, da die neue Kabine ergonomischer war; die Großen hatten dann schon EHR serienmäßig und der 309 konnte eine 4to-Hydraulik bekommen². Außerdem war spätestens ab da die VA vollgekapselt!
Zur Saison ´90 wurden neue Leistungsparameter eingeführt - der 309 hatte ab da echte 90PS und max. 4,4to am Dreipunkt.³
Aus der LSA-Serie wurden Manche auch nach ´93 (Einführung des Modells ohne Buchstabe mit 21/21EHS-Getriebe und der typischen Fendt 90s-Kabine) als "mechanische" Economyschlepper weiterhin angeboten, bis 1996 der wesentlich vereinfachte 300C (u.a. Doppelkuppl. usw.) rauskam.
Die Ca, Ci usw. sind geg. den Vario 400 ebenfalls "einfach" gehalten, besitzen jedoch Deutz-Motoren mit elektronsicher Steuerung. Alle früheren Modelle verfügten über dem MWM-D226!

²/³ irgendwann da wurde auch der Zusschaltautomat bei den Großen serienmäßig/ als Zusatzausrüstung war das Teil rel. teuer. Wann der Motor eine Konstantleistungscharakteristik verpasst bekam, weiß ich gerade auch nciht mehr...

Wartung: Der Schlepper hat eine aktive VA-Bremse durch Scheibe auf der Kardan. Hier sind rel. regelmäßig Beläge erforderlich, was aber nicht schlimm ist, da es eine herkömmliche Sattelscheibe ist, wie sie etwa bei Motorrädern häufig vorkommt. Hinten hat er trockene LoF-Verdreh-Scheibenbremsen.
Bei hohen Laufleistungen, insbesodnere bei harten Arbeiten (Ackerbau) kann sich die Verzahnung der Wellen an der Turbomatik aufbrauchen (die Farmer haben keine Hohlwelle für ZW-Antrieb, sondern bekommen beide Getriebekräfte moduliert!); dafür gibt es heute aber viele Schlossereien, die sich auf eine Aufarbeitung der Bestandswellen spezialisiert haben.
Tip: Die Bowdenzüge der Zusatzsteuergeräte regelmäßig einnebeln, damit sie von Rostbruch verschont bleiben!

Vorteile Turboamtik:
-moduliert Kräfteausgleich zw. Motorausgangs- und Getriebeeingangswelle /umgedrehte Zellenradanordung.
-daher elastische Performance bei allen Rangier- und Vorgewendemanövern.
-Haltbarkeit der Komponenten (separate Fahrkuppl.!).
-Bergstütze sowie "Anfahrautomatik" (bitte nicht übertreiben, der Schlepper sollte trotzdem sauber geschaltet werden!).
-Zentralschwingungsausgleich (spürbar und hörbar durch den unverwechselbaren SOUND; wenn Du lange Turbomatik gefahren bist und dann auf einen anderen Bock kommst, denkst Du unwillkürlich: Huch, was ist denn hier kaputt?!").
-bei Fendts mit LS-Getriebe seit 1993 (500,Xylon Favi 800) konnte damit ereicht werden, daß der LS-Satz separat vor(!)der Fahrkupplung verstaut werden konnte; dadurch erübrigte sich bei einem Hauptgangwechsel eine Entschleunigung in den Lamellenpaketen (weil sie nicht mit ausgekuppelt werden...), was sich bei konventionellen LS-Getriebe-Schleppern stets in einer typichen Erschlaffung bemerkbar machte/ etwa bei JD sind sie ja schon in den 70/80s dazu übergegangen, beim 4000 usw. die Gesamtleistung total durch die Decke zu treiben - das war da nicht nur wegen der Schlagkrafterweiterung sondern sehr wohl auch wegen Extradempf auf die LS-Pakete halt...; und das war letztendlich der Hauptgrund, warum Fendt in den 80ern stets am Schaltgetriebe festgehalten hat!
-die Turbokupplung arbeitet (außer bei thermischer Überlastung) vollkommen verschleißfrei und fährt übrigens herkömmliches Motorenöl (Füllmenge muß exakt sein!).

Einen Nachteil hat die Turbomatik jedoch auch: Getriebebremse (mit Rückwärstgang einlegen...) bleibt hier wirkungslos, weshalb die Feststellbremse beim Fendt immer in Ordnung sein sollte!


Für eine große Schlepperfahrerumfage aus 2001 konnten 12 Rückläufer von Farmer 304LSA erfasst werden. Die Serie ging ja ´96 (mit 70PS) raus und somit war es absolut logisch, daß die Fahrzeuge (bei einer wissenschaftlichen Erfassung seit 2000) im Schnitt 4,8 Jahre alt waren. Was soll man sagen: 16€ Reparaturkosten bei 0,5 Vorkommnissen auf 1000 Schlepperstunden und 83% Wiederkauf /->neulich hier im Forum wollten ein paar Schlaumaier weiß machen, daß 530€ Rep.kosten bei einem Same Explorer ein ganz üblicher Wert wären... :mrgreen: n8 => bisschen über den Tellerrand kucken hilft manchmal...
Motor, Getriebe und Verbrauch überdurschnittlich bewertet; 1.3 für Verarbeitung, 1.5 für Kabkomfort; 1.5 für Fahrkomfort; 1.6 für Service; Ausreißer bei P/L (2.4) - klar, der hatte ja auch "mehr" gekostet, als ein Explorer...
Anmerkungen: Schwachpunkte - Keine; "Sehr gut verarbeiteter Schlepper"!
Bei Praktikerstimmen/Vorteile: Gute Gangschaltung, Steuerventile gut erreichbar/verstellbar; gute ZWSchaltung.
Bei Nachteilen haben sich die Fahrer so ein bisschen was ausdenken müssen - also klar, daß das kein Favi500 ist! Beim 304 aus ´95/´96 mußte man natürlich schon noch das HA-Differential per Stiefelabsatz betätigen und hier ist auch NICHT wie beim 200er wenigstens eine kleine Allradautomatik eingeführt worden. Das mit den Abreißkuppl. stimmt: Fendt ist erst Mitte der 90s zur geboxten Ausführung übergegangen! Ebenfalls wurde ´95 bei den großen Ackerschleppern der Tank nach Außen und die Motorstutzen an die Kabinenholme verfrachtet, was die Zugänglichkeit bei Wartungsarbeit schon nicht ganz unwesentlich erleichtert hat. :wink:

Preise: Der 304LSA anno ´96: Reichhaltige Ausstattung bis ca. 40Tsd. €; daher 308/309 da bzw. bei -Bauende schon vorher- vermutlich "5" Riesen nochmal drauf...
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Re: Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon 311_er » Sa Jun 15, 2013 17:40

Ich habe einen großen Bruder vom 309 nämlich den 311 LSA .
Bei mir macht der 2 Gang Probleme und der 30 Kracht beim einlegen :x (Ich habe auch das gefühl das er Heraus springt, kanns aber nicht bestätigen, da wenn er es macht ich immer die Handdrauf hatte?)
Und Neulich hat das Gaspedal geklemmt, war nur ein Plastikclip fertig , halb so schlimm

Achja meiner ist Bj 87 und noch einer der ersten (mit breiten Auspuff) und hat 83?? Bstd drauf
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Re: Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jun 15, 2013 17:46

Ja, dieses Plastikdings vom Gasgestänge ist auch so ein Kleinstverschleissteil.
Der zweite Gang ist der meistgebrauchteste, nech? Ich würd mal in der WErkstatt nachfragen, was die davon halten.

Irgendwann hat ZF da ein paar Details geändert. Statt Zahnrad-Buchse-Scheibe (die Scheibe verschleisst und die Buchse kriegt Spiel) alles in einem Stück......... oder zwei, ganz genau weiss ichs nciht mehr.
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Re: Fendt 309 LS/LSA

Beitragvon Favorit » Sa Jun 15, 2013 18:47

Hi,

das Overdrivegetriebe ist gut bis 100PS aus 4Zyl.-Turbo. Daß ein schwerer 6Zyl. da zu arg draufhaut, haben wir hier schon oft besprochen - also kommt nicht immer mit "bei meinem 311/312 ist aber das Getriebe verreckt...!" - das passt nicht hie beim 309, der wesentlich kompakter ist. Soviel von Äpfel und Birnen!
Darüberhinaus: Wenn ein 4Zyl. beim Frontladen schwer ran muß, ist klar daß der dem R gegenüberliegende Vorwärtsgang der erste ist, der dran glauben muß. Zumal, wenn dann auch kategorisch im 2. angefahren wird, selbst wenn ein schwerer Hänger dran ist - nach dem Motto: "Ich habe ja sowiso Turbomatik..." :roll:

Klar ist der 312 ein schöner Schlepper - hat ja auch Turbolader, aber in der 100kW-Klasse ist der Favi 600 getriebetechnisch die bessere Lösung, weil hier ganz einfach anders proportioniert wurde. Außerdem läuft die ZW da in Hohlwelle...
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